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 | 3-Punkte-Übung |  |
Verfasst am: Mi 04. Mai 2011 14:08 |
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| süsserZahn |
| Profi Mitglied |

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| Anmeldedatum: 15.02.2011 |
| Beiträge: 170 |
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Bei dieser Übung soll man ja drei verschieden entfernte Gegenstände auswählen, die man dann der Reihe nach für 5 Sekunden ohne Blinzeln anblickt. (=> Augen 3 Sekunden schliessen, Gegenstand 1 5 Sekunden ansehen, Augen wieder 3 Sek schliessen => Gegenstand 2 5 Sek ansehen...)
Dass man dabei nicht blinzelt soll unabdingbar für den Übungserfolg sein.
Ich habe das nun ein paar Mal versucht, aber ich bin mir über Sinnigkeit und Wirksamkeit der Übung nicht im Klaren.
Zum einen empfinde ich es als sehr anstrengend und somit möglicherweise kontraproduktiv, da die Augen ja eigentlich durch Übungen eher entspannt werden sollen.
Vll. ist das aber ein falscher Eindruck
Zum anderen meine ich, dass das schärfer sehen bei dieser Übung in erster Linie daher rührt, dass sich mehr Tränenfilm bildet.
Ich sehe nämlich ganz am Anfang nach dem ich die Augen wieder öffne schärfer (scharf ist es noch lange nicht) und das Bild wird dann schlechter, je mehr sich der Tränenfilm verteilt.
Wie sind eure Einschätzungen dazu? |
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Verfasst am: Mi 04. Mai 2011 18:48 |
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| Nicole |
| Administrator |

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| Anmeldedatum: 23.11.2006 |
| Beiträge: 2336 |
| Wohnort: bei Hamburg |
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Ich mache lieber nur die 2-Punkte-Übung (Extremakkomodation).
Einmal nah vor dem Gesicht und das andere Mal mindestens 10 Meter entfernt.
Das jeweils für ein paar Sekunden im Wechsel.
Das Prinzip ist für mich logischer und geht in Richting "progressive Muskelentspannung":
Durch Naheinstellung spannen sich die Augenmuskeln an, durch den Fernblick entspannen sie wieder. |
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_________________ Anfängerübungen
Meine Website
Von -2,5/-2,75 dpt auf -1 dpt bei Kontaktlinsen runter in 3 Jahren, mal mehr mal weniger ernsthaft Augenübungen gemacht
Keine Sehhilfe mehr im Alltag |
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Verfasst am: Mi 04. Mai 2011 19:46 |
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| Aniram |
| Profi Mitglied |

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| Anmeldedatum: 09.02.2011 |
| Beiträge: 356 |
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Ich habe auch mit dieser Übung angefangen, sie aber bald gelassen, da ich nicht den Eindruck hatte, dass sie mich besonders viel weiter bringt.
Das mit dem 'nicht-Blinzeln' fand ich Quatsch, bei mir wurde durch das Blinzln nichts unschärfer; im Gegenteil, wenn ich längere Zeit versuche, einen Gegenstand ohne zu blinzeln zu fixieren, wird er dadurch eher unschärfer.
Aber für den Anfang ist es ja ganz nett... |
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Verfasst am: Do 05. Mai 2011 09:32 |
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| sven |
| Moderator |

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| Anmeldedatum: 27.01.2007 |
| Beiträge: 1269 |
| Wohnort: Hilden nahe bei Düsseldorf |
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Hallo süsserZahn,
die Übung ist sehr gut. Ich hab leider keine Zeit Dir mehr zu schreiben.
LG
Sven |
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_________________ Schoene Gruesse
Sven |
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 | Re: 3-Punkte-Übung |  |
Verfasst am: Do 19. Apr 2012 13:35 |
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| Mrs.Robinson |
| Profi Mitglied |

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| Anmeldedatum: 25.02.2010 |
| Beiträge: 121 |
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| süsserZahn hat Folgendes geschrieben: |
Bei dieser Übung soll man ja drei verschieden entfernte Gegenstände auswählen, die man dann der Reihe nach für 5 Sekunden ohne Blinzeln anblickt. (=> Augen 3 Sekunden schliessen, Gegenstand 1 5 Sekunden ansehen, Augen wieder 3 Sek schliessen => Gegenstand 2 5 Sek ansehen...)
Dass man dabei nicht blinzelt soll unabdingbar für den Übungserfolg sein.
Ich habe das nun ein paar Mal versucht, aber ich bin mir über Sinnigkeit und Wirksamkeit der Übung nicht im Klaren.
Zum einen empfinde ich es als sehr anstrengend und somit möglicherweise kontraproduktiv, da die Augen ja eigentlich durch Übungen eher entspannt werden sollen.
Vll. ist das aber ein falscher Eindruck
Zum anderen meine ich, dass das schärfer sehen bei dieser Übung in erster Linie daher rührt, dass sich mehr Tränenfilm bildet.
Ich sehe nämlich ganz am Anfang nach dem ich die Augen wieder öffne schärfer (scharf ist es noch lange nicht) und das Bild wird dann schlechter, je mehr sich der Tränenfilm verteilt.
Wie sind eure Einschätzungen dazu? |
Hallo,
der Beitrag ist schon etwas alt, aber ich antworte trotzdem
Die 3-Punkte-Übung mache ich momentan seit einer Woche jeden morgen. Ich finde sie wunderbar entspannend; dazu müssen die Augen allerdings ausgeruht sein, ansonsten tränen sie oder man blinzelt automatisch zu früh -> dann lieber alternativ palmieren und die Übung ein ander mal machen.
Meine Erfahrungen: Die Objekte werden tatsächlich schärfer; zwischendrin sehe ich auch doppelt, aber das macht nichts. Das doppelte Sehen kommt nur zustande, eben weil ich nicht blinzel und beide Augen ein eigenes Bild erzeugen. Für mich eine gute Sache, da mein schlechteres Auge sein Bild im Alltag oft ausblendet.
Grüße
Mrs.Robinson |
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 | Re: 3-Punkte-Übung |  |
Verfasst am: Mo 23. Apr 2012 22:08 |
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| Flo |
| Profi Mitglied |

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| Anmeldedatum: 25.02.2012 |
| Beiträge: 282 |
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Hallo!
| süsserZahn hat Folgendes geschrieben: |
| Bei dieser Übung soll man ja drei verschieden entfernte Gegenstände auswählen, die man dann der Reihe nach für 5 Sekunden ohne Blinzeln anblickt. (=> Augen 3 Sekunden schliessen, Gegenstand 1 5 Sekunden ansehen, Augen wieder 3 Sek schliessen => Gegenstand 2 5 Sek ansehen...) Dass man dabei nicht blinzelt soll unabdingbar für den Übungserfolg sein. Ich habe das nun ein paar Mal versucht, aber ich bin mir über Sinnigkeit und Wirksamkeit der Übung nicht im Klaren. |
Diese Idee rührt vermutlich daher, dass sich ein ausgeruhter gesunder Blick ohne weiteres in aller Ruhe mittels der natürlichen Sakkadierung des Auges während einer einzigen Sakkadenfolge jedem kleinstem Detail eines Sehobjektes mittels nachkorrigierender Blickpunktverschiebungen beliebig weit nähern kann. Blinzeln "rebootet" diesen Annäherungsprozess, "startet" also "einen vollkommen neuen Blick". Schreibt man das allerdings einem Sehschüler einfach so vor ("Blinzle bloß nicht... erst später... wenn die "Zeit abgelaufen ist"...) dann verursacht das geistigen Stress. Und damit Überforderung durch nicht rational begründeten Zwang... und damit verhindert es automatisch den Erfolg.
Betreibe das Spiel mal mit weniger strengen Regeln: Suche Dir drei (oder mehr/oder weniger) für Dich interessante Sehobjekte in sich beliebig weit voneinander unterscheidenden Entfernungen aus und schaue mal zum einen... dann zum anderen... dann vielleicht zum dritten – oder auch wieder zurück zum ersten. Oder auch zwischendurch mal wieder ganz woanders hin. Oder auch mal für eine Weile gar nicht. Und versuche, wenn Du dann doch einmal wieder bei den ausgewählten Objekten zugange bist, ganz behutsam den Punkt zu erspüren, an dem Du "nicht mehr weiter noch genauer hinschauen kannst"... präge Dir dann flugs nach schnell das aktuelle Sehbild ein... und blinzle dann (oder schließe die Augen für einen beliebig langen Moment oder "palmiere" (= "mit offenen Augen hinter abdunkelnden Handtellern in der tiefen Schwärze umherblicken"). Und in der Zeit kannst Du Dich zum Beispiel auch in Ruhe entscheiden, wohin Du beim bald folgenden Blick genau schauen möchtest. Und/oder Du kannst Dir das gerade erlebte bzw. gesehene noch einmal in Ruhe vergegenwärtigen und es "mit dem inneren Auge" noch einmal "durchschauen").
Und knüpfe dann beim nächsten "Blickauswerfen" – so direkt, wie es sich halt gerade machen lässt (kein falscher Perfektionsdrang an dieser Stelle – nachkorrigieren kann man seinen Blick ja immer noch... siehe oben, erster Absatz) an dem an, was Du beim vorherigen Objekt bzw. beim letzten "Besuch" beim aktuellen Sehobjekt erfahren und dazugelernt hast in Bezug auf das optimale Herantasten an den – für den aktuellen Blick – "letzten und genauest angesteuerten Blickpunkt". Was in sich schon eine schöne Übung ist. :D Aber es geht noch weiter: Denn Du lernst dadurch auch etwas über Timing. Etwa, den Blick genau dann auszuwerfen, wenn Du wirklich bereit dazu bist. Und Du lernst, wie es ist, zu blinzeln, ganz, ganz kurz bevor der Blick bricht. Also das natürlicherweise irgendwann einsetzende Beginnen des Brechens des Blickes genau zu erspüren und es mit dem eigenen Blinzeln abzustimmen – und den Moment eventuell auch ein Stück weit hinauszuzögern... was einen echten Genuß in sich und nicht nur in sich darstellt und ungeahnt langandauernde "nahezu ewig" (gefühlt) weiterwandernde Blicke ermöglicht, die dennoch in keinster Weise gewaltsam gegenüber einem Selbst oder den eigenen Augen erfahren werden. :D Aber manchmal verspürt man auch einfach nur das instinktive Bedürfnis "gleich noch ein-, zweimal mehr" zu blinzeln. Auch das kann man dann ganz gelassen tun ohne etwa zum Beispiel in wildes "Krampfblinzeln" zu verfallen: Sobald es wieder geht, kann man dann wieder einen längeren Blick mit wieder mehr Blickpunktverschiebungen versuchen.
Und auf die Weise kannst Du lernen, Deine "Möglichst-direkt-und-gezielt-auswerf-Blicke" optimal feinzujustieren. Nützlich auch für wackere Grob-Blickpunkt-Verschieber. :)
| Zitat: |
| Zum einen empfinde ich es als sehr anstrengend und somit möglicherweise kontraproduktiv, da die Augen ja eigentlich durch Übungen eher entspannt werden sollen. Vielleicht ist das aber ein falscher Eindruck. |
Nicht wirklich... -.- Wie gesagt: Der Autor der Übung war anscheinend irgendwie von einem Rigiditätswahn und gleichzeitiger Erläuterungsfaulheit besessen, als er diese Übung in die Welt entlassen hat. Und merke: "Optimale Entspannung der Augen" heißt immer soviel wie "optimaler Arbeitszustand" – und nicht etwa komplette Erschlaffung... die ist bei gesunden Augen... schlichtweg nicht vorgesehen! :D
Gruß,
Flo |
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