angeborener Astigmatismus

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

angeborener Astigmatismus

Beitragvon Claudia » 18.04.2012 21:33

Hallo alle zusammen!

Meine erste Brille bekam ich 27.10.11 mit den Werten

R: -0,75 Spähre und +0,75 Zylinder Achse 25
L: -1,00 Sphäre und +1,00 Zylinder Achse 13

Die Augenübungen machte ich immer unterschiedlich, zuerst mehr und dann weniger, vorallem zur Weihnachtszeit. Leider musste ich feststellen, dass meine Migräne wegging als ich beim Arbeiten und beim PC die Brille aufgelassen habe. Aber leider kam sie wieder und ich hatte schon Angst dauerhaft eine tragen zu müssen, also dass sich die Werte verschlechtert haben. Aber siehe da meine Brille war dann zu stark, meine jetzigen Werte (22.03.12)

R: -0,50 Spähre und 0,75 Zylinder Achse 20
L: -0,50 Spähre und 0,75 Zylinder Achse 15

Eigentlich ist bei beiden Augen die Spähre zwischen 0,25 und 0,50. Die Ärztin wollte nicht gleich runter auf 0,25 damit sich meine Augen daran gewöhnen.

Natürlich hab ich mich wahnsinnig gefreut. Es ist nicht sehr viel an Veränderung aber es geht voran. Die Nachricht, dass meine Hornhautverkrümmung angeboren ist hat mich aber wieder in ein tiefes Loch geworfen. Heißt das jetzt ich muss mit der Hornhautverkrümmung leben? Dann kann ich ja gleich mit dem Training aufhören, Brille bleibt dann sowieso wegen den Astigmatismus.

Kann es sein, dass sich durch das Training die Achse verschieben kann? Oder kann auch hier ein leichter Unterschied sein wie bei der Sphäre?

Liebe Grüße, Claudia
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angeborener Astigmatismus

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Beitragvon Nicole » 19.04.2012 02:44

Hi,

wieso angeboren? Hattest du den schon immer?

Du hast nur ganz gering mehr als einen physiologischen Astigmatismus
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Beitragvon Claudia » 19.04.2012 15:26

Meine Augenärztin meinte der wäre angeboren. Eine schlechte Arbeit meiner Eltern :lol: Früher hätte ich ihn nicht gemerkt da ich "jünger" und nicht so im Stress war. Der Astigmatismus kam erst so richtig nach der Geburt meines Sohnes, weniger Schlaf, mehr Stress. Jetzt können meine Augen den Asti nicht mehr ausgleichen.

Laut dem Link bräuchte ich keine Korrektur? Aber ich sehe schon erheblich schlechter ohne Brille und würde mich zu sehr anstregen und schon wieder Migräne bekommen. Hatte früher nie Kopfschmerzen, geschweige denn Migräne, die habe ich jetzt seid der Fehlsichtigkeit andauernd. Deshalb hatte ich ja gehofft den Asti wegtrainieren zu können oder zumindest auf 0,25. Aber angeboren heißt doch "da ist nichts mehr zu machen".
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Beitragvon NOLOVE » 19.04.2012 19:21

Also, als erstes würde ich schauen, wieso kommt es überhaupt dazu, dass du auf einmal eine Brille brauchst. Falls es an deinem stressigen Alltag liegt, dann solltest du eine Entscheidung treffen ob du so weiter machen möchtest???
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Beitragvon Claudia » 19.04.2012 20:09

Darüber hab ich schon mit meiner Augenärztin gesprochen, wie gesagt so plötzlich kam der Astigmatismus nicht. Soll ja schon angeboren sein, nur jetzt können es meine Augen eben nicht mehr ausgleichen. Und die leichte Kurzsichtigkeit passiert schnell.

An meinem Alltag kann ich nichts ändern, mein Sohn ist eben lebhaft und arbeiten muss ich nun mal.

An der Kurzsichtig lässt sich arbeiten, aber anscheinend nicht am Asti und genau der beeinträchtigt mich schon sehr. Bringt ja nichts meine Kurzsichtigkeit wegzubekommen wenn meine Hornhautverkrümmung mit der Zeit immer stärker wird und ich trotzdem eine Brille dauerhaft brauche.
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Beitragvon chris1 » 20.04.2012 06:53

Liebe Claudia,

nachdem dich diese Aussage irritiert, dass das angeboren ist und man DESHALB nichts ändern kann: Hat man dich kurz nach der Geburt untersucht und den Astigmatismus festgestellt?

Und selbst wenn etwas angeboren ist, kann sich das so oder so entwickeln, je nachdem was man daraus macht.

Vielleicht kannst du eine Entspannungstechnik lernen, um mit deinen stressigen Alltag besser zurechtzukommen (ich weiß, das sagt sich leicht - meine Kinder waren auch mal klein und das ist mühsam. Aber je entspannter man ist als Mutter, desto leichter geht es auch mit den Kindern).

Ich hab ja auch ein bisschen eine Hornhautverkrümmung (0,25), aber die ist mir momentan egal, ich hab andere Sorgen. Nur, es gibt ja Übungen dagegen, das Tibetische Rad zum Beispiel, probier es aus oder geh zu einem Sehlehrer, falls du es dir leisten kannst. Vergleiche jedenfalls die Preise: mein Visualtraining hat insgesamt weniger gekostet als bei einer anderen Frau alleine die Voruntersuchung.
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Beitragvon Mrs.Robinson » 20.04.2012 07:26

Claudia hat geschrieben:Darüber hab ich schon mit meiner Augenärztin gesprochen, wie gesagt so plötzlich kam der Astigmatismus nicht. Soll ja schon angeboren sein, nur jetzt können es meine Augen eben nicht mehr ausgleichen. Und die leichte Kurzsichtigkeit passiert schnell.

An meinem Alltag kann ich nichts ändern, mein Sohn ist eben lebhaft und arbeiten muss ich nun mal.

An der Kurzsichtig lässt sich arbeiten, aber anscheinend nicht am Asti und genau der beeinträchtigt mich schon sehr. Bringt ja nichts meine Kurzsichtigkeit wegzubekommen wenn meine Hornhautverkrümmung mit der Zeit immer stärker wird und ich trotzdem eine Brille dauerhaft brauche.


Hallo,

ich würde behaupten, dass mein Asti auch "angeboren" ist. Einfach weil ich die Augen von meinem Papa hab. Sie sehen genau gleich aus und ich hab die selben Werte wie er. Theoretisch also ne genetische Sache. Ich kann mein Sehen trotzdem beeinflussen, sodass ich schärfer sehe.

Auch du kannst etwas tun. Du hast ja früher gut gesehen; den Zustand kannst du sicherlich zurückholen. Übe mit dem tibetischen Rad, dehne deine äußeren Augenmuskeln, sieh oft in die Ferne und lach viel :D Das alles hilft dir dich zu entspannen. Und wenn du entspannst, dann können das auch deine Augen.

Viel Glück dabei!
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Beitragvon Claudia » 23.04.2012 22:23

@chris1: Die Aussage "angeboren" irritiert mich tatsächlich, hat sich so für mich angehört, dass man da nichts mehr machen kann. Ist ein Gendefekt und bei dem kann man nichts mehr machen. Wie wenn ich versuchen würde ein Muttermal wegzutrainieren. Das tibetische Rad mache ich 2-4 mal täglich und ich rolle so oft ich dran denke mit den Augen, aber irgendwie glaub ich nicht wirklich, dass das tibetische Rad hilft.

Bevor das ganze "Theater" mit den Augen angefangen hat war ich 2006 beim Augenarzt, weil zwei Glaskörper aneinander geprallt sind und da wurde kein Astigmatismus festgestellt. Auch ein Grund warum ich mich so wundere.

Welche Erfahrungen hast du denn mit deinem Sehlehrer gemacht? Dachte schon ich mache das Seminar von Leo Angart, aber ich muss gestehen, dass es schon sehr teuer ist.

@Mrs. Robinson: Wie beinflusst du denn deinen Asti?

Jaja, unsere Eltern, wollen uns unbedingt und dann machen sie so eine schleißige Arbeit bei unseren Augen :lol:
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Beitragvon Mrs.Robinson » 24.04.2012 10:06

Claudia hat geschrieben:
@Mrs. Robinson: Wie beinflusst du denn deinen Asti?

Jaja, unsere Eltern, wollen uns unbedingt und dann machen sie so eine schleißige Arbeit bei unseren Augen :lol:


Das geht ganz einfach, indem ich in Ruhe meine äußeren Augenmuskeln dehne. Bessere Ergebnisse erziele ich, wenn ich für einige Zeit (unterschiedlich; 2-20 Minuten?) nach rechts, links, oben oder unten sehe. Dazu wähle ich eine Richtung aus, zum Beispiel sehe ich beim Lesen nach unten, halte meinen Rücken und Kopf also möglichst gerade, neige meinen Kopf nur soweit nach unten wie es nötig ist. Beim Fernsehen lege ich mich auf mein Sofa und drehe meinen Kopf nur leicht nach rechts oder links Richtung Fernseher, sodass meine Augen nach rechts oder links schielen.
Zwischendrin sehe ich dann immer wieder mal geradeaus aus dem Fenster, dann merke ich sofort, ob sich meine Sicht bereits gebessert hat.

Problem bei der Sache: Das klare Sehen bleibt nicht. Es verschwindet nach unterschiedlicher Zeit wieder. Blöde Augen :D
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Beitragvon chris1 » 24.04.2012 18:42

Ob das jetzt angeboren ist oder nicht bei dir, kann man ja nicht sagen. Ich weiß ja nicht, ob die Augenärzte standardmäßig auf Astigmatismus untersuchen oder nicht. Ich habe jedenfalls einmal eine Frau getroffen, bei der wurde ein angeborener Grauer Star erst mit Mitte 40 festgestellt! Hat scheinbar vorher keiner drauf untersucht!

Meine Geschichte ist vielleicht gar nicht so ungeeignet, um das mit angeboren oder nicht zu dokumentieren. Ich habe von Geburt an eine Schielstellung. Sagt meine Mutter, die war dabei. Ob das allerdings ein Gendefekt ist oder vielleicht in der Schwangerschaft passiert ist oder gar erst bei der Geburt (in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts waren die Kreissäle keine gemütliche Umgebung für Neugeborene): Um Gottes willen, wo bin ich denn da hin geraten?!

Jedenfalls habe ich in meinen ersten Lebensjahren stark geschielt. Aus irgendeinem Grund haben sämtliche Augenärzte, denen ich vorgestellt wurden, weder eine Operation empfohlen noch ein Abdecken eines Auges (vielleicht war es ja nicht so stark, und meine Mutter und meine Oma haben übertrieben).

Es gibt verschiedene Arten, mit einer Schielstellung umzugehen, ich habe mich schon als Säugling dazu entschieden, beide Augen zu benutzen, aber halt abwechselnd und nicht gemeinsam.

Nun kommt mein Sehtrainer ins Spiel. Er hat mich binnen zwei Monaten gelehrt, beide Augen gemeinsam zu benutzen - zumindest bis zu der Distanz, wo sich meine Augen kreuzen würden aufgrund der Schielstellung des einen Auges. Ab dieser Distanz schaue ich weiterhin mal links, mal rechts. Das klingt recht kompliziert, ist aber in der Praxis ganz einfach. Meine Augen und mein Gehirn berechnen das tadellos ohne mein Zutun.

Nun ist die Frage, ob es weitergeht. Kann ich mein linkes Auge vom Schielen abbringen und dann auch auf weitere Distanz räumlich sehen? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich werde ich immer, wenn ich müde bin oder im Stress stehe, ein bisschen schielen oder auf alternierendes Sehen umschalten. Aber das ist ja nicht mein Grundzustand (zumindest sollte er das nicht sein).

Einen Gendefekt hat der: www.andyholzer.com (für unsere Sportler interessant). Aber der lässt sich von ein bisschen Blind-Sein nicht davon abhalten, sein Leben zu genießen. Und er schreibt: Zu seinem Glück sind seine Eltern erst draufgekommen, dass jedes weiter Kind noch stärker sehbehindert auf die Welt kommen wird, als seine Mutter schon von ihm schwanger war.

Ich glaub, die Seminare von Leo Angart sind auch nicht teurer als andere Seminare. Aber du hast halt nichts, was speziell auf dich zugeschnitten ist. Und schau dir das an, ob dir das liegt, wenn da übersetzt wird oder ob du nicht zu jemanden gehst, der gleich auf Deutsch ein Seminar hält.
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Beitragvon chris1 » 24.04.2012 20:14

Was ich eigentlich mit meinem langen Posting sagen wollte: Es kommt nicht (nur) darauf an, was für Anlagen du mitbekommen hast, sondern was du daraus machst!

Wenn du bisher mit deinem Astigmatismus umgehen konntest, stehen die Chancen gut, dass du es wieder erlernen kannst. Man wird ja nicht blöder mit der Zeit! Sicher hast du grad eine schwierige Phase, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die vorübergeht!

Liebe Grüße
Chris
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