Augentraining, Biofeedback, Hirnforschung und meine Gedanken

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Augentraining, Biofeedback, Hirnforschung und meine Gedanken

Beitragvon chris1 » 24.07.2011 16:12

Hallo liebe Forumsgemeinde,

auf Wunsch schreibe ich diesen Thread.

Was folgt, ist eine wilde Mischung von dem, was ich gelesen habe, was ich selbst erfahren habe und was ich mir dazu denke. Legt also nicht alles auf die Goldwaage, aber schreibt mir, wenn ihr etwas anders seht, ich kann nur lernen draus.

Seit meine Jungs zur Schule gehen (sind beide mehr oder weniger Legastheniker, inzwischen sind sie eh schon fertig), beschäftige ich mich mit Hirnforschung und solchen Sachen. Der Gehirnforscher und Biofeedback-Experte Gerhard Eggetsberger (ist einerseits Wisschenschaftlicher, beschäftigt sich andererseits auch mit übersinnlichen Phänomenen) schreibt, dass man alles an Körperfunktionen, was man darstellen kann, auch verändern kann. Wie man weiß, sitzt man beim Biofeedback vor einem PC, ist irgendwie verkabelt und versucht sich darin, den Blutdruck zu senken, die Hauttemperatur zu erhöhen oder die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren. Man kann all dieses natürlich auch ohne Gerät trainieren, aber mit geht es natürlich wesentlich schneller.

Augentraining mit der Sehtafel beispielsweise ist für mich ein solches Bio-Feedback-Training, halt nur ohne Gerät und Bildschirm, weil der Bildschirm buchstäblich vor den Augen ist. Was körperlich nicht möglich ist, geht natürlich nicht, ist eh klar. Aber es ist ja oft viel mehr möglich, als man denkt. Die Augen sind nicht alles beim Sehen, das Gehirn tut auch seinen Teil. Und so probiert und trainiert man halt, wie man es macht, dass man am besten sieht.

Was Eggetsberger (und auch andere Gehirnforscher) noch schreibt: Neuronale Verbindungen sind viel formbarer, wenn man lächelt. Also immer Freude beim Üben. Oder: Man lernt nur mit Begeistrung. Telefonbuch auswendig lernen geht nicht. Zumindest merkt man es sich nicht auf Dauer. Ob jetzt die Hirnforscher da beim Norbejew (ich hoff, ich schreib das halbwegs richtig, hab ihn nicht gelesen, ich wünsche mir Bücher seit längerer Zeit kurz und übersichtlich) abgeschrieben haben oder der Norbejew bei den Hirnforschern, weiß ich nicht, ist mir aber auch egal.

Nun meine eigene Geschichte: Seit meiner Star-Operation seh ich dort, wo die Chirurgin geschnitten hat, einen Strahl durch Lichtquellen. Der Strahl, den ich mit dem linken Auge sehe, ist mehr vertikal, der Strahl, den ich mit dem rechten Auge sehe, ist mehr horizontal. Folglich weiß ich, wenn ich beispielsweise auf einen Autoscheinwerfer schaue, ob ich grad mit dem rechten oder mit dem linken Auge schaue. Und: gemäß der Bio-Feedback-Theorie, ich kann es beeinflussen. Wenn ich mich bemühe, kann ich jetzt mit beiden Augen gleichzeitig sehen (tue ich meistens nicht - aber bis vor einem guten halben Jahr dachte ich, ich könnte das überhaupt nicht). Und ich kann sogar die Schielstellung meines Auges korrigieren, indem ich so schaue, dass sich die beiden Strahlen in der Mitte kreuzen (tun sie nicht, wenn ich schiele).

Ich möchte damit nicht sagen, dass ich jetzt räumliches Sehen gelernt habe. Zumindest habe ich eine Ahnung davon, wie es gehen könnte und dass ich es theoretisch kann. Jetzt ist alles eine Sache des Übens. Wenn ich mich nicht täusche.

Und eines weiß ich auch schon: Viele dieser Augenbuch-Autoren behaupten, dass die Wahrnehmung mit dem linken Auge eine andere ist als die mit dem rechten. Dass das tiefgreifender ist als dass nur das Bild ein wenig anders ist. Das kann ich bestätigen. Als mein zuerst operiertes Auge besser war als das dominante rechte, war ich auch so anders als früher. Und, wenn ich beidäugig sehe, fühle ich mich wieder anders, ein bisschen mehr ganz.

Das letztere kann man natürlich als esoterisch bezeichnen, es ist auch nur meine subjektive Wahrnehmung. Aber für mich sind natürlich die subjektiven Wahrnehmungen wichtiger als alle Bücher dieser Welt zusammen.

So - und nun auf zur Diskussion!

Liebe Grüße
Chris
chris1
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Beitragvon süsserZahn » 25.07.2011 07:58

Danke Chris für die ausführliche Beschreibung.
Jetzt verstehe ich, was Du mit dem Lichtstrahl gemeint hast.
Dachte das wäre eine mögliche Übung für mich, weil ich meine Augen auch noch auf Zusammenarbeit trainieren muss.

Die unterschiedliche Sicht mit links und rechts kenne ich auch. Ich dachte immer das liegt an meinen "schlechten Augen". Aber Janet Goodrich beschreibt das in ihrem Buch auch.

Biofeedback ist mir komplett neu. Ist interessant!
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