Bates/David/Flo-Methode: Doppelbilder

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

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Beitragvon Flo » 12.10.2012 14:04

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Beitragvon Aniram » 12.10.2012 14:14

Susa hat geschrieben:Sie waren "auf einmal weg"? Was hast du getan? Was gelassen? Könntest du das im Nachhinein schildern?


Ich habe Flo falsch verstanden - dh seine Ausführungen in Bezug auf das 'Sakkadieren à la Korrektursakkade'.
Und habe es anscheinend 'trotzdem' irgendwie richtig gemacht.

Dadurch sind nicht nur die Doppelbilder verschwunden, sondern mein ganzes Sehen hat sich verändert, auch die Sehschärfe. Ich habe damals an Flo geschrieben:
"Es kam mir, wie gesagt, so überwältigend einfach und 'automatisch' vor, dass ich mich manchmal fühlte, als würde ich in die Schärfe direkt 'hineingezogen'. "

Nachdem mir Flo erklärt hat, was ich falsch verstehe, 'ging' es irgendwie nicht mehr und ich habe es auch nicht (oder nur ansatzweise) geschafft mit der 'richtigen' Vorstellung im Hinterkopf dasselbe zu erreichen. Aber immerhin konnte ich das 'Doppelbild-Verschwinden' aus der falsch verstandenen Praxis 'hinüberretten'.

Ich habe das, was ich genau gemacht habe, in einer PN beschrieben, möchte es aber hier lieber nicht reproduzieren, um nicht bei Euch auch noch Verwirrung zu stiften.

Gruss
Marina
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Re: 271

Beitragvon Susa » 12.10.2012 14:17


Hi Flo

> Man denke auch an das "eselsmäßige" Affenexperiment mit der Flasche (klick)... die selbe Problematik, die selbe Lösung (siehe oben). <

Oh ja, der ist gut! Ja, genau so ist es! Ich versuche schon, loszulassen. Heute habe ich an einem Probeobjekt hier gegenüber (so ein Türmchen/Hütchen auf einem Dach, das immer zwei Spitzen hatte) es doch mal ne Zeitlang geschafft, nur ein Bild und das tatsächlich leidlich scharf, zu sehen!)

Grüße
Susa
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Beitragvon Flo » 12.10.2012 14:34

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Re: 272

Beitragvon Susa » 12.10.2012 14:53



> Und die Höchstdauer für die kontinuierliche Bechäftigung mit einer speziellen, besonders schwierigen Sehobjektklasse bzw. einem besonders schwierigen Sehobjekt (ohne einen besonderen Zweck außer der Praxis selber) liegt bei 5 bis 10 Minuten! ;) <

Oh Gott, nee, dann bin ich da ja noch gut drunter. :-) So lange am Stück gucke ich mir selten etwas nur zu Sehzwecken an, auch nicht meine allerhärtesten Brocken hier vorm Fenster, dieses gesamte Kirchturmzeugs ;-) Ich habe auf der Südseite gleich drei Kirchtürme vor der Nase, dazu diesen ganzen Gründerzeit-Schnirkelschnörkel, an dem man ja auch herrlich seine Fortschritte sehen kann. Auf der Nordseite habe ich seit fast einem Jahr eine Großbaustelle, die auch von Tag zu Tag rein scharfsehtechnisch interessanter wird. Wenn Bauarbeiter dann endlich mal nicht mehr unförmige Doppelhelme aufhaben, lasse ich die Sektkorken knallen! ;-)

Aber insgesamt habe ich mir längst angewöhnt, immer mal wieder woandershin zu schweifen, wenn ich nicht nennenswert "weiterkomme" an einem Objekt. Dass das ja nun dank besserer Beherrschung des Blickpunktwechsels deutlich angenehmer ist, mache ich auch gerne davon Gebrauch.
Viele Grüße
Susa

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Beitragvon augenauf » 12.10.2012 16:11

Flo hat geschrieben:Hallo Franz! Bild

Nun, wie gesagt... man kann sich nicht selbst belügen (im Sinne von "das eine Bild ist ja eigentlich 'gar nicht da'... deshalb ignoriere ich es jetzt einfach so lange, bis es verschwindet und schaue bis dahin ausschließlich auf das andere") das stabilisiert nur das krankhafte psychologisch-neurologisch-physiologische Grund(ver)spannungsmuster... deshalb glaube ich, dass das nicht funktioniert. Mehrfachbilder bedingen einander! ... deshalb meine obigen Anmerkungen. Denn DAMIT funktioniert es hundertprozentig – zumindest hat es das bei mir – und ich meine auch mittlerweile zu verstehen, warum... :)

Gruß, Bild
Flo



Du meine Güte, was man alles falsch machen kann. :arg:
Es macht doch immer wieder Sinn kleine Veränderungen hier zu berichten, um zukünftige Einbahnstraßen zu vermeiden.

Langsam wird mir klar, warum Bates damals bei manchen Patienten so schnelle Erfolge vermelden konnte. Unter seiner Anleitung kamen die gar nicht in Versuchung was falsch zu machen.

Aber mit euch hier im Forum bin ich doch zuversichtlich das irgendwann mal hinzubekommen! :-)

LG
Franz
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Re: 271

Beitragvon Martin/T. » 12.10.2012 16:56

Flo hat geschrieben:Manche machen sich jahrelang damit verrückt, und kommen dennoch nicht von der Stelle, so wie Martin.


Das pauschale "keine Fortschritte" darf ich dementieren. Allerdings ist die Sache schon recht zäh. Da hilft kein Leugnen.

Herzlichen Glückwunsch übrigens zu Deiner zwischenzeitlichen Beförderung zum "Moderator" (denn das wird doch wohl nicht wieder einer von diesen Witztiteln sein)

:wink:
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Beitragvon Flo » 12.10.2012 17:06

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Beitragvon Martin/T. » 12.10.2012 17:27

Danke, :knuddel: in die Falle bin ich voll getappt. Dann lass ich gleich heut abend meinen Ampellichterrundgang fallen. Und den Rest des Winters ditto.

Vermutet hatt ich's ja schon unterschwellig. Ich meine Bedenken, in der allgemeinen Dunkeladaptation so oft so lang direkt in die Lichtpunkte zu gucken, wie ich es in meinem "Wintertraining" tat, aber dabei dachte ich immer mehr an die Photochemie, als an die Rechtsichtigkeit. Wahrscheinlich ist es aber wirklich beides, denn wenn ich zurückblicke, hatte ich eigentlich nach den Spaziergängen immer ein mehr oder weniger aufgewühltes Gefühl der Verfahrenheit.

Meine Bedenken waren aber nicht ausreichend, um den umgekehrten Impuls, der von einer fatalen Mischung aus Draufgängertum und Perfektionismus kommt, zu überstimmen.

Was aber ist der Grund? Hat das etwas mit diesen halbperipheren Netzhautzonen zu tun, die auf Hell-Dunkel-Reflexe reagieren, und von denen Du irgendwo in Deinem Eingangsthread gesprochen hast, dass Du vermutest, dass sie eine Funktion beim Autofokus der Akkommodation haben? (find die Stelle leider nicht mehr; irgendwo in den vielen Augenschemata)

Und was ist die Bedeutung dieser Blendgefahr für den Wert von Fernsehen oder (zu hell eingestelltem) Monitor für das Augentraining?

LG, Martin


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Beitragvon Flo » 12.10.2012 18:22

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Beitragvon Aniram » 12.10.2012 18:53

Hallo
Ich passe mich auch an und quäle Euch nicht mehr mit grosser Schrift.

Meine Frage ist noch offen:


Mein Astigmatismus lag im Februar 2011 bei -1,5 / 5° und ich weiss nicht genau, welche 'Sorte' von Doppelbilder nun eigentlich auf sein Konto gehen.
Er kann ja eigentlich nur entweder vertikal oder horizontal liegen - oder sehe ich das falsch?


Führt ein Asti bei 5° nun zu vertikalen oder horizontalen Doppelbildern?
Danke und Gruss
Marina
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Beitragvon Flo » 12.10.2012 19:11

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Beitragvon moobe » 18.10.2012 23:45

Dass wenn ich keine Farben mehr sehen kann, ich peripher sehen soll, ist nahezu genial. Denn dies hat ein weiteres Rätsel meiner Posts aus meinem Thread gelöst, in dem ich nämlich versuchte zu beweisen, dass unser visuelles System kaputt ist.

Dabei habe ich nicht bedacht, dass das zentralfoveale Sehen hauptsächlich für die Unterscheidung der Farben gedacht ist - die Rezeptoren für die Hell-Dunkel-Unterscheidung sind dort nicht mehr vorhanden.

Als ich zu dem Zeitpunkt Bates gelesen habe und er schreibt, dass es Patienten gibt, die so "dezentral" wie nur irgend möglich schauen, habe ich wohl versucht, auf eine Art zu beweisen, auf der dieses "dezentrale Sehen" bei jedem auf einfache Art feststellbar bzw. nachweisbar ist - naja.... Dass wir überhaupt sehen, liegt wohl daran, dass wir bis zu einem gewissen Grade alles richtig machen. Von daher hätte ich es mir gleich denken können^^
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Beitragvon Mrs.Robinson » 19.10.2012 14:11

Hi moobe!

moobe hat geschrieben:Dass wenn ich keine Farben mehr sehen kann, ich peripher sehen soll, ist nahezu genial.


Soll man das oder macht man das automatisch? :grübel:
Zum Rand der Netzhaut hin (in die Peripherie hinein) nimmt ja die Anzahl der Stäbchen zu und entsprechend die der Zapfen ab. Also sieht man im Dunkeln eher mit per Peripherie der Netzhaut. Für mich ist das nicht das Selbe wie bewusstes möglichst peripheres Sehen bzw. Blickkonzentration auf eine eingegrenzte Fläche.

Denn dies hat ein weiteres Rätsel meiner Posts aus meinem Thread gelöst, in dem ich nämlich versuchte zu beweisen, dass unser visuelles System kaputt ist.


Ist es das nicht? O.o

Dabei habe ich nicht bedacht, dass das zentralfoveale Sehen hauptsächlich für die Unterscheidung der Farben gedacht ist - die Rezeptoren für die Hell-Dunkel-Unterscheidung sind dort nicht mehr vorhanden.


Für Farbensehen UND Schärfe. Oder? Einfach aufgrund der Zelldichte.

Als ich zu dem Zeitpunkt Bates gelesen habe und er schreibt, dass es Patienten gibt, die so "dezentral" wie nur irgend möglich schauen, habe ich wohl versucht, auf eine Art zu beweisen, auf der dieses "dezentrale Sehen" bei jedem auf einfache Art feststellbar bzw. nachweisbar ist - naja.... Dass wir überhaupt sehen, liegt wohl daran, dass wir bis zu einem gewissen Grade alles richtig machen. Von daher hätte ich es mir gleich denken können^^


Hm, also welche Schlüsse du jetzt aus der Sache ziehst, verstehe ich nicht ganz.

PS: Am besten sehe ich bei Dämmerung (kurz vor Sonnenauf- und Untergang). Hach, bei dem schönen Wetter ist das Momentan wirklich hübsch anzusehen :D Die meisten sehen aber besser, je heller es ist (Pupillenverengung, etc.). Wie ist das bei euch so?

Grüße

Mrs. Robinson
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Beitragvon Flo » 19.10.2012 14:13

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