Bates

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Bates

Beitragvon Kroko » 30.12.2008 20:19

Lese seit kurzem den deutschen Bates (Fernleihe aus der Bücherei), aber irgendwie verstehe ich ihn nicht.

Zentrales Sehen:
Wie ermittle ich denn, ob ich exentrisches Sehvermögen habe? Und wenn ja, in welche Richtung, wieviel?

Palming:
Woher weiß ich, dass ich es richtig mache? Bates schreibt ja auch, dass es bei manchen Patienten falsch läuft und dann tendentiell gefährlich ist.

Anstrengung:
Kurzsichtigkeit soll ich durch sehr nahes Lesen sehr kleiner Schrift behandeln.
Weitsichtigkeit durch angestrengtes in die Ferne schauen.
Was mache ich bei Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit?

Den Unterschied zwischen mentalem Stress und angestrengtem Sehen habe ich verstanden. Aber habe ich überhaupt eine Chance etwas zu verbessern, wenn die Lebensumstände keine Entspannung zulassen?

Und da kommen bestimmt noch mehr Fragen.

Nach dem deutschen werde ich auch den englischen Bates lesen. In "elektrisch" kann ich ihn nur leider nicht mit ins Bett nehmen. Dort finde ich Bücher entspannender.
Und ist das PC-Lesen nicht kontraproduktiv für Sehverbesserungen?

LG
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Beitragvon sven » 30.12.2008 23:45

Lies den in Englisch.

Uebersetzungen sind immer schon Interpretationen der Uebersetzer.

Nur das Problem des Verstehens bleibt immer noch bestehen. Ich habe den Bates schon sehr sehr oft gelesen und von vielen Sachen immer nochn kaum eine Ahnung, wie er das genau meint.

Das war es, was ich versuche immer hier zu diskutieren, wenn ich Beobachtungen mache, die mit Bates Beobachtungen zusammenpassen und ich eine Idee bekomme wie er es meint.

Also von "central fixation" und "eccentric fixation" bekomme ich langsam aber sicher eine Idee.
Das ist auch das was am wichtigsten ist. Der Rest ist nicht so wichtig.

Ach noch was. Gefaehrlich ist erstmal nix. Du kannst eigentlich nur dazu lernen egal was du machst.

Du bist aber einer der wenigen denen das so auffaellt. Die meisten, die ich getroffen habe (ist jetzt nicht auf das Forum hier bezogen) meinten immer: "Bates, ist doch alles klar. Das sind diese Uebungen palmieren und so. Hat aber bei mir nicht geklappt."

Also als ich das gelesen habe, hab ich erstmal gar nix kapiert. Alles boehmische Doerfer.
Man muss erstmal eigene Erfahrungen machen, um da was zu kapieren oder man muesste mit dem Bates reden koennen. Kann man aber nicht.

Zum Thema "central fixation" hab ich ja schon einiges geschrieben. "Eccentric fixation" ist meiner Meinung nach eine andere Beschreibung von "nicht sehen" oder Starren.
So wie es bei mir beobachten kann ist es so:
Je weniger Gehirn Rechenleistung man in das Sehen steckt desto mehr wird das Bild gefiltert. In der Mitte kann man normalerweise eigentlich die Meisten Details sehen, daher wird dort als erstes gefiltert. Ich nehme dann das Bild gleichmaessig schlecht wahr. Die meiste Aufmerksamkeit des Geistes liegt also nicht im Zentrum, sondern ausserhalb des Zentrums gleichmaessig ueber das Bild verteilt. Deswegen spricht er von "eccentric fixation".
In dem Moment bin ich also in der Mitte quasi blind fuer die Details.
Verrgleiche auch die original Ausgabe:
"When the mind is under a strain the eye usually goes more or less blind. The center of sight goes blind first, partially or completely, according to the degree of the strain, and if the strain is great enough the whole or the greater part of the retina may be involved."

http://www.iblindness.org/books/bates/ch11.html

Meiner Meinung nach sind bei der Geschichte 2 Probleme zu unterscheiden.
1) Das Geistige Problem: "central fixation" vs "eccentric fixation"

2) Das koerperliche Problem: Ist die Folge des geistigen Problem. Durch die andauernde "eccentric fixation" sind die Augenmuskeln verkuemmert.

Problem 1) loest man durch Konzentration auf die Mitte, auf Details, loslassen von anderen Gedanken Dingen usw. -> mehr Sehen weniger arbeiten.

2) Uebung von 1) so oft es geht.

Zur deiner Frage: "Was wenn man keine Zeit fuer das Sehen eruebrigen kann und seinem Geist zum Sehen keine Luft geben kann?"

Ich wuerde sagen, dann ist es einfach nicht wichtig genug und man lernt es nicht. Wenn ich keine Zeit habe fuer Sport oder Klavierspielen lerne ich es ja auch nicht. Man muss eben Prioritaeten setzen.

Ach vergleiche auch diese Diskussionen zu dem Thema:
http://www.augen-training.com/hab-ichs- ... -t752.html

und diese Diskussion zwischen Johnny und mir:
http://www.augen-training.com/halte--un ... -t733.html

Der Kram mit dem Schwaderer und dem Adigo ist OT und gehoert nicht dazu.


Schoene Gruesse

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ps: Ich weiss nicht was am PC lesen schlecht sein soll. Ich lese nur am PC.
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Beitragvon Martin/T. » 31.12.2008 09:52

ps: Ich weiss nicht was am PC lesen schlecht sein soll. Ich lese nur am PC.


[Sven, am: Di 30. Dez 2008 23:45]

Haha, und für mich ist Computerlesen geradezu meine Hauptübung (weil es mir da möglich ist, Fernpunktlesen zu praktizieren und mich allein durch die Kontraste, ohne Krampf, zum Scharfstellen meines problematischen Auges zu animieren; aber das andere kommt langsam).

Nein, also ich würde vermuten, da macht man den Leuten Angst. Nur weil nach statistischen Erhebungen der durchschnittliche Computernutzer verspannt vor dem Monitor sitzt, Zahlenreihen vergleichen, nebenher auf Papier schauen muss, und keine Zeit zum aufschauen hat, kannst Du doch deinen Bates vor dem Rechner lesen, in welcher Haltung Du willst. Oder? :)

Svens Unterscheidung zwischen geistig und körperlich kann ich nur unterstützen. Wenn man das nicht unterscheidet, sät man Missverständnisse. Ich mache gerade meine eigenen Beobachtungen zu beiden Teilen und zum Zusammenhang. Gestern über die Nacht (nicht viel geschlafen) habe ich zum Beispiel sehr gut (an der Leuchtzifferuhr) beobachten können, wie die langsam über das einäugige Fernpunktsehen am Tage aufgebaute "Form" wieder in den alten Krampf (nur auf höherem Niveau) zurückgefallen ist. (aber das nur am Rande)

Zu Bates kann ich mich Kroko nur anschließen:

Anstrengung:
Kurzsichtigkeit soll ich durch sehr nahes Lesen sehr kleiner Schrift behandeln.
Weitsichtigkeit durch angestrengtes in die Ferne schauen.
Was mache ich bei Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit?


[Kroko am: Di 30. Dez 2008 20:19]

Als ich Bates "Perfektes Sehen" las (in Englisch), schien es in mir den ersten Kapiteln fast so, als wollte er darauf hinaus, dass es eine Art "Gegengift-Behandlung" gibt: Frei nach Schema: Kurzsichtig -> zuviel Strain beim Fern-Sehen, wir behandeln mit Strain beim Nahsehen, denn das löst Schub zur Hyperopie aus etc. (Das würde auch z.B. die Leichtigkeit erklären, mit der man bei Bates liest, wie Leute ihre Zehn Dioptrien Übersichtigkeit nach Linsenentfernung wegputzen, während wir um jedes Viertelchen oft ringen.) (?)

- Aber dann hat er doch allein mit der Entspannung gearbeitet. Hab ich da was verpasst? Gibt es vielleicht doch noch andere Werke von Bates? In gewisser Hinsicht ist das aber ermunternd, denn mit Gift-Gegengift müsste man ja als Normalsichtiger (der keine weitere Hyperopie braucht), das Nahlesen bei schlechtem Licht tatsächlich meiden, weil es zu misslingendem Fixieren führen kann. Und als Kurzsichtiger wäre Fernpunktlesen eine geradezu zweischneidige Sache. Also da wäre ich doch ganz entspannt und sage, ungesund ist vor allem die schreckliche Monotonie des modernen "zivilisierten Lebens".

Aber ich verhehle auch nicht, dass ich Dinge wie das Palmieren schlichtweg nicht verstehe. Darf ich mal geradeheraus fragen: Palmiert ihr? Und könnt ihr dabei auf das was ihr "seht" durch Visualisationen Einfluss nehmen? Also ich nicht, allenfalls durch körperliche Dinge wie Augen rollen, kurz mal kneifen, andere Teile des Körpers noch mal tiefer entspannen etc. :cry:
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Beitragvon Nicole » 31.12.2008 10:53

Martin/T. hat geschrieben:Palmiert ihr?


Ich nicht. Es bringt bei mir nichts.
Das hat sogar einen Funktionaloptometristen verblüfft. Er meint, es würde bei JEDEM helfen.
Aber das stimmt nicht. :wink:
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Beitragvon sven » 31.12.2008 11:10

Meiner Meinung nach ist das Palmieren nur Intervalltraining.
Also quasi kurze Pause danach sieht man etwas besser und dann geht man wieder ran.

Ich habe sehr ueber das hier Nachgedacht:
Anstrengung:
Kurzsichtigkeit soll ich durch sehr nahes Lesen sehr kleiner Schrift behandeln.
Weitsichtigkeit durch angestrengtes in die Ferne schauen.
Was mache ich bei Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit?


Ich weiss leider nicht wo es im original Text steht und kann daher den Zusammenhang nicht mehr nachvollziehen.

Mir ist allerdings folgendes aufgefallen (nichts neues nur nochmal eine Wiederholung was ich schon an anderer Stelle im Forum gesagt habe):

Ich als Kurzsichtiger mache oft das Starren ("eccentric fixation"), wenn die Entfernung so gross ich das ich denke: "Das wird eh nix."

Genauso wird es wahrscheinlich ein Weitsichtiger in der Naehe machen.

In der Naehe fuehle ich mich recht sicher und starre quasi nie (ausser ich mache was voellig ohne Augen).

Loesung A:
Ein Loesungsansatz um das koerperliche Problem zu loesen kann also sein im vertrauten Entfernungsbereich einfach noch kleinere Struktueren als sonst anzusehen und zu fixieren.
Das wird dann genauso anstrengend fuer die Augenmuskeln, wie in dem unbekannten Enterfenungsbereich.
Ein Beispiel: Wenn ich auf dem Klo sitze schaue ich mir oft zum ueben meine Haende an und versuche die Details immer hoeher zu schrauben, also Haare Linien Poren usw..
Fuer den Kurzsichtigen hiesse das also Microfilm in der Nahe zu lesen und fuer den Weitsichtigen irgendetwas kleinens in der Entfernung.

Es geht ja nur darum das man das man das Zentrum fixiert. Wenn man das in der Entfernung auch macht kann man auch da ueben.

Loesung B:
Man kann sich aber auch selbst beobachten und das "eccentric fixation" in "central fixation" umwandeln. Frueher oder spaeter muss man das eh tun.[/quote]
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Beitragvon Kroko » 01.01.2009 14:31

Hallo,

Sven, Du hast Recht, Übersetzungen sind Interpretationen. Allerdings ist nun mal Deutsch meine Muttersprache und Englisch löst daher mehr mentalen Stress aus. Daher habe ich den Weg „erst Deutsch-dann Englisch“ gewählt. Dann weiß ich schon mal ungefähr, worum es geht und kann später Feinheiten vertiefen.
Und ob ich dann alles verstehe? Ich scheitere z.B. auch an den Philosophien über schwarz, schwarze Buchstaben und Punkte, schwärzeres Schwarz, …

Auch stehe ich immer noch vor dem Rätsel, wie ich als Kurzsichtige, zentrale Fernpunkte fixieren soll ohne zu starren, dabei den Blick schweifen lassen und sehr kleine Schrift in sehr großer Nähe lesen soll. Ob ich exzentrisch sehe, weiß ich leider immer noch nicht.

Die “temporäre Blindheit“ durch mental strain erlebt mein Sohn regelmäßig beim englisch lernen. Mittlerweile haben sich derartige Blockaden aufgebaut, dass er die Aufgabenzettel nicht mehr sieht, sich ständig ein Auge zuhält, … Da müssen wir auch noch dran.

Und damit sind wir bei den NMIs (non-maskable interrupts). Natürlich spielt die Priorität, die ich einer Sache zugestehe eine große Rolle für den Erfolg, andererseits kommt man in den ewigen Konflikt des Zeitmanagements: dringend oder wichtig? Andererseits kann ich diese „NMIs“ abends in meinem Bett am besten ausschalten, daher lieber Buchform.

Da ich Zusammenhänge und Bezüge liebe, sehe ich das Palmieren seit meinem Reiki-Schnuppern als Energiezuführung an ein geschwächtes Organ. Dann brauche ich mir auch nicht so viele Gedanken über schwärzeres Schwarz zu machen, was meinem mentalen Stress zu Gute kommt.

Palmieren, dann Sehtafel begucken und auf Sichtblitze warten kam mir aus dem Norbekov sehr bekannt vor. Der liest ja auch in 30 sekundigem Abstand seine Sehtafel mit kleiner werdenden Schriften. Mein besseres Auge hatte da schon winzige Erfolgsansätze, rechts erscheint hoffnungslos, da muss ich vermutlich mit geringerem Abstand arbeiten.

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Beitragvon sven » 02.01.2009 03:51

Hallo Kroko,

das wichtigste ist, du musst eigene Erfahrungen sammeln um das zu verstehen. Alleine mit dem Kopf die Sache begreifen zu wollen ist nutzlos. Das ist jedenfalls mein Ansatz und ich kann von mir nicht behaupt alles zu verstehen.

Nur die Uebersetzer, die es uebersetzt haben, verstehen es mit 100% er Sicherheit nicht.

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Beitragvon schwaderer » 02.01.2009 10:52

Frohes Neues Jahr - euch allen ....

Nicole hat geschrieben:Ich nicht. Es bringt bei mir nichts.


verstehe gar nicht was es bringen soll? es bringt nichts ist doch genau richtig ....
dadurch kann es zu entspannung führen ..... entspannung kann man nicht machen
sondern nur zulassen.

Bates stand vor dem problem erkannt zu haben: "SichMüheGeben" ist das ursächliche problem - seine patienten wollten was trainieren, sich also mühe geben und kamen wohl mit dem einfachen Nicht-Sehen nicht klar .....

fehlsichtige denkweise: ich MUSS mir mühe geben, mich anstrengen .... sogar beim sehen - obwohl dies doch wie schon festgestellt kinderleicht ist ..... also MUSS ich mir auch bei der Bates-Methode mühe geben .... und wenn der Herr Bates nun vorgibt Nicht-Sehen .... und auch das sehzentrum nicht anzustrengen (gerade durch Nicht-Sehen bzw. schwarz-vorsellung), dann geb ich mir eben mühe schwarz vorzustellen ... so viel mühe bis es wohl wieder schädlich wird ......

leider ist dies bei allen gewohnheiten so: man bemerkt nicht mehr dass man drinsteckt ...

Hoffe du gibst dem palmieren noch ne chance ...... besser mehrere täglich über nen längeren zeitraum ..... und du wirst schon SEHEN .....

unabhaengig davon ist palmieren eh nur ein mittel .... Bates beschreibt ja ne ganze variation an möglichkeiten .....
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Re: Bates

Beitragvon schwaderer » 02.01.2009 11:02

Kroko hat geschrieben:Palming:
Woher weiß ich, dass ich es richtig mache? Bates schreibt ja auch, dass es bei manchen Patienten falsch läuft und dann tendentiell gefährlich ist.
...
Da ich Zusammenhänge und Bezüge liebe, sehe ich das Palmieren seit meinem Reiki-Schnuppern als Energiezuführung an ein geschwächtes Organ. Dann brauche ich mir auch nicht so viele Gedanken über schwärzeres Schwarz zu machen, was meinem mentalen Stress zu Gute kommt


Kroko .... will dich hier nicht "benützen" ....aber dies zeigt hoffentlich auf was ich meine:

angst (schon wieder ein gefühl) etwas falsch zu machen ..... damit sind wir schon in der prägung ..... richtig machen wollen, sich mühe geben ...... und plötzlich scheint es leichter zu sein etwas zusätzlich "zu machen" -> eine energieübung (was immer das sein soll) als etwas wegzulassen - also Nicht-Sehen im wachzustand .....

und schon ist dem eso-theater tür und tor geöffnet .....
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Beitragvon Nicole » 02.01.2009 12:36

schwaderer hat geschrieben:(gerade durch Nicht-Sehen bzw. schwarz-vorsellung), dann geb ich mir eben mühe schwarz vorzustellen ... so viel mühe bis es wohl wieder schädlich wird ......


Mir ist es egal, ob ich tiefschwarz sehe, oder dunkelgrau, oder andere Bilder, die kommen. Da strenge ich mich gar nicht an.
Manchmal ist es tiefschwarz, manchmal nicht.
Aber dass hinterher etwas "besser" ist, konnte ich nicht feststellen!
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Beitragvon schwaderer » 02.01.2009 12:51

Nicole hat geschrieben:...Aber dass hinterher etwas "besser" ist, konnte ich nicht feststellen!


ehrlich gesagt Nicole ..... ich bin schon froh wenn es WÄHREND des palmierens besser ist ..... ;-)
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Beitragvon Nicole » 02.01.2009 12:55

WAS ist während des Palmierens besser?
Ich rede vom besseren Sehen, was während des Palmierens doch gar nicht geht. :wink:
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Beitragvon Kroko » 02.01.2009 14:22

Fühle mich nicht benutzt.
Bin ja hier um andere Gesichtspunkte zu erfahren.

Bei meiner Äußerung über palmieren meinte ich aber: Wenn ich mich bemühe, das ominöse Schwarz zu sehen, strenge ich mich an. Wenn ich die gleiche Körperhaltung (Hände vor den Augen, ...) passiv tue - sofern man etwas passiv tun kann - ist damit keine Anstrengung verbunden und ich lasse zu, was passiert. Ich entspanne mich also.

Vor 4 Jahren gab es für mich übrigens auch nichts, was nicht wissenschaftlich erklärbar war. Mit Esotherik habe ich mich gar nicht beschäftigt, weil es ja nichts sein konnte. Das wusste ich schon vorher!
Seitdem verändert sich meine Sichtweise der Welt kontinuierlich und ich bin jetzt bereit Dinge, die ich nicht verstehe, zuzulassen.
Nun weiß ich, dass Dinge, die z.B. aus schulmedizinischer Sicht gar nicht möglich sein können, eben doch möglich sind, wenn man den individuell richtigen Ansatz wählt. Der muss ja nicht für alle gelten, aber eben in dem Einzelfall. Damit ist er zwar wissenschaftlich nicht gesichert, es funktioniert aber trotzdem. Schulmedizin sehe ich seitdem nur noch als oberflächliche Symptombehandlung, die einen großen Bogen um Ursachen und Zusammenhänge macht. Dafür gibt es viele Beispiele, und das Anliegen dieses Forums reiht sich da nahtlos ein.

Ich schweife zwar etwas von Bates ab, aber kennst du (schwaderer) das "Lehrbuch der Psycho-Kinesiologie" von Klinghardt? Er beschreibt dort, dass es immer mehrere Ebenen gibt, auf denen "Heilung" erfolgt. Ganz unten liegen die chemische (Medikamente, Stoffwechsel) und die mechanische, strukturelle (alles mit Bewegung, Krankengymnastik, ...). Irgendwo da unten liegt auch die Chirurgie. Darüber kommt das, was man mit Kinesiologie erreichen kann und darüber das "Spirituelle". Bekomme das nicht mehr genau zusammen und habe das Buch nicht mehr vorliegen. Quintessenz ist jedenfalls, dass Maßnahmen auf einer bestimmten Ebene Einfluss auf eben diese Ebene und darunterliegende Schichten hat. Mit Entspannung, ob das nun 3 oder 4 ist, sei dahin gestellt, kann ich danach sehr wohl Stoffwechselstörungen o.ä. behandeln. Eine psychisch bedingte Krebserkrankung kann ich dagegen operieren bis kein Mensch mehr übrig ist, geheilt ist damit noch lange nichts.

Und nun wieder zurück zu Bates: Entspannung heilt Fehlsichtigkeit. Erzähl das mal einem Augenarzt. Wenn der das nicht Esotheater auffasst ...

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