Brofman Foundation for the Advancement of Healing

Neuigkeiten und Wissenswertes rund um Augen, Augentraining & Co.

Brofman Foundation for the Advancement of Healing

Beitragvon lukita » 12.05.2013 19:52

Mitglied Aniram hat inzwischen mehrmals zu einem Text auf den Seiten der Brofman Foundation for the Advancement of Healing verlinkt.

Es gibt dort zwei Seiten zum Thema Sehen:
Eine neue Art zu sehen: Ihr innerer Weg zur klarer Sicht (Link von Aniram)
Sehkraft als Metapher: die Beziehung zwischen Sehkraft und Bewusstsein

Mir gefällt der zweite Text besonders gut. Ich zitiere:

Warum werden unsere Augen als Fenster zur Seele bezeichnet? Warum sprechen wir von der Art und Weise, die Welt zu „sehen“. Was ist die Beziehung zwischen unserer Sicht, unserem Sehvermögen und unserer Art zu sein?

Sehen ist nicht einfach nur ein physischer, auf Schärfe gerichteter Prozess. Es ist eine multidimensionale Funktion, die unseren emotionalen und mentalen Seinszustand beeinflusst und von diesem beeinflusst wird, und die mit unserer Persönlichkeit verbunden ist. Das heißt, jede Art von Sehstörung ist mit bestimmten Persönlichkeitstypen verbunden.

Alle kurzsichtigen Menschen haben in ihrer Persönlichkeit etwas gemeinsam, alle weitsichtigen Menschen teilen einen gewissen Charakterzug, und all jene mit Astigmatismus arbeiten an einer ähnlichen Problemstellung in ihrem Leben.

Alle Arten gestörten Sehvermögens stellen eine gestresste Art und Weise dar, wie eine Person auf seine Umwelt reagiert. [...]

Zwei Muskeln, die schrägen Muskeln, umschließen den Augapfel wie ein Gurt, und wenn sich diese Muskeln straffen, drücken sie den Augapfel zusammen, wodurch er sich verlängert. Exzessive Spannung in diesen Muskeln ist mit Kurzsichtigkeit verbunden und wird im Bewusstsein als ein Sich-in-sich-selbst-Verstecken erlebt, als ein Rückzug nach innen, als Besorgnis, ein Wahrnehmungsfilter der Angst oder des Misstrauens und ein Gefühl, bedroht zu sein, nicht sicher, um man selbst zu sein.

Ungleiche Spannungen in verschiedenen Muskeln können die Voraussetzung für Astigmatismus schaffen, eine Verzerrung der Sicht, so dass der Augapfel aus seiner Rundheit herausgezogen wird. Das wird vom Individuum als ein Gefühl des Verlorenseins empfunden, als Unsicherheit oder Unklarheit bezüglich ihrer Werte, darüber, was sie wirklich wollen und/oder was sie wirklich fühlen. Äußere Werte wurden im Innern übernommen und zwar auf eine Weise, die für das Individuum nicht natürlich, organisch oder wahr ist. Der daraus resultierende Stress wird, sowohl im Bewusstsein, als auch in den Augenmuskeln der Person erlebt.

Sehstörungen entstehen zu einem Zeitpunkt im Leben einer Person, wenn diese wörtlich und sinnbildlich Stress in Bezug auf ihre Umwelt erlebt. Setzt sich dies über einen längeren Zeitraum oder in extremer Intensität fort, dann „erstarren“ die Augenmuskeln zeitweilig und halten so den Augapfel in einem Unschärfezustand. Wenn die Spannungen in diesen Muskeln mit Spannungen im Bewusstsein der Person einhergehen, verharrt auch das Individuum in einem bestimmten Bewusstseinszustand. [...]

Da die Sehkraft eine Metapher dafür ist, wie wir die Welt sehen, und mit der Persönlichkeit verbunden ist, kann man, wenn die Elemente der Erfahrung einer Person, die mit der Sehstörung verbunden sind, identifiziert wurden, diese loslassen und zu Klarheit zurückkehren. Anstatt uns der Wirkung von Wahrnehmungen auszuliefern, die wir als Verzerrungen erkennen, können wir entscheiden, an der Ursache zu arbeiten, sich bewusst an Wahrnehmungen auszurichten, und diese auszuwählen, die wir für uns als wirklich wahr erkennen, und die für uns in unseren Interaktionen erfolgreicher sind, d.h. einfach mehr unserem wirklichen Selbst treu zu sein.

Wenn wir die übermäßigen Spannungen in unserem Bewusstsein befreien, lösen sich die Spannungen in den Augenmuskeln, der Augapfel nimmt seine natürliche Form an, und die Klarheit kehrt zurück. [...]

Ansätze zur Sehkraftverbesserung, welche diesen Aspekt der Persönlichkeitstransformation nicht berücksichtigt haben, hatten nur begrenzten Erfolg. In Fällen, in denen die Sehkraft wiederhergestellt wurde, ist die betroffene Person durch einen Transformationsprozess gegangen und hat tatsächlich eine Rolle fallen lassen und ist ein anderes Selbst geworden, mit einer anderen Persönlichkeit, wirklicher und mit einer anderen Sicht auf die Welt. Grad und Geschwindigkeit der Verbesserung waren mit der Bereitschaft seitens des Individuums verknüpft, die Veränderungen zu akzeptieren, die neue Persönlichkeit zu akzeptieren, das neue Selbst zu werden, oder besser, zu werden und zu leben, wer sie wirklich sind. [...]

Weiterlesen: http://www.healer.ch/de/sehkraft%20als%20metapher.htm
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

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Beitragvon Adlerauge1996 » 14.05.2013 16:57

Toller Beitrag. Mir ist übrigens schon länger augefallen, dass viele Kurzsichtige etwas ängstlich sind. Ich habe sschon vor längerer Zeit eine Sendung zu LASIK gesehen. Die Patientin fand ich sehr ängstlich. Einen Link zur Website findest du hier :!:
erste Messung (Sommer 2010; nur Kontaklinsen): links: -1,75; rechts: -1,5



aktuelle Werte (Messung vom April 2013): links: -3,75
rechts: -3,25 (Kontaklinse rechts -3,5)
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