Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung [Sina]

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

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Beitragvon Flo » 02.10.2012 15:07

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Zentrales Sehen - aber wie?

Beitragvon Sina » 03.10.2012 16:48

Hallo Flo, :D

danke für deinen übersetzten Artikel. Ich habe nun die Stellen zusammengestellt, die mir wesentlich erscheinen, um sie für mich in klares Sehen umzusetzen. Ich führe meine Liste hier nochmal auf:


Flo: Das Zentrale Sehen mit Achtsamkeit nach Bates

1. Das Sehfeld, das am klarsten sieht, ist sehr klein und kann am besten sehen, wenn es meine volle Aufmerksamkeit bekommt.

2. Wesentlich ist, auf die Seheindrücke zu schauen, die aus dem Zentrum des Gesichtsfeldes kommen, d. h. auf die Stelle, auf die ich grade blicke.

3. Wichtig ist, mir fortlaufend dessen bewusst zu bleiben, was ich grade mit dem Zentrum meiner visuellen Wahrnehmung betrachte (d. h. nicht mit Gedanken woanders hin abzudriften).

4. Es gilt, den Blick nur in dem Masse schweifen zu lassen, als ich geistig mithalten kann. D. h., aufzunehmen, was ich betrachte. Der periphere Blick ergänzt das Gesamtbild ganz von selbst.

5. Ich sollte geistig mit dem befasst sein, was ich ansehe. Und ich betrachte es zu einem bestimmten Zweck: dass ich etwas Bestimmtes erkennen möchte.

6. Wenn mich etwas besonders interessiert, so wird die Aufeinanderfolge von Details, die ich betrachte, in einem relativ engen Sehfeld gebündelt sein und bringt ein gelegentliches Zurückkehren zu bereits betrachteten Details mit sich.

7. Es ist notwendig, sich komplett dessen bewusst zu bleiben, was ich ansehe, so wie es für Menschen mit voller Sehkraft selbstverständlich ist. Mit der Zeit fühlt sich das immer selbstverständlicher an.

8. Mit zunehmender Sehkraft eilt das Auge von selbst sehr schnell von Punkt zu Punkt und nimmt effektiv viele visuelle Informationen auf. So mag es das Gehirn. Wichtig bleibt dabei, dass ich mir dabei immer bewusst bleibe, was ich grade ansehe. Wenn eine größere Fläche zu betrachten ist, macht das Auge von selbst größere Sprünge, um sich nach und nach das ganze Objekt zu erschließen.

9. Damit ich interessiert und achtsam im Dinge-ansehen bleiben kann, auch wenn ich die Umgebung schon 100 Mal gesehen habe, hilft es mir, mir Dinge zu überlegen, nach denen ich Ausschau halten will.

10. Es kommt darauf an, dass mir die Details, die ich jeweils betrachte, etwas bedeuten müssen. Wichtig für das visuelle System ist dabei die geistige Aktivität, die mit dem Ausschau halten einhergeht. Weniger wichtig ist, ob ich das finde, wonach ich Ausschau halte, oder ob ich es nicht finde.

11. Das Tragen von Brillen nimmt dem Auge möglicherweise die innere Beteiligung am Seh-Prozess ab, und hindert damit das visuelle System, mit „voller Leistung“ Ausschau zu halten.

12. Wie gut ich letztlich im Alltag wirklich sehen kann, hängt davon ab, wie ich die Augen den ganzen Tag über verwende. Ziel wäre dann also, diese bewusste Sehweise den ganzen Tag über anzuwenden.

13. Die Umstellung auf diese neue Art des bewussten Sehens mag sich anfangs lästig und zeitaufwendig anfühlen, wird aber mit der kontinuierlichen Übung selbstverständliche Gewohnheit, und mit einem insgesamt klaren Sehen belohnt.


Eigentlich ist es nichts anderes, als das Handeln im Alltag mit Achtsamkeit, das überall propagiert wird.

Ich habe das jetzt mal bei einem Spaziergang ausprobiert. Dazu habe ich mich von kleinem Punkt zu kleinem Punkt irgendwo mit den ‚Augen gehangelt: das Stielende oder die Spitze eines heruntergefallenen Blattes, die äußerste Ecke eines Fensterrahmens, ein winziger weißer Kiesel in der Bürgersteinplatte, das dunkle Ende einer Zigarettenkippe usw., bis ich nach wenigen Schritten daran vorbei war, um mir dann einen neuen Punkt zu suchen, auf den sich meine Augen konzentrierten.

Zu Hause bedeutet das: auf die Türklinge sehen, die ich gleich herunterdrücken will, in die Teetasse schauen, aus der ich gleich trinken will und das Glitzern darin wahrnehmen, das vom Fenster spiegelt, usw.

Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Übung das letzte halbe Dioptrien auflöst, das mir noch nach dem Eseln verblieben ist.

Hoffnungsvolle Grüße von
Sina :D
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Was tun mit der letzten halben Dioptrie?

Beitragvon Sina » 03.10.2012 17:07

Susa hat geschrieben:Ich glaube, warum manchen Leuten die Rasterbrillen gut tun, liegt daran, dass sie nur so schlecht und grob sakkadieren, dass die Brille sie erst mal zu einem Feinheitsgrad zwingt, den sie vorher nicht gewohnt waren. Das ist dann halt aber leider (oder gottseidank) noch nicht das Ende der Fahnenstange in puncto gute Sakkaden.
Ist also ein bisschen wie Krücken, wenn man mit dem Gipsbein wieder vom Krankenlager aufsteht: Man freut sich, wieder umhergehen zu können - das ist ja dann auch ein echter Fortschritt. Aber den Bewegungsablauf, der zum richtigen Gehen erforderlich ist, würden die Krücken auf Dauer doch sehr unterminieren.


Hallo Susa, :)

Genauso würde ich das auch beschreiben: irgendwann fühlte es sich mit der Rasterbrille nicht mehr gut an. Nun sitze ich auf 0,5 und 0,25 Dioptrien und kann ohne Sehhilfe nicht entspannt am Bildschirm arbeiten.

Jetzt sitze ich in der Falle: lesen zum Arbeiten ohne Sehhilfe geht noch nicht. Zum Schmökern kann ich immer wieder Palmieren und zwischendurch Achten malen und Augenkreisen. Und es ist egal, wie langsam ich in meinem Roman vorankomme.

Ich überlege jetzt, mir eine Brille mit 0,5 und o,25 Dioptrien machen zu lassen, zum Arbeiten, damit ich je nach Tagesform die richtige Stärke da habe.
Und gleichzeitig kann ich nach Bates durch Flos Artikel das richtige Sehen mit Achtsamkeit im Alltag einüben.

Viele Grüße von
Sina
:)
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Beitragvon Flo » 03.10.2012 19:29

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Begegnung der 3. Art

Beitragvon Sina » 05.10.2012 08:41

Hallo Flo, :D

danke, du sorgst wirklich toll für unser aller Sehkraft!

Ich bin jetzt im 3. Tag, mich in das Zentrale Sehen hinein zu üben, und habe das Gefühl, da tut sich schon was, kann es aber noch nicht genau beschreiben.

Gestern war ich wieder beim Optiker, um mir meine Brillenpässe nochmal genauer erklären zu lassen, denn über dem von 2011 steht Nähe, und über dem von jetzt steht Ferne.

Ein junger Mann setzte sich mit mir zusammen, und sagte, das interessiere ihn: er habe – 5 Dioptrien. Aber das gehe ja nicht zu verbessern.

Ich zeigte ihm mein Eselsbuch und erklärte ihm, wenn dieses Gebet zwar schon seit 100 Jahren wiederholt wird, werde es davon nicht richtiger.

Er sagte, Nähe und Ferne Messung seien etwas völlig Verschiedenes, und ich müsste mir das so vorstellen, dass der Augapfel ja nicht beweglich sei, und wie gekochtes Eiweiß sich verfestige.

Ich sagte ihm, dass ich von diesem Bild gar nichts halte.

Und wir machten für Montag einen Termin aus, an dem er nun die Nähe misst.

Denn mein Problem ist nicht die Ferne, die wird mit der Zeit auch immer klarer werden.

Mein Problem ist das Lesen jetzt, in der Übergangszeit zum ganz klaren Lesen, am Bildschirm.

Nun bin ich gespannt, was am Montag rauskommt.

Er hat sich jedenfalls Norbekov aufgeschrieben und schien auch Feuer gefangen zu haben von einer Hoffnung, die ihm seine ganze Ausbildung über ausgeredet worden sein wird.

beschwingte Grüße von
Sina :D
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Beitragvon Flo » 05.10.2012 22:15

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Mein bester Weg zu klarer Sicht

Beitragvon Sina » 08.10.2012 11:17

Hallo Flo, :)

danke für deine genaue Justierung.

Ich bin jetzt im 6. Tag des Zentralen Sehens und habe zunehmend das Gefühl, dass sich etwas rasant ändert. Der Klick ist noch nicht da.
Und nachher gehe ich zum Optiker.

Ich habe jetzt aber einen Gesamtweg ausgearbeitet, wie ich mich aus meiner Altersweitsichtigkeit herausgearbeitet habe.
Zu 92 % habe ich es geschafft, ist meine jetzige Einschätzung.

Diesen Gesamtweg möchte ich hier nochmal darlegen, fall das irgendjemand hilfreich finden sollte.

Erwartungsvolle (wegen Optikermessung) Grüße an alle von
Sina :D



Mein bester Weg zu klarer Sicht :D

1. Teil
Üben nach Norbekov ermöglicht:
- eine neue Grundhaltung mir selbst und meinem eigenen Körper sowie meinem eigenen Sehen gegenüber zu entwickeln
- ein neues Gefühl zu meinem Körper und meiner Gesundheit zu empfinden
- die Sicherheit zu entwickeln, dass ich meine Lebensgestaltung und meine Gesundheit in meinen eigenen Händen halte
- jedes beliebige Problem meines eigenen Körpers von innen heraus selbst zu heilen
- Freude an mir und allem um mich herum, was schön ist, wieder zu erlangen
- die Beweglichkeit meines Körpers und Geistes neu zu entwickeln
- den Glauben zu entwickeln, dass ich klares Sehen wieder erlangen kann
- Beweglichkeit und auftrainieren meiner Augenmuskulatur zu erreichen
- meinen inneren Schweinehund zu überwinden, der mich von all diesem abhalten möchte



2. Teil
Üben nach Bates ermöglicht:
- den Gesamtzusammenhang verstehen, wie die gesellschaftliche Entwicklung aus dem Glauben an die Starrheit des Auges heraus zu der Einsicht führt, dass klares Sehen das Selbstverständliche ist
- verstehen, warum Menschen fehlsichtig werden
- verstehen, warum Brillen 1. nicht heilen und 2. nicht nötig sind
- eine neue Sicht auf die Welt entwickeln
- verstehen, wie das Auge funktioniert
- lernen, was ich selbst tun kann, um diese klare Sicht zu erlangen


Meine Empfehlung:

1. Als Erstes arbeite ich nach Norbekov, bis ich alle seine Botschaften verstanden habe: die Gelenke- so wie die Augen-Übungen auswendig kann, und ein durchgehend gutes Gefühl zu mir, meiner Stimmung, meinem Körper, meiner Umwelt und meinem Leben entwickelt habe.

2. Solange kann ich auch die Rasterbrille benutzen für Situationen, in denen klare Sicht für mich wichtig/notwendig ist (für die Arbeit/Autofahren u. ä.) oder mit unterkorrgierter Brille arbeiten, mit der ich noch klar genug sehen kann.

3. Durch die unterkorrigierte Brille – wie auch durch die Rasterbrille allein - verbessert sich meine Sicht nicht durchschlagend. Parallele Übungen von Körper, Stimmung und Augen sind die Voraussetzung für eine wirkliche Verbesserung meiner Sicht.

4. Wann immer es möglich ist, gehe ich ohne Brille durch den Alltag, mit entspannten Gefühlen, ohne mich auf irgendeiner Ebene anzustrengen.

5. Wenn sich die Rasterbrille zum Arbeiten in den Augen nicht mehr gut anfühlt, ist es Zeit: und ich verabschiede mich dankend von ihr.

6. Dann sind die Raster zu grob geworden für die feinen, kleinen Augenbewegungen, mit denen das Auge gern jede Kleinigkeit in der Welt abtasten möchte, um sich ein klares Bild zu verschaffen.

7. Dann ist es Zeit, dass ich nach Bates arbeite, um mir die letzten Feinheiten des klaren Sehens zu erobern.

8. Für meine stabile Motivierung, um durchzuhalten

a) gegen die allgegenwärtigen Entmutigungen von innen (Schweinehund: wozu? Das lohnt doch nicht!...) sowie

b) von außen (alle die ständig wiederholen: das geht nicht, das Auge wird immer starrer und verkalkt usw.),

--- suche ich mir ein Augentrainings-Forum, in dem ich miterleben kann, wie es mir und anderen immer besser gelingt, klare Sicht in mich und die Welt zu bekommen. :D :D
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Flo » 08.10.2012 16:53

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Re: 247

Beitragvon Susa » 08.10.2012 17:12

Hallo Sina,
ich stoße mal ins gleiche Horn wie Flo und tue dies bewusst als jemand, der noch auf dem Weg zur ultimativen Scharfsicht ist und da auch noch hier und da stolpert.

Sehen lernt man vom Sehen - nicht mehr und nicht weniger. Ich finde da nach wie vor Davids Nagelprobe "Würde eine normalsichtige Person sich so verhalten, wie man selbst es im Moment der Selbstbefragung grad tut?" sehr erhellend. Eine normalsichtige Person würde z. B. vermutlich nie darüber Gedanken machen, ob sie jetzt an einem Sehobjekt interessiert ist oder nicht, ob sie da noch Psycho-Barrieren auflösen muss, um es klarer zu sehen usw. Nein, sie SIEHT die Dinge einfach (an). Es ist nicht mehr, aber halt auch nicht weniger!
Eine Mischung aus unbeirrbarem Durchhaltevermögen und der Flo'schen Behutsamkeit im Praktizieren führt glaube ich am ehesten zum Erfolg.
Ich finde genau das so schön und stimmig an der Bates/David/Flo-Methode, dass man dazu keinerlei "Übungen" absolvieren muss. Man kann sich natürlich mit "Sehsport" verlustieren, aber das muss man nicht unbedingt. Ich gebe aber zu, dass Sehsport ab und an Spaß macht. ;-)
Wie auch immer: Dir viel Erfolg weiterhin!
Susa
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Beitragvon Flo » 08.10.2012 17:37

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Re: 248

Beitragvon Susa » 08.10.2012 20:48

>
Wobei Sehsport hier vermutlich nicht als Augensport gemeint ist, sondern (in meinem Sinne) als ein Sich-selbst-(manchmal nur "im Vorbeiflug")-Seh-Herausforderungen-Stellen, von denen man – z.B. einen Tag zuvor – noch nicht gedacht hätte, dass man jemals "SOLCH einen Blickakt" je versuchen (und auch noch in vielen Fällen mehr oder weniger beim ersten Mal meistern!) würde. (Das Bedürfnis danach kommt "von alleine", wenn die Visen unter allen möglichen Umständen und in allen möglichen Sehumgebungen hochgehen, und man einfach neue Herausforderungen braucht.<

Ja, dieses Bedürfnis spüre ich inzwischen auch. Ich schrecke dabei auch nicht vor Schrift unterschiedlichster Farben, Formen und Größen zurück ;-), obwohl die für mich auch noch ein richtig harter Brocken ist. Ist ja wurscht, irgendwann wird sie mir klar vor Augen stehen, ich habe nix zu verlieren.
Hach, diese zunehmende Furchtlosigkeit gefällt mir. :-)
Viele Grüße
Susa
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Beitragvon Flo » 10.10.2012 21:09

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Welche Übungen zu welcher Zeit

Beitragvon Sina » 12.01.2013 08:38

Südländer schrieb:

„Ich brauch einfach einen Plan von Übungen, die ich jeden Tag in den Alltag einbaue und somit abarbeite, einen roten Faden. Das fehlt mir.“


Hallo Südländer,

wenn du wirklich etwas für deine Sehfähigkeit (und für dich) tun möchtest, könnte es sich für dich zum Einstieg lohnen, diesen, meinen ersten Thread mal durchzulesen.
Denn ich beschreibe hier genau, welche Übungen ich jeweils grade gemacht habe und wie sich das ausgewirkt hat.

Der 1. Punkt für mich war: Norbekov, Eselsweisheit durchzulesen. Daraus ergab sich dann alles Weitere.

Und jetzt, ein halbes Jahr später, habe ich mein Ziel fast erreicht. Jedenfalls im Computer kann ich auch die kleine Schrift von Flo erscheinen lassen und lesen, wenn auch nur langsam.

Das ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit und Ausdauer. Ob ich Zeit habe, weiß niemand. Aber Ausdauer habe ich.

Guten Mut und viel Erfolg
wünscht
Sina :)
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Wie haben sich meine Gewohnheiten verändert?

Beitragvon Sina » 12.04.2013 12:08

Wenn ich so revuepassieren lasse, wie sich in dem ¾ Jahr, seit ich mich meinen Augen zugewandt habe, meine Gewohnheiten verändert haben, so ist das sehr viel.

Aus Norbekov habe ich mein morgendliches Bewegungsprogramm entwickelt: Tanz, Yoga, Gelenkeübungen, besonders Kopf, Hals, Schultern, WS, Astiübung, Schnurübung, insgesamt ca. 15 bis 20 min./ ca. 5 x Woche. Neu dazugekommen sind die Kieferübungen die ich parallel zu den Gelenkeübungen integriere.

Die Spannungskopfschmerzen, die mich schon lange gequält hatten, sind als erstes verschwunden.

Meinen Sport gestalte ich vielfältiger: Fitness, Schwimmen, Spaziergänge, Rückengymnastik im Wechsel.

Ich habe mehr Wahrnehmung entwickelt für meine Augen, für die Spannungen um meine Augen und um meinen Kopf und insgesamt für mein Muskel- Sehnen- und Gelenke-Mobile.

Sehr wichtig ist mir auch geworden, dass ich die Macht habe für meine gute Stimmung zu sorgen. Ich kann mich immer wieder in eine grundsätzlich angenehme Laune bringen und der Welt mit Humor begegnen. Einbrüche kann ich zugig wieder auflösen. Mein Chacrasystem habe ich stabilisiert.

Meinen körperlichen Krankheitssymptomen setze ich ein Selbstheilungs-Meditationsprogramm entgegen, indem ich mit meiner inneren Wahrnehmung im Körper umherwandere und Aufmerksamkeit in die Körperteile sende, die sich belastet oder krank anfühlen. Das hat eine entspannende Wirkung, die mir beim Sehen zugutekommt.

Insgesamt freue ich mich über das gute Gefühl, für meine Gesundheit auf allen Ebenen selbst sorgen zu können

Ein erfreuliches Wochenende wünscht
Sina :D
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Beitragvon lukita » 13.05.2013 13:58

Ich bin gestern ca. 16 km mit den Leguanos gewandert: http://www.leguano.eu/

Bild

Das Laufen in Minimalschuhen bzw. Socken mit Sohle (...) sehe ich als einen Teil des Augentrainings.
Die Fußreflexzonen der Augen werden übrigens am 2. und 3. Zeh neben dem großen Zeh lokalisiert.
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

Mein Ziel: Ein Leben ganz ohne Brille
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