Ein erster definitiver Erfolg - und dann immer weiter ...

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Beitragvon Aniram » 26.07.2011 20:31

So, bei 2 m bin ich jetzt angekommen und es geht viel besser als erwartet.
Vermutlich hat sich das Plusglas ziemlich positiv ausgewirkt, ausführlicher dazu: http://www.augen-training.com/plusbrill ... t1365.html .

Direkt als ich die Sehtafel weitergeschoben habe, hatte ich kaum Schwierigkeiten, die Buchstaben relativ schnell sehr klar zu bekommen; schon auf Anhieb war bei der interaktiven Sehtafel fast immer alles richtig.

Interessanterweise scheint das Auge jetzt selbständig besser scharf stellen zu können, wenn ich mich nur auf die Entspannung konzentriere. Mit etwas Geduld und viel Entspannung wird aus den veschwommenen grauen Flecken dann auf einmal ein ganz scharfes Bild, nicht nur (wie vorher meistens) soweit deutlich, dass zum Halb-Erkennen auch noch Halb-Erraten dazu kommen muss.

Wenn es jetzt schon so gut geht, schiebe ich die Tafel vielleicht doch noch weiter; sonst wird es womöglich bald zu langweilig, nur 'auf der Stelle zu treten'.
Dafür muss ich mir dann aber wieder etwas Neues einfallen lassen, da jetzt auch die Tischverlängerung an ihre Grenzen kommt.
Vielleicht benütze ich ein Möbelstück auf der anderen Tischseite, aber dann muss ich immer um den Tisch herumlaufen, um die Buchstabenkombination zu verstellen.

Mit dem rechten Auge geht es leider nicht so gur; es reagiert wesentlich sensibler auf den immer noch anhaltender Stress und den sich langsam aufsummierender Schlafmangel.
Ich habe die Sehtafel zwar wieder auf 1 m gestellt, kann die Buchstaben aber erst lesen, wenn ich sie auf 20/30 (für 8 Fuss) vergrössere und auch das nicht sofort. Nach kurzem strengt es das Auge so sehr an, dass ich gar nicht mehr scharf stellen kann.
Aber es scheint besser zu werden und ich bleibe auf alle Fälle dran...
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Gedanken zum Umgang mit Stress

Beitragvon Aniram » 10.08.2011 12:28

Aus aktuellem Anlass.

Zur Zeit habe ich reichlich Gelegenheit zu 'studieren', wie negativ sich Stress auf die Sehschärfe auswirkt - das hilft aber auch, bestimmte Zusammenhänge zu verstehen und besser damit umgehen zu lernen.

Dauernde Anspannung und sich immer mehr summierender Schlafmangel bescheren mir zur Zeit eine sehr stark schwankende Sehschärfe - zwischen überwältigend scharf und deprimierend schlecht.
Das Üben leidet nicht nur unter dem Zeitmangel; wenn meine müden Augen einfach keine Lust auf die Sehtafelbuchstaben haben und ich sie zur Entspannung kurz schliesse - bin ich auch schon eingeschlafen...

Da es mir nun zunehmend schwer fällt, in der wenigen Freizeit wirklich zu entspannen, habe ich einmal versucht, die zugrunde liegenden Prozesse im Körper etwas besser zu verstehen, um vielleicht auf einer 'tieferen Stufe' in den Mechanismus einzugreifen.

Wenn man davon ausgeht, dass Stress als 'Alarmsignal' wirkt und die Körperfunktionen auf 'Kampfbereitschaft' bzw 'Fluchtbereitschaft' einstellt, würde dazu auch passen, dass beim Sehen eher die periphere Sicht stärker aktiviert ist als das Detailsehen, um jede Bewegung im Umfeld rechtzeitig wahrnehmen und schnell darauf reagieren zu können.
Das gegenteilige Szenario - auf derselben Ebene der genetischen Anlage (des steinzeitlichen 'Urmenschen' ) gedacht - wären dann die Perioden in denen zB Nahrung sammeln und Jagd im Vordergrund stehen, dh Tätigkeiten, in denen eher Detailsehen erforderlich ist.
Wenn man nun das ganze System wieder ins Gleichgewicht bringen will (oder sogar überwiegend Richtung 'Nicht-Stress' verschieben will), wäre es dannn wirksamer, den Körper mehr auf 'Sammeln und Jagen' einzustellen, als durch Ruhe Entspannung zu erreichen. Im Ruhezustand kreisen oft die Gedanken weiter um dieselben Probleme und der 'Alarmzustand' bleibt bestehen.

Da im Zeitalter der Supermärkte Jagen und Sammeln nicht mehr erforderlich ist (ich das aber auch nicht durch Stressabbau-Shopping ersetzen will), 'sammle' ich in den Enspannungsphasen stattdessen 'schöne Eindrücke', auf die ich mich vollkommen konzentriere. So zB auf meiner täglichen Fahrradrunde - die ich gerade in stressigen Zeiten unbedingt brauche - versuche ich, das Sehen von schönen Details als Teil eines umfassenden Gesamteindrucks zu 'sammeln', zusammen mit dem Geruch in der Luft, dem Gefühl von Wind und Sonne auf der Haut, dem Vogelgezwitscher, Wasserrauschen...Dazu kommen dann Erinnerungen hoch und vertiefen das Bild, zB wenn die Sonne auf die Augenlider scheint taucht immer wieder die Erinnerung an den Heimweg vom Freibad als Kind auf - eine entspannte, träge Müdigkeit nach einem Tag angefüllt mit Toben und Spielen in Sonne und Wasser...
Dadurch kann ich die Einzigartigkeit und Schönheit jedes Augenblicks immer mehr auskosten und ich möchte am liebsten (im Gegensatz zu Goethes Faust) zum Augenblick sagen:"Verweile doch, du bist so schön" (natürlich auch, weil danach die weniger schöne Arbeit wieder losgeht...).

Diese Gesamteindrücke versuche ich zu sammeln wie einen Blumenstrauss (nach dem Motto 'carpe diem') oder zusammenzufügen wie ein Kunstwerk, die dann wiederum eine schöne Erinnerung ergeben, von der ich in Stressperioden 'zehren' kann.

Der Haupteffekt, der sich bisher eingestellt hat, ist mehr positive Energie, neuer Schwung, den ich aus der Erholungsgsphase mitnehmen kann und der auch mehr Freude und eine entspanntere Einstellung mit in die Arbeitsphase herüberbringt.
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Beitragvon Aniram » 28.08.2011 11:00

So langsam wird glücklicherweise der Stress etwas weniger und der Schlaf etwas mehr - und mit dem Augentraining gehts etwas besser; das rechte Auge erkennt manchmal schon wieder 20/20 Buchstaben aus 1m, links schwankt es noch, aber meistens geht zumindest ein Teil von 20/20 aus 2m.

Weitergeschoben habe ich die Tafel nun natürlich nicht; ich bin froh, dass ich die Distanzen über diese Stressperiode 'hinüberretten' konnte.

Aber ich habe jetzt etwas gefunden, das mir bei meinen Doppelbildern hilft.
Dazu angeregt wurde ich durch 2 Dinge:
1) Den Thread über Hypnose bzw unterschiedliche Sehfähigkeit in einzelnen Persönlichkeiten bei Persönlichkeitsspaltung:
http://www.augen-training.com/ich-stell ... t1392.html
2) Die Aussagen von Jiminos aus dem englischen Forum über die "Zen-Einstellung'.
Through all of this, I applied a Zen Buddhist/Taoist mind set. To whit, Taoism and Buddhism both teach that one cannot search for the "Truth." One can only accept it. I approached every day with the mind set that I cannot seek better or perfect vision, I can only accept that my eyes work as they should, and when I accept that, my vision will be what it is..... It is a challenge not to "seek" better vision... One wants to work at it constantly... always aware of every visual input. But, to the extent that I could, I merely accepted what my eyes presented me and attempted to put no effort into "seeing." Along with that were a lot of positive affirmations... "my vision is getting better every day," ... "I can see more clearly," ... "my eyes work exactly as they should." And so on....

(aus diesem: http://www.iblindness.org/community/vie ... f=8&t=2139 thread)
Mir scheint, diese Haltung hat ihm am meisten gebracht; mit Plusbrillen hatte ich jedenfalls nicht denselben Erfolg wie er.

Mit der ausgeglichenen und entspannten Zen-Einstellung hatte ich so meine Probleme (bzw ist es mir gar nicht gelungen, den Stress damit in Schach zu halten), aber vom Ansatz her, erscheint es mir richtig.
Es ist allgemein bekannt, dass die Vorstellungskraft sehr viel bewirken kann, zB habe ich von jemandem gehört, der gestorben ist, weil er sich einbildete, eine kleine Wunde würde ihn umbringen, falls nicht sein gesamter Arm amputiert würde - dazu hat sich natürlich kein Arzt bereit gefunden...
Was sich so stark negativ auswirken kann, könnte aber auch positiv eingesetzt werden.
Ich habe nun keine Hypnosetherapie ausprobiert, aber ich denke, dass auch so die Erinnerung an das 'perfekte Sehen' während meiner Kindheit irgendwo abrufbar gespeichert ist.
Also habe ich versucht mir vorzustellen, wie es wäre, wenn ich perfekt sehen könnte, wie ich dann anders auf meine Umwelt gucken würde. Bei meiner etwas längeren Fahrradtour gestern (die ich seeeehr genossen habe), habe ich mir immer wieder gesagt:"Meine Sicht ist eigentlich perfekt und sie kann sich in dem Masse 'manifestieren', in dem ich bereit bin, mich dafür zu öffnen und sie zuzulassen und alte, falsche Sehgewohnheiten einfach loszulassen".

Ich habe gleich einen Unterschied gemerkt: Die Augen fühlten sich viel leichter und unbeschwerter an und bewegten sich viel mehr; als ob sie leicht und selbstverständlich über die Landschaft tanzen oder fliegen würden. Die verschwommenen Doppelbilder störten viel weniger und es fiel mir leicht, mich auf die klaren Bildanteile zu konzentrieren. Eigentlich reichen dem Gehirn ja wenige, kurz gesehene, klare Informationen aus, um daraus ein kohärentes Bild zu erstellen - wie man bspw beim schnellen querlesen von Texten beobachten kann. Störende, nicht ins Gesamtbild passende Informationen müssen dabei eigentlich ausgeblendet werden - wie man bspw an optischen Täuschungen sieht. Wenn man sich aber zu sehr seiner Kurzsichtigkeit bewusst ist und aufgrunddessen ein unscharfes Bild erwartet und daran festhält, bleiben die Doppelbilder stark wahrnehmbar.

Ich habe dadurch erst gemerkt, wie sehr ich durch das Augentraining dazu gekommen bin, die Augen ständig zu kontrollieren und zu dirigieren, Verbesserungen einzufordern...und dadurch direkt einen Druck auf die Augen aufzubauen, der die Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit im Sehprozess verhindert. Die Augen wurden dadurch direkt 'schwerfällig'.
Jetzt hatte ich das Gefühl, dass die Augen die Umgebung nur ganz leicht und zart 'abtasteten', um sie zu erfassen; im Gegensatz dazu war der 'zu stark gesteuerte Sehprozess' vorher eher ein 'gewaltsames Zupacken'.

Am Abend waren die Augen wesentlich weniger müde und fühlten sich gut an.
Ich denke, ich werde versuchen, diese Richtung noch etwas zu vertiefen...
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Beitragvon Aniram » 09.09.2011 13:22

Noch ein Gedanke zum oben angefangenen Thema:

So wie schon allein durch die Vorstellung von Bewegung die klare Sicht verbessert werden kann:

The relaxation may be most conveniently measured by the ability to imagine that the unknown letter is moving with a short, slow, rhythmical motion. Every object seen with normal vision has such a motion, because of the constant shifting of the eye. When this motion can be imagined it is an indication of relaxation. When it is lost it is a sign of strain. To ascertain whether an unknown letter is straight, curved or open at the top, therefore, it is only necessary to imagine each one of these conditions in turn, and watch the effect upon the imagined swing of the letter. If the top is straight, for instance, and one imagines it to be straight, the swing will be unchanged; but if one imagines it to be curved, the swing will be lengthened or lost, or will become less even and easy. If one is unable to tell the difference between two guesses, it is because the swing is too long, and by palming and remembering a letter of diamond type, with a short, slow swing, one may become able to shorten the swing of the letter on the test card. Having imagined each of the four sides of a letter correctly, one becomes able to imagine the whole letter, first with the eyes closed and covered, and then with the eyes open.

( http://www.iblindness.org/articles/bate ... vision.php )

so wird wohl im Gegensatz dazu durch das 'allzu fest zupackede Ergreifen' (s.o.) die Augenbewegung (Sakkaden) 'angehalten' - vermutlich der Hauptgrund dafür, dass die 'klaren Momente' um so schneller wieder verschwinden, um so mehr man versucht, sie festzuhalten.

Wogegen ich auch immer wieder anzukämpfen habe, ist die Angewohnheit, die Augen zuzukneifen und zu verspannen, wenn ich etwas genauer sehen will/muss.
Meine beste Strategie dagegen:
Ich sage mir: "Soviel ich mit entspannten Augen sehen kann, ist völlig ausreichend; wenn's noch schärfer werden soll, muss ich einfach noch mehr entspannen (oder zur Not einfach näher rangehen)."
Das klappt in der Regel ganz gut, denn durch mehr gezielt Entspannung wird's tatsächlich klarer als durch zukneifen, wenn es auch ein klein wenig länger dauert.
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Beitragvon Alex78 » 09.09.2011 15:29

@ Aniram: Den Trick muss ich jetzt auch mal ausprobieren. Könnte mir echt vorstellen, dass das was bringt.
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Beitragvon Aniram » 16.09.2011 17:35

Ein kleines Erfolgserlebnis:

So langsam werden die Walnüsse reif und ich habe auf meiner Radrunde einen Abstecher zu einem Baum der frühen Sorte gemacht, um nachzusehen, ob sich das Sammeln schon lohnt.
Ich war etwas skeptisch, ob ich die Nüsse im Gras ohne Brille überhaupt finde und ich hatte nur meine starke (-3,5) Brille dabei (die ist immer in meiner Fahrradtasche für den Fall, dass ich mich an einer gefährlichen Kreuzung bei schlechten Sichtverhältnissen unsicher fühle, evtl ein asphaltfarbenes Auto zu übersehen...).

Also habe ich erst ohne Brille alles aufgesucht, was ich finden konnte. Dabei habe ich mich zwar auch ein paar Mal nach einem welken Blatt gebückt, aber:
als ich dann mit Brille nachgesehen habe, wieviele Nüsse ich wohl übersehen hatte, habe ich keine einzige zusätzliche Nuss gefunden - stattdesse wurde mir aber schon nach kurzem so schwindelig, dass ich froh war, die Brille wieder abnehmen zu können.
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Beitragvon Eskadron » 05.10.2011 12:26

Hallo Aniram,

wieviel Dioptrien hattest du am Anfang des Trainings und wieviel jetzt? Du könntest ja objektiv beim Augenarzt deine Augen testen. Wäre echt interessant.
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Beitragvon Aniram » 05.10.2011 14:52

Meinen nächsten Kontrolltermin habe ich erst im Dezember und da hatte ich eigentlich vor, meine Sehschärfe ohne Brille testen zu lassen - das hatte man mir letztes mal angeboten (da ich bisher nie mit der verschriebenen Brille zu einem Termin erschienen bin - Kunststück, ich besitze sie ja gar nicht :roll: :lol: ). Da war ich aber im ersten Moment zu perplex und habe "nein" gesagt.
Um meine aktuellen Werte zu bestimmen, müsste ich mir praktisch wieder eine neue Brille verschreiben lassen. Ich weiss nicht, ob sie da mitspielen, wenn ich ja die alte nicht einmal trage...

Jedenfalls habe ich angefangen mit links -4,5 /-1,5 Asstigmatismus und rechts -8/-0,25 Asti rechts nach Op Netzhautablösung, mit Brille nur 50 - 70% Sicht durch Verzerrungen, das soll sich aber - hoffentlich - mit der Zeit geben).

Auf meiner Sehtafel zu Hause konnte ich bereits nach relativ kurzer Zeit mit Kontaktlinse -2,5 links alles lesen.
Mit Brille war es viel schwieriger; die erste unterkorrigierte Brille (-3,5/-6, alles ohne Asti) reichte zuerst nur etwa bis zur 40%-Zeile. Ich habe mich aber recht schnell daran gewöhnt und inzwischen ist sie mir aber viel zu stark geworden. Die schwächer Brille (-2/-5) ist mir noch zu schwach; ich kann zwar mit etwas mehr Licht (40 Watt direkt an der Tafel, die an einer ungünstigen Stelle hängt) alles lesen, habe aber ziemlich starke Doppelbilder, vor allem wenn ich weiter entferntes ansehe.

Meine Sehschärfe schwankt auch ziemlich stark, besonders wenn ich müde oder gestresst bin.
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Beitragvon Nicole » 05.10.2011 15:09

Aniram hat geschrieben:Meinen nächsten Kontrolltermin habe ich erst im Dezember und da hatte ich eigentlich vor, meine Sehschärfe ohne Brille testen zu lassen

Um meine aktuellen Werte zu bestimmen, müsste ich mir praktisch wieder eine neue Brille verschreiben lassen. Ich weiss nicht, ob sie da mitspielen, wenn ich ja die alte nicht einmal trage...


Du kannst dir die Werte doch einfach nur aufschreiben lassen. :wink:
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Beitragvon Aniram » 05.10.2011 18:22

Mal sehen, wie's beim nächsten Mal läuft.
In der Uniklinik ist alles etwas umständlich. Die Voruntersuchungen (Augendruck und Sehschärfe) wird von Assistenzärzten gemacht und die legen nicht nicht immer Wert auf 'Details', dh die Glasstärke wird nur mit dem Refraktometer bestimmt. Dass ich alles doppelt sah, interessierte nicht weiter, Hauptsache, ich konnte bis 100% alles (dh die jeweils 'obere' Zeile) korrekt lesen.

Ich habe bisher nicht nach Dioptrienveränderungen gefragt, da ich von Dir weiss, dass diese Messung sehr ungenau und meistens zu hoch ist. Ausserdem verschlechtert sich meine Sehschärfe bei Stress (und ich habe mich definitiv gestresst gefühlt).
Ich wollte mich nicht durch ein negativ verfälschtes 'Zwischenergebnis' demotivieren.... :wink:
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Beitragvon Nicole » 05.10.2011 18:51

Warum gehst du in eine Uniklinik?
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Beitragvon Aniram » 05.10.2011 19:17

Weil ich dort operiert wurde.
Normalerweise wird die Nachsorge dann an einen örtlichen Augenarzt delegiert, aber solange sich bei mir noch Restflüssigkeit in Makulanähe befindet, muss die Entwicklung mit Scanneraufnahmen beobachtet werden - für diese Untersuchung sind normale Arztpraxen nicht ausgerüstet.
Also muss ich zu jedem Kontrolltermin fast 100 km fahren...
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Beitragvon Nicole » 05.10.2011 19:22

Naja, aber für einen einfachen Sehtest kannst du doch auch zu einem "normalen" Augenarzt oder einem Optiker gehen. :wink:
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Beitragvon Aniram » 05.10.2011 20:11

Ja, das könnte ich - aber ich habe nach den vielen Terminen in der Uniklinik eigentlich erst einmal keine Lust auf noch zusätzliche Augenarzt- oder Optikerbesuche...
Und so genau muss ich die 'Zwischenergebnisse' auch gar nicht wissen, daduch wird nur ein Erfolgsdruck aufgebaut bzw Frust, wenn es nicht so schnell vorwärts geht, wie ich es mir vorstelle.
Dass Verbesserungen da sind, merke ich auch so.

Das Augentraining habe ich nicht angefangen, um möglichst schnell meine Brille los zu werden (obwohl das natürlich nicht schlecht ist), sondern um meine Augen zu 'entlasten' und vor Verschlechterungen zu schützen - damit die Netzhaut im operierten Auge nicht noch mehr gedehnt wird und dass es im anderen Auge nicht auch noch dazu kommt. Wenn ein Auge bereits betroffen war, ist das andere besonders gefährdet und der Augenhintergrund wird deshalb immer beidseitig untersucht.
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Beitragvon Aniram » 10.10.2011 21:52

Heute habe ich einen Tipp ausprobiert, den ich neulich irgendwo gelesen hatte ( die Stelle habe ich später leider nicht mehr wiedergefunden):
Sich beim Lesen der Buchstaben nicht in erster Linie auf den schwarzen Teil konzentrieren, sondern auf die weissen Zwischenräume, also zB das Innere vom O, das weisse Dreieck zwischen den Schenkeln vom V...
So sollen angeblich Normalsichtige die Buchstaben sehen.

Auf diese Weise werden die Buchstaben auf der Sehtafel tatsächlich viel schneller klar; es hilft auch gegen 'Fehlfarben', dh wenn die Buchstaben nur hellgrau erscheinen und nicht richtig schwarz werden wollen oder wenn der Hintergrund statt weiss auch grau wird und die Buchstabe sich kaum noch daon abheben.
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