Extremakkomodieren

Wer nur mal schnell eine kleine Information sucht, ohne dass daraus eine lange Diskussion entstehen soll, ist hier richtig.
Oder auch Themen, für die man keinen passenden Titel weiß.

Extremakkomodieren

Beitragvon Lukas1001 » 06.08.2012 16:55

Hallo, habe vor ca. 2 Tagen mit dem Augentraining begonnen, Extremakkomodieren und anschließendes Palmieren.
Meine Fragen sind, ob man während dem Extremakkomodieren blinzeln darf und wie lange ich mir empfehlen würdet, diese Übung zu machen (bis sie total brennen?!?). Und denkt ihr reicht 1 Minute Palmieren nach der Übung oder ist das zu kurz?

Danke für Antworten ;)
Lukas1001
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Extremakkomodieren

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Beitragvon Darem » 06.08.2012 17:44

Du solltest dabei unbedingt blinzeln! Schließlich sollen deine Augen ihre normale Funktion problemlos ausüben können und ein regelmäßiger Lidschlag gehört wohl dazu. Ansonsten strengst du deine Augen doch nur unnötig an und sie "trocknen" schneller aus.

Wie lange du akkommodierst ist doch von dir abhängig, wie du das willst. Wenn du die Übung 5min machst, würde es sich anbieten 5min danach zu palmieren. Wenn deine Augen brennen, dann länger. Dabei wirst du selbst bemerken, wie lange du brauchst, damit deine Augen sich vollkommen erholen können.
Darem
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Re: Extremakkomodieren

Beitragvon Mrs.Robinson » 13.08.2012 07:36

Lukas1001 hat geschrieben:Hallo, habe vor ca. 2 Tagen mit dem Augentraining begonnen, Extremakkomodieren und anschließendes Palmieren.
Meine Fragen sind, ob man während dem Extremakkomodieren blinzeln darf und wie lange ich mir empfehlen würdet, diese Übung zu machen (bis sie total brennen?!?). Und denkt ihr reicht 1 Minute Palmieren nach der Übung oder ist das zu kurz?

Danke für Antworten ;)


Hi:)

Du solltest ganz normal blinzeln, oder auch bewusst etwas mehr als nötig ist. Versuche die Augen entspannt zu halten; das geht am besten wenn du selbst entspannt bist.

Zwischendrin kannst du auch mal weniger blinzeln, mach das aber nicht zu lange und nicht zu oft. Wenn man wenig blinzelt, hat man einen größeren Schärfeeffekt (der geht nämlich bei jedem Blinzeln verloren). Das kurzzeitig schärfere Sehen motiviert unheimlich! Ansonsten bringt es nur Nachteile.

Grüße
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Re: Extremakkomodieren

Beitragvon moobe » 13.08.2012 13:47

Bates hat geschrieben:Es ist ebenso natürlich für das Auge, zu sehen, wie für den Geist,
Wissen zu erwerben, und jedes angestrengte Bemühen in beiden Betä-
tigungen ist nicht nur nutzlos, sondern macht das Erreichen der ange-
strebten Ziele unmöglich
. Man mag dem Schüler einige Wissenstat-
sachen durch diese oder jene Zwangsmethode aufdrängen, aber da-
durch lernt er nicht. Die Tatsachen bleiben, wenn überhaupt, als toter
Plunder im Gehirn. Sie tragen nichts zur geistigen Entwicklung bei. Und
weil ihre Aufnahme nicht natürlich war und sie nicht assimiliert wurden,
zerstören sie den natürlichen Impuls des nach Kenntnissen verlangen-
den Geistes, und häufig mag es vorkommen, daß der Zögling die
Schule mit sehr mäßigen Kenntnissen verläßt.
In ähnlicher Weise kann es gelingen, das Auge durch allerlei Zwang
zum Sehen, ja zum besseren Sehen zu bringen, freilich niemals zu
normalem Sehvermögen. Wird aber dieser Zwang fortgesetzt, so ver-
schlechtert sich das Auge mit Sicherheit nach und nach bis zum Ruin.


Eines meiner Lieblingsstellen im Buch ;)



LG Moobe
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Beitragvon Flo » 30.08.2012 14:49

(momentan entfernt /Flo)

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Beitragvon moobe » 30.08.2012 15:16

Wie ich deine Beiträge liebe, Flo, sie sind etwas Wunderbares und auch so präzise und durchdacht geschrieben! :D


Und nach all diesen Posts ist (wie jede Augenübung) der Sinn der Übung zu hinterfragen. Doch was ist der bei der Extremakkommodation? Meine Meinung wäre, dass man versucht, sich "die Ferne" langsam als Optimum zu gewinnen.

Doch warum diese Bescheidenheit, wenn man stattdessen gleich von Optimum zu Optimum Blickfolgebewgungen machen kann (siehe Bates-SMS).

Das ist etwas, das ich noch nicht verstehe..

LG Moobe
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Re: 143

Beitragvon Mrs.Robinson » 30.08.2012 15:41

Flo hat geschrieben:[Zitat momentan entfernt. (19) /Flo]



Man kann zwischendrin wenig Blinzeln; einfach nur um ein Feedback zu bekommen. Es ging mir dabei nicht darum, ob das die Augen so wollen/brauchen, sondern um das bewusste Nichtblinzeln. Und da das Unterdrücken, wie du es selbst schreibst, nicht gut ist (selbstredend), sollte man das nur selten und nicht zu lange machen.


Flo hat geschrieben:[Zitat momentan entfernt. /Flo]


Wir sind ja hier fast alle fehlsichtig.
Auch hier nochmals: Es geht lediglich um das Feedback! Unterdrückt man das Blinzeln wahrend einer Übung kurz und vorerst einmalig (z.B. Extremakkomodation) und die Sicht wird schärfer, dann weiß man "Ich hab's richtig gemacht". Danach sollte man wieder ganz natürlich blinzeln, immer mit dem Wissen: Die Schärfe ist zwar nicht da (oder bleibt nicht lange), aber ich weiß ja, dass ich meine Übung richtig ausführe.

Hoffe wir reden nicht aneinander vorbei:)

Grüße

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Beitragvon Flo » 30.08.2012 15:52

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Beitragvon Flo » 30.08.2012 16:01

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Re: 146

Beitragvon moobe » 30.08.2012 20:51

Flo hat geschrieben:[Zitat momentan entfernt. (14) /Flo]


Genau deswegen empfehle ich den Fehlsichtigen, öfter zu blinzeln und weniger auf die Sehschärfe zu achten. Denn genau aus diesem Grund neigt der Kurzsichtige eher dazu, zu wenig zu blinzeln als "zu viel".
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Beitragvon Flo » 30.08.2012 21:08

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Beitragvon moobe » 30.08.2012 21:15

H Flo,

ich denke, dass sich dies keiner so tief zu Herzen nehmen wird, wie du es vielleicht ahnst. Meine Meinung ist auch, dass Normalsichtige im Durchschnitt doppelt so oft blinzeln wie Menschen mit Brechfehler. Achte mal dadrauf ;)
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Beitragvon Flo » 30.08.2012 21:48

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Re: 146

Beitragvon Mrs.Robinson » 31.08.2012 07:32

Flo hat geschrieben:[Zitat momentan entfernt. (16) /Flo]


Ich kann dir leider nicht zustimmen. Ein Zufallsereignis ist es, wenn ich nix bestimmtes mache. Kein Zufall ist es, wenn ich z.B. Extremakkomodiere und es dadurch scharf stellt.

Hm, wir kommen da wohl vorerst nicht auf einen Nenner. Aber man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein ;)


Grüße

Mrs.Robinson
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Beitragvon Flo » 31.08.2012 08:00

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