Fragen zum Tibetischem Rad

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Fragen zum Tibetischem Rad

Beitragvon klari » 25.05.2011 20:44

Hallo!

Ich bin neu hier und auch relativ neu beim Augentraining (bin kurzsichtig). Seit ca. 2 Wochen versuch ich mich mit dem Tibetischen Rad.
Ich hab das ganze Forum durchgeackert und auf meine Fragen keine Antwort gefunden, darum wär es toll, wenn ich Antworten kriege!

1. Wie lange dauert so eine 2malige Umrundung ungefähr?
2. Spielt nicht die Größe des Tibetischen Rades eine wichtige Rolle? Denn in Leo Angarts Buch ist es etwas kleiner als A4...
3. Leo spricht von einer unterschiedlichen Entfernung, in der man die Übung ausprobieren sollte. Aber wenn ich das Rad weiter weg halte, ist es ja leicht für die Augen, den Spuren zu folgen. Macht das dann schon noch Sinn?
4. Kann es sein, dass das Blickfeld nach unten allgemein weniger weit geht als nach oben, oder ist das nur bei mir so? Ich tu mir recht schwer, die untere Kugel zu erkennen, während die obere, die ja auch noch weiter oben ist, leicht erkennbar ist für mich – ist das normal?
Ich versteh auch nicht ganz, wie ich zu der Achse meines Asti komme!??

5. Im Forum wird oft vom „Starren“ geschrieben, aber ich finde nicht, dass ich manchmal „starre“ bzw ich verbinde damit wahrscheinlich eine andere Bedeutung. Kann mir das jemand erklären?

Danke schon Mal im Voraus!
klari
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Beitragvon süsserZahn » 26.05.2011 07:05

Hi Klari
zu 1. ungefähr 2 Minuten würd ich sagen.
2. ?? ich denke schon. Wobei das Herzrad bei Goodrich auch nicht so groß ist. Bin ich überfragt.
3. damit meint er nicht das tibet. Rad, sondern den Astigmatismusspiegel
4. Mir geht es auch so. Ob das mit dem Asti zu tun hat, oder anatomisch bedingt ist, weiß ich nicht.

Asti-Achse ist mir auch nicht klar. Gut, dass Du fragst.
Auf meinem Brillenrezept ist der Asti links bei 150°, rechts bei 25° - im Spiegel sehe ich links um 135° 3 Streifen dunkler, rechts den kompletten Bereich zwischen 90° und 45°. Ich würde das so interpretieren, dass dann rechts der Asti auch stärker ist :?: :?:

5. Starren ist, wenn Deine Augen ohne Bewegung einen Punkt "fixieren". Den Unterschied zw. Starren und nicht-Starren merkt man wohl, wenn man anfängt alles mit dem Nasenstift bzw. mit den Augen zu umwandern.
Ich meine, dass wir gewohnt sind Dinge "zentral" anzuschen. Vor mir liegt so ein kleiner Postit-Marker zum einmerken. Ungefähr 7x4 cm. Wenn ich jetzt in die Mitte des Post-it-Markers gucke, sehe ich ihn, starre aber. Ich blicke aber ganz automatisch nur in die Mitte. Wenn ich dann bewusst beginne zu umwandern, sind meine Augen beweglich => ich starre nicht mehr.
Ist meine Interpretation davon.
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Beitragvon klari » 26.05.2011 15:15

Hallo!

3. ist jetzt klar für mich (hab ich anders interpretiert ;-) )
5. versteh ich noch nicht ganz, aber vielleicht stellt sich dieser Effekt noch ein bei mir.

zu 1., 2. und 4. wärs schön wenn sich auch noch andere Leute äußern würden!
klari
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Beitragvon chris1 » 26.05.2011 16:17

Hallo Klari,

zum Thema Starren: Versuch einmal, den Leuten in die Augen zu schauen oder besser gesagt, beim Schauen zuzusehen. Mir persönlich ist aufgefallen, dass Leute, die sehr gut sehen, sehr viele Augenbewegungen machen. Aber das kann auch meine eigene subjektive Wahrnehmung sein, mach einfach deine eigenen Beobachtungen.

Ich denke nämlich tatsächlich, dass Bewegung der Schlüssel zum Erfolg ist. Bewegung des Körpers, des Geistes, der Augen. Wenn ich beim Augenarzt einen Buchstaben nicht sehe, schaue ich einfach in der Reihe weiter nach rechts und probier dort und und schau dann zurück, dann gehen die anderen oft auch. Mein Augenarzt toleriert das und freut sich, wenn ich mehr sehe, wenn ich auch ein bisschen länger schaue, weil ich hin und her schaue (aber die Assistentinnen sind oft nicht so geduldig).

Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon klari » 03.06.2011 10:52

Hallo!

Ich hab jetzt vom Optiker meine Augendaten geholt:
rechts: -1,75, CYL -1.00
links: -1,50 CYL: -0,25

PD und VISUS steht auch noch oben, was ist das?

Hab gar nicht gewusst, dass mein Astigmatismus so weit auseinanderklafft. Leo Angart beschreibt ja eine Übung, wenn dies der Fall ist, aber die hab ich nicht ganz verstanden. Könnte mir die jemand erklären? Dann das Tibetische Rad mit nur einem Auge schaff ich nicht... (ich glaub, das kann rein anatomisch gar nicht gehn!?!)

Hab außerdem rausgefunden, dass es einen riesigen Unterschied macht, wie gerade ich den Kopf halte bzw. ob ich die Schultern ein klein wenig oben habe. Dann wenn ich auch nur ein bisschen raufschaue (so dass es mir eigentlich gar nicht auffällt), fällt es mir sehr schwer bzw. ist fast unmöglich, dass ich den unteren Kreis auf dem Tibetischen Rad noch sehen kann!
Wusstet ihr das schon bzw. war das schon bekannt?
Wie soll man den Kopf halten - denn jetzt weiß ich ja gar nicht, ob ich alles sehe oder nicht (ob ich also nur "schwindle" wenn ich den Kopf ein bisschen senke...)
klari
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Beitragvon wakawaka » 03.06.2011 12:47

PD ist die Pupillendistanz, also der Abstand zwischen den beiden Pupillen.
Visus ist die Sehstärke, wird als Dezimalzahl meist angegeben, aber im täglichen Leben in Prozent.
Visus 1,0 heißt 100%
LG Kim
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
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