Gismos Erfolge

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Beitragvon Susa » 24.10.2012 11:54


Hallo Gismo,

erst mal Glückwunsch zu den tollen Verbesserungen.
Dein jetziger Post macht auf mich den Eindruck, als wärest du zwar einerseits froh (zu Recht natürlich), dass die Verbesserungen sich nicht über Nacht wieder verflüchtigt haben, andererseits bist du enttäuscht, dass nicht alle Objekte dem neuen besseren Sehen "gehorchen" wollen.
Ich persönlich kenne das gut und kann dir nur sagen: Entspann dich und wolle nicht zu viel auf einmal. Diese Tiefs gehören vielleicht nicht bei allen, aber doch bei den meisten Leuten dazu. Besser, du akzeptierst das und versuchst herauszufinden, woran es liegen könnte. Im Grunde eben das, was Flo auch immer sagt: Dieses ständige Wechselspiel von Registrieren, wie es grade ist, weitermachen mit der besten aller Methoden, also behutsame Blickwechsel, und dich dabei immer fragen, wie behutsam es im Moment gerade nötig ist.
Es ist nicht so interessant, wie es gestern war, es ist auch nicht interessant, wie es morgen sein wird. Interessant und informativ für dich ist es eben immer nur in dem Moment, in dem du gerade etwas ansiehst. Mit diesen Infos kannst du weiterarbeiten.

Woran es liegt, dass Selbstleuchtendes bei dir besser kommt als Fremdbeleuchtetes, weiß ich auch nicht. Bei mir ist es eher umgedreht, da ich häufig extreme Doppelseheindrücke habe. Da gibt es dann "gute Tage", wo das eben weniger ist und zuweilen auch ganz verschwindet, und schlechte, z. B. heute.

>Das gleiche bei gedruckter Schrift in einem Buch bei normalem Kunstlicht.<

Denk dran: Schrift brechungsfehlerfrei zu lesen, ist die höchste Kunst. Freu dich an deinen Erfolgen und mach einfach so weiter.

>Damit ist klar, das das Umgebungslicht immer noch der größte Einflußfaktor bezüglich meines Visus zu sein scheint :!: :?: <

Laut Sehmeister Flo macht das ja auf Dauer keinen Unterschied. Ich erlebe es selber auch noch so, dass kontrastärmere Beleuchtung mir einen schlechteren Seheindruck verschafft, versuche mich aber davon freizumachen und sage mir immer Mantra-artig, dass ich heute so gut wie gestern (bei Sonne) sehen kann. Die Dinge sind da und sie können von mir angesehen werden. Sie verstecken sich nicht hinter ominösen Nebelschleiern. Also sehe ich sie an, ohne Furcht und besondere Erwartungen, versuche noch ein bisschen achtsamer zu sein, was die Genauigkeit des zentralen Sehens angeht. So entspanne ich mich inzwischen am besten, wenn die Wetterlage grau ist, habe ich den Eindruck.

Ich meine, machen kann man ja eh nix, also kann man es genausogut als Herausforderung sehen, dass mal ein trüber Tag ist und gucken, was man so "rausholt". Oft ist dann der nächste helle Tag gleich exorbitant besser. Daraus schließe ich, dass man auch an solchen Tagen irgendwie vorwärtskommt.

Viele Grüße
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Beitragvon Gismo » 24.10.2012 12:22



Hallo Susa,

du triffst es ziemlich auf den Punkt. Denn ich habe Gestern noch überlegt ob ich es noch meinem Post als Erklärung hinzufügen soll, dass ich den Eindruck habe einfach zu schnell zu viel zu wollen.

Leider befinde ich mich gerade auf einem schmalen Grad, auf dem weder das Sehen mit Sehhilfe noch ohne angenehm ist.

Und das belastet schon im Alltag.


Grüße Gismo©
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Beitragvon Susa » 24.10.2012 14:06



Hallo Gismo,

>Leider befinde ich mich gerade auf einem schmalen Grad, auf dem weder das Sehen mit Sehhilfe noch ohne angenehm ist.<

Kenne ich. Ich habe auch Situationen, in denen es ohne Brille nicht geht. Autofahren z. B., und auch das Arbeiten, weil ich dazu die beiden Bildschirme zu nahe stellen müsste, und ich fühle mich dann, als hätte ich ein Brett (zwei Bretter) vorm Kopp, was meinen Denkprozessen nicht gerade förderlich ist. Nach mehreren Versuchen, teilweise im euophorisierten Zustand durchgeführt, wenn mein Brechungsfehler grad mal besser war, merkte ich bald, dass ich so überhaupt nicht produktiv arbeiten kann.
Ich versuche damit eben momentan zu leben. Sobald es ohne Brille geht, setze ich sie ab. Auch wenn ich aus dem Fenster sehe, und sei es nur für kurze Zeit, weil ein Programm auf dem Computer laden muss oder so. Ich habe mir ein Brillenbändel gekauft, sodass ich sie jederzeit runternehmen und vor der Brust baumeln lassen kann. Den Tipp hat mir hier jemand gegeben. Das senkt die Hemmschwelle, die Brille für kurz abzusetzen, weil man sie nicht in der Hand oder sonstwie bereit halten muss. Sie ist dann jederzeit greifbar. Evtl. ist das auch für dich ein Tipp?
Ich kann einen Vorteil aus diesem "Brille auf und Brille ab" ziehen: Sobald sie ab ist, denke ich sofort daran, zentral zu sehen und praktiziere es dann auch bewusster. Ich weiß nicht, ob mir das bei dauerhaft Brille ab als Noch-Anfängerin so gut glücken würde? Naja, ist vielleicht auch nur eine Masche, "das Gute am Schlechten" hervorheben zu wollen, um besser damit leben zu können. Letztlich ist es ganz ohne Brille natürlich besser. Und letztlich muss man ja dann die gute "BDF-Sehweise" dauerhaft praktizieren - so oder so.
Also: Bleib dran, und viel Erfolg weiterhin!
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Beitragvon sven » 24.10.2012 16:21

Gismo hat geschrieben:

Hallo Susa,

du triffst es ziemlich auf den Punkt. Denn ich habe Gestern noch überlegt ob ich es noch meinem Post als Erklärung hinzufügen soll, dass ich den Eindruck habe einfach zu schnell zu viel zu wollen.

Leider befinde ich mich gerade auf einem schmalen Grad, auf dem weder das Sehen mit Sehhilfe noch ohne angenehm ist.

Und das belastet schon im Alltag.


Grüße Gismo©


Das kenne ich gut Gismo,

heisst das Du hast grosse Schmerzen ?

Bei mir war es sehr schlimm, hat sich dann aber aufgelöst.

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Beitragvon Gismo » 24.10.2012 19:18

sven hat geschrieben:Das kenne ich gut Gismo,

heisst das Du hast grosse Schmerzen ?

Bei mir war es sehr schlimm hat sich dann aber aufgelöst.

SG

Sven



Moin Sven,

die Schmerzen sind erträglich. Es ist mehr ein stumpfes, taubes Gefühl begleitet von einem Stechen wenn ich mich auf kleine Details konzentriere.

Aber ich nehme dabei ja auch noch die Challenge mit meinen Glaskörpertrübungen und dem Augenrauschen auf.

(Wer es nicht kennt und sich davon einen Eindruck verschaffen möchte, siehe auch die Simulatoren in meiner Signatur).

Viele Grüße Gismo©
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Beitragvon Gismo » 30.10.2012 21:38

Update!
(siehe erstes Posting in diesem Thread)
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Beitragvon merukando » 26.06.2013 21:22

hallo Gismo,

ich habe gerade deinen Thread gelesen. Du hast ja wahnsinnige Fortschritte gemacht. Herzlichen Glückwunsch.

Für mich war es besonders interessant, von deinem stechenden Auge zu lesen. Dieses Gefühl hatte ich ebenfalls in meinem schlechteren Führungsauge schon öfters und habe den momentanen (Zoom?)Sehvorgang aufgrund der Schmerzen immer abgebrochen. Ich dachte, ich würde in diesen Situationen beginnen zu starren und es sei ungesund für die Augen. Das nächste Mal werde ich nicht abbrechen, sondern versuchen das Auge durch minimale Muskelbewegungen der umliegenden Regionen zu entspannen.

Wie sieht es heute bei dir aus? Hast du immer noch regelmäßige klare Momente oder konntest du deine Sehkraft insgesamt steigern und stabilisieren?

viele Grüße

merukando
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Beitragvon lukita » 17.09.2013 23:24

Herzlichen Glückwunsch auch von mir!
http://www.augen-training.com/jetzt-ist ... t1718.html

Gismo hat geschrieben:Auf der Sehtafel habe ich dann aber unter Stress einen Visus von 0,6 hingelegt.
Was lediglich -0,5 Dioptrin entspricht 8)
Und das später sogar mit jedem Auge einzeln.
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

Mein Ziel: Ein Leben ganz ohne Brille
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Beitragvon Gismo » 30.09.2013 15:33

Moin zusammen!


Bei mir hat es sich so entwickelt, wie es auch meine Erfahrung, persönliche Kontakte, Berichte aus diesem Forum und neuere medizinische Studien bestätigen:


Es ist mir bis Heute Niemand bekannt, der es mit einer Ausgangssehschwäche von mehr als -2 Dipotrin wieder zur Normalsichtigkeit geschafft hat!


Auch die moderne Medizin ist mittlerweile nicht mehr so verbohrt und sich bewußt, dass man mit Donders und Helmholtz nicht alles erklären kann und so stützen Studien die Beobachtungen, dass Menschen mit geringer Sehschwäche die größten Erfolge erreichten.


Bei mir hat es sich im Alltag bei -3,5 Dioptrin eingependelt, wobei ich links eingentlich ein bisschen mehr Korrektur bräuchte.

Morgens gibt es immer noch diese Momente nach dem Aufstehen in denen ich maximal -0,5 Dipotrin Refrakturierungsfehler habe (nur bei gutem Licht).


Was mich ehrlich gesagt wirklich stört sind aber nach wie vor die Floater aka. Mouches Volantes aka. Glaskörpertrübungen.

Aber mein Augenarzt hat mir verraten, dass eine neue Methode als Alternative zur Viktometrie exitiert die bereits zugelassen ist. Jedoch wolle man zunächst 2-3 Jahre abwarten wie die Erfahrungen sind.

Genaueres gerne per PN.

LG euer Gismo
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Beitragvon augenauf » 01.10.2013 11:45

Gismo hat geschrieben:Es ist mir bis Heute Niemand bekannt, der es mit einer Ausgangssehschwäche von mehr als -2 Dipotrin wieder zur Normalsichtigkeit geschafft hat!


Hallo Gismo,

sollten wir dann davon ausgehen, dass Bates entweder ein Lügner oder ein Wunderheiler war?

LG Franz
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Beitragvon Nicole » 01.10.2013 14:25

Gismo hat geschrieben:Moin zusammen!


Bei mir hat es sich so entwickelt, wie es auch meine Erfahrung, persönliche Kontakte, Berichte aus diesem Forum und neuere medizinische Studien bestätigen:


Es ist mir bis Heute Niemand bekannt, der es mit einer Ausgangssehschwäche von mehr als -2 Dipotrin wieder zur Normalsichtigkeit geschafft hat!




Werner oder was?

Werner hat geschrieben:Meine Ausgangswerte waren damals seit Jahren stabil -3/-2.5 und Astigmatismus -2/-2.

und konnte sogar im Januar Februar den Sehtest fuer den Japanischen Fuehrerschein mit Visus 0,8 ohne Brille bestehen


http://www.augen-training.com/werner--- ... -t131.html
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10 Tipps

sehimpulse.de

Von -2,5/-2,75 dpt auf keine Sehhilfe mehr im Alltag, manchmal noch eine gute Restdioptrie v.a. beim Autofahren
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Beitragvon brillos » 25.11.2013 19:59

Gismo hat geschrieben:
Es ist mir bis Heute Niemand bekannt, der es mit einer Ausgangssehschwäche von mehr als -2 Dipotrin wieder zur Normalsichtigkeit geschafft hat!


Auch die moderne Medizin ist mittlerweile nicht mehr so verbohrt und sich bewußt, dass man mit Donders und Helmholtz nicht alles erklären kann und so stützen Studien die Beobachtungen, dass Menschen mit geringer Sehschwäche die größten Erfolge erreichten.

LG euer Gismo


Hi Gismo,

ja, scheint da echt nicht so viele zu geben!

Auch Otis Brown (health.groups.yahoo.com/group/Myopiafree2/messages) zieht da eine ähnliche (anatomische?) Grenze.


Andererseits scheint es die Augenärztin Dr.Orfield fast geschafft zu haben

www.oepf.org/sites/default/files/journa ... rfield.pdf

und auch der Biotech.-Ing. Todd Becker scheint mit seiner Hormetism Methode von -3D zurück auf 20/20 vision gekehrt zu sein.

http://gettingstronger.org/rehabilitation


bleibt zu hoffen, daß unsere moderne Medizin, wie Du schreibst, auch tatsächlich Ihre teilweise recht religösen Paradigmen mal wechselt!
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