Hallo, eine Frage

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Hallo, eine Frage

Beitragvon Ester » 25.05.2018 13:50

Bin neu auf diese Forum,i h möchte auch meine Sehleistung verbessern.Habe schon hier einige Übungen gefunden,seit paar Wochen trage ich meine Brille weniger nur wollte eine schwächere /Übergangsbrille bestellen.Ich möchte gerne wissen wieviel Dioptrien weniger?vielleicht kann mir jemand helfen
Meine Augenweide RA -4,50 -2,25 LA -4-2,00 Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.Ich trage jetzt seit die Übungen angefangen habe eine ältere Brille wo beide Augen -4 und -2,25 Werte haben.Vielen dank für eure Hilfe und falls noch Tipps habt gerne schreiben. Ich bin so froh das diese Forum gibt :)
Ester
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Re: Hallo, eine Frage

Beitragvon FoxRob » 25.05.2018 22:44

Hallo Ester,
bin zwar selbst ein Neuling hier, aber ich heiße dich trotzdem mal herzlich willkommen!
Wie weit du die Sehstärke reduzierst sollte davon abhängen, wie "sicher" du dich damit fühlst, bzw wie groß das Vertrauen in deine eigenen Augen bereits wieder ist.
Da ich selbst keinen Astigmatismus hatte, kann ich dir in dieser Hinsicht nicht helfen, Fakt ist aber das mit zunehmender Sehschärfe auch deine Hornhautverkrümmung weniger werden wird.
Was die Kurzsichtigkeit betrifft würde ich für sämtliche Aktivitäten (abgesehen von Autofahren etc.) bei denen du nicht unbedingt scharf sehen musst um 0,75 bis zu 1,25 zu reduzieren und die Brille wirklich so oft es geht komplett weglassen bzw so stark zu reduzieren das es für dich gerade noch zumutbar ist.

Sinn dahinter ist, das du lernst dich auch mit schlechter Sicht wieder in der Welt zurechtzufinden! Dadurch wächst das Vertrauen in dich selbst, in deine Augen und deiner Fähigkeit auch ohne Sehhilfe sehen zu können, was ein enorm wichtiger Teil im gesamten Prozess ist, da dadurch das Abhängigkeitsgefühl von deiner Brille langsam schwindet.
Klingt zwar hart, aber betrachte die Brille als deinen Feind.

Wichtig ist auch das du verstehst, das die Übungen nicht dazu da sind um deine Augen zu "trainieren", sondern um den mentalen Teil des Sehens und das richtige Funktionieren deiner Augen wieder "Rückzuerlernen"

Sehr wichtig ist es auch im Alltag nicht einfach in die Ferne, zu Boden oder wo auch immer hin zu starren.
Zu starren ohne eigentlich zu wissen was du gerade siehst ist eine der Wurzeln dieses ganzen Dilemmas. Versuche dich mal selbst dabei zu ertappen wie oft du einfach sinnlos ins Leere starrst.
Wenn du ein Haus siehst schau dir nicht das Haus als ein Ganzes an, sondern ein Fenster, dann das nächste, dann die Haustüre und so weiter.
Halte deine Augen in Bewegung und sei dir dessen bewusst was du gerade anschaust.

Beim Autofahren schau nicht das vorausfahrende Auto als gesamtes an, sondern die rechte Heckleuchte, die linke Heckleuchte, das Auspuffrohr usw.
Ich hoffe du verstehst in etwa worauf ich damit hinauswill.
FoxRob
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Re: Hallo, eine Frage

Beitragvon TMN » 26.05.2018 12:45

FoxRob hat geschrieben: Wie weit du die Sehstärke reduzierst sollte davon abhängen, wie "sicher" du dich damit fühlst, bzw wie groß das Vertrauen in deine eigenen Augen bereits wieder ist


Genau darauf kommt es an.

FoxRob hat geschrieben: Fakt ist aber das mit zunehmender Sehschärfe auch deine Hornhautverkrümmung weniger werden wird


Sicher ist das nicht.

FoxRob hat geschrieben: Was die Kurzsichtigkeit betrifft würde ich für sämtliche Aktivitäten (abgesehen von Autofahren etc.) bei denen du nicht unbedingt scharf sehen musst um 0,75 bis zu 1,25 zu reduzieren und die Brille wirklich so oft es geht komplett weglassen bzw so stark zu reduzieren das es für dich gerade noch zumutbar ist. Sinn dahinter ist, das du lernst dich auch mit schlechter Sicht wieder in der Welt zurechtzufinden! Dadurch wächst das Vertrauen in dich selbst, in deine Augen und deiner Fähigkeit auch ohne Sehhilfe sehen zu können, was ein enorm wichtiger Teil im gesamten Prozess ist, da dadurch das Abhängigkeitsgefühl von deiner Brille langsam schwindet. Klingt zwar hart, aber betrachte die Brille als deinen Feind


Das ist eine sehr persönliche Einstellung. Generell kann man davon ausgehen, dass eine Unterkorrektur von höchstens -0,5 Dioptrien angebracht ist (siehe erstes Zitat).

FoxRob hat geschrieben: Wichtig ist auch das du verstehst, das die Übungen nicht dazu da sind um deine Augen zu "trainieren", sondern um den mentalen Teil des Sehens und das richtige Funktionieren deiner Augen wieder "Rückzuerlernen"


Nein, zu erlernen gibt es nichts für das Auge. Die Augenform ist ein Zustand, auf den sich der Körper nur langsam umstellt (nach Norbekov eine "Gewohnheit", stimmt aber auch nicht). Wenn du schon mal starke Schwankungen in der Sehleistung hattest, wirst du das mit einem "Lernen" oder "Verlernen" nicht begründen können.

FoxRob hat geschrieben: Sehr wichtig ist es auch im Alltag nicht einfach in die Ferne, zu Boden oder wo auch immer hin zu starren. Zu starren ohne eigentlich zu wissen was du gerade siehst ist eine der Wurzeln dieses ganzen Dilemmas. Versuche dich mal selbst dabei zu ertappen wie oft du einfach sinnlos ins Leere starrst. Wenn du ein Haus siehst schau dir nicht das Haus als ein Ganzes an, sondern ein Fenster, dann das nächste, dann die Haustüre und so weiter. Halte deine Augen in Bewegung und sei dir dessen bewusst was du gerade anschaust. Beim Autofahren schau nicht das vorausfahrende Auto als gesamtes an, sondern die rechte Heckleuchte, die linke Heckleuchte, das Auspuffrohr usw.


Das Sehen in kleineren Sichtwinkeln ist im Regelfall sicher sinnvoll. Dies hat mehrere Gründe, weswegen dies so ist. Man kann aber auch in mittleren und großen Sichtwinkeln sehen, ohne Verspannungen zu erzielen. Alles eine Frage der Übung.
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Re: Hallo, eine Frage

Beitragvon supamario » 28.05.2018 21:05

FoxRob hat geschrieben:Zu starren ohne eigentlich zu wissen was du gerade siehst ist eine der Wurzeln dieses ganzen Dilemmas. Versuche dich mal selbst dabei zu ertappen wie oft du einfach sinnlos ins Leere starrst.


Ich denke, das ist DIE Wurzel, zumindest denke ich, dass das bei mir so ist. Meine Sehstärke nimmt innert Sekunden rapide zu, indem ich mich mehr auf das konzentriere, auf das ich sehe (und wenn ich damit aufhöre, nimmt sie rapide wieder ab). Ich denke, das ist mit ein Grund, weshalb bei Hühnern sich die Augen so schnell anpassen (bei Menschen nicht zwingend, ich laufe oft ohne Brille herum und die Augen verbessern sich NICHT dadurch, sondern durch das Konzentrieren auf das Gesehene (wobei auch nur vorläufig)). Weil Hühner mehr sehen und weniger denken (ob das stimmt?). Ich denke, Unterkorrektur ist sehr hilfreich (vor allem, wenn man dran glaubt), aber der Schlüssel ist (bei mir, wie ich denke :D ), das Konzentrieren. Nachdem ich mich etwa 100 mal wiederholt habe (wobei es 3 mal vielleicht eher trifft) und 600 Klammerbemerkungen machte (eher 8), möchte ich verlinken, wie ich das konzentriert sehen erlebe: beobachtungsgabe-t2481.html

Ich meine, dass es dunkler wird und realer (im Nachhinein finde ich, es wird eher unrealer).

Ich denke, dass man dadurch die Sehleistung sehr wohl dauerhaft verbessern kann, sofern man es genügend oft tut (vielleicht ständig). Wobei man natürlich die Verbindung zwischen dem Nicht-Starren und dem Sehen, dass komisch dunkler wird, vielleicht nicht sieht.

Komischer Beitrag, ich weiss. Komische Menschen, komische Beiträge.
Glück deiner!
supamario

(Nein, ich beginne nicht durchzudrehen)
"Nur wenn man weiss, wie es ist, wenn es schlecht ist, weiss man, dass es gut ist."
supamario

Ich habe heute morgen zwei Geschenke geöffnet: Es waren meine Augen.
supamario
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Re: Hallo, eine Frage

Beitragvon TMN » 29.05.2018 16:23

Es ist ein wenig zu kurz gesprungen, wenn man meint, die Augen reagieren nur auf das, was du bewusst oder unbewusst siehst. Die Augen reagieren auf viel mehr Signale.
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