Ich krümle vor mich hin.

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Beitragvon Reini » 25.10.2009 10:40

Hallo Krümelmonster!

Bei mir zumindest ist es folgendermaßen. Unabhängig davon in welcher Gemütslage ich mich befinde, ich sehe immer etwa gleich. Ob im Stress oder auf Wolke 7: immer dieselben 1,75 Dioptrien. Wichtig bei mir ist nur, dass kein Sress in Kombination mit langen Nahsichtphasen einherkommt. Solange ich das beachte, ändert sich an meiner Sehfähigkeit nichts. Beispielsweise ist es (meiner Meinung nach) völlig egal, ob Dein Nacken verspannt oder entspannt ist. Solange Du in die Ferne siehst, werden Deine Augen selbst bei den übelsten Verspannungen oder "inneren" Sorgen nicht schlechter...

Im Moment suche ich nach einer Übung, die zwar kleine aber sichere Erfolge erzielt. Bisher hat mich jede Übung spätestens nach zwei Wochen enttäuscht. Bei mir will einfach nichts funktionieren. Das liegt aber nicht an der Einstellung. Ich glaube an das Sehtraining! Aber wie gesagt, entscheidend ist das nicht.

Viele Grüße
Reini
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Beitragvon Krümelmonster » 02.11.2009 20:20

Hi ihr da draußen.

Ihr habt schon über eine Woche nicht mehr von mir gelesen da ich ganz einfach krank war. Ich bin am Sonntag krank geworden und dann ging es (bei der Krankheit) auf und ab. Und jetzt (heute) fühle ich mich wieder relativ fit. Nun. Eigentlich gibt es nicht viel neues, ausser dass ich das Training nun für eine Woche unterbrochen habe. Dann will ich den Beitrag auch schon beenden und erfahren, was in den anderen Themen so gepostet wurde ;-)

Grüße,
Bernhard 8)
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Beitragvon sven » 02.11.2009 20:58

Reini hat geschrieben:Hallo Krümelmonster!

Bei mir zumindest ist es folgendermaßen. Unabhängig davon in welcher Gemütslage ich mich befinde, ich sehe immer etwa gleich. Ob im Stress oder auf Wolke 7: immer dieselben 1,75 Dioptrien. Wichtig bei mir ist nur, dass kein Sress in Kombination mit langen Nahsichtphasen einherkommt. Solange ich das beachte, ändert sich an meiner Sehfähigkeit nichts. Beispielsweise ist es (meiner Meinung nach) völlig egal, ob Dein Nacken verspannt oder entspannt ist. Solange Du in die Ferne siehst, werden Deine Augen selbst bei den übelsten Verspannungen oder "inneren" Sorgen nicht schlechter...

Im Moment suche ich nach einer Übung, die zwar kleine aber sichere Erfolge erzielt. Bisher hat mich jede Übung spätestens nach zwei Wochen enttäuscht. Bei mir will einfach nichts funktionieren. Das liegt aber nicht an der Einstellung. Ich glaube an das Sehtraining! Aber wie gesagt, entscheidend ist das nicht.

Viele Grüße
Reini


Hallo Reini,

ich habe einige Posts von dir verfolgt und ich kenne dein Problem sehr gut. Du mußt da hinschauen, wo du meinst, du siehsts nichts mehr. Schau dir diesen Nebel genau an, die Details, die Mitte. Versuche nicht das Bild zu deuten oder zu verändern, sondern versuche einfach nur das Bild in dich aufzunehmen, auch wenn es dir nicht gefällt und einfach total scheiße aussieht. Das ist SEHR anstrengend für den Kopf und du wirst einen großen Widerstand in dir spühren, aber da gehts weiter. Du wirst erkennen, daß der Nebel eben nicht gleichmäßig und homogen ist. Es ist ein Suchspiel, so wie "Schau genau". Je mehr du suchst desto mehr wirst du finden und desto mehr werden sich deine Augen anstrengen und auch wehtun.

Schöne Grüße

Sven
Schoene Gruesse

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Beitragvon Martin/T. » 03.11.2009 13:47

Reini hat geschrieben: [Sa 24. Okt 2009 16:22] ...

Ich glaub inzwischen nicht mehr, dass Kurzsichtigkeit von Psyche oder innerer Einstellung abhängt. Warum? Ganz einfach!

Ich kenne Leute, die die ganze Zeit hibbelig und nervös sind und trotzdem hammergute Auge haben und dann wieder Brillenträger, die nichts aus der Ruhe bringen kann. Und alles anderherum auch. Dann wieder Menschen denen anscheinend alle Dinge egal sind und wieder welche, die pingelichst auf jedes Detail achten. Bei den letzteren beiden Gruppen mit allen möglichen Sehfehlern.


So, wie Du es hier beschreibst, hab ich das mit der "Einstellung", die auch Psychisches enthält, übrigens nie gemeint. Das wollt ich hier nur schon mal kurz klarstellen, auch wenn ich wiederum niemand "beschuldige", mich in dem Sinn falsch verstanden zu haben. Bei Gelegenheit will ich noch mal versuchen, das näher aufzudröseln.

:feil:

Hier nur noch ein Hinweis: Auch was Du in dem jüngeren Beitrag hier oben geschrieben hast, sehe/erlebe ich im wesentlichen genauso. Zumindest in dem "sicheren Bereich" (d.h. unterhalb meines langjährigen Fernpunktes von, grob gesprochen, links 1,30 rechts 4m) habe ich keine stimmungsabhängigen Schwankungen, außer (:!:) - du hast es selber angedeutet -, irgendeine, übrigens mehr mentale (Stress) als psychische Belastung (Kummer) schafft sich über die Brücke des Nahsehens ein Auslassventil in Form von Verspannung (unwillkürlich falscher Muskelgebrauch). :idea:

Das, was ich mit "Einstellung" wirklich meine, kannst du am ehesten verstehen anhand dieses Vergleiches, den ich mal in meinem Thread gebracht habe (bei Bedarf suche ich die Stelle): mit einem (orthopädischen) Haltungsfehler. Außer natürlich, dass du bei den Augen leider noch sehr viel weniger direkte Einflusshebel für das Bewusstsein hast, - das erlebst du ja wohl derzeit zur Genüge.

:wink:

Demnächst mehr ...
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Beitragvon Martin/T. » 03.11.2009 20:15

Martin/T. hat geschrieben:Demnächst mehr ...


Vielleicht das schon heute: Der Gegensatz (zu "Einstellung") wäre "Ausprägung", "Wacbstums-Grundform" oder "Voreinstellung".

Ich finde es einen Bruch in der Logik der offiziellen Denkweise, dass zwar eingestanden wird (notgedrungen werden muss), dass Myopie erworben werden kann (durch Naharbeit), aber sobald die Sache vom Optiker oder Augenarzt gemessen wird (und das dann noch nach Verfahren, die bei mir Fragen aufwerfen), habe die Sache als unumkehrbar, als objektiv vorgegeben zu gelten. :?

Dass (genetische) Vorprägungen einen großen Einfluss haben, liegt nun wieder mir fern zu leugnen. Aber die Bedeutung meiner "These" liegt darin, dass sich, wenn sie richtig ist, eben nicht sauber trennen lässt zwischen Myopie (anatomisch bedingt) und Pseudomyopie (physiologisch produziert, durch Muskelkrampf), sondern das eine in das andere übergeht.

Vielleicht ist nicht nur in meinem Fall die scheinbar objektiv beim "Refraktionieren" gemessene Augenanatomie, nur eine Art "Sediment", ein verfestigter Bodensatz der durch den (Fehl-)Gebrauch definierten ("Haltungs"-)Präferenzen dieses Organs.

Keine Voreinstellung somit, sondern eine (eingeübte) "Einstellung". Allerdings eine, zugegeben, die sich den Schein eines verlegten Nullniveaus selber produziert. So dass also das kurzsichtige Auge an seinem "Fernpunkt" dennoch in gewisser Weise "entspannt" ist.

:autsch:

Hier liegt dann für meine Theorie der Erklärungsbedarf. Bevor ich mit dem Augentraining anfing, hatte ich bei meinen -0.5/-0.75 dpt. auf dem linken Auge (die auch unter Zykloplegie bestätigt wurden, d.h. unter Lösung aller direkten Kontraktion des Linsenmuskels), zwar am Fernpunkt das Gefühl von Antrengungslosigkeit, von Normalität, aber eben nicht von echter, voller Gelöstheit. Als dann noch die ersten unverwechselbaren klaren Momente (mit der Lesebrille jenseits der 57-66 cm, die diesem Fernpunkt dort entsprechen) dazukamen, - die ich mir nicht als "eingebildet", als vom Gehirn und nicht vom Auge produziert - wegerklären lassen wollte, war für mich der Fall klar:

Meine Kurzsichtigkeit war keine Ausprägung, sondern eine Einprägung, war der Stempel des Lebens auf das Auge, und nicht - in erster Linie - umgekehrt. Zweifel kamen immer wieder; aber der Ausgang schon bis hierher gibt mir recht.

:)
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mehr Ansporn durch "Tagebuch"

Beitragvon Krümelmonster » 04.11.2009 17:18

Halli-Hallo.

Wenn ich deinen Beitrag richtig verstanden habe ( ?! ) dann meinst du, dass das
Auge sich eben durch verschiedene Umstände verändert bzw wohl eher das
Sehen(-Verhalten) verändert. Und nicht von Anfang an so ist. Ich bin mir nicht sicher ob
ich hiermit dem zutreffe, was du gemeint hast?

Nunja. Auf jeden Fall denke ich, dass das schon stimmt. Denn bei vielen Leuten kommt
die Kurzsichtigkeit erst in der Pubertät (auch bei mir) und nicht von Anfang an.

Aber eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben. Nämlich davon, wie ich mein
"Training" nun leichter mache bzw mehr Ansporn bekomme.

Eigentlich ist es ganz einfach. Ich hab mir jetzt ein Blatt Papier (DinA4) auf den Tisch
klebe und da dann eine Art Übersicht über die ganze Woche habe. Dann trage ich in diese
Tabelle immer ein was / wie viel ich gemacht habe und kann dann immer (stolz, wenn es
viel war) sehen, was ich gemacht habe. Ich will nun nämlich wieder mehr Übungen
machen. Das heisst ich will nicht nur ohne Brille herumlauen und während ich im Bus oder
so sitze, "Bewusst Sehen" sondern eben auch die Schnurübung und Dinge wie das
einfach 5 Minuten am Tag machen. Die volle Konzentration dann auf die Übung lenken.
Viele versprechen dadurch Erfolg. Ich hab es selber nie auf die Reihe gebracht, die
Übungen jeden Tag zu machen, doch mit der Tabelle kontrolliere ich mich selbst und ja.
Ich hoffe ihr versteht, was ich damit meine.
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Beitragvon Krümelmonster » 13.11.2009 15:33

Hi.

in 5 Tagen, also am Dienstag nächste Woche ist mein erster Sehtest seit ich vom
Augentraining gehört habe. (Anmeldedatum) Ich bin schon etwas aufgeregt. Was ist wenn etwas schlechtes rauskommt und Gedanken wie diese gehen in meinem Kopf herum. Nunja. Auf jeden Fall sind meine früheren Werte:

L: -2.00
R: -1.75

Nunja. Das blöde ist eben auch, dass ich keinen Test gemacht habe bevor ich mit dem Augentraining begonnen habe. Doch so ist es eben nunmal. Ich werde am Dienstag oder Mittwoch dann gleich von dem Test und vom Arzt (Auffassung von Augentraining etc.) berichten ;-).

Liebe Grüße.
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Der große Tag ist gekommen.

Beitragvon Krümelmonster » 17.11.2009 14:04

Hey Leute.

Heute hab ich meinen ersten Kontrolltermin beim Augenarzt. Um 14: 30 ist es soweit :D. Ich
werden dann berichten. Davor natürlich noch einmal kurz palmieren. Wünscht mir viel Erfolg :-).

Liebe Grüße.
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Sehschule..

Beitragvon Krümelmonster » 17.11.2009 15:49

Hey Leute.

ich war jetzt beim Augenarzt und jmetzt sieht es folgendermaßen aus:

links und rechts(Brillenstärke):

-1.5 dpt ohne sonsitgen Sehfehler.

früher links und rechts (Kontaktlinsen):

-1.75 dpt ohne sonstigen Sehfehler.

..die Kontaktlinsenstärke liegt im Normalfall 0.25 dpt unter der Brillenstärke. D.h. ich hatte früher eine Brillenstärke von ca

-1.75 - 0.25 = 2.00 dpt

Also hab ich meine Augen um 0.5 dpt verbessert :-).

Nun aber noch mehr zu der Reaktion von dem Augenarzt. Ich habe mit ihm über das Augentraining gesprochen und er hat es natürlich abgelehnt. Jedenfalls bei meiner Sehschwäche. Er meinte medizinisch gesehn ist bei normal Kurzsichtigkeit nichts mit Übungen zu machen. Doch bei Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung etc. sei vieles machbar. Nunja. Dann hab ich mit ihm darüber geredet, wie es zu den scharfen Momenten kommt etc. Er meinte, dass sei dann bei denen Menschen, die Hornhautverkrümmung haben. Nunja. Trotz ausgewiesener Sehschule im unteren Stock (unter seiner Leitung) glaubt er nicht, dass mein Sehfehler verbesserbar ist.

Als Erklärung für die Verbesserung meiner Sehstärke sagt er, das liege daran, dass ich in der Pubertät bin und ja; es da eben Schwankungen der Sehstärke gibt.

Persönlich glaube ich nicht, dass es daran liegt, sondern eben mein Verdienst ist, den ich durchs Augentraining erreicht habe.

Ich bestell mir jetzt mal noch das Buch "Vergiss deine Brille" und les mich da rein und starte dann nochmal neu durch was Augentraining betrifft. Ich hab jetzt ja länger Pause gemacht und eigentlich keine richtigen Übungen gemacht. Das wird sich dann mit dem Buch ändern.
Das Ganze seh ich jetzt als Neuanfang. Jetzt hab ich ja einen sicheren Wert, dem ich vertrauen kann und an dem ich sehen kann, ob / was sich verändert hat.

lange Rede, kurzer Sinn:
viel Erfolg und liebe Grüße
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Beitragvon maddin » 17.11.2009 16:47

glückwunsch!
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Beitragvon Liza » 17.11.2009 16:56

Hey, das ist super, gratuliere!
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Beitragvon maddin » 17.11.2009 19:38

ich mach etz auch schon seit nem halben jahr aber da hat sich noch fast nix bei mir getan...
mhm...
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Beitragvon Krümelmonster » 18.11.2009 22:28

Danke für die Glückwünsche :).
Das Buch von Leo Angart ist noch nicht eingetroffen.. kommt bestimmt diese oder nächste Woche. Dann gehts nochmal richtig los, vor den Prüfungen im April.
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Beitragvon Krümelmonster » 25.06.2010 10:07

Hey Guys.

war schon lange nicht mehr hier. Grund dafür war, dass ich das Augentraining aufgegeben hatte. Ich hatte zu wenig Selbstdisziplin! Was sich jetzt (hoffe ich) geändert hat.

Ich bin jetzt fertig mit meiner mittleren Reife und habe damit bis September keine Schule mehr ;-). Aber nun zu meinen derzeitigen Übungen:
Ich mache jeden Tag die ganz normalen Übungen die von Leo Angart beschrieben wurden für die leichte Kurzsichtigkeit. Kontrolle darüber, wie viel ich mache, habe ich mit einer Strichliste. Jedes mal, wenn ich 5 Minuten "trainiere" setze ich einen Strich darauf. Zu jedem Trainingsteil gehört dann natürlich auch noch palmieren, was ich nicht lange, dafür aber oft mache.

Nach 4 Tagen sind die ersten Erfolge da. Heute morgen bin ich aufgestanden und konnte fast die ganze Sehtafel lesen. Und ich merke schon leichte Besserungen. Hoffentlich wird das noch mehr :-). Was ich schon denke.

Nunja. Wenn ich spürbare Erfolge habe melde ich mich wieder um darüber zu berichten.

Liebe Grüße, das Krümelmonster.
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Beitragvon Lady Andabata » 10.07.2010 12:56

also wo es hier um evolution ging : ich sag ja immer,dass die menschliche DNA bald aufgebraucht is und wir aus dem,was davon noch da is,machen sollten, was wir am besten finden ^^

und wegen deiner trainingsarten und übungen ... sind die auch für weitsichtige gut ? ^^
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