jetzt will ich auch...

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Beitragvon moobe » 15.07.2012 10:59

Hi,

cooler Text! Ich denke, dass der genau in die Richtung geht, in die ich auch gedacht hatte^^ Was hältst du persönlich davon? Ist es die Antwort, warum AT "ein großer Flop" ist?
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Beitragvon Aniram » 15.07.2012 11:14

Also 'bei mir persönlich' habe ich gemerkt, dass an dieser Aussage viel Wahres dran ist.
Dh bei mir stelle ich fest, dass die 'äussere' Sicht auf die Welt (mit den Augen) ganz eng verknüpft ist ist der 'inneren Weltsicht' (im Bewusstsein von sich selbst und der Umwelt).
Ich will damit aber nicht ausschliessen, dass es bei anderen womöglich auch anders sein kann. Vielleicht hängt es auch davon ab, wieviel 'Tiefgang' eine Person bei ihrem Erleben hat, wie sehr sich das Bewusstsein in der Sinneswahrnehmung manifestiert.
Aber diese 'Empfindsamkeit', durch die 'falsche' Gedanken sich auch in 'falscher' Wahrnehmung äussern, ist nicht nur eine 'Beeiträchtigung' mit der man klarkommen muss, sondern auch eine Chance, über den 'verzerrten' Sinneseindruck zu erkennen, dass 'auf tieferer Ebene' etwas falsch läuft.
Und dann kann man zugleich mit der 'Korrektur' der Augen auch die 'innere Perspektive' zurechtrücken.
Sorry für die vielen Anführungsstriche; ich hoffe, es wird trotzdem einigermassen klar, was ich meine.
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Beitragvon Susa » 16.07.2012 08:08

Hallo zusammen,
>
Ich lese gerade Huxley und ich finde, was er schreibt, passt zu dem, was ich bei Dir, Susa, über die Cantienica-Methode gelesen habe.<

Zur Info für alle: Marina meint den Thread hier:
http://www.augen-training.com/ist-bates ... t1598.html


Meine Gedanken dazu werden ich dort posten, weil sie im Großen und Ganzen dort besser passen. Ihr seid herzlich eingeladen, zu folgen!
Viele Grüße
Susa
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Beitragvon Julka » 16.07.2012 21:45

Huiii, Ihr habt ja so viel geschrieben und ich komm erst jetzt dazu, hier wieder rein zu sehen!

Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Bates näher anzusehen. Und ich komme durch meinen kleinen Sohn "eigentlich" auch nicht dazu, irgendwelche besonderen Übungen zu machen. Also z.B. Plamieren ist lustig, weil mein Kind das lustig findet, aber mehr als ein paar Sekunden geht nicht, denn "eigentlich" ist das ja ein Spiel, dass Mama sich so versteckt usw. usf.

Und trotzdem, was ich mache, ist das, was Flo da in der Bates SMS beschreibt - entspannt die Welt ansehen und Ausschau halten nach irgendwie kontrastreichen und, ja, dreidimensionalen Stellen. Und ich schau mir auch gern die Unschärfe an sich an, wie sie sich verändert.

Und ich muss sagen, ich bin total hin und weg!

Ich trage meine Linsen jetzt fast gar nicht. Die unterkorrigierten sind noch nicht da und die anderen sind doch zu arg - finde ich jetzt. Aber ohne Linsen geht es eigentlich echt prima. Außer Autofahren (und das tue ich echt selten, bin halt jetzt zuhause bei meinem Sohn) geht eigentlich alles ohne. D.h. ich hab jetzt schon drei Tage oder so keine Linsen mehr drin gehabt. (Die unterkorrigierten will ich haben, wenn ich mal in die Stadt rein fahre um mich zu treffen oder so, einfach für die Orientierung und dass man sich irgendwo im Park auch findet...)

Naja, und ich hab es ja nicht glauben können, aber es wird tatsächlich manchmal von einem Augenblick auf den Anderen scharf. Nicht so wie mit Brille, denn alles sieht irgendwie anders aus, aber diese verzerrten Bilder der Dinge liegen dann plötzlich aufeinander.
Ich konnte gestern z.B. von einer Straßenseite aus das Straßenschild auf der anderen ohne Probleme LESEN und zwar ohne Brille oder Linsen! Ich meine bei 3,5 Dioptrien total unglaublich. Und das hielt etwas an und nach vielleicht 10 Sekunden war's weg und das Schild verschwommen und dafür anderes wieder scharf.

Oder heute saß ich mit meinem Sohn in der Sandkiste und daneben steht ein Baum, den ich gegen den Himmel so ansehen konnte. Und als ich dachte, Mensch, der ist ja schön dreidimensional, da konnte ich auch ganz feine Zweige erkennen gegen den Himmel. Das war einfach echt schön. Es war fast wie unscharf und scharf zugleich... Und dann beim Blinzeln wieder weg, aber irgendwie an anderer Stelle dann wieder da.

Es ist auch gar nicht antrengend und ich habe nichtmal das Bedürfnis z.B. zu palmieren. Ich schau mir wirklich nur die Welt an und wie sie sich so unscharf ausmacht und dann verändert sich die Unschärfe, und ich denke, Mensch, wie interessant, und dann ist was zu sehen, und dann wieder nicht, und dann ist es wieder da usw... Also, ich brauche eigentlich gar nicht mehr mir vorzustellen, mit einem Sucher die Dinge abzutasten- Allein dieses Anschauen der Unschärfe hier und da macht irgendwie, dass die plötzlich weg ist.

Ich hab mir die Welt schon lange nicht mehr so angesehen. Fast schon langweilig mit Brille, wenn sich da so alles aufdrägt und immer scharf und ganz im Fokus "stehen will"... ;)

Total witzig. Ich hätt ja nicht gedacht, dass das SOOO geht.

Vielleicht hilft es auch die Fehlsichtigkeit wegzumachen?
Ich habe allerdings das Gefühl, dass die Dinge entweder scharf sind (in übrigens egal welcher Entfernung) oder unscharf. Also, vielleicht hab ich jetzt 3,5 Dioptrien und dann irgendwann, wenn dieses Fokussieren immer besser klappt, plötzlich sind sie weg? Also quasi ohne große Zwischenschritte? Ich weiß nicht.
Ich kann nicht sagen, ob ich insgesamt weniger unscharf sehe - denn viel Unschärfe IST da und zwar die ganze Zeit. Aber sie ist auch einfach immer wieder mal weg.

Naja, ihr merkt schon - bin hin und weg von der Erfahrung und wollt's mal teilen.

Schöne Grüße und danke für's "zulesen"
Julka
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Beitragvon moobe » 16.07.2012 22:12

Hi Julka,

ich kann kaum glauben, dass das wahr ist, weil ich so viel Zeit investiert habe und du es sofort verstanden hast (jedenfalls nach meinen Erfahrungen/meinem Verständnis^^).


Das mit dem plötzlichen "ich brauche einfach keine Brille mehr" hatte sich bei mir vergangenes Jahr eingestellt, als ich 6 Wochen ohne Brille auskam und dann aber zur Schule ging und die Sicht nach und nach schlechter wurde... Seitdem stockte das bei mir ein wenig und geht (leider) erst jetzt wieder aufwärts.


Hoffe aber, dass du andere Erfahrungen machst und die Brille/Linsen schon bald ganz in deinem Leben weglassen wirst :D



LG Moobe
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Beitragvon Julka » 16.07.2012 22:22

Es ist ja nun nicht so, dass alles gleich ganz scharf ist.... Keine Sorge, SOOO ein Überflieger bin ich bestimmt nicht.

Aber ich SEHE jetzt, dass das gehen kann und das beeindruckt mich echt sehr.

Ich hab immer gedacht, da werden die Augen nach und nach besser und irgendwann so nach einigen monaten geht es dann vielleicht auch ohne Brille.

Aber dass es jetzt schon scharf werden kann, das finde ich total unglaublich. Ich kann das nicht festhalten und es ist noch überhaupt nicht alltagstauglich - aber es ist halt da und spannend und interessant und schön anzusehen...

Mal schaun, was noch so kommt...

Aber ich hab vorhin in Deinen Thread reingesehen - du hast doch auch tolle Erfolge gehabt... Das ist einfach wohl bei jedem irgendwie anders.

Dir schöne Grüße!
Julka
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Beitragvon moobe » 16.07.2012 22:26

Huhu,

glaub mir, die Art, auf die du uns deine scharfen Momente schilderst gehen sehr genau in die richtige Richtung, es wird beinahe auch nichts ausgelassen^^


Meine Erfolge zählen nicht, das ist einfach nur viel Glück und einfach nur Freude ;) Manchmal denke ich mir auch, dass es unverdient ist und helfe den Leuten daher extra gern!
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Beitragvon Susa » 17.07.2012 08:42

Hallo Julka,
was du schilderst, kenne ich auch - bis hin zu diesen euphorischen Glücksgefühlen, wenn man als Blindfisch mit mehr als drei Diops mal plötzlich irgendwas messerscharf vor der Linse hat.
Dieses Hin- und Herwabern zwischen Unscharf und Scharf ist wirklich faszinierend, und, ja, ich glaube, das ist schon die richtige Richtung, denn man sieht ja immer nur in der Sehgrube wirklich scharf. Das betont ja Bates auch immer, deshalb gibt es ja die central vision, meine ich. Also hin- und hersehen, aber sich dabei wirklich geistig auf den Punkt konzentrieren, den man grade ansieht. Das ist schon wichtig m. E.
Ich übe die central vision jetzt seit etwa zwei bis drei Wochen ein und stelle schon eine Visusverbesserung fest (siehe meinen Thread hier http://www.augen-training.com/ist-bates ... t1598.html, hast du ja evtl. gelesen). Und mit Verbesserung meine ich jetzt Verbesserung gegenüber diesem erratischen Immer-mal-wieder-Scharfstellen der Augen - also dem, was du jetzt als eigenes Erlebnis beschreibst. Das alleine ist zwar nett und faszinierend, aber auf Dauer schleicht sich da dann auch wieder gerne mal der Frust ein, weil es halt nicht anhält.
Ich merke jetzt aber immer stärker, dass ich ein Schärfersehen reproduzieren kann, also gesteuert herstellen kann. Und _das_ ist für mich ein wesentlicher Fortschritt. Es ist weder schon dauerhaft noch ist es hundertpro scharf, aber: ein Fortschritt!

Meine Theorie zum Lernprozess hin zu perfecter central vision ist:

1. Grundannahme: Das kurzsichtige Auge "kann" es eigentlich. Behauptet Bates ja auch.
2. Dass dem so ist, zeigt es uns Blindfischen dadurch, dass unser Blick immer mal wieder scharf wird.
3. Durch das geduldige Einüben der central vision helfen wir unserem Auge/Geist wieder auf die Sprünge (Sakkaden, eben, passt doch ...:-) ), die zufällig gute Sicht gesteuert zu erreichen.
4. Je mehr bewusst praktizierte central vision über den Tag hinweg, desto besser/schneller erfolgt eine gewisse (Re)automatisierung des Vorgangs.
5. Im Idealfall wäre das kurzsichtige Auge dann ein emmetropes Auge, was es eben (wieder) "kann".

Alles, was ich persönlich im Moment als Übung mache (abgesehen vom ungesteuert-lustvollen staunenden und angstfreien In-die-Welt-Sehen, wie du es auch beschreibst), ist, zwischen zwei bestimmten Punkten (für den Anfang finde ich gleichartige Dinge hilfreich, also etwa der Ober- und Unterrand eines Fensterrahmens am gegenüberliegenden Haus) hin und herzusehen. Langsamer, schneller, so, wie es kommt und sich gut anfühlt.
Wichtig ist nur dieses:
1. Schau von dem "Zwillingspaar" erst A, dann B an.
2. Schau dann wieder auf A und registriere, dass du B weniger gut siehst. Wenn das nicht der Fall ist, sage/denke dir einfach, dass es so ist. Die Augen werden deiner Vorstellung bald folgen.
3. Schau auf B und registriere, dass du A weniger gut siehst.

Und immer so hin und her. Mit der Zeit - so ist es bei mir - wird das Angeguckte tatsächlich schärfer. Den Geist auf das Nichtanguckte zu lenken, ohne es dabei aber richtig anzusehen, sorgt m. E. dafür, dass man die central vision mit Konzentration betreibt. Man bleibt besser bei der Stange und es verkommt nicht zu einem sinnlosen Hin und Her.

"Richtig" empfinde ich es, wenn beim Hin- und Hergucken so ein Zugempfinden zwischen den beiden angesehenen Dingern entsteht. Das ist sicher ein realer Zug in den Augenmuskeln, aber irgendwie ist es auch im Geist, empfinde ich. Es ist so ein Angespannt-Entspanntsein, und genau da soll es ja hin.

Viel Spaß wünscht
Susa
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Beitragvon Flo » 17.07.2012 12:14

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Re: 13

Beitragvon Julka » 17.07.2012 13:47

Julka hat geschrieben:Naja, und ich hab es ja nicht glauben können, aber es wird tatsächlich manchmal von einem Augenblick auf den anderen scharf. [...] Ich konnte gestern z.B. von einer Straßenseite aus das Straßenschild auf der anderen ohne Probleme LESEN und zwar ohne Brille oder Linsen! Ich meine bei 3,5 Dioptrien total unglaublich. [Nein, es ist vielmehr unmöglich. Schlußfolgerung?]


Naja, währenddesen waren's wohl nicht mehr 3,5 Dioptrien... :)
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Beitragvon Flo » 17.07.2012 14:05

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Beitragvon Thorin » 17.07.2012 16:11

Die Quintessenz von Bates (und Huxley und Norbekov und Goodrich und und und) ist, dass nur ein kleiner Teil im und am Organ, also im Auge, passiert. Der weitaus größere Teil ist Leistung des Gehirns (oder des Geistes, je nach bevorzugter Wortwahl).

Natürlich kann man Krankheiten und Fehler auch "festhalten". Wenn man sich sicher ist, dass man kurzsichtig "ist", dann ist man es auch. Die Erwartung steuert das Ergebnis. Der erste Schritt ist daher immer, eine innere Sicherheit herzustellen, dass es "auch anders geht" - eben normal.

"Der Doktor behandelt, die Natur heilt", zitiert Huxley eine in Zeiten der Schulmedizin in Vergessenheit geratene Weisheit. Weshalb sollten diese Selbstheilungskräfte der Natur auch ausgerechnet beim Sehen, dem zentralen Sinn schlechthin, nicht greifen?

Deshalb beschäftigt sich Bates auch erst so ausführlich mit den Fehlern in den Augenmodellen nach Donders und Co. Wer als Leser (bzw. Patient) die Überzeugung gewonnen hat, dass Heilung möglich ist, bei dem wird sie sich über kurz oder lang auch einstellen. Und das sogar ziemlich unabhängig von irgendwelchen Augenübungen. (Die helfen aber und kürzen den Weg seeeehr stark ab.)

Oder noch mal anders ausgedrückt (nach Norbekov): Wer sagt: "Ich hoffe, einmal gut sehen zu können", hat schon verloren. Hoffnung wartet, tut aber nichts. Wer aber aus voller Überzeugung sagen kann: "Ich sehe gut", bei dem wird sich die Sicht in kurzer Zeit dramatisch verbessern, weil er (unbewusst) die Selbstheilung in Gang bringt.

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Beitragvon Flo » 17.07.2012 16:36

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Beitragvon Susa » 18.07.2012 08:13

Hallo zusammen,
>Ich sehe gerade soundso gut." Das reicht als Fundament für die Praxis vollständig aus. <

Sehe ich auch so. Das Delta ist entscheidend, also der jeweilige Unterschied zu vorher. Ich glaube auch, dass ich deshalb mit oben beschriebener Übung für die central vision jetzt endlich bessere Erfolge habe. Dort wird u. a. eingeübt, dieses Delta zwischen So-Sehen und So-Sehen wahrzunehmen.


>wann hat man "im richtigen Leben" denn schoneinmal Nasenkontakt mit einer Schnur...?)<

Bingo, Flo, du sagst es! Alles, was central vision einübt, ergibt central vision. Wenn du Klavier spielen können willst, musst du vor allem eines: Klavier spielen.

Das ist auch der Grund, warum ich bei Cantienica als Methode, meinen Körper und seine Natur zu verstehen und sie ihm zurückzugeben, geblieben bin. Man kann es in jeder Lebenslage - buchstäblich, z. B. auch im Bett ;-) - betreiben, braucht keine Hilfsmittel. Nur seinen Körper. Das ist so simpel, wie es großartig ist. Immer mehr bin ich der Meinung, dass Bates' Erkenntnisse super dazu passen. Echt schade, dass er und die Urheberin von Cantienica sich nie kennenlernen konnten.

Viele Grüße
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Beitragvon Thorin » 18.07.2012 08:18

Was ich meinte, war beileibe kein Selbstbetrug, sondern vielmehr die Umkehrung des üblichen "negative thinking". Der gleiche Mechanismus kommt zum Zug, wenn man sich bei Übungen etwas leicht Unscharfes ansieht, dann die Augen schließt und sich das Ganze scharf vorstellt. Mit einer solchen Übung stelle ich künstlich eine Erwartung her, die dann von meinem Sinneseindruck beim nächsten Hinschauen bestätigt wird.

Wie gesagt: die Erwartung bestimmt das Ergebnis. Wer mit der (Selbst-)Sicherheit eines Normalsichtigen die Augen öffnet, wird (subjektiv) immer scharf sehen. Wird etwas nicht auf Anhieb erkannt, dann zuckt man die Schultern und schaut entweder woanders hin oder geht näher ran. Man versucht nicht, das Ergebnis krampfhaft (geradezu krankhaft!) zu erzwingen.

Wer aber im Hinterkopf hat, dass der für ihn "normale" Seheindruck unscharf ist, der rennt auf Dauer gegen Windmühlen. Wird ein Bild mal scharf, dann versucht man es viel zu schnell "festzuhalten" oder beim nächsten Mal wieder zu erzwingen. Und das führt auf jeden Fall zu Anstrengung...

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