Kontaktlinse nur an einem Auge trage und Folgen ?

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Kontaktlinse nur an einem Auge trage und Folgen ?

Beitragvon Goldrausch » 14.06.2007 12:43

Hallo zusammen,

habe mal eine Frage: Was würde passieren wenn man ca. 1 Monat lang nur an einem Auge eine Kontaktlinse Trägt ?
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Kontaktlinse nur an einem Auge trage und Folgen ?

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Beitragvon Nicole » 14.06.2007 12:53

Bei welcher (Dioptrien-)Stärke der Augen?
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Beitragvon Goldrausch » 14.06.2007 12:58

bei - 4.0
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Beitragvon Nicole » 14.06.2007 13:24

Würde ich nicht machen, der Unterschied ist zu groß.

Warum willst du denn für einen Monat nur auf einem Auge eine Kontaktlinse tragen?

lg
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Beitragvon Goldrausch » 14.06.2007 13:32

Nein, es ist so hatte vor kurzen eine Endzündung am Linken Auge und da ich zur der Zeit keine richtige Brille hatte habe ich Zuhause nur am rechtem Auge eine Kontaktlinse getragen.
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Beitragvon Nicole » 14.06.2007 13:35

Ach so.
Kurzzeitig habe ich das früher (mit -3 dpt) auch mal gemacht. :wink:
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Beitragvon Adrian » 02.08.2007 09:07

Hallo zusammen

Ich könnte mir vorstellen, dass es dabei ein Führungsauge ergibt/stärkt und das andere nicht mehr gebraucht wird. Es könnte dann je nach dem das unkorrigierte Auge zu schielen beginnen.
Ob das gesundheitliche Folgen hat, kann ich auch nicht sagen und müsste wohl ein Augenarzt her, aber das Sehverhalten würde sich wohl auf längere Zeit hin sicher verändern...

Gruss
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Beitragvon peddy » 02.08.2007 09:55

So, ich habe den Thread jetzt mal in dieses Unterforum verschoben, da es hier besser aufgehoben ist als bei den Surftips.


Ich könnte mir vorstellen das bei deiner Frage zu dem einäugigen Linsentragen erst dann die Probleme auftreten, wenn man wieder auf beiden Augen Linsen trägt. Das Gehirn könnte in einem Monat vielleicht verlernt haben wie es richtig Stereo sieht und die ersten paar Tage nach diesem Wechsel könnten schwer fallen.
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon son_goku » 19.08.2007 21:35

das mehr benutzte auge würde besser werden oder gleich bleiben, während das andere immer schlechter werden würde.
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Beitragvon chris1 » 21.02.2010 20:48

So - jetzt schließ ich an diesen Thread an, weil ich genau das gerade heute getan habe. Ich hab rechts etwa 6 Dioptrien und links 8 Dioptrien (kurzsichtig). Ich schau immer nur mit einem Auge. Nun habe ich bemerkt, dass das linke Auge noch schlechter wird und sich zudem nur schwer scharfstellen lässt. Nun habe ich beschlossen, das linke Auge quasi zu "zwingen", zu schauen und hab die letzten Tage je ein paar Stunden die rechte Kontaktlinse fürs "gute" Auge weggelassen und heut gleich den ganzen Tag. Nun sitz ich hier und seh (mit Brille) scheinbar etwas besser als vor diesem Experiment (Sonst muss ich immer näher an den Bildschirm gehen und jetzt sitz ich ganz zurückgelehn). Ich hab das Gefühl, dass das rechte Auge dermaßen dominant ist, dass es selbst ohne Sehhilfe "mittun" will und jetzt besser geworden ist. Zumindest vorübergehend.

Morgen hab ich Augenarzttermin. Mein Augenarzt ist zwar sehr nett, aber ich weiß nicht, ob ich ihm von meinem Experiment erzählen soll. Wahrscheinlich weiß niemand, wie sich das auswirkt.

Was ich noch sagen wollte: Ich bewundere euch, die ihr die Augenübungen so regelmäßig macht. Ich komm immer nur sporadisch dazu und hab leider keine großen Erfolge.

Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon chris1 » 22.02.2010 13:21

So, heut war ich beim Augenarzt. Tja - beide Augen sind leider schlechter geworden, aber er hat darauf verzichtet, mir neue Linsen zu verschreiben, ich hab nochmal ein halbes Jahr Gnadenfrist. Ah ja, und ich hab ihn auch gleich gefragt, wieviel Dioptrien ich am linken Auge habe: -6,75 und nicht 8. Also ein dreiviertel Dioptrien Unterschied.

Naturgenäß hat er nicht gesagt, dass er das für eine gute Idee hält. Er hat mich gefragt, warum ich das will und hat gemeint, es ist eben so, dass jeder ein dominantes Auge hat, das die Führung übernimmt. Das ändert sich nur, wenn man das dominante Auge verliert, dann übernimmt das andere seinen Job. Man trainiert ja auch nicht als Rechtshänder den linken Arm. Naja, ich eigentlich schon. Ich versuch schon, auch links zu bügeln, weil es einfach praktisch ist, links und rechts bügeln zu können.

Ich probier es jedenfalls ein paar Stunden pro Tag, je nachdem, wie angenehm es ist. Wenn bei uns die Arbeit draußen wieder anfängt, muss ich ja sowieso auf Brille umsteigen wegen des Staubes (ich habe harte Linsen - und das seit mehr als 25 Jahren).

Ich würd mich sehr freuen, wenn irgendjemand noch Erfahrungen zum einseitigen Tragen von Kontaktlinsen hat. Ein Auge hat man mir als Kind ja nie verklebt - weiß auch nicht warum. Das scheint jedenfalls die Erwachsenen-Variante.

Mit lieben Grüßen
Chris
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Beitragvon Martin/T. » 22.02.2010 21:32

Hallo Chris,

also ich verstehe auch nicht, warum man angeblich eine schwache Seite haben "muss".

Ich habe in den vierzehn Monaten Sehtraining, die ich jetzt schon mache, die Dominanz meines Führungsauges schon deutlich reduziert, samt der Dioptrien meines schwächeren (oder Vierteldioptrien; es ist ein sehr geringes Niveau bei mir). Aber es ist natürlich ein mühsamer Weg, und weil den normal keiner geht, läuft halt ein Auge, das irgendwann mal einen Zufalls-(?)vorteil dem anderen hat, diesem dauerhaft den Rang ab, denn mit der (unwillkürlichen) Bevorzugung durchs Gehirn verfestigt sich auch dessen organische Schwäche.

Auch an die Sache mit der angeborenen Rechts- oder Linkshändigkeit glaube ich nicht so recht, jedenfalls nicht bei Rechtshändigkeit. Denn bei der Handschrift gibt es ja einen objektiven Vorteil für das Schreiben mit der rechten Hand, und welches Kind damit zurecht kommt, wird kaum Anlass finden, die linke hierfür zu trainieren. Dasselbe bei allen kniffligen Hantierungen etwa in der Küche, die man Jahre und Jahrzehnte immer so herum macht. Das lässt sich nicht mehr einfach spiegeln.

Aber hast Du schon mal von einem Gitarrespieler gehört, der mit der rechten Hand besser greifen kann als mit der linken? Oder haben Klavierspieler wirklich eine bessere Hand und eine schlechtere? Und wenn ja, ist das immer dieselbe, mit der sie schreiben? Ich glaub eher nicht. In meinem Fall hab ich irgendwann, als ich Kontaktlinsen auch ins rechte Auge setzen wollte, gemerkt, dass ich das mit der rechten Hand erst üben muss, obwohl ich es mit der linken links schon spielend konnte.

:wink:

Wirklich überzeugen find ich nur eine Erklärung, warum einseitige Muster sein "müssen": Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber beim Sehen find ich das nicht so sinnvoll.
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Beitragvon chris1 » 23.02.2010 20:28

Hallo Martin,

erst einmal Glückwunsch zu deinem Erfolg!

Allerdings glaube ich schon, dass rechtshändige Klavierspieler rechts besser spielen als links. Es scheint so zu sein, dass eine Gehirnhälfte dominant ist und diese die gegenüberliegende Körperseite zum Dominieren anregt. Also, ich bin Rechtshänder, bei mir ist das rechte Auge und auch das rechte Ohr dominant. Es würde mir nie einfallen, eine Stiege mit dem linken Bein zu beginnen, hinunterzugehen. Beim Ohr ist es angeblich ganz extrem, wenn jemand mit dem falschen Ohr zuerst hört, dauert es dreimal so lange, bis das Gehörte ins Gehirn vordringt. Sagt der Tomatis.

Irgendwer muss dominieren - das war schon beim Pferdegespann so. Wenn zwei dominieren wollen, gibt es Krieg, und der ist kontraproduktiv. Aber die Frage ist, wie sehr das Auge dominiert. Und wie sehr sich das andere alles wegnehmen lässt.

Bei mir ist momentan die Frage, was ich zuerst angehen soll: den Astigmatismus (bei dem kenn ich mich gar nicht aus, aber laut Angart soll das am leichtesten sein), die Kurzsichtigkeit, das räumliche Sehen, die Schielstellung ... :?

Naja, ich werd mich wieder mal einlesen, denn ich hatte mal eine Zeit, da dachte ich, das Problem Augen kann warten, weil man es eh korrigieren kann. Kann man aber scheinbar nicht zur vollen Zufriedenheit - jedenfalls tuts mein Augenarzt nicht, aus welchem Grund auch immer.

Liebe Grüße
Chris
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