Mein Erfahrungsbericht und Training [Panda]

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Mein Erfahrungsbericht und Training [Panda]

Beitragvon Panda » 18.12.2013 12:31

Hallo Leidensgenossen!

Ich bekam meine erste Brille im Alter von zwölf Jahren (- 0,75 Dioptrien), ein Jahr später war ich bei – 1,5 dpt, ein weiteres Jahr später bei – 2,25 dpt. Durch dieses schnelle Ansteigen meiner Fehlsichtigkeit besorgt, weigerte ich mich nun, ein weiteres Mal zum Augenarzt zu gehen, obwohl ich merkte, dass meine Augen schon wieder schlechter geworden sind. Bei einer augenärztlichen Untersuchung während meines Militärdienstes im Alter von 19 Jahren wurden dann - 2,75 dpt festgestellt, ich trug aber weiterhin meine alte Brille mit - 2,25 dpt.

Mein um ein Jahr jüngerer Bruder bekam seine erste Brille zum selben Zeitpunkt wie ich, er war damals elf. Er fing an mit – 1 dpt, ein Jahr später war er bei - 1,75 dpt. Auch seine Augen wurden von Jahr zu Jahr schlechter, da mein Bruder im Gegensatz zu mir weiterhin jedes Jahr zum Augenarzt ging, verpasste man ihm immer stärkere Brillen, mit Anfang 20 hatte er schon über - 5 dpt.

Ich bin daher der Überzeugung, dass Brillen das Problem nicht lösen, sondern verstärken. Kurzsichtigkeit ist eine Zivilisationskrankheit wie Haltungsschäden, wenn man seine Muskeln nicht trainiert und man falsch/krumm sitzt, bekommt man einen Buckel. Bei den Augen ist das ähnlich, wenn man immer nur auf ein Buch oder einen Bildschirm starrt, verkümmert die Muskulatur und die Akkomodationsfähigkeit des Auges und man wird kurzsichtig.

Vor Jahren habe ich bereits ein Augentraining gestartet, ich habe dabei verkrampft auf einen Kalender an der Wand gestarrt, dies brachte aber keine Ergebnisse. Ich bin heute der Überzeugung, dass dieses Verkrampfen und Starren erst recht zur Kurzsichtigkeit führt. Angeregt durch dieses Forum habe ich vor einem halben Jahr ein neues Training begonnen, diesmal mit Erfolg. Ich sehe heute mit meiner -2,25er Brille scharf, und mit einer -1,5er Brille in etwa so wie vor einem halben Jahr mit der -2,25er. Meine Sehkraft dürfte sich also etwa um – 0,75 dpt verbessert haben.

Mein Augentraining sieht so aus, dass ich jeden zweiten Morgen Augengymnastik mache. Dazu setze ich mich entspannt hin, und bewege bei starrer Kopfhaltung, also ohne dabei den Kopf zu bewegen, bei geöffneten Augen die Augen/Augäpfel 20 x von oben nach unten, dann 20 x von links nach rechts, dann 20 x von rechts oben nach links unten, dann 20 x von links oben nach rechts unten.

Dann folgen bei geschlossenen Augen Entspannungsübungen: Zuerst übe ich mit der Spitze eines Mittelfingers einen sanften Druck auf einen Punkt etwas unterhalb der Stirnmitte aus („dritte Auge“), und mache dann kreisende Bewegungen, danach wird palmiert, dazu reibe ich zwecks Erwärmung der Handflächen diese aneinander und bedecke damit die Augen, ohne auf diese Druck auszuüben. Dabei die Handflächen so halten, dass kein Licht zu den Augen dringt. Danach massiere ich wieder das „dritte Auge“ mit kreisenden Bewegungen. Nach den Kreisbewegungen übe ich noch eine Zeit lang mit dem Finger etwas Druck auf die Stirn („drittes Auge“) aus. Während dieser Entspannungsübungen stelle ich mir vor, ich könne scharf sehen, ich stelle mir vor, wie ich aus dem Fenster sehe und die Umgebung scharf sehe. Diese Entspannungsübungen (Massieren der Stirn, Palmieren) können tagsüber immer wieder zwischendurch gemacht werden, wenn die Augen müde sind.

Dann stehe ich auf und gehe zum Fenster und blicke entspannt in die Ferne. Ich lasse dabei den Blick schweifen, verweile immer wieder mal kurz (15 – 30 Sekunden) bei einem Objekt in der Ferne (Auto, Schornstein, etc.) und lasse dabei die Augen an der Schärfe arbeiten, ohne dabei etwas erzwingen zu wollen.

Danach arbeite ich am Fenster bei vollem Tageslicht an der Akkomodationsfähigkeit der Augen, dazu nehme ich einen bunten Verpackungskarton mit verschieden großen Beschriftungen und halte mir diesen vors Gesicht, und zwar so weit, dass ich ihn scharf sehe, dann strecke ich die Arme langsam aus, bis ich die Schrift nur mehr unscharf sehe. Dann bewege ich den Karton wieder näher zu mir, bis ich die Schrift wieder scharf sehe, dann wieder weiter weg. Dies mache ich mehrere Male. Als die Armlänge nicht mehr ausreichte, habe ich den Karton geknickt und auf ein Lineal geklebt, nun kann ich mit dem Lineal in den Händen die Distanz zu den Augen noch weiter vergrößern. Nach dieser Übung blicke ich wieder aus dem Fenster und lasse den Blick schweifen.

Weitere Tipps und Augenübungen:
- Augentraining mit PC-Monitor: Monitor von mal zu mal etwas weiter weg stellen, sodass Augen sich an die größeren Entfernungen gewöhnen. Monitor soll dabei gut ausgeleuchtet werden. Man kann dabei immer wieder mal mit dem Oberkörper etwas vor und zurück wippen. Blick am Monitor schweifen lassen, mal kurz einzelne Worte fixieren, dann wieder Blick über Monitor schweifen lassen.
- Immer unterkorrigierende (schwache) Brillen tragen, damit Augen nicht faul werden.
- Regelmäßig Pausen einlegen vom Fernsehen, PC oder Lesen, dann zum Fenster gehen und in die Ferne blicken
- Beim Fenster rausschauen – Blick langsam schweifen lassen, dabei Augäpfel bewegen, den Kopf weniger, mal näher, mal weiter blicken, Gegenstände (Autos, Verkehrszeichen, Schilder, Dächer, usw.) immer nur kurz (30 Sek.) fixieren, dann Blick wieder schweifen lassen. Man sollte die Umgebung scharf kennen, d. h. man sollte sie immer mal wieder mit Brillen betrachten, sich die Details ansehen und merken, das Gehirn soll quasi wissen, wie es scharf auszusehen hat, damit es sich nicht mit einer Unschärfe zufrieden gibt, sondern zusammen mit den Augen an einem scharfen Bild arbeitet
- Blick im Zimmer schweifen lassen – Licht aufdrehen, im Zimmer herumgehen und Gegenstände fixieren (max. 30 Sek.), dann wieder Blick im Zimmer schweifen lassen, nächstes Objekt fixieren, usw.
- Zentrales Sehen üben: Kopf so drehen, wie man am besten sieht, z. B. Habe ich vorm Monitor den Kopf leicht gesenkt, da ich merkte, dass ich so besser sehe. Mit der Zeit versuchte ich dann Kopf immer mehr zu heben, dabei aber das gute Sehen beizubehalten, bis ich den Kopf halten konnte wie ich wollte und trotzdem scharf sah. Dabei kann man den Kopf mit den Händen abstützen, damit man ihn nicht unbewusst zu tief senkt, dann mit der Zeit immer höher abstützen, bis Kopf gerade gehalten wird, und man trotzdem scharf sieht.
- Während des Augentrainings sollte man nicht blinzeln oder die Stirn runzeln, sondern ganz ruhig die Augen die Arbeit machen lassen. Lesen, egal ob am Monitor oder ein Buch, immer im leicht unscharfen Bereich, das Auge soll gefordert, aber nicht überfordert werden.
- Nachts nicht zu lange fernsehen oder lesen, besser Musik hören und den Augen so Entspannung gönnen.

Ich bleibe jedenfalls dran und versuche auch im kommenden Jahr meine Sehkraft zu verbessern.
Zuletzt geändert von Panda am 23.12.2013 09:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon TMN » 21.12.2013 22:55

Guter erfrischender Beitrag eines Einzelkämpfers. Die von dir angegebene Objektverweildauer von max. 30 Sekunden ist nach meiner Erfahrung ganz schön lang. Es kommt natürlich darauf an, wie du im einzelnen guckst. Wenn du aber einfach entspannt draufhältst, sind auch 20 Sekunden schon recht viel.
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Beitragvon Panda » 22.12.2013 08:23

Während der Objektfixierung bleibe ich entspannt und zwinkere ganz normal mit den Augen, ich starre also nicht. Zuerst versuche ich nach und nach, alle Einzelheiten des Objektes zu erfassen, bei einem Auto z. B. sehe ich mir die Reifen des Autos an, dann wandert mein Blick zum Autofenster, zu den Scheinwerfern, zum Nummernschild, usw. Zum Schluss versuche ich, das Objekt als Ganzes samt seinen Einzelheiten zu erfassen. Dabei habe ich im Hinterkopf ein scharfes Bild des Objektes, ich weiß, wie z. B. das Auto mit all seinen Einzelheiten scharf aussehen müsste.

Dieser Vorgang dauert bis zu einer halben Minute. Ich habe bemerkt, dass meine Augen diese Zeit auch brauchen, es dauert ein paar Sekunden, bis sie anfangen, schärfer zu stellen.
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Beitragvon Beinhart » 22.12.2013 15:14

Hallo Panda

Ich vertrete auch die Meinung, dass Brillen das Problem noch verstärken. ich hatte meine erse Brille glaube ich mit 7 Jahren wobei ich die ständig trug im Unterricht. Beim Blick auf die Tafel, beim Schreiben nahm ich sie auch nicht ab. Und heute mit 26 Jahren habe ich auf beiden Augen fast -6 Dioptrien. Gut der Wachstum spielte sicherlich auch noch eine grosse Rolle, aber eine Brille ist wirklich nur ein Symptombehandler. Und wenn man eine zu starke Brille hat, dann passen sich die Augen auch daran an, werden faul usw.

Beispiel: Ich trug eine neue Brille mit stärkeren Werten, die mir mein Augenarzt empfophlen hatte. Ich vertrug sie nicht und wechselte wieder auf meine leicht schwächere Brille. Ich sah viel schlechter, ein paar Stunden später sah ich wieder scharf ( alles ohne Training)

Gegner des Augentrainings behaupten immer, dass Kurzsichtigkeit unheilbar wäre, wegen die Länge des Augapfels. Das mag zwar anatomisch stimmen, jedoch vergessen diese Leute immer, dass ca 80% des Sehens im Gehirn stattfinden.

Auch kann mir niemand einreden, dass eine verkrampfteMuskulatur ( in dem Fall die Augenmsukeln) keinen Einfluss auf unser Sehen haben. Mit einem Krampf in der Wade kann ich schliesslich auch keinen Marathon laufen, auf wenn das Bein anatomisch i.o ist.

Auch glaube ich, dass der allgemeine Zustand des Körpers unser sehen beeinflusst. Ist ein Körper verkrampft ( z.B nacken Probleme) dann wird sich das unter Umständen auch auf das Sehen auswirken. Auch die Ernährung spielt eine grosse Rolle.

Ich finde den Ansatz, den die meisten OPtiker und Augenärzte haben, nämlich das Auge nur für sich allein zu betrachten und sämtliche anderen Einflüsse zu ignorieren oder als belanglos abzustempeln schlicht weg für falsch.

Für mich als Sportler ergibt Augentraining einen Sinn.

Letzendlich bleibt nur die Frage zu stellen, ob Kurzsichtigkeit durch Augentraining wirklich heilbar ist, oder der ganze Vorgang nur in unserem Gehirn(Bediener des Fotoapparates)stattfindet und die Kuzrsichtigkeit des Auges ( Fotoapparat) kompensiert.

Letzenendlich ist es mir egal, was schlussendlich dazu führt, dass ich besser sehe und keine Verkrampfungen mehr haben werde.

Ich jedenfalls habe mein Vertrauen in die Götter in weiss schon längst verloren.
Meine Augenärzte waren bisher nicht imstande, mir zu erklären, woher mein Ziehen hinter den Augen kommt und weshalb meine Werte so sehr schwanken.
Mehr als Augendruck und Netzhaut anschauen können die nicht. Und findet man keine Antwort, dann ist alles nur psychomatsich und wolla, schon erklärt sich, warum laut Studie jeder zweite einen an der Waffel hat.
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Beitragvon Panda » 22.12.2013 17:55

Hallo Beinhart,

Die Länge des Augapfels wird von den äußeren Augenmuskeln beeinflusst, sind diese schwach, wird der Augapfel länger. Durch Augentraining kann man diese Muskeln wieder stärken, so können sie den Augapfel wieder die richtige Form geben. Idealerweise sollte man dies schon zur Vorbeugung tun oder zumindest, wenn man noch leicht kurzsichtig ist, später wird es eine langwierige Angelegenheit.

Die Funktion des Gehirns sollte man beim Sehvorgang nicht unterschätzen, darum habe ich im Hinterkopf stets ein scharfes Bild vor mir, damit sich mein Gehirn nicht mit einer Unschärfe zufrieden gibt. Ich trug jahrelang eine schwache Brille, das hat zwar verhindert, dass meine Augen noch schlechter wurden, aber ohne Training wurden sie auch nicht besser. Mein Gehirn hatte sich offenbar mit einer Fehlsichtigkeit von -0,5 bis -0,75 dpt abgefunden und versuchte gar nicht, schärfer zu sehen. Durch das Tragen von Brillen ließen die Augen nach, bis ich mit der Brille wieder eine Fehlsichtigkeit von etwa -0,5 bis -0,75 dpt hattte, dann kam eine stärkere Brille, usw. Hätte mich mein Vater damals nicht zum Augenarzt geschleppt, wäre meine Fehlsichtigkeit bei -0,75 dpt geblieben, und ich müsste heute nur zum Autofahren eine Brille tragen.

Das Verkrampfen der Augenmuskulatur ist ein wichtiges Thema, ich merke das immer wieder. Am PC-Monitor trage ich keine Brille, ich habe den Monitor so nahe ran gestellt, dass ich die Schrift leicht unscharf lesen kann, ohne mich dabei zu überanstrengen. Mit der Zeit habe ich dann den Monitor immer ein kleines Stück weiter nach hinten verschoben. Unter Stress lassen die Augen aber nach, ich muss mich dann etwas vorbeugen, damit ich die Schrift lesen kann. Wichtig ist nun, dass dieser Stress kein Dauerzustand wird und man sich wieder entspannt, mal zum Fenster geht und in die Ferne blickt, Entspannungsübungen für die Augen macht und so wieder locker am Monitor weiterlesen kann. Der ganze Körper sollte dabei entspannt sein, leider bin ich eher ein nervöser Typ, der zum Verkrampfen neigt. Die Sehkraft hängt auch von der Tagesverfassung und dem Biorhythmus ab, am späten Vor- und Nachmittag sehe ich am besten.

Kurzsichtigkeit kann durchaus psychosomatisch sein, deshalb haben introvertierte, schüchterne Typen eher schlechte Augen. Nicht weil sie einen genetischen Defekt haben, sondern weil sie den Blick quasi nach innen gerichtet haben, sie die Augen vor der Welt verschließen. Wer ständig vor der Glotze sitzt und mit gesenktem Kopf durchs Leben geht, verliert die Fähigkeit zum Weitblick.
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Beitragvon TMN » 23.12.2013 21:46

Panda,

welche Bedeutung hat Schnelligkeit in deinem Augentraining?
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Beitragvon Panda » 24.12.2013 08:03

Schnelligkeit versuche ich zu vermeiden, Schnelligkeit halte ich beim Sehvorgang oder Augentraining für kontraproduktiv, denn das führt zu Hektik/Stress und Oberflächlichkeit. Früher habe ich unbewusst so gesehen, meine Umgebung so kaum wahr genommen, heute sehe ich mir die Dinge genauer an und lasse mir dazu auch Zeit.
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Beitragvon TMN » 24.12.2013 22:00

Mit deiner Meinung befindest du dich wohl in guter Gesellschaft hier im Forum.
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Beitragvon Panda » 25.12.2013 09:43

Ich habe heute meinen PC-Monitor wieder ein Stück nach hinten geschoben, der Abstand zu meinen Augen beträgt jetzt 70 cm, 80 cm wenn ich ganz gerade sitze. Die Schrift ist unscharf, ich kann sie aber ohne Zusammenkneifen der Augen lesen. Bei kleinerer Schrift oder manchen Details beuge ich mich etwas vor (nicht die Augen zusammenkneifen!), damit ich sie erkennen kann, gehe aber dann so bald wie möglich wieder mit dem Kopf zurück. Weiter zurück kann ich den Monitor nicht mehr schieben, da er an der Wand ansteht, ich denke, 70 bis 80 cm Abstand sind ohnehin genug.

Vor einem halben Jahr habe ich begonnen, am Monitor ohne Brille zu lesen, dazu habe ich den Monitor näher heran gezogen, der Abstand zu den Augen betrug etwa 40 cm. Alle ein bis zwei Wochen habe ich den Monitor einen Zentimeter nach hinten geschoben.
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Beitragvon TMN » 25.12.2013 19:34

Da geht sicher noch `was. Voriges Jahr habe ich angefangen, meinen Monitor nach hinten zu schieben. Bis dahin hatte ich einen Abstand von ca. 60 cm. Seit mehreren Monaten hat sich der Abstand bei ca. 1,30m eingependelt, mal etwas näher, mal etwas weiter weg. Mein Schreibtisch befindet sich zwar auch in der Nähe einer Wand, ich sitze aber an der Breitseite (90cm), was für das Arbeiten völlig ausreicht. Dies hat auch den Vorteil, dass ich noch Platz für den Monitor bis 1,60m Länge habe und nicht gegen die Wand gucke, sondern immerhin 3m in die Tiefe.

Ideal ist das alles nicht, da ich jeweils ca. 1 Stunde auf einen fixen Abstand sehe. Besser wäre ein Monitor auf Rädern, den man alle 10 Min. verschieben könnte. Ich war schon mehrfach in Spielzeugläden, um mir einen fahrbaren Untersatz für den Monitor zu kaufen (Spielzeug-Bollerwagen, -Lkw o.ä.), habe aber bislang noch nichts Passendes gefunden. Wenn du volle Sehleistung haben willst, wirst du auch bei 80cm Abstand und Blick gegen eine Wand große Schwierigkeiten bei mehrstündiger PC-Arbeit pro Tag bekommen.
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Beitragvon Panda » 25.12.2013 20:25

TMN hat geschrieben:Da geht sicher noch `was. Voriges Jahr habe ich angefangen, meinen Monitor nach hinten zu schieben. Bis dahin hatte ich einen Abstand von ca. 60 cm. Seit mehreren Monaten hat sich der Abstand bei ca. 1,30m eingependelt, mal etwas näher, mal etwas weiter weg.


Bei 130 cm Abstand brauche ich meine -1,5er Brille, und selbst damit sehe ich die Schrift nicht scharf.

TMN hat geschrieben:Mein Schreibtisch befindet sich zwar auch in der Nähe einer Wand, ich sitze aber an der Breitseite (90cm), was für das Arbeiten völlig ausreicht. Dies hat auch den Vorteil, dass ich noch Platz für den Monitor bis 1,60m Länge habe und nicht gegen die Wand gucke, sondern immerhin 3m in die Tiefe.


Der Blick in die Raumtiefe ist sicher vorteilhaft, ich drehe dazu regelmäßig meinen Kopf zur Seite.

TMN hat geschrieben:Ideal ist das alles nicht, da ich jeweils ca. 1 Stunde auf einen fixen Abstand sehe. Besser wäre ein Monitor auf Rädern, den man alle 10 Min. verschieben könnte. Ich war schon mehrfach in Spielzeugläden, um mir einen fahrbaren Untersatz für den Monitor zu kaufen (Spielzeug-Bollerwagen, -Lkw o.ä.), habe aber bislang noch nichts Passendes gefunden.


Einen Kübelroller/Pflanzenroller könnte man als Monitoruntersatz verwenden, http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss/2 ... nzenroller

TMN hat geschrieben:Wenn du volle Sehleistung haben willst, wirst du auch bei 80cm Abstand und Blick gegen eine Wand große Schwierigkeiten bei mehrstündiger PC-Arbeit pro Tag bekommen.


Momentan versuche ich meine PC-Sitzungen kurz zu halten, wäre für die Augen noch zu anstrengend. Ich hoffe, sie gewöhnen sich in den nächsten Wochen an die neue Entfernung, dann überlege ich, ob und wie ich den Monitor noch weiter nach hinten verschieben kann.
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Beitragvon TMN » 26.12.2013 20:25

Danke für den Tipp mit den Pflanzenrollern. Muss ich mir mal näher ansehen.
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Beitragvon Nicole » 26.12.2013 22:08

Ich würde einen eckigen nehmen, wie diesen:
http://www.amazon.de/Siena-Garden-94590 ... nzenroller

:wink:
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Beitragvon Panda » 27.12.2013 09:05

Ich habe den PC-Monitor nun ein paar Zentimenter höher gestellt, damit die Augenmuskeln beim ständigen Blickwechsel von der Tastatur/Vorlage zum Bildschirm mehr gefordert werden. Den Kopf versuche ich möglichst wenig zu bewegen, ich lasse die Augäpfel rotieren.
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Beitragvon TMN » 27.12.2013 13:51

Mein PC-Monitor steht jetzt auf einem großen dunklen unauffälligen Katalog mit glatter Oberfläche. Dadurch rutscht der Monitor deutlich besser als nur auf dem Ständer. Das sollte erstmal reichen. Panda, den Kopf wenig zu bewegen, solltest du dir sehr gut überlegen. Eine steife (Hals-) Wirbelsäule können deine Augen überhaupt nicht gebrauchen.
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