Mein optiker meint...

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Mein optiker meint...

Beitragvon winfried » 09.04.2008 16:26

war heut beim augenarzt und hab ihn gefragt, was er für erfahrungen mit augentraining gemacht hat.
seiner meinung nach würd sich der aufwand nicht lohnen, man könnte vielleicht ne halbe dioptrie besser sehen, aber mehr nicht. auch rasterbrillen seien nicht erfolgversprechend. bei über -5 dioptrien eh nicht.

was meint ihr dazu?
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Beitragvon Nicole » 10.04.2008 06:59

Hallo winfried,

was hast DU zu verlieren, wenn du es ausprobierst?

Deinem Augenarzt ist es egal, ob du kurzsichtig bleibst, oder nicht.
ER hat kein Interesse daran.

:wink:

Du bist doch schon länger hier angemeldet und kannst lesen, was andere berichten.

lg
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Beitragvon peddy » 10.04.2008 08:35

Ich würde nie behaupten Augentraining ist leicht. Es gibt viele gute Bücher zu dem Thema, aber es fällt mir oft schwer alles so umzusetzten wie ich es gern hätte.

Mit Betimmtheit kann ich sagen das Augentraining mehr als 0,5 dpt bringen. Woher ich das weiß? Na ganz einfach weil ich schon 2 geschafft habe.
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon Micki » 10.04.2008 10:46

In Anbetracht dessen, dass die Kurzsichtigkeit ohne Augentraining immer weiter fortschreitet (wie es auch bei mir die letzten jahre der fall war, - ich kann mir quasi ausrechnen, wann ich blind bin :cry: ), ist für mich Augentraining auch dann lohnenswert und ein erfolg, wenn es die kurzsichtigkeit nur stoppt, bzw. sie minimal verbessert!
Davon abgesehen, bestätigen mich die Erfolgsgeschichten hier im Forum in meinem Glauben, dass die Verbesserung auch höher sein kann.
Lieben Gruß
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Beitragvon winfried » 10.04.2008 17:36

ich bin bekehrt :-)

bisher hatte ich auch nichts schlechtes von at gehört, aber nachdem mein augeenarzt versucht hat, mich mit allen mitteln der kunst von der sinnlosigkeit zu überzeugen, war ich doch etwas unsiocher
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Beitragvon Robert » 10.04.2008 21:55

winfried hat geschrieben:ich bin bekehrt :-)

bisher hatte ich auch nichts schlechtes von at gehört, aber nachdem mein augeenarzt versucht hat, mich mit allen mitteln der kunst von der sinnlosigkeit zu überzeugen, war ich doch etwas unsiocher


Hi winfried,

Ärzte, ts ts ts :lachweg:

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Beitragvon sven » 11.04.2008 09:12

Aerzte haben das Problem, dass wenn du lernst deine koerplichen Probleme selbst in die Hand zu nehmen sie ueberfluessig werden.

In jedem Fall bekommen sie mehr Arbeit und mehr Probleme mit dir wenn du anfaengst selbst nachzudenken.
Schoene Gruesse

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Beitragvon Micki » 11.04.2008 09:26

Trotzdem bleibt mir die haltung der augenärzte und optiker ein rätsel. sie würden durch die wechselnden unterkorrigierten linsen und brillen doch auch weiterhin arbeit bekommen! das wäre etwa so, wenn mein zahnarzt dagegen wäre, dass ich mir die zähne putze, weil er dann nichts mehr zu bohren hat. da funktionierts doch auch?!
vielleicht ist es auch die angst der aä, umdenlen zu müssen, einen liebgewonnenen irrtum eingestehen zu müssen??
allerdings würde ich mir zumindest von den jungen augenarzt-studenten an der uni etwas mehr mut zur innovation und hinterfragung alter maximen wünschen!
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Beitragvon peddy » 11.04.2008 10:03

Ich weiß nicht ob sie wirklich in erster Linie an geringere Einnahmen denken. Ich glaube viel eher das der Mensch oft nicht zu hinterfragen wagt. Das was der Prof an der Uni gesagt hat muß doch stimmen. Das haben schon viele Generationen vor mir auch so gelernt, also brauche ich mich nicht damit beschäftigen, ob es noch eine Andere Wahrheit gibt.

Als ein Arzt daher kam und sagte ihr müsst euch die Hände waschen bevor ihr einer Frau bei der Entbindung helft, damit sie nicht stirbt hat ihn auch jeder ausgelacht und dem Spott ausgesetzt.
Liebe Grüße
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Beitragvon Keakea » 11.04.2008 10:57

die zähne putze, weil er dann nichts mehr zu bohren hat. da funktionierts doch auch?!


Ich denke es liegt auch am menschen. beim zähneputzen muss man sich nicht hinterfragen und umdenken, einfach bürste in die hand nehmen und paste drauf, fertig.
Beim AT brauchts viel mehr, selbstreflexion, zeit, geduld und man muss es wirklich wollen. warum wir so wenige sind? viele sind vermutlich schlicht zu faul um AT zu betreiben. Einfach geld bezahlen, zum optiker rennen und neue gläser. problem aus der welt.
Leute wie wir sind aber damit nicht glücklich und beginnen zu hinterfragen. ich glaube nicht, dass der mensch 50000 jahre oder mehr überlebt hat, wenn er total unglücklich gewesen wäre.
Wir AT'ler finden einfach unser glück irgendwo anders als die meisten. ich werden niemanden mehr auf AT ansprechen, wenn die mit ihrer sehhilfe lösung glücklich sind, dann ist es nicht mein problem. sobald sie es aber stört werden sie vielleicht hierhinein finden :wink:

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Ist das wahr?
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Beitragvon benita » 11.04.2008 11:11

Was ich nur nicht verstehe ist, WARUM sie so ein einspuriges Denken haben und Ihren Professoren alles glauben. Es ist doch so, wenn ich ein Fach studiere, beschäftige ich mich doch sehr eingehend damit und dann muß ich doch z. B. auch auf solche Seiten wie diese hier stoßen?! Und dann muß ich doch zum Überlegen anfangen! Was steckt hinter dieser "Quacksalberei"? Kann das möglich sein? Was ist mit den Erfolgserlebnissen? Oder wenn ein Student selber kurzsichtig ist, muß er doch zumindest einen Eigenversuch starten! Oder was ist mit Dr. Bates? Er wird bei den Professoren doch sicherlich als schwarzes Schaf gehandhabt. Da würde er mich als Student doch erst recht interessieren!

Das mit dem genetisch verlängerten Augapfel ist doch geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, daß sehr viele Leute, mich eingeschlossen, erst kurzsichtig wurden, als das Wachstum bereits abgeschlossen war.

Fragen über Fragen, wir werden es nie verstehen!
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Beitragvon Nicole » 11.04.2008 11:25

Keakea hat geschrieben:
Als ein Arzt daher kam und sagte ihr müsst euch die Hände waschen bevor ihr einer Frau bei der Entbindung helft, damit sie nicht stirbt hat ihn auch jeder ausgelacht und dem Spott ausgesetzt.

Ist das wahr?


Ja, das war Ignaz Semmelweis.

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Beitragvon Nicole » 11.04.2008 11:51

benita hat geschrieben:Was ich nur nicht verstehe ist, WARUM sie so ein einspuriges Denken haben und Ihren Professoren alles glauben. Es ist doch so, wenn ich ein Fach studiere, beschäftige ich mich doch sehr eingehend damit und dann muß ich doch z. B. auch auf solche Seiten wie diese hier stoßen?! Und dann muß ich doch zum Überlegen anfangen! Was steckt hinter dieser "Quacksalberei"? Kann das möglich sein? Was ist mit den Erfolgserlebnissen? Oder wenn ein Student selber kurzsichtig ist, muß er doch zumindest einen Eigenversuch starten! Oder was ist mit Dr. Bates? Er wird bei den Professoren doch sicherlich als schwarzes Schaf gehandhabt. Da würde er mich als Student doch erst recht interessieren!

Das mit dem genetisch verlängerten Augapfel ist doch geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, daß sehr viele Leute, mich eingeschlossen, erst kurzsichtig wurden, als das Wachstum bereits abgeschlossen war.

Fragen über Fragen, wir werden es nie verstehen!


Ich war eine Schülerin und später auch eine Studentin, die "unangenehme" Fragen gestellt hat und selbst gedacht hat.
Was an der Schule noch okay war, war an der Uni NICHT okay. :(
Nicht in einem solchen Fach, wo Fakten als unumstössliche Fakten gelten....

Ich lese gerade "Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen". Und "Heilen verboten, töten erlaubt" wird das nächste Buch sein (es liegt hier schon).
Ich arbeite ja selbst in einem Krankenhaus und unterhalte mich auch mit den jungen Assistenzärzten. Von Homöopathie wollen die wenigsten etwas hören, Akupunktur setzt sich schon eher durch.
Augentraining habe ich noch nicht angesprochen und werde es wohl auch nicht tun.

Noch ist es so, dass alternative Verfahren als ERGÄNZUNG zur Schulmedizin angewandt werden.
Aber nicht Alternativmedizin STATT Schulmedizin. :(

lg
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Beitragvon Keakea » 11.04.2008 11:57

@nicole, danke für die info.

Edit: nach obigem beitrag nicoles, setze ich dies in klammern :(
(Ich glaube in der heutigen zeit gehen wir viel mehr richtung alternativ medizin, bzw. unser denken "lässt" das zu. wieso? vermutlich weil wir viel mehr information in viel kürzerer zeit abrufen können.)

Sollte es mich erstaunen, dass in meiner umgebung alle neuen häuser und wohnblocks mit sehr grossen fenstern gebaut werden? ist man vielleicht schlauer geworden und betrachtet das tageslicht nicht mehr als feind? ich hab sogar mal ein bild des "hauses der zukunft gesehen" wo das gesammte dach aus glas war.
Ich wünschte man hätte bereits zu meiner schulzeit über AT informiert, auch wenn nur in form von "du sollst mit geradem rücken sitzen" bzw. "du sollst nicht starren" :)

Um noch ein heikles thema anzusprechen, huxley schreibt in seinem buch von sehschulen im dritten reich, weiss jemand wo ich näheres darüber lesen könnte?
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Beitragvon Nicole » 11.04.2008 12:05

Auf welcher Seite steht das bei Huxley?

Ah, gefunden.
Im Anhang 1 steht:
"1931 warnte das preußische Gesundheitsministerium vor dieser Methode als einer Form der Quacksalberei; aber im Dritten Reich hat eine umfangreiche Literatur zur Verbreitung dieses Kults geführt, und es besteht anscheinend kein Mangel an Lehrern und Patienten."

Meinst du das?
Zuletzt geändert von Nicole am 11.04.2008 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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