mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 11.01.2017 12:17

Liebe Mitstreiter,


heute atme ich immer noch durchgehend tiefer. Ich verstehe nun, wie der Atem mit der Sehkraft zusammenhängt.

Solange der Blick wandert, atme ich ein, wenn er fixiert ist, atme ich aus.

Eine Übung:


Brille abnehmen

sich drei Gegenstände suchen, die nahe beieinander liegen. In meinem Fall waren das drei Bäume.

Jeden Gegenstand der Reihe nach fixieren.

Nimm Dir Zeit für jeden einzelnen Gegenstand.

Jetzt 50 Mal wiederholen.

Nach und nach die Geschwindigkeit erhöhen.

Bei mir führt diese Übung zu einer deutlichen Erhöhung der Sehschärfe. Nun verstehe ich auch, warum das Klavier spielen meinen Augen gut tut. Für jede Taste nehme ich mir die Zeit, die es braucht. Eine Folge von 4 Tasten wiederhole ich 50 Mal. Danach kommt die nächste Tastenfolge. In der Kampfkunst lernt man auch zunächst nur einen Satz einer Form. Dieser wird dann an die 100 Mal geübt, bevor der nächste dazu kommt.

Fehler passieren natürlich und sind ok. Ein Fehler beinm Sehen bedeutet, dass es unscharf bleibt, obwohl man erwartet hat, dass es schärfer werden soll.

Dann gilt es, trotz der Unschärfe weiterzumachen mit der Gewissheit, dass es besser wird. Lächeln!

Während dessen immer tief ein und ausatmen. Biem Einatmen bewegt sich der Blick, beim ausatmen ruht der Blick.

So gewinnt man Sicherheit.

Zum Kiefer:


ein kleiner Kiefer, den man an einem schmalen Kinn erkennt, ist ein unvollständig entwickelter Kiefer. Das bedeutet, dass man die Entwicklung zu jedem Zeitpunkt durch festes synchrones zubeißen weiterführen kann. Heute habe ich erfahren, dass es einen Oberkieferspreizer gibt. Damit wird über Monate hinweg der Oberkiefer geweitet. Ich finde das viel sinnvoller als eine Zahnspange. Wusste bis heute gar nicht, dass es so etwas gibt.

Knacksende Gelenke

Knacksende Gelenke sind meiner Erfahrung nach unvollständig entwickelte Gelenke. Dort, wo es früher geknackst hat, hat sich über die Monate durch festes zubeißen, Kampfkunst und symmetrische Körperübungen nicht nur Muskelmasse, sondern auch neue Knochensubstanz gebildet. Knorpel sind zu Knochen geworden. Die Kniescheiben haben sich verändert, die Ellenbogen, die Innenseite der Handgelenke, die Hüften, das Becken insgesamt, die Kieferknochen von Ober- und Unterkiefer sowie das Kiefergelenk. Die Zähne sind kräftiger geworden und mehr nach innen gerichet.

Oftmals wird gesagt, dass die Entwicklungsprozesse nach dem Teenageralter abgeschlossen sind. Das ist falsch. Mit dem entsprechenden körperlichen Arbeitseinsatz, kann man zu jedem Zeitpunkt den Körper verändern. Sogar die Knochen und Zähne.

Es ist klar, dass ein Körper , dessen Knochen und Zähne vollständig ausgebildet sind, widerstandsfähiger gegen jede Art von Krankheit ist.

Eigenrecherche, Ausprobieren und Körpergespür statt blindes Vertrauen in Ärzte.

Gruß

merukando
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 13.01.2017 18:16

Hallo liebe Mitstreiter,

jetzt wirds ernst.

Mit Willenskraft und tiefem Atem kann ich meine Sehkraft nun deutlich verbessern in die Nähe aber auch in die Ferne. Es braucht nur viel Geduld und die Gewissheit, dass es besser wird.

Eine sehr gute Übung meiner Meinung nach für den Kiefer(muskel) und somit für die Augen ist es, bei geschlossenen Augen und gesenktem Kopf zu schmatzen. Ich nenne es Trockenschmatzen. Mittlerweile mache ich es am Stück 100 Mal. Anfangs bei offenen Augen und normaler Kopfstellung, aber da war die Reibung der Knochen aneinander zu stark. Seitdem senke ich den Kopf auch beim essen.

Alle drei Tage wird das ganze Zahnfleisch mit der Zahnbürste massiert. Das Kiefergelenk massiere ich von innen und außen.

Ab und zu beiße ich einfach ganz fest auf alle Zähne. Atme tief durch. Dann wird das Bild schärfer.

Heute habe ich damit begonnen, den knöchernen Rand der Augenhöhle in ganz kleinen kleinen kreisformigen Bewegungen zu massieren. Zuvor habe ich nur die großen Kreise gemacht.

Alltag und Beruf mit -6 Dioptrien ist nun gut möglich.

Hier kann eine Blinde nach einem Sturz auf den Kopf wieder sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=fJLVdCTI6wU

Allgemeine Erkenntnisse:

Die Fähigkeit, "Nein" sagen zu können oder das gar schon durch die Körpersprache auszudrücken, ist enorm wichitg. Das erspart einem viel Ärger und Mehrarbeit.

Wenn man Menschen mit einem Mix aus Verständnis, Bestimmtheit und Humor begegnet, kommt man leichter durchs Leben und bekommt mehr Respekt von anderen.

Gruß

merukando
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon Ninja-Eye » 14.01.2017 13:11

Liebe Merukando,

vielen Dank, dass wir an deinen Erfahrungen und Erkenntnissen teilhaben dürfen.
Sehr interessant.

Liebe Grüße

Nina
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 17.01.2017 08:08

Gedanken und Hypothesen

sollte die Konzentration egal bei welcher Tätigkeit auf dem Punkt zwischen den Augenbrauen (drittes Auge) liegen?
Dann nimmt man nämlich automatisch den Kopf weiter nach hinten und man hat einen entspannteren Blick.
Vielleicht arbeiten dann die Augen auch besser zusammen. Versuche mir das heute mal anzugewöhnen. Ich denke es beeinflusst den Astigmatismus.

Gestern hat mir jemand gesagt, ich solle mich in Dankbarkeit von der Brille verabschieden. Das hat kurz inneren Protest in mir ausgelöst, bis ich eingesehen habe, dass es stimmt. Kein Hass, kein Groll. Schließlich hat mir die Brille viele Jahre lang gedient.

Heute morgen sehe ich mit -10 Dioptrien alles scharf. Es ist nicht unangenehm scharf oder verzerrt. Wenn ich Schrift lesen möchte in der Entfernung muss die Augenmuskulatur ein wenig arbeiten. Dann wird es leserlicher und schärfer.

Einmal durchatmen und -10 absetzen absetzen. Tschüss -10 Dioptrien. Lebwohl. Danke.

Die anderen Brillen sind ab sofort ein Hilfmittel und wir arbeiten zusammen. Sie unterstützen mich so lange, bis ich es auch alleine schaffe.

Heute wechsle ich mal zwischen -6 und -5. Für Fälle, in denen es auf Details ankommt, hab ich noch -8/-9 dabei.

Gestern hatte ich mehrmals den Impuls, die Nase mit der Handfläche nach oben zu drücken. Heute wieder. Ich denke, das macht Sinn. Es führt zu mehr Gespür in der Nase.

Die Brille ganz oben auf dem Nasenrücken sitzen zu haben finde ich heute äußert unangenehm. Auf dem Nasenhöcker ist es besser, aber auch unangenehm.

Es ist ein Gefühl eines störenden Fremdkörpers auf der Nase und den Ohren. In dieser Intensität ist das neu für mich.



Gruß

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 17.01.2017 18:24

Hallo Mitstreiter,

Verhaltensweisen, die sich bewähren:

während dem Essen: nicht anlehnen, auf das Teller schauen, beidseitig kauen, (überwiegend) nicht sprechen

Sich mehr auf den Tastsinn verlassen und hierfür den Blick nach oben richten

Der Hinterkopf wird empfindlich. Er braucht Wärme. Viel Wärme. Ja selbst im Haus. Ich denke ich würde jetzt Kopfschmerzen kriegen, wenn ich gerade intuitiv keine Mütze aufgesetzt hätte.

Eine sehr interessante Doku über die Alexander Technik:

[url]
https://www.youtube.com/watch?v=DN_W1_6iUjs[/url]

Meine Beobachtung dazu:

Der Kopf wird ein klein wenig nach hinten geschoben.

Schon fühlen sich die Teilnehmer freier.

Die Dame macht den Teilnehmern durch ihre Hilfestellung bewusst: Die Augen führen den ganzen Körper.

Hochinteressant!
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 19.01.2017 23:10

Hallo liebe Mitstreiter,

nun wende ich Teile der Alexander Technik an.

Ich beobachte, dass drei Dinge hier am wirkungsvollsten sind.

Aufmerksamkeit zu einem Punkt richten, der genau zwischen den Ohren liegt auf Höhe der Nase. Das ist der oberste Halswirbel.
Die Wirbelsäule richtet sich auf. Die Kopfstellung verändert sich. Der Blick verändert sich. Es ist ein peripheres Sehen. Ein tiefer Atmen setzt ein. Alle Gedanken sind weg. Körper und Geist sind eine Einheit.

Darauf achten, ob und wann man die Knie durchstreckt.

Wahrnehmung vom aufrechten Stand ohne Schuhe als Balanceakt.

Ich bin sehr zufrieden damit. Durch die Kampfkunst habe ich schon einige schädliche Körperhaltungen verändert, aber nun erweitert sich das Körperbewusstsein noch mehr.

Ich versuche längere Zeitabschnitte mit voller Aufmerksamkeit beim obersten Halswirbel zu verbringen. Der Atem ist so tief, dass die ganze Muskulaur des Rumpfes bis hinunter zu den Beinen einmal gestreckt wird. Beim Essen entsteht ein ganz anderes Kauerlebnis. Ich spüre, wie der Kiefer mit den Hüften zusammenhängt.

Es ist eine neue Art des Sehens. Ein indirektes Sehen mit mehr Verbindung zum ganzen Körper.

Gruß

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 20.01.2017 21:27

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 25.01.2017 20:31

Hallo liebe MItstreiter,

Heute war der erste Tag mit -5 Dioptrien. Weniger als die Hälfte meiner Ausgangswerte.

Obwohl ich noch unscharf sehe, ist doch vieles klarer im zwischenmenschlichen Bereich.

Ich bin ich. Du bist Du. Ich grenze mich ab.

Gerade weil ich es nun verstehe, mich abzugrenzen, kommt mehr Gefühl in die Stimme. Ich höre die Emotionen heraus, die andere in ihre Worte hineingeben.

War es mir früher wichtig, dass etwas z.B aus Höflichkeit gesagt wurde, so höre ich nun heraus, wie etwas gesagt wird.

Zweitens kommt die Wirbelsäule immer mit, wenn ich etwas unten/oben/auf der Seite betrachten möchte. Die Wirbelsäule dreht und wendet sich und wenn nötig gehe ich auch mal in die Hocke, um etwas besser sehen zu können. Als Training für die Wirbelsäule verwende ich nach dem duschen nur noch sehr kleine Handtücher, um mich abzutrocknen. Da bückt und dreht man sich automatisch viel mehr.

Drittens: Geduld. Mit sich selbst und anderen.

Viertens: Vertrauen in sich selbst und andere.

Dazu gehört für mich, dass ich mehr und länger beobachte und Fragen stelle, statt vorschnell zu agieren oder zu ver/beurteilen

Bevor es heute dazu kommen konnte, dass ich etwas negatives über eine Person gedacht habe, habe ich meinen Blick auf einen positiven Aspekt von ihm/ihr gerichtet oder aber ich legte die Aufme. rksamkeit auf meinen Hinterkopf und atmete tief durch. So sah ich wieder das große Ganze und war mehr bei mir als bei dem, was ich betrachtete. Sehr entspanned ist es auch, wenn man zwischendurch mal was visualisiert.

Heute habe ich mit eine Brille mit -4 anfertigen lassen. Die Gläser hatte ich schon. ich brauchte nur das Gestell. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das meine letzte Brille sein wird, solange ich nicht Auto fahre.

Die Ohren sind nun etwa auf gleicher Höhe. Also passte die Brille auf Anhieb. Sie saß auch schön locker. Vor allem an der Nase ist mir das nun wichitg. Später merkte ich, das die Bügel ein wenig eng sind. Die hab ich dann einfach selbst weiter nach außen gebogen.

Hab auch gleich den Nachmittag und Abend damit verbracht ohne Einschränkungen.

Sehr cool ist einfach, dass ich nun alles sehe, was nötig ist und während dessen entspannter bin. Mein Fokus ist sogar besser geworden. Früher fiel es mir sehr schwer einzelne Zahlen wie die einer IBAN zu fokussieren. Das klappt nun viel besser.

Ich rümpfe öfters ganz leicht zwischendurch die Nase. Dadurch kann ich besser tiefer atmen. Außerdem kriege ich mehr Gespür auf dem oberen Nasenrücken. Zusammen mit dem leichten Nase rümpfen ziehe ich die Stirn hoch. So fühlt es sich gerade stimmiger an. Es gibt mir das Gefühl, dass die Emotion durch den darauf folgenden tiefen Atmen abfließen kann. Es bleibt keine Verspannung zurück.

Ich denke, dass ich vor allem durch die authentische ausdrucksstarke Mimik viel besser verarbeiten kann. Es bleibt nichts zurück, worüber ich mir Gedanken machen müsste.

Gruß

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 26.01.2017 00:14

Die Lippen verändern sich bzw. ich verändere die Lippen.

Heute Abend kam häufig der Impuls, die Lippen ein wenig reinzuziehen, leicht aufeinanderzupressen und die Lippen dann zur MItte hin aufeinander zuzubewegen, sodass die Lippen Falten werfen.

Das hab ich noch nie gemacht und das habe ich bewusst auch noch nirgens beobachtet.

Was soll ich sagen... es verbessert bei mir die Sehkraft.

Außerdem fühlen sich die Lippen nun straffer an, was ich besonders beim Gähnen merke.

Ich denke weniger und tue mehr und wenn so ein Impuls kommt, dann mache ich es einfach.

Ich denke mit dem Körper statt mit dem Geist.

Es sieht so aus, als würde ich damit die Form der Unterlippe verändern.

Seitdem ich eine Zahnspange mit 14 trug ist die Unterlippe größer als die Oberlippe. Mal schauen, ob sich das jetzt ändern wird.

Das Gefühl in der Lippe hat sich verändert. Sie ist kein Einzelteil mehr. Sie gehört mehr zum Rest dazu. Vom Empfinden her könnte genauso gut normale Haut sein. Davor empfand ich die Lippe isolierter vom Rest.

Gruß

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 28.01.2017 11:54

Hallo liebe Mitstreiter, gerade ziehe ich es durch täglich 30 min Kampfkunstübungen zu machen.

Wenn es für die Ellenbogen zu anstregend wird, mache ich die Norbekov Übungen für die Ellenbogen. So findet alles seinen Platz.

Heute morgen hatte ich den Gedanken:

Ich sehe zwar schärfer mit der Brillle, aber nicht klarer. Vielleicht liegt das daran, dass ich die Brille nicht entspiegelt habe. Früher ist mir der Unterschied gar nicht aufgefallen.

Gestern Morgen schmeckten die rohen Karotten auf der linken Zungenhälfte viel süßlicher als rechts. Viel intensiver. Seit gestern Abend ist die linke Hälfte der Zunge rosa ohne Belag.

Passend dazu verändert sich auch die linke Hälfte der Nasenspitze. Sie wölbt sich heraus.

Die Glaskörpertrübungen sind fast ständig präsent und werden täglich kleiner.

Die Zähne werden beginnend von der Zahnspitze weißer. Ich hab die ganze Zeit gedacht, sie würden sich von der Zahnwurzel her verändern. Dementsprechend deprimierend war es zeitweise, dass die Zahnhälse braune Ränder hatten. Diese Ränder verschwinden nun aber. Es braucht also nur Geduld, Vertrauen und synchrones Kauen.

Der Biss hat sich erneut verändert. Nun passen die rechten Eckzähne besser aufeinander. Ich spüre eine sehr große Federspannung beim draufbeißen. Da gibt es einiges zu tun. Die Idee ist, dass sich der untere Eckzahn nach Außen bewegen muss, damit er in Reihe steht mit den anderen Zähnen. Außerdem vermute ich: Je geringer die Federspannung, desto gesünder und kräftiger die Zähne.

Eine gesunde alte Dame sagte mir gestern, sie dusche sich jeden Morgen mit kaltem Wasser. Anschließend keine warme Dusche. Nur kalt. Bie der Vorstellung schüttelte es mich am ganzen Körper. Aber wenn ich ehrlich bin, sollte ich das auch mal ausprobieren. Mich da langsam rantasten. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass die Dame Jahre zuvor starke Kreislaufprobeme hatte und nun alles wieder im Lot ist. Sie nimmt die Duschbrause in die Hand, beginnt bei den Füßen und artbeitet sich dann langsam nach oben. Werde ich nun auch mal ausprobieren.

Gruß

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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 02.02.2017 21:52

Hallo liebe Mitstreiter,

Die Schmetterlingsposition wird zu meiner liebsten Sitzposition. So werde ich in Zukunft auch immer essen, wenn ich zuhause bin. Jetzt kann ich auch so eine Minute lang die Lotus Position einnehmen, die ja sehr gesund sein soll. Ich dachte mal, das wäre nie möglich, Ist eben alles übungssache.

Heute habe ich 30 min lang stehen auf einem Bein mit geschlossenen Augen trainiert. Während dessen hab ich noch die Kampfkunstübungen dazu gemacht. Es wird besser. Hatte nach einiger Zeit Schmerzen an der Außenseite des linken Fußes. Gegen Ende kam der Impuls die Füße jeweils einzeln weiter nach innen zu drehen. So kann man deutlich besser die Balance halten.

Nach der Arbeit nahm ich sofort wie selbstverständlich die Brille ab Auf dem Heimweg blickte ich in eine Straße und jedes Detail in der Straße war für ca. 5 Sekunden sehr gut zu erkennen. Es war nicht scharf, aber für mich hatte es einen Wow-Effekt.

Insgesamt kommt meine Sehkraft ohne Brille in eine ganz andere Liga. Wenn nachts im Nebenraum Licht brennt, kann ich im anderen Raum Klavier spielen. Wenn nur eine kleinere orientalische Lampe im Zimmer brennt, sehe ich trotzdem noch das Laptopkabel oder Tische und Stühle. Ich übe mich in der Dunkelsicht. Das entspannt sehr. Außerdem verwende ich die niedrigste Hellingkeitsstufe des Laptops und der Laptoptasten. Mehr Dunkelheit, mehr Ruhe.

Die Glaskörpertrübungen auf dem linken Auge sind komplett weg. Rechts ist die Trübung nur noch sehr klein. Noch ein kleiner Streifen der 1 cm lang ist. Das freut mich sehr.

Ein Sonnenbad für die Augen habe ich heute auch genommen. Mir fällt auf, dass man da den Kopf mehr anhebt. Auch deshalb tut es gut. Sonneblumenkerne hab ich gekauft, da sie wohl auch gut für die Augen sein sollen.

Täglich Karotten ist pflicht, wobei ich sie nun kurz im Ofen erhitze. Die Rohkost tat mir nicht gut um diese Jahreszeit. Sie sind wenn man sie nur kurz im Ofen lässt auch noch schön knackig.
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 03.02.2017 10:00

Hallo liebe Mitstreiter,

heute habe ich erst bei Verlassen des Hauses die Brille aufgesetzt.

Die Sehkraft steigt :-)

Gestern Abend begann es, dass sich das linke Kiefergelenk deutlich lockerte. So eine Freiheit!

Die Mimik beschränkt sich nun mehr auf den Bereich der Oberlippe. Ich lächle weiter oben im Gesicht. Das lockert den Wangenbereich sehr auf. Weiter unten macht für mich keinen Sinn mehr, da das die Nackenmuskeln strapaziert.

Der Husten lockert den ganzen Körper auf. Da ich laut Ayurveda zu viel Wasser in der Lunge habe, kann ich mir gut vorstellen, dass ich dieses Wasser nun heraushuste. Ohne Medikamente ist das schon eine schmerzhafte Geschichte.

Gestern Abend hatte ich Schmerzen im mittleren Rückenbereich. Das könnte die Leber gewesen sein.

Ich hatte noch einen sehr ehrlichen Moment, in dem ich zugab, dass ich doch eigentlich nur Anerkennung will.

Letzte Nacht träumte ich sehr scharf und detailliert. Normalerweise kann ich mich nicht an meine Träume erinnern oder nur an ganz kurze und schemenhafte Abschnitte. Es sei denn es sind Albträume, wie ich sie in der Kindheit öfter hatte.

In diesem Traum gab es wunderschöne Landschaften bis ins kleinste Detail. Es war ein sehr aktives Erleben, Ich erinnere mich, dass ich im Traum einen Teil der Landschaft sehr bewusst betrachtete und dieser Teil dann schärfer wurde. Im Traum habe ich öfters nachgedacht und eine Entscheidung getroffen. Diese Entscheidung ist auch für mein Leben hilfreich. Das ist eine neue, aktivere Art des Träumens.

In punkto Brille bin ich zurückgerudert und trage wieder -6 statt -4, denn dadurch sehe ich ohne Brille schärfer. Wahrscheinlich hat mich -4 zu sehr angestrengt.

Ich spüre eine tiefe innere Ruhe und Zufriedenheit. Der tiefe Atmen begleitet mich stetig, wenn der Oberkörper wie bei der Schmetterlingsposition eine Einheit bildet. Der Kopf ist weiter oben und hinten, wie auch bei der Alexander Technik gezeigt. Es entsteht ein leichtes Unbehagen und ein Druck im Hals, wenn ich den Kopf nach unten beuge ohne den Oberkörper mitzunehmen oder einen runden Rücken einzunehmen.

Die Halswirbelsäule ist im letzten Drittel noch nach rechts verschoben. Das spüre ich nun sehr deutlich. Ansonsten ist die Wirbelsäule denke ich nun gerade. Beim laufen ist nun eine Gewichtsverlagerung nach rechts spürbar. Zu üben, mit offenen oder geschlossenen Augen auf einem Bein zu stehen, wirkt sehr gut für das Gleichgewicht.

Ab heute möchte ich die Schmetterlingsposition und die Lotus Pose abwechseln. Die Lotus Pose ist noch eher schmerzhaft, aber wenn ich da dranbleibt, wird das sicher bald besser.

Abends und tagsüber wird Licht auf ein Minimum reduziert.

Täglich werde ich die Kampfkunstübungen nun eine Stunde lang auf einem Bein üben - hauptsächlich mit geschlossenen Augen.


liebe Grüße

merukando
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 06.02.2017 17:45

Hallo liebe Mitschreiter zur natürlichen Sehkraft,

jetzt geht`s los mit der Rundumerneuerung.

Die Erkältung hat da einiges losgetreten.

Die Zunge verändert sich. Kein Belag mehr. Sie hat auch an Volumen dazu gewonnen.

Die Zunge ist beweglicher, wiel sich die Unterseite der Zunge stark verändert hat. Ich konnte sie gestern mal richtig weit rausstrecken, bis sie vorne ganz spitz war. Ich dachte immer, die Zunge wäre im ausgestreckten Zustand rund. Ich hatte einen Riss im mittleren Teil der Zunge. Dieser hat sich weitgehend zurückgebildet.

Beim gehen spüre ich einige Zähne der linken Kieferhälfte und die linke Kieferhälfte bewegt sich. Ich trage Barfußschuhe, muss ich dazu sagen. Trotzdem war das vor dem Winter noch nicht so, dass sich die Bewegung der Füße oder der - ich nenne es mal Aufprall des Schrittes - spürbar auf den Kiefer überträgt. Ich spüre es besonders deutlich im ehemals wurzelentzündeten Zahn des Oberkiefers und im Gegenpart im Unterkiefer.

Hab noch Schmerzen im unteren Rücken, aber kann mich wieder bücken. Es kommt mir so vor, als ob der untere Rücken rundlicher geworden ist.

Ich bin noch erkältet. Besonders das linke Nasenloch ist zu. Mein Bauchgefühl sagt mir, es ist auch mal ok, das so zu lassen. Also nicht gleich die Nase zu putzen. Denn so habe ich heute gemerkt, dass bei der Atmung durch das rechte Nasenloch sich der Kopf nach links neigt. Das ist da gerade die Bewegung, die ich brauche, damit sich die rechte Halsmuskulatur verlängert, die noch verkürzt ist. Wenn ich früher die Nase geputzt habe, drückte ich mit dem Tempo auf die Nasenflügel. Ein ziemlicher Schwachsinn, wie ich nun feststelle. Jetzt drücke ich mehr in Richtung Nasenrücken. Ich frag mich aber auch, ob es sinnvoll ist, die Nase zu putzen. Jetzt ist der Schleim nämlich so ganz anders. Viel zähflüssiger als früher. Ich denke da finden schon Prozesse mithilfe des Schleims statt. Der Körper denkt sich da schon was dabei.

Dem Gefühl nach wird da gerade das linke Nasenloch neu geformt, das bisher größer ist als das rechte, da hier die Muskulatur verängert ist. Also lasse ich das mal zu. Außerdem fühlen sich beide Nasenflügel aufgepolstert an.

Der Teil des Nasenknochens, der an die Innenseite der Augen grenzt, hat sich verbreitert. Ich kann mir gut vorstellen, dass er noch breiter wird und ein wenig höher.

Gestern Nacht hab ich in der Fötusposition geschlafen bzw. diesen Impuls des Körpers einfach zugelassen.

Am Wochenende hab ich mir einige Podcasts von Laura Seiler angehört.

Das hat dazu geführt, dass ich heute länger Menschen zugehört habe statt (vielelicht zu schnell) von mir zu erzählen. Fühlt sich gut an.

Meine Stimme ist weicher und sanfter geworden durch die Erkältung. So hab ich früher nur direkt nach einem Yogakurs gesprochen.

Bild 1-2 Fokus auf dem Punkt zwischen den Augenbrauen. Mittlerweile nicht nur auf der Haut, sondern mehr ein Fokus von der Innenseite. Die Haut an der Stelle ist locker geworden. Der Kopf hebt sich und der ganze Körper geht leicht nach hinten. Man ist mehr mit sich verbunden, statt mit dem, was man sieht.

Bild 3-4 Fokus auf der Kamera. Starrmodus kommt mir da in den Sinn. Bis vor kurzem noch ganz normal.

Gruß

merukando
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Re: mein Weg zu gesunden, unabhängigen Augen [merukando]

Beitragvon merukando » 06.02.2017 20:24

Hallo liebe Mitschreiter zur natürlichen Sehkraft,

habe gerade jemandem, der nachts mit den Zähnen knirscht Erdmandeln empfohlen.

Eigentlich nur, weil man wahnsinnig viel kauen muss und so die Kiefermuskeln und Kaumuskeln trainiert werden

Durch das Gespräch ist mir aber was bewust geworden:

es findet beim kauen von Erdmandeln ein Wechsel vom kauen zum mahlen statt, wenn man es zulässt und lange genug kaut.

auch das Schlucken findet automatisch statt, wenn die Erdmandel ( man isst immer nur eine auf einmal) sehr klein gemahlen wurde und sich genug Spucke gebildet hat.

Dann finde ich noch heraus, dass sich unsere Vorfahren zu 80% von solchen Knollen ernährt haben.

ok, jetzt wird gekaut und gemahlen. Außerdem sind Erdmandeln auch noch süß und lecker.

Eigentlich muss man sie einweichen, aber man kann sie auch so lange im Mund lassen, bis man draufbeißen kann.

Nach einer längeren Kau - und Mahlsession von Erdmandeln bemerke ich, dass das Mahlen mehr auf den mittleren Zähnen (alles zwischen Schneide und Backenzähnen) stattfindet. Ein guter Ausgleich also zum kauen, für das vorwiegend die Backenzähne verwendet werden.

Gruß

merukando
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