Mein Weg zur Wiederherstellung der Sehfähigkeit

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Mein Weg zur Wiederherstellung der Sehfähigkeit

Beitragvon c_c » 24.04.2014 12:26

Hallo Community,

Aktuell habe ich rechts -5,5 und links -4,0 (beidseits kein Astigmatismus). Ich bekam meine erste Brille mit 15 Jahren (damals auf beiden Augen -1,25 ohne Astigmatismus). Da ich damals schon sehr viel las (mitbedingt durch die Schule und das Studium) haben sich aktuell diese Werte ergeben.
Mit 22 Jahren habe ich dann das erste Mal erfahren, dass es das Augentraining gibt. Zuerst glaubte ich nicht daran und verwarf es. Ich weiß nicht, was mich damals geritten hat, aber das Augentraining hilft wirklich.

Kurzum: Ich las viele Bücher zu diesem Thema (Leo Angart, Mirsakarim Norbekov, Harry Benjamin, Janet Goodrich). Das Thema interessierte mich brennend (da ich selber davon betroffen bin) und studierte den Aufbau des Auges. Das, was die Medizin und der Optiker sagen, erschien mir immer schon dubios. Auch bei der aktuellen Messung wollte mir der Optiker weis machen, dass durch das Trainieren meiner Linse ich vlt besser sehen könnte (er sagte, dass sich die Linse bis 26 Dioptrien trainieren ließe). Ich glaube ihm kein Wort; dies aus einem einfachen Grund: William Bates bewies das Gegenteil. Es sind die angespannten (schrägen) Augenmuskeln, die den Augapfel zusammendrücken, er dadurch länger wird (1 mm entspricht ca 3 Dioptrien) und das schlechte Sehen verursacht.

Meine Vorgehensweise: Brille so oft wie möglich ablegen und ohne auskommen. Bei meiner Sehschwäche war dies sehr schwierig, da ich "rein gar nichts sah/sehe". Aber ich gewöhnte mich daran. Ich trage jetzt seit 2 Wochen sehr wenig die Brille und muss kurzzeitige Verbesserungen wahrnehmen, was mich noch mehr anspornt.

Mein Programm:
Palmieren, "Kommen und Gehen"-Übung, Augenmuskeltraining (Blick nach oben, unten, links, rechts, "Rollen", schräg) und die positive Einstellung, dass meine Augen sehr gut sehen. Die Übungen bringen jedoch mehr Erfolg, wenn man diese im Zustand der "Oktave" nach Norbekov macht. Keine Zweifel!!!

Mein Erfolg:
Vor allem ohne Brille sehe ich kurzzeitig wie eine Person, die 100% Sehfähigkeit besitzt (für 3 bis 5 Sekunden). Das spornt mich an. Kein Augenoptiker und Augenarzt kann mir sagen, wieso ich auf einmal kurzzeitig so gut sehe, weil sie es sich nicht erklären können (wollen). Aber ich sage euch: Unsere Augen sind nicht "krank" oder "schwach". Das wird uns nur eingeredet von den Ärzten. Im Prinzip weiß die Medizin sehr wenig über das Sehen. Niemand kann genau sagen, was "Sehen" ist (dass es physikalisch, chemisch etc vonstatten geht, kommt nicht annähernd dahin).

Fazit: Für all jene Leute, die dies lesen: macht keine Lasik, nehmt keine Nachtlinsen und tragt die Brille so wenig wie möglich. Ist ja klar, dass sich die Augen verschlechtern, wenn man die volle korrigierte Brille trägt. Ich glaube auch, dass im Norbekov Buch (Eselsweisheit) viel mehr drin steckt, als man glaubt. Den inneren Zustand herzustellen ist am Anfang wirklich schwierig, weil unser Denken immer dazwischenredet.
c_c
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Re: Mein Weg zur Wiederherstellung der Sehfähigkeit

Beitragvon brillos » 28.04.2014 12:23

c_c hat geschrieben:Vor allem ohne Brille sehe ich kurzzeitig wie eine Person, die 100% Sehfähigkeit besitzt (für 3 bis 5 Sekunden). Das spornt mich an. Kein Augenoptiker und Augenarzt kann mir sagen, wieso ich auf einmal kurzzeitig so gut sehe, weil sie es sich nicht erklären können (wollen). Aber ich sage euch: Unsere Augen sind nicht "krank" oder "schwach". Das wird uns nur eingeredet von den Ärzten.


Diese "klaren Momente" bzw."clear flashes" für ca. 5-30 s hatte ich von Anfang an.
Für die konsultierten Augenärzte schienen sie genausowenig zu existieren wie für die Optiker, aber letztere wollen ja sowieso in erster Linie nur den Leuten ihre Brillen/KLs verkaufen.

googlelt man nach "clear flashes / flashes of clear vision" scheint dieses Phänomen aber gar nicht so selten zu sein!

c_c hat geschrieben:Im Prinzip weiß die Medizin sehr wenig über das Sehen.


Obwohl schon lange bekannt ist, daß bei Naturvölkern mit Jäger & Sammler Sehgewohnheiten Kurzsichtigkeit extrem selten ist und damit der Umwelteinfluß klar erkennbar, praktiziert die Augenmedizin bei Refraktionsfehlern weiterhin nur die mittelalterliche opt. Kompensationsmethode mit Linsen.
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Re: Mein Weg zur Wiederherstellung der Sehfähigkeit

Beitragvon lukita » 03.05.2014 11:29

c_c hat geschrieben:Da ich damals schon sehr viel las (mitbedingt durch die Schule und das Studium) haben sich aktuell diese Werte ergeben.


Lesen sehr kleiner Schrift kann eher zu Weitsichtigkeit führen....
anstrengung-in-der-nahe-nahpunkt-kurzsichtigkeit-t1854.html

Fehlsichtigkeiten entstehen lt. Bates immer bei Anstrengungen:
- Kurzsichtigkeit bei angestrengtem Blick in die Ferne
- Weitsichtigkeit bei angestrengtem Blick in die Nähe

Vielleicht lässt sich viel Lesen auch als Folge einer (mentalen) Kurzsichtigkeit interpretieren - und nicht umgekehrt:
Mehr drinnen bleiben, weniger Austausch mit anderen, sich in Themen vertiefen, über vieles nachdenken, etc.
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

Mein Ziel: Ein Leben ganz ohne Brille
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