Meine neuen Erkenntnisse

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Beitragvon sven » 01.06.2007 14:26

Ich glaub ich werd nochmal Bates weiterlesen.

Es war ja genau das, was er in seinem Buch geschrieben hat. Erstaunlich, das sich das auch in der Praxis durch experimentieren so einstellt.

Mal sehen was der sonst noch so sagt.

Schoene Gruesse

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Beitragvon Nicole » 01.06.2007 14:32

Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Ich glaub ich werd nochmal Bates weiterlesen.

Es war ja genau das, was er in seinem Buch geschrieben hat. Erstaunlich, das sich das auch in der Praxis durch experimentieren so einstellt.


:wink:

Auch wenn einige seiner Schlußfolgerungen falsch sein mögen, hat er doch zumindest Beobachtungen gemacht und dokumentiert, die sich nicht von der Hand weisen lassen.

lg
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Beitragvon peddy » 01.06.2007 14:42

Auch wenn einige seiner Schlußfolgerungen falsch sein mögen,

Ist das rein hypothetisch oder hast du da konkrete Beispiele?
Liebe Grüße
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Beitragvon sven » 01.06.2007 19:46

Ich wollte auch fragen welche denn falsch sind ?
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Beitragvon Nicole » 02.06.2007 10:29

Kann ich nicht sagen.
Einige Kritiker bemängeln falsche Sachen in seinem Buch.
Er hat wohl Schlußfolgerungen beschrieben, die nach heutigen Erkenntnissen nicht haltbar sind.

Deshalb schrieb ich bewusst, dass sie falsch sein "mögen". Nicht, dass sie falsch sind.
Ich habe die Anmerkungen der Kritiker bislang nicht überprüft, weil es für mich nicht wichtig genug war. :wink:

Fakt ist, dass Sehtraining funktioniert. Und Fakt ist, dass ich immer wieder gestochen scharf sehe, was nicht sein kann laut Lehrmeinung.

lg
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Beitragvon peddy » 02.06.2007 13:08

Dann bin ich ja mal gespannt, wenn die neue Auflage von Bates Buch im Juli kommt. Ich werde sicher einer der ersten sein der das Buch bestellt.
Liebe Grüße
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Beitragvon Robert » 02.06.2007 13:25

Hallo,

peddy hat geschrieben:Dann bin ich ja mal gespannt, wenn die neue Auflage von Bates Buch im Juli kommt. Ich werde sicher einer der ersten sein der das Buch bestellt.


Ich werde es mir auch kaufen! Bitte um kurze Info hier, wenn es erscheint! Oder wir machen gleich eine Sammelbestellung *g*

Grüße, Robert
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Beitragvon peddy » 02.06.2007 13:34

Mal sehen ob es das Buch bei Amazon geben wird. Wenn wir es dann hier über das Forum bestellen, bekommt das Forum einen kleinen Anteil der dann reinvestiert werden kann.

Nicole oder ich werden es hier public machen, wenn es das Buch im Handel gibt.
Liebe Grüße
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Beitragvon Robert » 02.06.2007 13:37

peddy hat geschrieben:Mal sehen ob es das Buch bei Amazon geben wird. Wenn wir es dann hier über das Forum bestellen, bekommt das Forum einen kleinen Anteil der dann reinvestiert werden kann.

Nicole oder ich werden es hier public machen, wenn es das Buch im Handel gibt.


Supi :wink:

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Beitragvon Nicole » 02.06.2007 14:22

Hier mal eine Seite mit Kritik an Bates:

Können Entspannungsübungen oder "Augenmuskel-Training" die Kurzsichtigkeit bekämpfen ?

Schon vor etwa 70 Jahren waren solche Übungen, die das Brilletragen überflüssig machen sollten, eine Weile im Gespräch. Dann gerieten sie lange in Vergessenheit, was nicht gerade auf ihren Erfolg schließen läßt, denn vor, während und in der ersten Zeit nach dem Weltkrieg gab es weder besonders gut aussehende Brillen noch gut verträgliche Kontaktlinsen.

Hätten die Übungen gehalten, was ihr Erfinder Dr. W. Bates damals versprach, wären sie in der "schlechten Zeit" bestimmt zum Durchbruch gekommen.

Sie konnten aber dieses Versprechen nicht halten, denn ...

Myopie läßt sich nicht wegtrainieren!

Das Auge wird von sechs außen ansetzenden Muskeln bewegt. Sie sind dauernd in Aktion - auch unwillkürlich, sogar während wir schlafen - und infolge des ständigen Wechsels zwischen Anspannung und Entspannung befinden sie sich ohne jede zusätzliche Übung in bestem Trainingszustand.

Um die Myopie zu beeinflussen, müßten diese Muskeln durch gleichzeitigen seitlichen Zug nach außen (zum Ohr und zur Nase) den in die Länge gewachsenen Augapfel verkürzen. Das ist nicht allein anatomisch unmöglich. Selbst wenn sie - wie es durch bestimmte Krankheiten geschehen kann - unter viel zu hohe Spannung geraten, etwa bei der Basedow'schen Krankheit, bei der die Augen stark nach vorne verdrängt werden, ändert sich an der Augapfelform und damit an der Kurz- oder Weitsichtigkeit nicht das geringste. Diese Behauptung von Bates, die äußeren Augenmuskeln könnten einen Einfluß auf die Myopie haben, ist also eine reine Irrlehre.

Manche Verfechter der Bates'schen Übungen wollen Kurzsichtigkeit durch Entspannung des Ringmuskels beheben. Der aber steuert ausschließlich die Akkommodation, also die Naheinstellung. Ein normalsichtiges Auge ist auf die Ferne eingestellt, wenn es entspannt ist und sieht ein klares Bild. Das kurzsichtige (zu lang geratene) Auge sieht alles, was es nicht nah vor Augen hat, immer unscharf, ganz einfach weil das Bild nicht auf sondern vor der Netzhaut ankommt. Daß die Entspannung des Ringmuskels ebenso wenig die Kurzsichtigkeit verändert wie alle anderen Augenmuskeln, muß allein schon durch die Untersuchungsmethode einleuchten, die Augenärzte anwenden, wenn ein Verdacht auf Myopie besteht. Dabei wird nämlich auf medikamentösem Weg eine vollständige Entspannung des inneren Ringmuskels bewirkt, weil sich so zuverlässig feststellen läßt, ob eine Kurzsichtigkeit vorliegt. Hätte Bates recht, müßte bei der augenärztlichen Untersuchung - so lange die muskelentspannende Medikamentenwirkung anhält - die Myopie also verschwunden sein.

"Entspannungsübungen" und "Augenmuskeltraining" können an einer Kurzsichtigkeit nichts ändern - das wurde auch von jenen Augenärzten, die trotz aller theoretischer Bedenken diese Übungsmethode versuchsweise bei ihren Patienten anwandten, eindeutig festgestellt. Sind die Versprechungen der Verfechter der Bates'schen Lehre "nur" Betrug, so werden sie zu kriminellen Handlungen, wenn Kurzsichtige in der Meinung, nach den "Übungen" besser zu sehen, ohne Brille Auto fahren. Sie sollten besser an ihre Verantwortung anderen Menschen gegenüber denken, im Straßenverkehr wie auch am Arbeitsplatz!
Quelle
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Beitragvon peddy » 02.06.2007 16:42

Manche Verfechter der Bates'schen Übungen wollen Kurzsichtigkeit durch Entspannung des Ringmuskels beheben. Der aber steuert ausschließlich die Akkommodation, also die Naheinstellung.

Ich habe noch nie gehört das man den Ringmuskel trainieren soll. In allen Büchern die ich kenne war bisher immer von den geraden- und schrägen Muskeln die Rede. :roll:
Liebe Grüße
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Beitragvon jutta » 02.06.2007 17:17

Um die Myopie zu beeinflussen, müßten diese Muskeln durch gleichzeitigen seitlichen Zug nach außen (zum Ohr und zur Nase) den in die Länge gewachsenen Augapfel verkürzen. Das ist nicht allein anatomisch unmöglich


Ich denke eher der Augapfel ist durch die angespannten Muskeln in die Länge gezogen und nicht "gewachsen".
Wenn er gezogen wurde kann er sich auch wieder kürzer werden entwickeln, wenn die Muskeln entspannt werden und somit lockerer werden.
Liebe Grüsse, Jutta
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Beitragvon sven » 03.06.2007 10:18

Tut mir leid das ich das so hart sagen muss. Aber ich weiss mitterweile durch die Schmerzen genau wie das Auge funktioniert und es ist genauso wie Bates gesagt hat. Was der Typ hier schreibt ist einfach gequirler Quatsch.

Wenn die Augenmuskeln am Akkomodieren nicht beteiligt sind, wieso tun sie dann weh wenn man was mit der Brille falschmacht ?

So arm der Text:
Dabei wird nämlich auf medikamentösem Weg eine vollständige Entspannung des inneren Ringmuskels bewirkt, weil sich so zuverlässig feststellen läßt, ob eine Kurzsichtigkeit vorliegt.


Hier wirft er die schraegen Muskeln mit dem Zilliarmuskel durcheinander. Mit Atropin kann man naemlich nur den Zilliarmuskel laemen. Man muss aber die schraegen Muskeln entspannen (die wie ein Ring um das Auge liegen).


Sie sind dauernd in Aktion - auch unwillkürlich, sogar während wir schlafen - und infolge des ständigen Wechsels zwischen Anspannung und Entspannung befinden sie sich ohne jede zusätzliche Übung in bestem Trainingszustand.


Der Mann hat offensichtlich von Muskeln nicht den blassesten Schimmer. Ich beweg mich ja auch den ganzen Tag und hab trotzdem Verspannungen, da Muskeln nur Kraft in dem Laengenbereich haben in dem sie auch benutzt werden. Nur weil ich den ganzen Tag Laufe kann ich noch lange keinen Spagat. So eine Quatschaussage.


Nicole... das war aber Kritik von der Bildzeitung oder ? Das war kein Mediziner ? Naja zutrauen wuerde ich es ihnen so einen Mist zu schreiben.

Um die Myopie zu beeinflussen, müßten diese Muskeln durch gleichzeitigen seitlichen Zug nach außen (zum Ohr und zur Nase) den in die Länge gewachsenen Augapfel verkürzen. Das ist nicht allein anatomisch unmöglich.


So ein quatsch was der schreibt. Seine Argumentation ist auf dem Niveau: "Die Erde ist ne Scheibe, weil man ja sonst unten runterfallen wuerde."

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Beitragvon Nicole » 03.06.2007 10:50

Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Nicole... das war aber Kritik von der Bildzeitung oder ? Das war kein Mediziner ? Naja zutrauen wuerde ich es ihnen so einen Mist zu schreiben.


Der Text ist vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

Da ich eure "Schmerzen" in den Augenmuskeln nicht nachvollziehen kann, weil ich sowas noch nicht selbst erlebt habe, kann ich nichts dazu sagen, wie sich welche Muskeln anfühlen.

Und ob schräge Muskeln oder der Ciliarmuskel für irgendwas verantworlich sind, kann ich so auch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zur Zeit habe ich jede 2. Nacht Bereitschaftsdienst und wenig Zeit.
Ich werde bei Bates danach mal intensiver nachlesen, wo er schlußfolgert.
Irgendwo schrieb er auch etwas zu Atropin, was eben NICHT die Akkomodation völlig lähmt, wie Augenärzte es meinen.

lg
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Beitragvon sven » 03.06.2007 11:01

Nicole hat geschrieben:Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Nicole... das war aber Kritik von der Bildzeitung oder ? Das war kein Mediziner ? Naja zutrauen wuerde ich es ihnen so einen Mist zu schreiben.


Der Text ist vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

Da ich eure "Schmerzen" in den Augenmuskeln nicht nachvollziehen kann, weil ich sowas noch nicht selbst erlebt habe, kann ich nichts dazu sagen, wie sich welche Muskeln anfühlen.

Und ob schräge Muskeln oder der Ciliarmuskel für irgendwas verantworlich sind, kann ich so auch nicht mit Bestimmtheit sagen.

Zur Zeit habe ich jede 2. Nacht Bereitschaftsdienst und wenig Zeit.
Ich werde bei Bates danach mal intensiver nachlesen, wo er schlußfolgert.
Irgendwo schrieb er auch etwas zu Atropin, was eben NICHT die Akkomodation völlig lähmt, wie Augenärzte es meinen.

lg
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Du kannst ja mal folgendes Ausprobieren. Zieh einfach mal eine starke alte Brille an und behalt die ne Weile auf. Du wirst merken wie sich die schraegen Muskeln zusammenziehen und richtig Druck machen. Einen kannst du meinst ueber der Augenbraue fuehlen und einen an der Nasenwurzel, bzw oberhalb des Wangenknochens.

Sie quetschen das Auge so richtig ein. Daher kommt auch der "grimmige" Gesichtsausdruck den der Bates beim Nahsehen/Myopie schon richtig beobachtet hat.


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