Minitrampolin gut für die Augen?

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Beitragvon anja » 07.05.2008 11:51

Genau, wir wollen wissen, was ihr für Erfahrungen gemacht habt.
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Beitragvon Nicole » 07.05.2008 12:00

Die letzten 2-3 Wochen gar keine, weil hier alles am Husten war und so schon schlecht Luft bekam. :(
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Beitragvon susi » 07.05.2008 12:11

hallo zusammen,
hier mein erster Zwischenbericht:
von einer Verbesserung der Sehschärfe habe ich vom Trampolinspringen her eigentlich nichts bemerkt. Da spielen vielleicht bei mir auch noch zwei Faktoren mit:
1. hatte ich Mitte März bis Anfang April heftigen psychischen Stress, (das ist jetzt aber vorbei)vielleicht ging das auch wieder ins Auge...
2.anschliessend hatte meine Familie Urlaub und wuselte zu Hause rum. Ich konnte daher irgendwie nicht so richtig meine Uebungen machen,
bin zwar gehüpft, aber nicht konsequent genug. Nun ist für alle der Alltag zurückgekehrt und ich habe wieder Zeit für meine Augen. :D Ich hüpfe fleissig weiter, weil's einfach auch Spass macht und sonst gut tut. :lol:
Werde wieder schreiben, falls sich doch plötzlich was tut...
Liebe Grüsse,
Susi :)
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Beitragvon lukita » 09.05.2013 11:32

Seit einer Woche habe ich jetzt auch ein Mini-Trampolin bei mir zuhause stehen.

Es macht spontan gute Laune, darauf herumzuhüpfen. Schon alleine deshalb hat sich die Investition gelohnt.

Außerdem habe ich es gebraucht gekauft, so dass es auch nicht so teuer war.
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Beitragvon poky » 15.08.2013 13:15

und wo sind nun die erfahrungen ????
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Beitragvon lukita » 15.08.2013 14:23

Meine Erfahrung: Das Trampolin macht spontan gute Laune und es ist eine Möglichkeit, sich spielerisch zu bewegen, ohne dafür viel machen zu müssen.

Ich habe keinen strengen Übungsplan und wippe auch nicht mehr täglich.

Nach meinem Empfinden kann es zur Entspannung beitragen. Und das kann wiederum föderlich für die Augen sein.

Noch bin ich aber weiterhin kurzsichtig.
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon lukita » 07.05.2014 14:23

Andere scheinen sehr schnell Verbesserungen wahrzunehmen.

URSULA STARKE, SEHTRAINERIN hat geschrieben:
Ich setze das bellicon Trampolin ständig im Sehtraining ein. Schon nach einer kurzen Übungseinheit mit Schwingen und leichtem Hüpfen zeigt der Blick auf die Sehtafel ein deutlich klareres und kontrastreicheres Erkennen der Buchstaben und sehr häufig (meistens) sind auch viel kleinere Buchstaben als vorher lesbar. Aufgrund einer entspannten Körpersituation ist das Sehsystem in der Lage, natürlicher, gesunder und damit auch klarer zu erkennen und wahrzunehmen. Der Kontrast ist stärker, Farben sind kräftiger und Buchstaben lassen sich mit wesentlich weniger Anstrengung erkennen.

HAND-AUGE-KOORDINATION FÖRDERT DIE GEHIRN- UND SEHLEISTUNG

Sehen findet zu 90 % im Gehirn statt, die Augen sind nur zu 10% am Sehen beteiligt. Vier wichtige Augenfunktionen müssen vorhanden sein bzw. sind Voraussetzung zum klaren SEHEN. Dazu gehören die Akkommodation, die Beidäugigkeit , die Augenbeweglichkeit in alle Richtungen und ganz wichtig ist die Gehirnintegration. Beide Gehirnhälften und beide Augen müssen also "eingeschaltet" und aktiviert sein - sonst "geht da nichts" in unserem Sehsystem. Eine gute Möglichkeit um mit dem Klienten in der Sitzung zu arbeiten, sind einfache Ballspiele auf dem Trampolin (Hand-Auge-Koordination). Auf diese Art oder einfach nur mit schwingen und dabei Überkreuzbewegungen durchführen, Rechenaufgaben stellen etc. werden beide Gehirnhälften aktiviert. Ist der Körper verspannt (ganz gleich wo auch immer), sind es automatisch auch die Augen, und das wiederum macht sich im Sehsystem bemerkbar. Mit anderen Worten, unser Sehsystem braucht Entspannung - Stress ist pures "Gift" für die Augen. Zu Beginn einer Sitzung schaffe ich daher gerne Entspannung durch einfaches Schwingen auf dem bellicon.

ICH HÖRE IMMER WIEDER AUSSAGEN WIE:

"Ich fühle mich so leicht und habe das Gefühl, es ist alles viel heller als vorher."
"Das kann ich jetzt nicht glauben, dass es in so kurzer Zeit eine Veränderung in meinen Augen geben kann."
"Das Training auf dem Trampolin erleichtert mir den Alltag bzgl. meines Sehens und meiner körperlichen Beschwerde."
"Ich kann wieder besser lesen, auch am Abend nach einem anstrengenden Arbeitstag."

Meine Klienten trainieren in der Regel 1 x wöchentlich bei mir in der Praxis und wenn möglich auch zu Hause mit dem Trampolin.


Quelle: http://www.bellicon.com/de/referenzen/e ... in/detail/
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon Marina S-M » 12.05.2014 08:37

Ich frage mich, ob es ein Trampolin sein muss. Wäre der Effekt mehr oder weniger gleich, wenn ich meine Kinder auf unserem Bett (Federkern) hüpfen lassen würde. Ich glaube, unsere empfindlichen Nachbarn unten hätten damit weniger Probleme, als mit einem Trampolin.
Wer nicht sehen will, dem hilft keine Brille.
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon lukita » 12.05.2014 11:20

Marina S-M hat geschrieben:Ich frage mich, ob es ein Trampolin sein muss.


Nein, das muss es sicherlich nicht. :-)
Bisher konnte ich keinen eindeutigen Zusammenhang mit meinem Sehvermögen feststellen.
Andere Aspekte sind sicherlich wichtiger und kostenlos.

Mir macht es aber weiterhin Spaß, immer wieder mal eine Runde zu wippen.
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon Marina S-M » 12.05.2014 12:40

Bisher konnte ich keinen eindeutigen Zusammenhang mit meinem Sehvermögen feststellen.[/quote]

Schade, wäre aber viel zu schön um Wahrheit zu sein, so alleine vom Hüpfspaß den Sehvermögen wiederzuerlangen :D
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon Marie » 13.05.2014 10:41

Also so pessimistisch würde ich das nicht sehen. Ich finde, dass das Trampolinspringen sehr wohl positive Auswirkungen haben kann. Wichtig ist dabei allerdings zu wissen, unter welchen Umständen und warum. Wenn man beim Hüpfen aufmerksam ist für das, was man sieht, geschieht eine ganze Menge mit den Augen. Sie müssen dann nämlich eine Vielzahl von Bewegungen ausführen, um mit dem ständig sich ändernden Bild zurechtzukommen. Das führt zu rasch wechselnder Aktivität einer Reihe von Muskeln, was wohl das Gegenteil von Verspannung ist. Außerdem trägt die wechselnde Sicht zu einer erhöhten Aufmerksamkeit bei. Und das wiederum macht sich durch schärferes Sehen bemerkbar.
Man kann aber auch seine Aufmerksamkeit woanders hinlenken, beispielsweise, indem Kinder nur noch auf ihr gemeinsames Spiel achten, indem man gleichzeitig schon Pläne für den weiteren Tag schmiedet, aber auch indem man sich völlig in die kinestetische Wahrnehmung vertieft, beispielsweise, wenn man versucht besonders hoch zu springen. Es gibt da viele Möglichkeiten. Die Wahrnehmung für das Sehen wird dann reduziert und kann im Extremfall bis auf eine Art "Notbeleuchtung" abgschaltet werden. Das ist so ähnlich, wie wenn man sich mit jemandem unterhält und der sagt pötzlich: "Hörst du überhaupt zu?", weil man an etwas ganz anderes gedacht hat. In der Regel kann man sich gerade noch an den letzten Satz erinnern, den man aber auch vergessen hätte, hätte man das Bewusstsein fürs Zuhören nicht plötzlich wieder angeschaltet.
Bei abeschalteter Aufmerksamkeit für das Sehen machen die Augen natürlich auch keine Bewegungen, die sie trainieren würden. Damit ist das Abschalten der Aufmerksamkeit für das Sehen ein hochwirksames Mittel, um die positiven Auswirkungen des Trampolinspringens auf die Augen gegen Null zu fahren...

Würde man also eine Studie durchführen mit dem Thema "Untersuchung der Auswirkungen des Trampolinspringens auf das Sehvermögen bei Fehlsichtigkeit" und würde den Teilnehmern der Studie lediglich auftragen, täglich 10 Minuten auf dem Trampolin zu verbringen, würde das Ergebnis womöglich so aussehen: Einige wenige würden aus irgendeinem Grund ihre Aufmerksamkeit angeschaltet lassen und davon profitieren. Der größere Teil der Fehlsichtigen würde vielleicht meistens an etwas anderes denken und nur wenig davon profitieren. Vermutlich würde man dann vielleicht eine durchschnittliche Verbesserung ausrechnen, die womöglich bei nicht einmal 0,25 Dioptrien liegen würde. Das würde man dann als nicht signifikant betrachten, womit letztlich bewiesen wäre, dass Trampolinspringen nichts bringt um die Sehkraft wieder herzustellen. :huepf:
Im Ernst, ich glaube, dass man es sehr gut einsetzen könnte beim Sehtraining, würde man dabei sicherzustellen, dass die Aufmerksamkeit für das Sehen beim Springen angeschaltet bleibt, zum Beispiel durch ein ausgeklügeltes Aufgabenprogramm während des Springens. Wenn die weiter oben zitierte Sehtrainerin schon allein damit Erfolg hat, dass die Leute auf dem Trampolin springen, dann wahrscheinlich deshalb, weil diese ja wegen des Sehens zu ihr kommen und es schon etwas seltsam wäre, wenn sie nicht auf das, was sie sehen, achten würden.

Ob eine Matratze mit einem Trampolin in der Wirkung mithalten kann, wage ich zu bezweifeln. Das Sprungkraft eines Trampolins ist um ein Vielfaches höher und damit auch effektiver, weil die Augen einfach vielmehr Bewegung leisten müssen. Ich selber habe kein Trampolin; ich habe es aber bei Freunden ausprobiert und hätte ich eines zur Verfügung, würde ich es sicherlich nutzen.
Man kann dabei entweder ein Objekt fixieren, oder aber das ständig sich ändernde Bild auf sich wirken lassen. Man kann die Arme dabei anheben, im Kreis springen und unendlich kreativ sein. Nutzt man das nicht, wird vermutlich auch hier irgendwann der Einsatz fürs Sehtraining beschränkt sein.
(Dabei fällt mir gerade so ein, dass man ja ersatzweise auch Seilspringen in Betracht ziehen könnte.)
Soweit meine Einschätzung zu diesem Thema.


LG

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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon Marina S-M » 13.05.2014 13:01

Hallo Marianne,

also du meinst, es ist wichtig, beim Hüpfen bewusst irgendwo hinzuschauen und nicht sich in Gedanken zu verlieren? Hab eben ausprobiert und festgestellt, dass sich meine Augen trotzdem auf irgendwelchem Punkt fixieren. Das heißt, das Sehen springt nicht mit, nur ich und die Gegenstände um mich herum. Hm, aber wie lucita schon sagt, es macht auf jeden Fall Spaß. :D
Ich hätte mir gerne ein Trampolin gegönnt, aber das Altbauhaus in dem ich wohne und die Nachbarn werden das nicht überleben. Hier ist die Isolierung ganz anders.

Lg
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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

Beitragvon Marie » 14.05.2014 22:18

Hallo Marina,

da dein "Geist" (in dem Sinne wie man von geistiger Arbeit spricht) sozusagen deinen Körper bedient, muss er auch die Anweisungen dazu geben. Achte mal auf die Vielzahl der Augenbewegungen, die Leute machen, wenn sie über irgendetwas nachdenken. Da ruckelt es in alle möglichen Richtungen, und ein großer Teil hat wohl nichts damit zu tun. Nur wenn man ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit für das Sehen übrig hat kriegen die Augen auch ihre Anweisungen. Auf Bewegung reagieren die Augen reflektorisch, sie folgen dieser nämlich, ebenso wie die Aufmerksamkeit von ihr angezogen wird. Wenn du also auf- und ab hüpfst, löst du diesen Reflex aus, und Deine Augen machen plötzlich wieder Dinge richtig, die sie vielleicht schon lange nicht mehr gemacht haben. Aber eben nur, wenn du sie überhaupt bemerkst. Ich hatte bei Trampolin auch eher an ein Trampolin im Freien gedacht, da ist der Anreiz zum Schauen doch viel größer als in einem begrenzten Raum.
Was das Trampolinspringen meines Erachtens für die Augen leisten kann, ist folgendes: mehr Energie, mehr Beweglichkeit und Entspannung, eine erhöhte Aufmerksamkeit für das Sehen sowie ein Wiedererlangen des Gefühls dafür, wie man richtig sieht (das reicht bei stärkerer Fehlsichtigkeit vielleicht nicht aus, um die Sehkraft wieder zu erlangen, kann aber durchaus einen wertvollen Beitrag leisten).
Und fang bloß nicht an, darüber nachzudenken, wie du dabei schauen musst! Das dürfte so ziemlich das einzige sein, was du falsch machen kannst. Einfach nur beobachten, was sich verändert. Ich meinte mit Experimentieren eher so etwas wie: statt immer nur auf- und ab zu hüpfen auch mal sich im Kreis dabei drehen und sehen, was passiert, wenn waagerechte Bewegungen für die Augen dazu kommen.

LG

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Re: Minitrampolin gut für die Augen?

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