Möhrensaft allein reicht nicht

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 07.04.2016 18:36

Hallo in in Runde.
Ich bin Gisela und möchte mich kurz vorstellen.
46 Jahre alt, weiblich und KEIN Brillenträger.

Da meine Augen sich seit ca. 3 Jahren extrem stark verschlechtern, erhoffe ich mir hier in diesem Forum Unterstützung.
Seit einigen Monaten experimentiere ich mit dem Buch von Leo Ansgart. Aber irgendwie komme ich nicht weiter.

Zum Problem:
- ich sehe mal "sehr gut" und mal bin ich fast "blind" (das kann sehr rapide über den Tag hinweg schwanken)
- wenn ich "blind" bin, kann ich Gesichter nicht mehr erkennen, alles verschwimmt in Nähe und Ferne, ich sehe Doppelbilder
- wenn ich "sehr gut" sehe, habe ich dennoch leichte Schwierigkeiten beim Lesen (vor allem bei schlechtem Licht).

Da ich viel am Rechner arbeite muß, stellt sich das als Problem dar. Wenn ich mich mit "guter Sicht" an den Rechner setze, bin ich nach eine halben Stunde so erschöpft, daß ich "blind" bin. Deshalb habe ich eine zeitlang eine Billig-Lesebrille vom Discounter benutzt, um meine Treffsicherheit bei Online-Banking zu gewährleisten. Eine Weile ging das gut, doch dann merkte ich, daß mir das Benutzen der Brille die Augen noch mehr ermüdet, weshalb ich jetzt doch lieber die Anstrengung in Kauf nehme.

- ich habe vermutlich in beiden Augen Astigmatismus, in beiden unterschiedlich.
Mit dem linken Auge sehe ich rechts vom Buchstaben einen Schatten (Richtung 3Uhr) und mit dem rechten Augen sehe ich rechts oberhalb der Buchstaben einen Schatten (Richtung 1Uhr).
Es ist mir nicht möglich einen Scharfpunkt zu finden, weder für das eine noch für das andere Auge.
Ich kann auf der Sehtafel im Buch von Ansgart im Prinzip alles sehen, aber immer mit den Schatten.
Mein Gehirn rechnet aus zwei unscharfen Einzel-Bildern ein etwas schärferes Ergebnis zusammen - ich muß nur blinzeln, dann gehts. ABER - ich ermüde innerhalb kürzester Zeit und dann tut alles weh, alle Muskeln, mein Geschicht, meine Stirn, etc.

Beim Blick auf die Konvergenztafel bekomme ich das Wort SEHEN und mit Mühe unter das Wort BESSER und das Wort SEHEN steht leicht schief. Unscharf ist dennoch ALLES:

Auch beim Tibetischen Rad habe ich Probleme: auf der rechten Seite stellen sich die Bilder aus beiden Augen nicht deckungsgleich. Der Punkt oben rechts driftet weg.

Irgendwie muß es ja weitergehen. Hat jemand eine Idee, wie meine nächsten Schritte für mich sein könnten.
Vielleicht hat ja jemand schon was ähnliches in den Griff bekommen.

beste Grüße
Gisela
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Möhrensaft allein reicht nicht

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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon TMN » 07.04.2016 19:42

Gehe erst einmal zum Arzt oder Optiker, der wahrscheinlich sechs Werte für deine Augen feststellen wird (Augenverlängerung, Astigmatismus und Alterssicht). Erst dann macht es Sinn, über Maßnahmen nachzudenken.
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 08.04.2016 16:40

Hi TMN,
ich habe hier die Daten vom Optiker von April 2015.
Li:
SPH +1,50 ; CYL: -0,50, AX: 2
SPH: +1,50, CYL: -5,0, AX: 3

RE:
SPH: +1,00; CXL: 0,00; AX: -
SPH: +1,00; CYL: -2,5, AX: 146

Ich selbst kann mit diesen Daten nichts anfangen. Die Dame sprach von Lesebrille sowie Hornhautverkrümmung auf einem Auge.

Kannst Du jetzt damit mehr anfangen, oder mir sogar erklären was die Zahlen bedeuten?
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 08.04.2016 17:21

sorry, ich hab mich gleich in mehreren Zeilen vertippt:
deshalb hier nocheinmal, diesmal richtig und vollständig:

Daten vom Optiker von April 2015.

VD=1,3
Re:
SPH +1,50 ; CYL: -0,50; AX: 2
SPH: +1,50, CYL: -0,50; AX: 3
SPH: +1,25, CYL: -0,25; AX: 172
----------------
SPH: 1,50; CYL: 0,50, AX: 3

Li:
SPH: +1,00; CXL: 0,00; AX: -
SPH: +1,25; CYL: -0,25, AX: 146
SPH: +1,25; CYL: -0,50; AX: 158
---------------
SPH: +1,25; CYL: 0,25; AX: 146

PD = 68

Ich kann damit - wie gesagt - wenig anfangen.
Würde mich freuen von Dir zu hören.
liebe Grüße
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon TMN » 09.04.2016 22:49

Der Sph-Wert betrifft wahrscheinlich deine Alterssicht. Bei allen Menschen ab dem 40. - 45. Lebensjahr wird die Linse in zunehmendem Maß schwächer, wodurch die -Nahsicht- entsprechend beeinträchtigt wird. Die Werte von +1,25/ +1,5 sind relativ normal. Das Training gegen die Alterssicht ist recht einfach (müsste bei Leo Angart auch drin sein).

Die beiden anderen Werte Cyl und Ax betreffen die Hornhautverkrümmung (Astigmatismus). Die von dir beschriebenen Mängel beim Sehen, wie Doppelbilder und Schatten, passen auch zum Bild eines Astigmatismusses. Ein Training dagegen ist ungleich schwieriger. Vielleicht solltest du einmal genauer ermitteln, wann bzw. unter welchen genauen Bedingungen die Sehleistungen in der Ferne schwanken. Eventuell kannst du ja insofern noch etwas an diesen Bedingungen ändern. Wenn dich die Alterssicht noch nicht so stört oder du dagegen trainieren möchtest, könntest du dir auch eine Brille zulegen, die nur den Astigmatismus korrigiert. Das hätte den Vorteil, dass du mit der günstigen Brille nah und fern sehen kannst. Du musst die Brille ja nicht den ganzen Tag tragen.
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 11.04.2016 21:34

Hi TMN,
Danke für Deine Erläuterungen.
Ich war heute nochmal bei Optiker (kostenloser Sehtest im Vorbeigehen). Die Werte waren quasi gleich.
Diesmal sagte mir die Dame jedoch; daß die Werte nur für die Ferne seien. Die Probleme beim Lesen in der Nähe (Lesebrille) müßte man gesondert testen.
Oh-Ha, das würde dementsprechend bedeuten, daß diese 1,5 (die ich habe) sich eben nicht auf die Nähe beziehen, wie ich glaubte.
Ist es möglich daß der Astigmatismus über den Tag hinweg soooo sehr schwankt???

Nach Zusammenhängen mit unscharf Sehen suche ich schon sehr sehr lange aber ich finde nichts : außer: wenn ich 20 min in den Rechner schaue, dann kann ich darauf warten, daß ich anschließend auf alle Distanzen Nebel sehe.
Nach Leo Angart wäre Asigmatismus zu korrigieren ein Kinderspiel...aber Du hast sicher andere Erfahrungen.
Schon länger dehne und strecke meine Muskeln (ohne das Tibetische Rad) in alle Richtungen um wenigstens eine Verbesserung zu erzielen, aber seit 3-4 Wochen bin ich intensiv dran, konnte jedoch noch keinerlei Verbesserung bemerken. Allerdings bemerke ich sehr wohl, daß es Richtungen gibt wo es leicht fällt und Richtungen die anstrengen.
Angart schreibt, daß der Astigmatismusspiegel nur im Bereich des Klarsehens seinen Zweck erfüllt (s.94). Da ich ja nicht klar sehe, kann ich mich da nicht einordnen. Ich versuche es sozusagen indem ich die Muskeln in dem Bereich länge, wo ich den meisten Spannungs-Schmerz fühle und nochmals orthogonal zu dieser Linie.
Ist Astigmatismus auch Dein Thema?
Weißt Du (das hätte ich vielleicht auch den Optiker fragen können) ob die Optiker eine Möglichkeit haben, testweise den Astigmatismus zu korrigieren, so daß man wenigstens mal eine Vorschau / eine Ahnung davon bekäme, wie es mit so einer Brille wäre - ob es einem nützt oder nicht?

Die Alterssicht versuche ich ja schon wegzukriegen, aber dabei scheint der Astigmatismus zu stören. Mit zusammengekniffen Augen kann ich im Angartbuch das Allerkleinste lesen. Mit wirklich entspannt-offenen Augen ist selbst das Allergrößte unscharf. Ich vermute mal, daß wenn er schreibt, "sehr kleine Texte lesen" er NICHT meint, daß man dabei blinzeln soll, oder doch? Im Buch steht eben nichts dazu.
Vielleicht weiß auch jemand anders hier im Forum, ob Blizeln bei Training erlaubt ist...
Warst Du mal auf einem seiner Vorträge?
Liebe Grüße
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon TMN » 12.04.2016 21:37

Wenn die von dir angegebenen Werte nur für den Fernbereich gelten sollten, müsstest du weitsichtig (+1,25/ +1,5) sein. Die große Frage ist, warum sich insbes. deine Fernsicht aufgrund der Arbeit am PC verschlechtert. Dass der geringfügige Astigmatismus bei dir sich so variabel negativ auswirkt, halte ich für unwahrscheinlich, bin aber kein Experte dafür. Ich denke eher, die Linse wird in der Nahsicht zu stark und lange gestaucht und ist dann insbes. für die Fernsicht nicht mehr so elastisch (bzw. deren anliegende Muskeln). Auf jeden Fall macht es Sinn, herauszufinden, wie sich eine Entlastung der Linse auf dein Sehproblem auswirkt. So könntest du deinen PC-Bildschirm nach hinten schieben, regelmäßig deinen Blick woanders hin/ in die Ferne lenken und auf deinen Daumen schauen und ihn zügig vor und zurück bewegen. Weiterhin kannst du auch mit deiner Hand ins Sichtfeld fahren und dort Bewegungen erzeugen, so z. B., als wenn du jemanden zuwinken würdest. Probiere dies evtl. besser am Privat-PC, wenn es bei der Arbeit zu stressig ist.
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 13.04.2016 15:12

hallo TMN,
ich habe heute eine sehr interessante Entdeckung gemacht.
Ich stand auf und hatte Nebelsehen auf alle Distanzen.
Dann habe ich mir einen neuen Block genommen um endlich mal die Winkel bzw. Verformungen aufzumalen die ich beim Anblick des Astigmatismusspiegels habe. Denn ich habe den Verdacht, daß dies sich laufend ändert.
Das Buch von Ansgart mit dem Spiegel habe ich auf den Boden gelegt und habe sitzend auf die Knie gestützt diesen lange mit allein dem linken Auge betrachtet. In der Tat konnte ich feststellen, das sich sogar bei diesem längeren Betrachten die Winkel sich minimal verschieben, bzw. der Kreis in der Mitte seine Form minimal ändert.
Darauf habe ich das Buch ganz langsam näher an die Augen geführt und bemerkt, daß ich im Bereich 3cm den Kreis rund sehe und alle Linien gleichmäßig unscharf sind. Dies habe ich wieder ausgedehnt bis 8cm Leseabstand, dann brach das Bild ab. Bei 99cm Abstand konnte ich dies wiederholen.
Dann bin ich mit meinem Kaffee auf den Balkon und sah die Dachziegel auf dem Nachbardach gestochen scharf – nicht nur kurz, sondern über die Dauer des Kaffeetrinkens.

Darauf habe ich das Gleiche mit dem rechten Auge gemacht und fand die Distanzen von 3-8cm und die Distanz von 131cm, wo ich keinerlei Störung auf dem Astigmatismusspiegel sehe, sondern nur einen gleichmäßige Unschärfe..
Der Test auf der Fernsichttafel ergab, daß ich aus 3-Meter-Abstand die Zeile 20/40 für jedes Auge einzeln lesen konnte.

Danach saß ich für 15 Minuten am Rechner und war wieder blind auf allen Distanzen. Ich sah wieder fast nichts mehr. Fand weder die Einstellung auf den Astigmatismusspiegel wieder noch konnte ich die Dachziegel erkennen.

Nach Mittag wiederholte ich das Ganze gaaaanz langsam wieder für jedes Auge einzeln. Fand wieder ähnliche (nicht die gleichen) Leseabstände wo ich den Spiegel unverzerrt erkennen konnte und schaute dabei kurz auf den Text darunter. Auch dieser hatte eine relative Klarheit (der Schatten war minimal). Mit diesem Leseabstand (den ich jetzt beibehielt) versuchte ich nun länger zu lesen (und zwar die kleiner werdenden Texte von Seite 140) und kam dabei recht weit. (mit Mühe zur vorletzten Zeile – aber halt ohne zu blinzeln)
Auch die Dachziegel waren wieder brillant scharf.
Der Test mit der Lesetafel (Seite 83) ergab bei 3-Meter-Abstand nun, daß ich mit jedem Auge einzeln die Zeile 20/25 sehen konnte. Mit dem rechten Auge, dem schlechteren Auge sah ich sie sogar gestochen scharf, was mich echt verwunderte.
Wenn ich jetzt die Nerven für einen Optikerbesuch hätte, wären die Jetzt-Werte sicher mal spannend...


Nun, ich finde das höchst interessant.
Ich bleib mal dran und berichte wieder.
(durch das Tippen am Rechner hat sich jetzt wieder meine Sicht eingetrübt)
liebe Grüße
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 20.04.2016 14:11

Hallo in die Runde,
wer von Euch beschäftig sich aktuell mit seinem Astigmatismus?

Ich wüßte gern, wie sich bei Euch der Astigmatismusspiegel darstellt (der aus dem Buch von Leo Angart s.94/95 mit dem Kreis in die Mitte)
wenn Ihr ihn mit jedem Auge einzeln betrachtet.

1) seht Ihr auch einen Schatten bei allen Linien, wie ich? oder nur bei einigen Linien?
2) seht Ihr auch zwei Kreise (einen runden Kreis und einen deformierten Schatten)?

Es ist möglich die Verzerrungen des Kreises zu reduzieren ---> aber der Schatten bleib, den kriege ich nicht mit verändert.

Ich möchte gern wissen:
3) sind die Verzerrung des Kreises der Astigmatismus ?
4) gehören zum Astigmatismus auch die Schatten an allen Linien?
5) oder sind die Schatten ein anderes Problem?

Ich hoffe auf reichhaltige Antworten
Liebe Grüße
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 21.04.2016 12:52

Hallo TMN,
ich experimentiere ja nun einige Zeit wegen den Astigmatísmus herum und habe Erklärungen gefunden, die ich gern Dir oder wen es noch interessiert mitteilen möchte.

A) wenn ich länger den Astigmatismusspiegel betrachte (jedes Auge einzeln) und mir dabei vornehme ihn endlich besser zu sehen (der Wille). Dann öffne ich die Augen weit und damit entspannen sich die verkrampften Muskeln und es verändert sich Richtung Besser.

B) wenn ich am Rechner sitze, blendet mich der Monitor und ich kneife die Augen zusammen um den Lichteinfall zu verringern. Bzw. ich kneife auch die Augen zusammen um Unscharfes besser zu sehen. In beiden Flehen ziehe ich die unteren Muskeln (die fürs Unterlied) zusammen und ziehe das unterlief nach oben. Damit presse ich natürlich den Augapfel immer wieder in der Senkrechten.

C) beides erklärt warum sich bei mir am Astigmatismusspiegel die waagerechten Linien schwarz darstellen und ich rechts und links an Kreis die starken Schatten (Doppelbilder) habe.
Wenn ich mit dem Finger den Augapfel manuell von rechts oder links leicht presse, dann korrigiert sich das Bild. Wenn ich von oben oder unten leicht presse verschlechtert sich das Bild.

Zumindest bei mir ist damit klar, daß der Augapfel durch die Muskeln zu oft oder zu lange in der Senkrechten gepresst werden.

Angart schreibt: "Blinzeln erlaubt". Aber er meint nicht Blinzeln, im Sinne von Augen zusammenkneifen, sondern im Sinne von "häufig Zwinkern". Es scheint demnach Kontraproduktiv zu sein, die Augen zusammenzukneifen.
Wenn man den Astigmatismusspiegel betrachtet und die Augen angestrengt zusammenkneift scheint es sogar möglich, daß ein Nicht-Astigmatiymus-Auge die Linien verzerrt sieht. Kann ja jeder mal selbst testen, oder mal leicht am Augenwinkel ziehen... ist ganz ähnlich.

Dein Tipp: Wom Rechner etwas zurückzurutschen wirkt in der Tat entspannend. Man vergisst es halt nur leicht während der Arbeit, und ich wechsele halt intuitiv immer wieder in den Zusammenkneift-Modus, damit ich es besser lesen kann. Es scheint ein Teufelskreis.

Es gibt in der Tat Bereiche / Distanzen (für jedes Auge einzeln) bei den der Astigmatismus geringer ist, aber das ändert sich ständig. Auch die Winkel ändern sich täglich (nicht grundsätzlich aber dennoch um 1-12Grad...).
Dies zur Info.
Ich bleib mal dran.
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Susa » 21.04.2016 17:28

Hallo Gisela,

ich gehöre auch zu den "Asti-Geplagten". Ich kann dir nur vermelden, dass meine Astis (auf jedem Auge unterschiedliche Achslagen) auch etwas hin- und herschwanken, sowohl was die Achslage als auch was die Heftigkeit angeht. Das ist von der Tagesform, von den jeweils angesehenen Objekten und allem Möglichen sonst abhängig - mein Eindruck.

Ich habe kein probates Mittel, "nur" den Asti "auszubügeln", bei mir geht das Hand in Hand mit dem normalen Prozess der Visusverbesserung. Ich gehöre hier im Forum zu den Anhänger*innen der "Methode Bates/Flo", bei der ein ganz grundlegendes Prinzip das der möglichst weitgehenden Minimierung bis vollständigen Eliminierung von körperlichem (im engeren Sinn auf die Augen bezogen, aber durchaus auch im weiteren Sinn zu verstehen, soweit eben immer gerade möglich) und geistigem Stress ist. Bates, er war Amerikaner, sprach hier von Strain. Ist der Visus einwandfrei, so heißt das nach Bates im Rückschluss, dass Augen und (Seh-)Geist vollständig entspannt sind. Ein guter Visus ist sozusagen das Anzeichen dafür, dass dem so ist. Umgekehrt lässt sich daraus schließen: Man sollte beim Sehen möglichst darauf achten, den Strain zu reduzieren. Dazu gehört u. a. in erster Linie, dass man gemäß diesem Ansatz "unsinnige" Dinge wie Kneifen, Aufreißen der Augen, ruckartiges und heftiges Verdrehen und Ähnliches unterlässt, sondern seine Augen stets so behutsam wie möglich verwendet. All das machen die Augen natürlich mit - und müssen es zuweilen je nach Lebenssituation -, aber es ist alles nichts, was einen auf die Spur eines dauerhaft besseren Visus bringt.

>Angart schreibt: "Blinzeln erlaubt". <

Klar ist Blinzeln erlaubt, denn es gehört zum natürlichen Sehprozess. Wir blinzeln ja immer wieder zwischendrin. Vielleicht achtest du mal eine Zeit lang darauf, wann du jeweils blinzelst und registrierst auch mal ein bisschen die Sanftheit oder Heftigkeit deiner Blinzelakte - erst mal ohne das zu bewerten. Einfach um ein Gespür dafür zu bekommen, wie es sich anfühlt, und dann nach und nach immer "sanfter" zu blinzeln. Mir hat es sehr geholfen, mir eine Zeit lang meine vier Augenlider stärker bewusst zu machen und sie bewusst so gut wie möglich zu entspannen. Das kann man prima abends im Bett tun. Du kannst mit offenen und mit geschlossenen Augen mental "zu den Augenlidern reisen". Besondes angenehm empfinde ich, die Lider behutsam zu schließen und die Wimpern daran (wenn du auf dem Rücken liegst) Richtung Zimmerdecke zu "denk-ziehen". Als wären es kleine Pinselchen, mit denen du da oben etwas anmalen könntest. Erzwinge nichts, das ist wichtig; es ist fast mehr ein Denken als ein Tun, deshalb denk-ziehen.

Schatten, Dopplungen, Schlieren, Verzerrungen: Das alles ist Asti. Meine Astis haben mir schon die absonderlichsten Artefakte vor Augen geführt. :-) Auf jeden Fall bessert sich meiner ureigenen Erfahrung auch der Asti, wenn du dich mit der Verbesserung deiner Sehkraft im Sinne von Bates auseinandersetzt. Es mag auch mit anderen Methoden funktionieren, aber zu denen kann ich nichts sagen. Ich habe nur mit Bates Erfahrung - und die ist äußerst zufriedenstellend und ermutigend. Zuweilen ist mein Visus so gut, dass es "nur" noch der Asti ist, der ihn verschlechtert. Ich sehe dann beispielsweise das jeweilige Sehobjekt verdoppelt, aber beide Dopplungen scharf. Insgesamt ist das dann halt nicht scharf, was sich insbesondere beim Lesen von Schrift nachteilig bemerkbar macht. ;-)

>Ich bleib mal dran.<

Viel Erfolg dabei wünscht

Susa (letzte Brille hatte 2,75 und 3,5 Diops, trage nur noch zum Autofahren Brille, sonst keine mehr, weiß aber meine Werte nicht)
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Gisela » 22.04.2016 15:05

Hallo Susa,
so schön zu hören, daß es Anderen auch so geht. Danke, daß Du mir geantwortet hast.
Was meinst Du, sollte ich mir das Buch von Bates kaufen, oder ist es schon ausreichend dessen Idee zu verinnerlichen – also die Idee, die Du schon erklärt hast und ich auch gut nachvollziehen kann. Steht im Buch grundsätzlich viel anderes? Das Konzept scheint mir analog zu vielen anderen Heilmethoden zu sein: Kein Kampf, kein Zwingen, umfassend beobachten und Heilung zulassen. Auch Leo Angart bezieht sich oft auf Bates. (Bates Buch kostet antiquarisch ab 60€...)

Bei mir ist das Astigmatismus seit 3 Jahren ein Problem. Vor 3 Jahren gab es einige familiäre, berufliche und auch private Veränderungen - nichts Dramatisches - aber ich habe etwas den Plan verloren, meine alter Plan geht nicht mehr auf, ich sehe den Weg nicht mehr, bin auf der Suche - für mich ganz persönlich, aber auch beruflich.
Leo Angart stellt in seinem Buch einige kritische Fragen: Etwa: " Was wäre heute anders, wenn sich deine Sicht nicht verschlechtert hätte?", oder "wie würdest du heute auf andere wirken, wenn sich deine Sicht nicht verschlechtert hätte?"
Alle meine Antworten auf diese Fragen enthielten bei mir das Wörtchen "Klar" -> alles klar? Deshalb denke ich nämlich auch in diese Richtung...und dies schein ja wohl auch Bates Konzept-Idee zu sein.

Da auch Du beschreibst, daß sich der Astigmatismus ständig ändert ist es mir echt nicht einleuchtend, daß Optiker allen Ernstes und mit gutem Gewissen vorschlagen, diesen Asti auf eine fixe Position manifestieren zu wollen.
Sagst Du mir, seit wann Du Deinen Astigmatismus hast!
Wie ist es bei Dir mit der Fusion der Augen... ist das Ergebnis bei Dir auch unterschiedlich je nach Tagesform (ich denke dabei an eine Übung, die ich aus dem Angart-Buch kenne, wo man zwei Kreise übereinanderschieben muß, damit ein 3-D-Eindruck des Bildes entsteht).
Könnte eine Änderung in deinem Denken, in Deinem Blick auf das Leben, etc. zum Beginn Deines Astigmatismus passen?
Hast Du jemals versucht, Dich dem Astigmatismus mit Familienstellen zu nähern?- Mich interessiert, ob Du da Erfahrung hast. (ich überlege nämlich, ob dies ein Weg sein könnte, an eventuelle Unklarheiten in meinem Unterbewusstsein heranzukommen.)

Zu Deinem letzten Satz hab ich noch eine Frage:
[i][color=#0040BF] "Ich sehe dann beispielsweise das jeweilige Sehobjekt verdoppelt, aber beide Dopplungen scharf. Insgesamt ist das dann halt nicht scharf"[/color][/i]
D.h. Du schaust NUR mit einem Auge und siehst zwei randscharfe Kreise??? --wo ich einen Kreis in schwarz und einen in grau sehe?
Oder meinst Du die Summe der Bilder BEIDER AUGEN.
Wie hast Du an der Verbesserung der Nahsicht (Lesen kleiner Schrift) gearbeitet, wenn der Astigmatismus ständig präsent ist?
So viele Fragen ---> sorry!
liebe Grüße
Gisela
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon TMN » 22.04.2016 16:44

Gisela, wie sind denn deine Sehleistungen, wenn du völlig entspannt bist?
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon Susa » 22.04.2016 19:47

Hi Gisela,

>Was meinst Du, sollte ich mir das Buch von Bates kaufen, oder ist es schon ausreichend dessen Idee zu verinnerlichen – also die Idee, die Du schon erklärt hast und ich auch gut nachvollziehen kann.

Ich finde es immer hilfreich, möglichst viel zu einer Idee auch zu lesen, damit rumzuexperimentieren und dann immer wieder zu lesen. Vieles versteht man nicht sofort. Oder man meint, man hat es verstanden, hat es dann aber nicht verstanden. Ich kann dir da keinen Rat geben. Ich habe vor drölfzig Jahren das Buch von Bates auf Englisch gelesen und es hat mir auch alles eingeleuchtet. Davon alleine ist aber noch nix besser geworden. Das kam erst mit dem Schulen der eigenen Feinspürigkeit, dem Hinterfragen von Verhaltensmustern beim Sehen, Prozessen, dem eigenen Denken dazu. Gewissermaßen einer völlig schonungslosen Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Wichtig ist letztendlich die Anwendung der Bates-Prinzipien im 24/7-Modus, das heißt: immer. :-) Dem näherst du dich durch liebevoll-hartnäckiges Praktizieren über die Monate oder Jahre an.

>Kein Kampf, kein Zwingen, umfassend beobachten und Heilung zulassen.

Klar, aber du brauchst halt schon auch Handwerkszeug. Es reicht nicht, an irgendetwas angeblich Gutes und Richtiges zu denken. Du musst die Stellschrauben finden, deinem "seherischen Tun" einen Rahmen setzen, innerhalb dessen du agierst und wirklich gezielt das Sehen verbessern kannst. Ich kenne Leo Angart nicht, aber ich vermute, dass alle, bei denen es in irgendeiner Weise mit dem Bessersehen klappt, sich auf die eine oder andere Art mit Bates auseinandergesetzt haben und seine Urprinzipien in ihre Methode einfließen lassen.

>Sagst Du mir, seit wann Du Deinen Astigmatismus hast!

Hatte ich schon als Kind, bevor ich überhaupt eine Brille bekam (das kam mit 19 zum Führerschein). Augen und Hirn haben das gut kompensiert, es fiel nur bei Reihenuntersuchungen auf ("Ihr Kind sieht nicht normal" - man kann sich vorstellen, wie ich mich beim Lesen dieser Mitteilung an meine Eltern gefühlt habe ...)

>Wie ist es bei Dir mit der Fusion der Augen... ist das Ergebnis bei Dir auch unterschiedlich je nach Tagesform

Alles hängt von der Tagesform ab, mein Visus generell, die Fusion auch. Insgesamt kann ich aber eigentlich ganz gut fusionieren.

>Könnte eine Änderung in deinem Denken, in Deinem Blick auf das Leben, etc. zum Beginn Deines Astigmatismus passen?

Keine Ahnung. Ich bin eher der "mechanische" Typ. :-) Will heißen: Da ist ein "Sehapparat" bestehend aus Muskeln, Glaskörper, Linse usw. und den kann ich "bedienen" und so "ansteuern", dass er das tut, was er soll.

>Hast Du jemals versucht, Dich dem Astigmatismus mit Familienstellen zu nähern?-

Nein. Ich habe reichlich Erfahrung mit Familienstellen, aber auf meine Sehkraft hat sich das nicht ausgewirkt. Das mag bei jedem aber anders sein. Ich hatte damals das Thema Sehtherapie noch nicht auf dem Schirm, als ich das Familienstellen betrieb. Was sich definitiv auswirkt, ist Cantienica, eine Ganzkörper-Begradigungsmethode, die ich seit Jahren betreibe - siehe "mein" Thread hier auf dem Forum: ich-hab-s-geblickt-sehen-ist-ganzheitlich-t1598.html?hilit=sehen%20ist%20ganzheitlich - was mich nur in meiner "mechanischen" Herangehensweise bestärkt. Mechanisch bitte nicht mit "grob und ohne Geist" gleichsetzen, vom reinen Dualismus halte ich nix. :-) Es ist schon ein dauerhaftes Miteinander von Geist und Körper (ich nutze hier gerne das gute alte Wort "Leib", das für mich beides beinhaltet), aber eben halt auch: Körper. :-)

>>Ich sehe dann beispielsweise das jeweilige Sehobjekt verdoppelt, aber beide Dopplungen scharf. Insgesamt ist das dann halt nicht scharf"<<

>D.h. Du schaust NUR mit einem Auge und siehst zwei randscharfe Kreise???<

Ach, wenn ich das wüsste ... :-) Genau das ist das Problem: Dass ich zuweilen nicht so genau sagen kann, mit welchem Auge ich grade sehe oder ob es auch mit beiden ist. Im Moment betreibe ich ziemlich viel einäugige Sehpraxis, wann immer es sich anbietet - natürlich unter Beherzigung der Bates-Methode auch da. Ich komme so der Unterschiedlichkeit der beiden Astis besser auf die Spur, kann sie in dem "wackeligen Gesamtbild", das sich mir zuweilen beim Stereosehen darbietet, besser verorten und auseinanderhalten.

>Wie hast Du an der Verbesserung der Nahsicht gearbeitet

Meine Nahsicht war nie das Problem :-), die ist nach wie vor trotz meines fortgeschrittenen Alters ziemlich gut. Ich war ja traditionell eher kurzsichtig, nicht weitsichtig. Hast du ein iPhone? Die haben ein so genanntes Retina-Display, das eine ziemlich ultrascharfe Schrift erzeugt. Sie kommt schon ganz gut an hochkarätige Printqualität heran. Ansonsten gelten beim Nah- wie beim Fernsehen für mich die Bates-Prinzipien (bzw. das, was das leider kürzlich verstorbene Foren-Mitglied Flo daraus weiterentwickelt hat - ich stand mit ihm in einem intensiven Austausch dazu). Wobei ich persönlich natürlich nur für die Kurzsichtigen-Variante sprechen kann. Eventuell meldet sich jemand hier im Forum, der weitsichtig und Batesianer ist. :-)

Dieses gesprochen habend, würde ich dir schon empfehlen, Bates mal zu lesen, da er ja auch Anleitungen gibt, wie man sich an das gute Sehen
"heranrobbt" sozusagen. Es gibt ja eine Website der Bates-Gesellschaft. Bates hat auch lange eine Zeitschrift rausgegeben, das Better Eyesight Magazine. Gibts online z. B. hier http://www.central-fixation.com/better- ... -magazine/. Dann magst du entscheiden, ob seine Methode etwas ist, dem du folgen kannst.

>So viele Fragen ---> sorry!

Keine Ursache. Schönes Wochenende!

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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

Beitragvon cslotty » 25.04.2016 08:29

Hallo liebe Leute!

Ich habe nicht viel Zeit - aber freue mich, dieses Forum gefunden zu haben!

Ein paar Tipps und Erfahrungen:

- Ich arbeite auch hauptberuflich am Rechner und habe jetzt eine etwa 1.5 jährige Verspannungs- und Sehkrise hinter mir. Am Ende hat sich herausgestellt, dass natürlich Verspannungen und verspanntes Sehen eine Hauptrolle spielen, ein Auge tränt aber auch überhaupt nicht mehr und es hilft, die Weleda Augentropfen Chelidonium zu verwenden.

- Ich empfehle das Buch "Besser Sehen. Selbsthilfe gegen Sehfehler nach der Berühmten Bates-Methode" von Margaret D. Corbett, falls ihr das nicht schon kennt.

- In den Augen gibt es Muskulatur, und die wird atrophieren wenn man sie vernachlässigt. Augentraining täglich halte ich für sehr wichtig und ich kann immer danach besser sehen.

- Im Büro habe ich alles getan, was irgendwie hilfreich sein könnte: Lichtverhältnisse beeinflussen (Tageslicht und Reflektionen minimieren, Bildschirm ist recht dunkel und Blaulicht-reduziert), Luftfeuchtigkeit erhöhen! mit einem Phillips Luftbefeuchter, Sehpausen machen und Sehtraining zwischendurch.

Gisela, Wahnsinn, mit was für einer Einschränkung du lebst! Ich hatte immer superperfekte Sicht, jetzt, mit 43 und der vielen Rechnerarbeit, geht es massiv schlechter - aber vermutlich sehe ich immer noch viel besser als andere Leute in meinem Alter.

Ich glaube auch, dass Sehgewohnheiten und Gedanken die Sehschwäche mit verursachen. Mir wurde irgendwann klar, dass ich etwa 10 Jahre lang gar kein Interesse mehr daran hatte, im Außen etwas zu sehen - ich habe mich nur konzentriert auf meine inneren Bilder, meine Pläne und Ziele. Kein Wunder, dass der Körper dann sagt, "Ok, deine Augen brauchst du wohl nicht mehr".......

Euch allen viel Erfolg und ich werde hier wieder reinschauen, ich freue mich auf Antworten!
Christine
cslotty
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Re: Möhrensaft allein reicht nicht

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