Mühsame Optiker, was tun?

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Beitragvon Nicole » 22.02.2008 19:23

Hallo Robert,

deine Augen müssen für die Ferne schon akkomodieren (im Gegensatz zu normalsichtigen).
Da hätte ich gedacht, dass es ihnen leichter fällt, wenn ein Teil dieser Akkomodation durch eine Brille mit Pluswerten wegfällt.

Also eigentlich müsstest du mit einer zu schwachen Plusbrille besser in die Ferne sehen können, als ganz ohne Brille.

Daniel, sehe ich da etwas falsch?

lg
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Beitragvon Robert » 22.02.2008 19:36

Nicole hat geschrieben:
Also eigentlich müsstest du mit einer zu schwachen Plusbrille besser in die Ferne sehen können, als ganz ohne Brille.

Daniel, sehe ich da etwas falsch?

lg
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Hi Nicole,
ich habe mich da wohl undeutlich ausgedrückt :oops:
In die Ferne sehe ich mit Brille natürlich Messerscharf,
das Nahsehen ist das Problem.
Es ist so, das ich unter Umständen meine Brille abnehmen muss, um etwas sehr kleines besser lesen zu können (ganz nah an den Augen, habe ich ja auch trainiert), und ich denke das liegt einfach an meiner "falschen" Brille :roll:
Aber was wäre die richtige Brille :grübel:

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Beitragvon sven » 23.02.2008 02:10

dabri hat geschrieben:...
Das mit dem Messen ist so eine Sache. Verstehe ich richtig das du meinst, dass eigentlich nur wenigen die es mit Naturheilmethoden versuchen auch vergönnt ist zu einem Ergebnis zu gelangen, deshalb man den Naturheilmethoden einerseits den Erfolg im Einzelfall nicht absprechen, sie aber nicht wie Backwaren reproduzieren kann und als Folge dessen Untersuchungen nach wissenschaftlichen Methoden keinen Nachweis bringen können? Das wäre eine plausible Erklärung.
...

Ehrlich gesagt, so genau weiss ich das nicht. Frag mich nochmal wenn ich wieder 100% sehen kann (falls mir das gelingt).

dabri hat geschrieben:Zur Bates'schen Muskeltheorie. Leider bin ich des Englischen nicht mächtig genug um solche Texte fließend lesen zu können.
...

Setz dich mal dran und versuchs mit dict.leo.org zu lesen. Der Bates war echt gut. Die anderen, die man so kaufen kann und die es heute so gibt sind da echt weit von entfernt.

dabri hat geschrieben:Aber genau das was du schreibst hatte ich mir auch vorgestellt - eine Veränderung des Querschnitts bewirkt eine Veränderung der Länge. Mach das mal mit einem Luftballon. Der Querschnitt ändert sich von rund in oval. Das ist zwangsläufig so wenn man an nur zwei gegenüberliegenden Punkten angreift. Entsprechend muß sich die Radiendifferenz am Scheitelpunkt des Ballons ändern. Genau das müßte aber wiederum den Hornhautastigmatismus verändern. (1/10 mm Radiendifferenz induziert o,5 dpt Ast. Mit einem Keratographen kann man sehr gut eine Topographie erstellen.) Nur wenn so Akkommodation funktioniert - wie Bates meint - müßte der Ast in der Nähe definitiv anders als in der Ferne sein.

Also auc meiner Ehrfahung mit meinen Augen habe ich das Gefuehl, das Regelsoftware im Auge an allen Muskeln gleichzeitig zieht bis es optimal ist. So koennten ja die graden Muskeln die Ovalitaet durch Gegendruck ausgleichen.

dabri hat geschrieben:Aber wie auch immer - mit den "Schaltern" und der inneren Einstellung dazu hat das natürlich nichts zu tun.

Das ist eben der Punkt. Ich hab ja als Physiker frueher nie was von der Esoterik gehalten. Jetzt habe ich aber Buecher von Heilern gelesen, die um ein vielfaches logischer und vernuenftiger klingen als alles war mir die Medizin angeboten hat. Es gibt da sicher ohne Ende Scharlatane, genauso wie ich denke das viele wissenschaftliche Ergebnisse, Paper usw getuerkt sind, weil sich die Leute was zurecht Luegen (das ist kein Geheimnis).

Es ist doch so, wenn jemand behauptet, der Geist kann den Koerper nicht beeinflussen ist das voelliger Bloedsinn. Wenn ich zB ein Glass Wasser in die Hand nehme, dann denkt sich mein Geist, "Ich nehme jetzt das Glas in die Hand." und die Hand nimmt es. Geist beeinflusst den Koerper. Das heisst wir sind der Bediener unseres Koerpers, unser Geist sagt ihm, was er tun soll.
An das Gebrauchsmuster passt er sich an. Das kennt jeder. Wenn ich oft die Beine benutze bekomme ich starke Beine, wenn ich oft die Arme benutzte bekomme ich starke Arme.
Die Art der Benutzung haengt aber von dem Bild ab, was ich im Kopf habe. Als Beispiel hatte ich eine Knieoperation und danach immer das Bild im Kopf mein Knie ist aus Glas. Ich hatte das Gefuehl es ist irgendwie zerbrechlich (es tat ja auch so weh).
Ich habe es dann unbewusst so benutzt als waere es aus Glass, also immer geschont. Damit blieb es aber schwach und zerbrechlich. Die Visualisierungen, die Heiler benutzen sind also nicht da um auf magische Weise das Knie zu heilen, sondern man stellt sich vor, das Knie ist an sich stark und gesund und benutzt es dann anders. Man benutzt es wie ein gesundes Knie damit muss es sich an diese Benutzungsmuster anpassen und wird gesund.
Daher passiert mit deinem Koerper was du glaubst das mit ihm passieren wird. Nicht wegen irgendeiner esoterischen Magie, sondern weil du als
Benutzer deiner Vorstellung folgst.

Bei den Augen ist es genauso. Wenn du glaubst es, das sie unheilbar sind, sind sie es auch fuer dich, da du es gar nicht probierst und was du nicht probierst, kann niemals etwas werden.
Ich hab angefangen ohne zu glauben das mit den Augen etwas geht. Ich hab einfach mal ausprobiert ohne Brille zu lesen. Es war sehr anstrengend und meine Augen haben stark geschielt und wurden schnell muede.
Nach einer Weile gab sich das Schielen und die Muedigkeit und es wurde einfacher und ich dachte "Sie veraendern sich ? Wie kann das sein ? Mir wurde doch gesagt da kann man nix machen." und ich wurde neugierig. Nur weil du es glaubst muss du es noch lange nicht schaffen, aber denke mir es haben auch schon andere geschafft, also muss es irgendwie gehen.

Mittlerweile hab ich meine Knieprobleme ueberwunden, meine Rueckenprobleme, meine Magenprobleme, Hämorrhoiden und meinen Heuschnupfen und die Augen schaff ich auch noch :D
Ich musste erfahren, das die Schmerzen und Krankheitssymptome die Heilkraefte des Koerpers sind und an sich fehlgedeutet werden.

Deswegen ist ja auch dieser ganze Gelenkschonende Sport Quatsch, da die Gelenke nicht geschont werden muessen sondern belastet damit sie gesund sind. Jetzt werden hier wahrscheinlich viele aufschreien und sagen oh der Sven erzaehlt einen Quatsch ich bekomme beim Laufen doch auch immer Knieschmerzen. Aber ich musste Erfahren, das Schmerzen nichts schlimmes sind. Sie sind nur ein Zeichen der koerpereigenen Heilung. Wenn du beim Laufen Schmerzen bekommst hast du alles richtig gemacht. Der Koerper optimiert sich und nach einer Weile, wenn die Optimierung abgeschlossen ist, verschwinden die Schmerzen wieder.

Mein Augentraining besteht also nicht aus irgendwelchen Uebungen. Ich mache alles mit den Augen, was sie nicht koennen und was ich koennen will. Ich schaue dahin wo ich nichts sehen kann, auf kleine Objekte und Details in der Naehe und in der Ferne und zwar 24/7.
Ich habe auch keine Angst mehr vor Schmerzen, Spannungen oder Erschoepfungsgefuehlen der Augen. Ich zieh einfach voll durch und wenn ich sie spuehre weiss ich, das ich alles richtig gemacht habe, weil der Koerper sich veraendert.
Am Anfang hatte ich Angst vor allem bei den Augen, vor jeder Veraenderung. Mittlerweile habe ich sehr viel Vertrauen zu meinen Augen gewonnen und sie belohnen mich auch immer wieder mit Momenten in denen ich viel schaerfer als ueblich sehe und ich merke, da geht noch was. Ich werde langsam sehsuechtig ! :D

In unserer Gesellschaft herrscht die Meinung vor, der Koerper ist wie ein Auto. Er verschleisst nur und geht irgendwann mal unausweichlich kaputt. Deswegen ist das beste was man ihm antun kann Schonung.
Das ist aber grundlegend falsch. Der Koerper ist ein lebender Oranismus der sich an die Benutzung anpasst und deswegen arbeiten muss um stark zu sein. Schonung bewirkt das Gegenteil und macht alles schlimmer. Wenn man sich bueckt und es tut der Ruecken weh muss man den Ruecken nicht schonen, sondern wenn es weh tut muss man es noch mal machen und noch mal und noch mal bis der Schmerz irgendwann mal verschwindet. Wenn das Knie beim Laufen weh tut, einfach weitermachen und nochmal laufen und weiter bis es nicht mehr weh tut. Glenkschonende Schuhe sind an sich totaler Quatsch. Wenn man sich zB bei Leugen entspannt wird der Schmerz dann an sich immer schlimmer um dann nach einer Weile wieder zu verschwinden. Wenn ich mich bei den Augen entspanne wird der Zug an den Muskeln auch schlimmer.

Wenn man dann die Schwaeche/Schmerzen noch geniessen kann, ich weiss das sich das komisch anhoert, dann wird der Weg das Ziel und man ist beim Laecheln des Norbekov angekommen und kann bei sich alles heilen.

So das war meine Meinung, jetzt duerft ihr mich zerreissen.

Sorry das es wieder so lang geworden ist.

Ich hoffe auf viele Antworten.

Schoene Gruesse

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Beitragvon Gisander » 23.02.2008 06:15

sven hat geschrieben:So das war meine Meinung, jetzt duerft ihr mich zerreissen.


Jetzt bist du aber schwer in Fahrt! :clap:

sven hat geschrieben:Der Koerper ist ein lebender Oranismus der sich an die Benutzung anpasst und deswegen arbeiten muss um stark zu sein.


Diese Erkenntnis kann man sicher auch auf die geistigen und emotionalen Bereiche ausweiten. Auch diese brauchen ständige Nahrung, ansonsten sie verkümmern.

Beim Sehen erscheint mir die Vernetzung von Geist/Körper/Seele besonders augenfällig. Man "sieht" auf allen drei Ebenen. Die Augen liefern das Material, der Geist strukturiert, die Seele gibt den Daten Bedeutung.

Gruss
Gisander
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Beitragvon emt » 23.02.2008 06:23

hallo,

esoterik ist meiner meinung nach ohnehin heute eine schublade oder bezeichnung, die vor allem als abwertende bemerkung verwendet wird - und zwar für alles neue experimentelle noch nicht erklärbare. und zwar von gegnern dann in die esoterikschublade gesteckt ..

mit der schmerztheorie als allgemeinformel tue ich mir schwer. auch in bezug auf die augen, da bei mir echte schmerzen nicht das problem sind.
z.b. wenn ich an mein problem mit der schmerzenden kniesehne wegen beineüberschlagen denke - weitermachen hätte da gar nichts genützt sondern nur verschlimmert. diese unpassende gewohnheit zu entdecken war der wichtige schritt, dann damit aufzuhören der nächste entscheidende zum erfolg. denke bei vielen dingen ist auch das nicht-tun von unangemessenen handlungen entscheidend, weniger das schmerzen aushalten. feldenkrais (der übrigens auch physiker war unter anderem) beschreibt dies sehr treffend. und schmerzen geniessen - das ist unter dem namen masochismus bekannt.

lg e.
Zuletzt geändert von emt am 23.02.2008 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gisander » 23.02.2008 06:33

Hallo emt,

Auch Frühaufsteher? :D

emt hat geschrieben:schmerzen geniessen - das ist unter dem namen masochismus bekannt.


Vielleicht meint Sven auch eher Schmerzen zulassen?

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Beitragvon emt » 23.02.2008 06:38

guten morgen,

manchmal - v.a. während der kur steh ich manchmal früh auf.
am ende schreibt sven dezitiert vom schmerzen geniessen.

lg e.

ps: bezüglich refraraum - mir würden ein paar testgläser voll reichen - mit der normalen sehtafel ohne projektion o. ä. - muss ja zuhause nix beweisen und dann könnt ma wirklich im alltag test, damit lesen, gehen .. also kein stress das die messung schnell und effizient und genau und reproduzierbar gehen muss. seit ich bei mir die schwankungen um ca. 1/2 D auf ab merke - auch innerhalb eines tages je nach licht - scheint mir der versuch unbedingt aufs viertel dioptrie genau zu sein entbehrlich.
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Beitragvon Nicole » 23.02.2008 08:36

Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Wenn man sich bueckt und es tut der Ruecken weh muss man den Ruecken nicht schonen, sondern wenn es weh tut muss man es noch mal machen und noch mal und noch mal bis der Schmerz irgendwann mal verschwindet. Wenn das Knie beim Laufen weh tut, einfach weitermachen und nochmal laufen und weiter bis es nicht mehr weh tut.


Das ist aber nur richtig, wenn die Bewegungsabläufe an sich stimmen.
Jemand, der "schief" abrollt beim Laufen, oder seine Füße dabei nach innen dreht, bekommt Schmerzen, weil die Gelenke oder Muskeln falsch benutzt werden. Da wird es nur schlimmer, wenn dieser jemand so weitermacht.

Schmerz ist immer eine Art Warnsignal, finde ich.
Dann kann man schauen, was dieses Warnsignal bedeutet und wie man weitermacht.

lg
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Beitragvon sven » 23.02.2008 13:14

emt hat geschrieben:guten morgen,

manchmal - v.a. während der kur steh ich manchmal früh auf.
am ende schreibt sven dezitiert vom schmerzen geniessen.

lg e.

ps: bezüglich refraraum - mir würden ein paar testgläser voll reichen - mit der normalen sehtafel ohne projektion o. ä. - muss ja zuhause nix beweisen und dann könnt ma wirklich im alltag test, damit lesen, gehen .. also kein stress das die messung schnell und effizient und genau und reproduzierbar gehen muss. seit ich bei mir die schwankungen um ca. 1/2 D auf ab merke - auch innerhalb eines tages je nach licht - scheint mir der versuch unbedingt aufs viertel dioptrie genau zu sein entbehrlich.

Ich weiss das es sich komisch anhoert, ich bin mir dabei auch noch nicht so ganz schluessig bei dem geniessen. Ich denke es ist eher ein zulassen, wie Gisander schon meint und dann empfindet man diese Gefuehle einfach nicht mehr als Schmerz und geniesst die heftigen Gefuehle. Ich weiss das es ein wenig masochistisch klingt, fuer aber zu einem intensiveren erleben.

Bei den Augen habe ich die Gefuehle an sich immer noch sehr stark es ist aber nichts mehr besonderes mehr fuer mich.
Bei dem was ich oft mit den Augen erlebe wuerden andere wahrscheinlich zum Arzt rennen oder sich eine Kopfschmerzpille reinhauen. Am Anfang war es mir ja auch unheimlich.
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Beitragvon sven » 23.02.2008 13:31

Nicole hat geschrieben:Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Wenn man sich bueckt und es tut der Ruecken weh muss man den Ruecken nicht schonen, sondern wenn es weh tut muss man es noch mal machen und noch mal und noch mal bis der Schmerz irgendwann mal verschwindet. Wenn das Knie beim Laufen weh tut, einfach weitermachen und nochmal laufen und weiter bis es nicht mehr weh tut.


Das ist aber nur richtig, wenn die Bewegungsabläufe an sich stimmen.
Jemand, der "schief" abrollt beim Laufen, oder seine Füße dabei nach innen dreht, bekommt Schmerzen, weil die Gelenke oder Muskeln falsch benutzt werden. Da wird es nur schlimmer, wenn dieser jemand so weitermacht.

Schmerz ist immer eine Art Warnsignal, finde ich.
Dann kann man schauen, was dieses Warnsignal bedeutet und wie man weitermacht.

lg
Nicole


Hallo Nicole,

was du aussprichst habe ich frueher auch immer geglaubt und jahrelang chonische Beschwerden gehabt (Knie, Ruecken, Darmausgang, Magen, Atmung).

Ich musste erkennen, das der Koerper an das Ego keine Warnsignale aussendet, da er mit dem Ego ueberhaupt nicht komunizieren muss. Das Ego ist an sich nur dafuer da, dem Koerper eine "reinzuhauen" wenn er sich gesellschaftlich daneben benimmt.
Es ist meiner Meinung da um den Koerper zu kontrollieren und als Rad der Gesellschaft funktionieren zu lassen.

Daher behindert es den Koerper auch immer nur. Entspannen heisst fuer mich nicht inaktive Muskelnentspannung, sondern Kontrolle abgeben, das heisst das Ego macht sich weniger sorgen um Koerperfunktionen und der Koerper macht einfach. Dann werden die Symptome ueberlicherweise schlimmer, so wie du es eben gesagt hast, da die Symptome anscheinend die Heilung des Koerpers sind.

Also es ist normal, das es erst schlimmer wird und dann wird es besser. Um nochmal zurueck zur Bewegnung zu kommen:
Es ist egal wie du abrollst. Du musst einfach weitermachen, den Korper machen lassen loslassen. Dann vergroessert sich der Schmerz und der Koerper obtimiert die Bewegnungsablaeuft und irgendwann hast du den perfekten Laufstil.

Ich muss dir sagen so wie du dir das vorstellst hab ich frueher auch gedacht und es ausprobiert und es fuehrt zu chronischen Beschwerden.

Das heisst einfach Vollgas loslegen und sich ueber die Schmerzen freuen. Ich weiss das es sich masochostisch anhoert, aber was ist masochistischer frage ich: Schmerz den man sich aussuchen kann und ein paar Wochen oder Monate hat und danach kann man das machen was man will oder Schmerz bei dem man das Gefuehl hat ihm ausgeliefert zu sein, vor dem man davonlaeuft der einen einschraenkt und dem man jahrelang nicht entkommen kann ?

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Beitragvon emt » 23.02.2008 14:30

besser ist - gar kein schmerz ;)

mich würde interessieren was du von den theorien von feldenkrais halten würdest. vielleicht hast du ja mal zeit und gelegenheit reinzulesen.

die andere frage wäre auch - was ist schmerz? definiert ja auch jeder für sich anders.

lg e.

ps: ich klink mich jetzt aus der schmerzdiskussion aus, hab da eh schon öfter meine meinung dazu kundgegeben und mir kommt vor es dreht sich im kreis. oder vielleicht hab ich auch nur das glück das mich das thema schmerz und augen nicht betrifft und deshalb spricht es mich nicht so an .. mein thema wär eher mut und angst etc. - verwandt aber doch nicht das gleiche.
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Beitragvon Nicole » 23.02.2008 14:37

emt hat geschrieben:ich klink mich jetzt aus der schmerzdiskussion aus, hab da eh schon öfter meine meinung dazu kundgegeben und mir kommt vor es dreht sich im kreis. oder vielleicht hab ich auch nur das glück das mich das thema schmerz und augen nicht betrifft


Ich klink mich mit aus - mich betrifft es selbst nämlich auch nicht.
Und ich habe eine andere Auffassung als Sven und da dreht es sich wieder im Kreis.
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Beitragvon Gisander » 23.02.2008 14:45

Hallo Sven,

sven hat geschrieben:Es ist egal wie du abrollst. Du musst einfach weitermachen, den Korper machen lassen loslassen.


Du vertraust auf deine eigenen Erfahrungen und hast ja auch Erfolg damit, nachdem dir früher die Ärtze in keiner Weise helfen konnten.

Was die Bewegungsabläufe anbetrifft, weist F.M. Alexander auf einen interessanten Punkt hin, wenn er sagt, dass was sich für uns "richtig" anfühlt, nicht zwangsläufig auch einen reibungslosen Gebrauch unseres Körpers gewährleistet. Meistens ist sogar das Gegenteil der Fall. Wir sind es gewohnt, uns auf eine bestimmte Weise zu bewegen, und wenn uns jemand angeblich kraftsparendere Abläufe zeigt, fühlen sich diese erst einmal "falsch" an. Unsere Bewegungsmuster sind rigid und alt eingepflanzt, dass wir die gezeigten Alternativen erst einmal als gekünstelt und unnatürlich von uns weisen. Fast ausnahmslos jeder empfindet es anfänglich so. Was sich falsch anfühlt, kann unmöglich richtig sein.

So wie ich es verstehe, ist, genau aus diesem Grund, Alexanders Ansatz auch nicht der, dass er seinen Klienten neue Bewegungsabläufe lehrt, weil diese sowieso in einer Art ausgeführt würden, dass sie sich, gemäss den alten Mustern, richtig anfühlen. Stattdessen arbeitet er mit Unterdrückung (Prohibition) der automatischen Bewegungsimpulse. Ich muss lernen, die falschen Bewegungsmuster im Ansatz zu unterdrücken, um gleichsam einem natürlicheren Bewegungsablauf den Weg zu weisen. Es gibt hier bestimmt Spezialisten, die das besser erklären können. Ich bin nur eben darauf gekommen, weil ich denke, dass es sicher gut ist, sich auf sein eigenes Gefühl zu verlassen, aber es damit auch Grenzen gibt. Auf gewisse Dinge kommt man selbst nie.

Liebe Grüsse
Gisander
Zuletzt geändert von Gisander am 23.02.2008 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon sven » 23.02.2008 14:47

Sorry ich wollte euch nicht nerven. Es gehoert ja eigentlich auch nicht mehr nach muehsame Optiker was tun.

Feldenkrais hab ich mir noch nicht angesehen. Was ich bisher gehoert habe, hoert sich aber interessant an.

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Beitragvon sven » 23.02.2008 14:58

@Gisander:

Mir ist aufgefallen, das die Optimierung der Bewegungsablaeufe bei starker Erschoepfung oder starke Anstrengung von selbst eintritt. Sie tritt also ein wenn man mit der Bewegnung ans Limit geht. Man brauch sich da gar nicht drauf konzentrien, sondern man muss einfach nur Gas geben.
Durch die hohe Leistungsanforderung muss der Koerper anscheinend die Bewegung optimieren und veraendern.

Ich hab frueher auch immer darauf genau darauf geachtet, wie ich Laufe Schwimme , Fahrrad fahre, aber einfach nur an Limit gehen ist anscheinend viel besser, da man sich dabei entspannt.

Schoene Gruesse und Danke fuer deine Antwort.

Sven
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