Natürlich besser sehen

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Natürlich sehen

Beitragvon Diana2408 » 29.11.2012 13:02

Natürlich sehen geht es nur mit einer OP,leider. Klar kann man verschiedene Übungen machen oder Brille bzw. Kontaktlinsen tragen, aber es ist trotzdem nicht zu vergleichen mit einer Sehqualität, die man nach einer OP hat. Mein Bruder hat mal seine Augen vor 5 Jahren operieren lassen und hat es bis jetzt nie bereut. LG
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Natürlich sehen

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Beitragvon chris1 » 29.11.2012 14:09

Hallo Diana,

das ist schön für deinen Bruder! Allerdings würden mich mehr Erfahrungsbereichte von Leuten interessieren, die fünfzehn, zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre gelasert sind.

Natürlich ist die Laserbehandlung verbessert worden, und man kann solche Erfahrungsberichte gar nicht wirklich vergleichen.

ICH habe meine Sehschärfe auch mit einer Operation erlangt (Katarakt), und ich bin jeden Tag glücklich, aufzustehen und so scharf zu sehen - sogar ohne Brille. Aber mir ist sehr bweußt, dass ich mir einige Risken für andere Augenkrankheiten eingehandelt hätte, die ich ohne Operation nicht so hätte. Ich hatte durch meine mittlere Kurzsichtigkeit sowieso schon höhere Risken, aber nun habe ich zusätzliche.

Ich hätte mich nicht operieren lassen, wenn ich mit Brille oder Kontaktlinse genügend gesehen hätte. Aber das ist natürlich Einstellungssache, ich bin keine Sportlerin und auch sonst eher ein vorsichtiger Mensch.

Ich gefiel mit selber auch ohne Brille besser. Allerdings, - bei meiner Arbeit trug ich immer Brille (wegen des Staubes, ich hatte harte Linsen) - und nach anderthalb Jahren jetzt ohne Brille hat mich EIN EINZIGER KUNDE darauf angesprochen, warum ich denn jetzt keine Brille mehr trage. Es ist den Leuten gar nicht aufgefallen!

Ich glaube außerdem, dass die hier angeführten Augenübungen allgemein gut sind für die Augen und die allgemein üblichen Augenerkrankungen im Alter zumindest verzögern können.

Aber du bist sicher noch jung - und ich verstehe, dass du nicht daran denken willst, was vielleicht im Alter auf dich zukommen könnte.

Nur möchte ich dir doch raten, dich, wenn du dich lasern lässt, bei einem anerkannten Spezialisten lasern zu lassen und nicht im Supermarkt (gibt es angeblich) oder in Istanbul (nix gegen Istanbul, soll eine sehr schöne Stadt sein).

Liebe Grüße
Chris
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Re: Natürlich sehen

Beitragvon Nicole » 29.11.2012 19:02

Diana2408 hat geschrieben:Natürlich sehen geht es nur mit einer OP,leider.


Nein!

Wenn du dich so brennend für Laser-OPs interessierst, bist du hier im falschen Forum gelandet.

Guck mal dort:
http://augenlaser.operationauge.de/
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Das Kirschen-Beispiel

Beitragvon Lajana » 24.03.2013 23:15

Hey,

habe mal diesen thread herausgekramt, weil ich den link selbst auch gefunden hatte und kurz mitteilen möchte, wie gut ich ihn fand.
Zwar ist der Text meines Erachtens etwas "rezeptartig" verfasst, was ich eigentlich nicht so gerne mag (à la "Mache dies und jenes, dann wird alles gut"), aber ich finde (neben dem Rest des Textes) v.a. eine Stelle besonders gut. Und zwar das Kapitel 14 ("Benutze keine Sehtafel!"). Nicht, weil ich jetzt hier gegen Sehtafeln argumentieren will, sondern, weil ich das "Kirschen-Beispiel" so schön finde.

Um gut zu sehen, muß Dein Geist in einem rezeptiven Zustand sein. Das ist, was Du bei der natürlichen Wiederherstellung der Sehkraft übst zu erreichen. Passives bzw. rezeptives Sehen heißt, daß es sich nicht wie ein Test anfühlt. Wenn Du Dir erlaubst, der Empfänger der Lichtstrahlen zu sein, kannst Du Dir nicht gleichzeitig wünschen, gut zu sehen. Eine passive Einstellung beim Sehprozeß geht davon aus, daß Dein Sehsinn seiner Aufgabe gewachsen ist.

Wenn Du zum Beispiel eine Kirsche probierst, nimmst Du sie in den Mund und wartest darauf, daß Dich der Geschmack erreicht. Das ist rezeptives, passives Schmecken und es taucht dabei kein Gedanke auf zu prüfen, ob Dich der Geschmack erreicht. Falls die Kirsche nicht intensiv genug schmeckt, bist du nicht von Deinen Geschmacksknospen enttäuscht, Du bist von der Kirsche enttäuscht.

http://www.rohkostwiki.de/wiki/Nat%C3%B ... ehtafel.21


(Ab jetzt bin ich also nicht mehr von meinen Augen enttäuscht, wenn ich etwas nicht sehen kann, sondern von dem was mir da so verschwommen ins Blickfeld springt :twisted:)

Auch im weitern Text wird die Bedeutung der Entspannung beim Sehen nochmal richtig gut deutlich finde ich. Für mich ist es glaube ich auch - so wie es ja auch im obigen Zitat steht - tatsächlich wichtig, dass ich mein Sehvermögen nicht ständig teste, weil mir so eine Testsituation die Entspannung augenblicklich nimmt (mit Testsituation meine ich z.B. zu versuchen Autoschilder oder andere Schrift lesen zu können).

Als ich gestern abend den Text entdeckt hatte, hat es bei mir beim "Kirschen-Beispiel" irgendwie "klick" gemacht und ich hatte für kurze Zeit viel klarere Sicht als sonst (in den Tagen zuvor hatte ich regelmäßig zentrales Sehen geübt).

Damit keine Missverständnisse aufkommen. Ich möchte mir nicht anmaßen, hier irgendjemandem etwas zu raten, zumal ich erst eine Woche "dabei" bin. Aber das "Kirschen-Beispiel" fand ich einfach so schön, dass ich es gerne mit denen unter euch teilen möchte, die sich den link im letzten Jahr noch nicht angesehen haben.

Viele Grüße :D,

die Lajana
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Beitragvon merukando » 25.03.2013 19:45

Liebe Lajana,

du hast vollkommen recht, man sollte sich selbst nicht unter Druck setzen, Schrift jeglicher Art lesen zu können, ganz besonders nicht zu Beginn des Augentrainings.

Als ich meine erste unterkorrigierte Brille trug, war meinen meine Augen erpicht darauf, alles scharf sehen zu wollen oder zumindest lesen zu können und ich bin immer wieder unfreiwillig im Starr-Modus gelandet.

Am Anfang kann man seine Sehschärfe an vielen Dingen testen. ich mag z.B besonders Verkehrszeichen, aber auch einfach die Bilder in meinem Zimmer.

Erst wenn man sich an die neue Unschärfe gewöhnt hat, kann man dazu übergehen, seinen Sehstatus an Kennzeichen und Straßenschildern zu testen.

Generell finde ich es aber wichtig, dass man dem Fortschritt und Rückschlägen der Sehschärfe Aufmerksamkeit entgegenbringt. Roberto Kaplan nennt es z.B "Vision Fitness". In seinem Buch "seeing without galsses" erwähnt er verschiedene Beispiele, inwiefern Sport und Essen die Sehschärfe begünstigen bzw. vermindern können. Norbekov schirebt in seinem Buch auch, dass es wichitg ist, dem Körperteil, das gerade geheilt werden soll, die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Der Gang zur Sehtafel gehört für mich mittlerweile zum Alltag, aber ich mache mich vom Ergebnis der "Messung" nicht (mehr) abhängig. Vertraue einfach auch auf dein Bauchgefühl. Das weiß am besten, wann du besser oder schlechter siehst.

Was mir an dem Zitat nicht so gut gefällt, ist die Beschirebung des Sehprozesses als rezeptiv und passiv. Das hört sich so an, als ob Information ins Auge einströmt, un diese 1:1 übernommen wird. Es sollte meiner Meinung nach gerade das Ziel sein, das Sehen wieder aktiv und bewusst erleben zu können, mit allen Sinnen.

Es ist auch wichtig, bewusst mit der Information umgzugehen, die man eigentlich lieber nicht sehen würde, damit man nicht verletzt wird. Mir hat es sehr geholfen, jegliche (Bild)Information in "relevant" und "nicht relevant" einzuteilen. Damit signalisiert man seinem Körper, dass es in Ordnung ist, in dieser Situation zu sein und vor allem, es (mit an)zusehen.

liebe Grüße

merukando
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Beitragvon Lajana » 25.03.2013 20:26

Hey merukando,

schön, dass du dich auf meinen Post hin meldest :).

merukando hat geschrieben:Als ich meine erste unterkorrigierte Brille trug, war meinen meine Augen erpicht darauf, alles scharf sehen zu wollen oder zumindest lesen zu können und ich bin immer wieder unfreiwillig im Starr-Modus gelandet.

Das kenne ich :? . Gerate unter solchen Umständen auch schnell in den Starr-Modus.

merukando hat geschrieben:Am Anfang kann man seine Sehschärfe an vielen Dingen testen. ich mag z.B besonders Verkehrszeichen, aber auch einfach die Bilder in meinem Zimmer.

Hmmm... ich versuche immer eher gar nicht bewusst zu testen, sondern mich immer wieder von Dingen überraschen zu lassen, die ich besser sehe als sonst. Bei manchen Dingen fällt es einfach auf. Z.B. die Anzeige der S-Bahn von einem gewissen Abstand aus betrachtet. Naja, aber letzten Endes ist das eigentlich gar nicht wirklich möglich, sich in dem Moment nicht zu fragen, ob sich was verbessert hat. (Es gibt da ja auch dieses Gedankenexperiment "Denke jetzt nicht an einen lila Elefanten"....). Etwas bewusst nicht zu denken ist halt schwierig. Naja, mich stresst das mit dem Testen irgendwie einfach. Hab da für mich noch keine richtige Lösung gefunden. Möchte einfach versuchen möglichst oft zu entspannen (Palmieren, Augen schließen...).


merukando hat geschrieben:Generell finde ich es aber wichtig, dass man dem Fortschritt und Rückschlägen der Sehschärfe Aufmerksamkeit entgegenbringt. [...]

Ja, da sagst du was ;-). Konzentriere mich zur Zeit einfach hauptsächlich auf Entspannung (wobei "Konzentrieren" auf Entspannung für mich fast schon ein Widerspruch ist) und Zentrales-Sehen-Üben. Ich glaube, ich brauche erst mal einen Fortsschritt, der mir auch recht eindeutig erscheint, bevor ich wirklich teste. Denn, wenn ein Test ergibt, dass noch gar nichts besser geworden ist, würde mich das glaub' ich ziemlich entmutigen.



merukando hat geschrieben:Was mir an dem Zitat nicht so gut gefällt, ist die Beschirebung des Sehprozesses als rezeptiv und passiv.

Hmmm.... irgendwie kann ich mich nicht entscheiden welcher Aussage ich eher zustimmen würde - der im Text oder deiner. Irgendwie schließt sich für mich beides nicht aus. Man nimmt erst einmal passiv auf, was man sieht und verarbeitet es danach aktiv...... Aber ich versteh natürlich was du meinst.


merukando hat geschrieben:Es ist auch wichtig, bewusst mit der Information umzugehen, die man eigentlich lieber nicht sehen würde, damit man nicht verletzt wird. Mir hat es sehr geholfen, jegliche (Bild-)Information in "relevant" und "nicht relevant" einzuteilen. Damit signalisiert man seinem Körper, dass es in Ordnung ist, in dieser Situation zu sein und vor allem, es (mit an)zusehen.

Hmmmm... da werde ich mal drüber nachdenken. Finde ja gerade auch dieses Thema - was passiert ist, als man die Fehlsichtigkeit bekam - ziemlich spannend!

Viele Grüße,

Lajana
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Beitragvon merukando » 25.03.2013 22:07

(wobei "Konzentrieren" auf Entspannung für mich fast schon ein Widerspruch ist) und Zentrales-Sehen-Üben.


Mh, nachdem ich deinen Beitrag nochmal durchgelesen habe, hab ich gesehen, dass meine Antwort nicht wirklich passt... aber ich denke du wirst trotzdem deinen Nutzen daraus ziehen. Hier meine "Antwort zum "Konzentrieren auf Zentrales sehen" und irgendwie ja auch auf "Konzentrieren auf Entspannung", haha ;)

Oh, das sollte aber kein Widerspruch sein. Ich hab erst vor ein paar Tagen die Übersetzung von Flo gelesen und festgestellt, dass ich das zentrale Sehen schon seit ein paar Wochen (unbewusst) ausübe :). Es hat angefangen mit dem Aufrechten Gang und im "fortgeschrittenen" Stadium war es dann der Spaziergang ohne Brille (hat mich bei meiner Sehschärfe von 0.00X viel an Überwindung gekostet.

Du musst dich jetzt nicht zwingen, einen kleinen Punkt zu fokussieren. Achte einfach mal auf Details, so mache ich das. Ich schaue mir einen Baumstamm an und die Rinde dann noch etwas genauer die Blätter, ich gehe ganz nah ran (muss ich ja) und betrachte die Blattstruktur, auf meinem Weg laufe ich an einem Baukran vorbei, hier schaue ich was ich erkennen kann. Die Kabine, die Struktur der Balken. Weiter geht es mit Verkehrsschildern. Mein Blick bleibt auf dem Verkehrsschild und ich beobachte ganz genau was sich verändert, wenn ich mich ihm nähere. Als nächstes kommen Fenster. Ich schaue, ob ich den Außenrand der Fenster erkennen kann und die Vorhänge (erst seit kurzem). Am Ende meines letzten Spazierganges ist mir aufgefallen, dass ich nun die Spiegelung in den Fenstern sehen kann. Als mir das bewusst wurde, habe ich in allen Fenstern auf die Spiegelung geachtet. Heute im Bus (genau wie du) habe ich die Haltestellenanzeige angeschaut.

Ich bin so detailfanatisch geworden, weil ich in den letzten Wochen durch die Augenübungen das räumliche Sehen erlernt habe. Dadurch bin ich wie ein kleines Kind geworden, das alles erforschen und genau betrachten muss. Als es noch relativ frisch war, bin ich spazieren gegangen und habe eine Blume gepflückt. Ich konnte nur die Blume fokussieren, alles andere drumherum war verschwommen, es war nur ein Gänseblümchen aber für mich war dieser Moment unbezahlbar. Dieses eine kleine Gänseblümchen, das ich bewusst angeschaut habe, hat mich überglücklich gemacht. :)

Für mich ist der beste und alles umfassende Satz aus Flos Übersetzung dieser hier. Nur darauf kommt es meiner Meinung nach an:

Man muss geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht, und das, was man betrachtet, muss das sein, was man gerade betrachten will.


... und das kann man auch ganz entspannt tun. :D
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Beitragvon Flo » 25.03.2013 22:15

(momentan entfernt /Flo)

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Beitragvon merukando » 25.03.2013 22:45

... na gerne auch mit sollte. :D

Man [sollte] geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht, und das, was man betrachtet, [sollte] das sein, was man gerade betrachten will.


Du kannst ja mal überlegen, das auch in deiner Übersetzung zu ändern. ;)

liebe Grüße

merukando
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Beitragvon Flo » 25.03.2013 22:49

Ich habe vorhin auf jeden Fall darüber nachgedacht... Bild

... ich kann mich irgendwie (noch) nicht gegen eine der beiden Varianten entscheiden... sie haben beide was für sich... Bild Bild

Viele Grüße, Bild
Flo

Edit: Hier ist übrigens der Originalsatz von David Kiesling:

"You have to be mentally engaged by thinking about what you're
looking at, and what you look at has to be what you want to see."


Er tendiert hier eindeutig zur "strengeren" Variante... ansonsten hätte er wohl "should" verwendet.
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Beitragvon merukando » 25.03.2013 23:31

Flo hat geschrieben:Er tendiert hier eindeutig zur "strengeren" Variante... ansonsten hätte er "should" verwendet.


Stimmt, sehe ich auch so.

Du könntest auch:

Man muss/sollte geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht, und das, was man betrachtet, muss/sollte das sein, was man gerade betrachten will.

... schreiben als Kompromiss :)
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Beitragvon Flo » 25.03.2013 23:43

Was findest bzw. fändest Du denn besser (und warum)?
Schließlich ist es Deine (momentane) Lieblingsstelle...

Viele Grüße, Bild
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Beitragvon merukando » 26.03.2013 19:15

Lieber Flo,

nachdem ichs mir nochmal überlegt habe, würde ich dieses hier volschlagen:

Man muss geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht, und das, was man betrachtet, sollte das sein, was man gerade betrachten will.

Im übrigen ist mir auch aufgefallen, dass mir nicht das ganze Zitat sondern nur das hier

Man muss geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht


am besten gefällt und das zentrale oder detailfokussierte Sehen am besten zusammenfasst. Man hat ja z.B in der Schule, an der Uni, oder im Alltag nicht immer die Wahl, was man sehen möchte. Trotz allem, muss man das was man sieht, bewusst anschauen. Ansonsten wird es umso schwerer es scharf zu stellen. Wenn man mit den gedanken gerade beim Wochenende ist, fällt es schwer(er) den Text an der Tafel zu lesen.

PS: mentally engaged gefällt mir ebenso wenig wie "geistig befasst sein".

ich würde folgendes schreiben bzw. so am treffensten das beschreiben, was ich gerade jeden Tag ausübe:

man muss das, was man sieht bewusst anschauen



liebe Grüße

merukando
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Beitragvon Lajana » 26.03.2013 20:48

Hey merukando,

merukando hat geschrieben:
(wobei "Konzentrieren" auf Entspannung für mich fast schon ein Widerspruch ist) und Zentrales-Sehen-Üben.


Mh, nachdem ich deinen Beitrag nochmal durchgelesen habe, hab ich gesehen, dass meine Antwort nicht wirklich passt...


Hehe, stimmt :D.


merukando hat geschrieben:aber ich denke du wirst trotzdem deinen Nutzen daraus ziehen.


.... stimmt auch ;-).


merukando hat geschrieben:Hier meine "Antwort zum "Konzentrieren auf Zentrales sehen" und irgendwie ja auch auf "Konzentrieren auf Entspannung", haha ;)


Hmmmm.... ja, wenn man´s wirklich kann bestimmt 8) . Aber noch bin ich ja geduldig dabei....


merukando hat geschrieben:Du musst dich jetzt nicht zwingen, einen kleinen Punkt zu fokussieren. Achte einfach mal auf Details, so mache ich das.


Das klingt in der Tat viel stressfreier. "Sich zwingen" klingt aber auch wirklich nicht gesund ;-). Diese Leichtigkeit ist glaub ich echt ein Knackpunkt. Wenn man die erreicht ist denke ich schon viel gewonnen.


merukando hat geschrieben:Ich bin so detailfanatisch geworden, weil ich in den letzten Wochen durch die Augenübungen das räumliche Sehen erlernt habe. Dadurch bin ich wie ein kleines Kind geworden, das alles erforschen und genau betrachten muss.


Magst du mir nochmal erklären, warum genau das räumliche Sehen dich dazu gebracht hat, dich mehr für Details zu interessieren? Ich mein, ohne räumliches Sehen sind Details doch auch interessant, oder? Oder ist es, weil das Sehen viel mehr Freude bereitet, wenn man räumlich sieht und daher auch alles im Detail gerne wahrnehmen und erforschen möchte?


merukando hat geschrieben:Als es noch relativ frisch war, bin ich spazieren gegangen und habe eine Blume gepflückt. Ich konnte nur die Blume fokussieren, alles andere drumherum war verschwommen, es war nur ein Gänseblümchen aber für mich war dieser Moment unbezahlbar. Dieses eine kleine Gänseblümchen, das ich bewusst angeschaut habe, hat mich überglücklich gemacht. :)


Habe die Schilderung von deinem Erlebnis schon in einem anderen Thread gelesen und finde nach wie vor, dass sich das echt schön anhört :). Ist richtig schön, wenn man eine Entwicklung so genau wahrnehmen kann!

merukando hat geschrieben:Für mich ist der beste und alles umfassende Satz aus Flos Übersetzung dieser hier. Nur darauf kommt es meiner Meinung nach an:

Man muss geistig mit dem befasst sein, was man gerade ansieht, und das, was man betrachtet, muss das sein, was man gerade betrachten will.


... und das kann man auch ganz entspannt tun. :D


Jetzt mal abgesehen von den Modellierungen des Satzes, die ihr mittlerweile vorgenommen habt :D, mir leuchtet das auch total ein, dass das ein sehr wichtiger Aspekt ist!

Viele Grüße und einen schönen Abend!

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Beitragvon Flo » 26.03.2013 23:00

(momentan entfernt /Flo)

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