Natürlich besser sehen

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Natürlich besser sehen

Beitragvon augenauf » 18.05.2012 14:14

Hallo Zusammen,

hier ein interessanter Link mit vielen Infos:

http://www.rohkostwiki.de/wiki/Nat%C3%B ... sser_sehen

LG
Franz
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Beitragvon Nicole » 18.05.2012 14:49

Achtung:

Es ist für die Augenoptiker absolut rechtlich, die Sehstärke auf 50% zu reduzieren, und das ist ausreichend, um den Sehtest für den Führerschein zu bestehen.


Das gilt für einige andere Länder, aber nicht für Deutschland!

Eine Sehtafel ist in der Regel als Option für eine erfolgreiche Praxis ungeeignet und ist nicht einmal nützlich, um Deinen Fortschritt zu prüfen.


naja........

über Bates:
20 Jahre lang habe ich seine Worte sorgfältig studiert und niemals ein einziges Wort gefunden, welches unwahr oder übertrieben ist.


Also ist auch das Üben mit der Sehtafel wahr? :wink:

Ich habe "Paul's Weg" auf deutsch und es hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen.
Kann ich heute Nacht bei der Arbeit ja noch mal lesen. :wink:

Den Originaltext kann man hier noch finden: *klick*
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Beitragvon bastian » 19.05.2012 18:50

habe das buch mal etwas quer gelesen. klingt interessant, besonders die theorie mit den verschiedenen levels. allerdings is der von nicole erwähnte widerspruch natürlich recht bitter :)
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Beitragvon Aniram » 21.05.2012 11:12

Hallo
Interessanter 'Weg', finde ich, und es steckt einiges Gute und Richtige drin - muss ja wohl auch, denn sonst hätte es bei ihm ja auch nicht funktioniert.

Dass Entspannung sehr gute Sicht bringt, kann ich voll bestätigen. In ganz entspanntem Zustand mache ich automatisch - 'instinktiv' (oder 'intuitiv') - (fast) alles richtig und sehe sehr gut.
Das Problem ist nur, dass ich mich nicht auf eine einsame Insel zurückziehen kann und im Zustand der 'Dauermeditation' die schöne Natur bewundern. Wenn man diese Entspannungslevels im normalen Alltagsstress durchhalten will, muss man schon ein sehr 'dickes Fell' entwickeln....

Aber das Grund'problem', finde ich, hat er gut gesehen: Dadurch, dass dass man das Sehen erst zu einem 'Problem' macht, das irgendwie 'bewältigt' werden muss, wird es bestimmt nicht 'unproblematischer' ...
Anstatt einfach zu 'sehen', was 'da' ist, macht man aus dem natürlichen Vorgang eine Art 'Sehtest' (deshalb wohl auch seine Abneigung gegen Sehtafeln); man konfrontiert sich bewusst mit dem 'Problem' und versucht, es zu lösen - man starrt auf den unscharfen Buchstaben, als wolle man ihn (oder sich selbst) hypnotisieren und ihn irgendwie dazu zwingen, 'sein Geheimnis preiszugeben'.

Damit vertieft man die 'Strategie' des 'kranken' Auges:

Das normale Auge macht niemals Sehversuche. Findet es einmal
Hindernisse, sei es durch sehr schlechtes Licht oder zu große Entfernung,
so schweift es zu einem anderen Punkt. Es wird niemals mit
Gewalt etwas herauszubringen suchen, etwa durch Hinstarren auf den
Gegenstand. Dies tut nur das kranke Auge.
Wenn es aber einmal geschieht, daß ein normales Auge Versuche
macht, absolut sehen zu wollen, so ist seine normale Sehkraft sofort
gestört.


Wenn das 'normale' Auge auf ein unklares 'Hindernis' trifft, geht es einfach (erst einmal) weiter, folgt immer der 'Schärfe' - so wie in der von Flo geposteten SMS aufgezeigt. Dort beschreibt Bates das, was das normale Auge unbewusst tut, ganz langsam von Anfang an - als 'Vorbild', an dem sich das 'kranke' Auge Schritt für Schritt orientieren und es so nachvollziehen kann:

Schaue, was Du gerade anschaust. Wenn Du eine Stelle ausfindig machen kannst, die klarer, kontrastreicher, schärfer erscheint als die momentane, schaue nun auf diese andere Stelle. // Wiederhole dies solange, bis die Stelle die Du anschaust, bis auf den einzelnen Bildpunkt genau (siehe weiter oben, Stichwort "Zentralfoveola") der Stelle entspricht, die Du anschaust. Und die, die Du anschaust, genau der Stelle, die Du gerade anschaust natürlich ebenso. Was Du jetzt anschaust/anschaust, ist die Stelle/Stelle schärfsten Sehens.


Also, anstatt über das Problem 'in Stolpern' zu geraten, folgt es den scharf zu sehenden Details und kehrt dann - von einem 'erweiterten Horizont' aus, mit 'geschärftem Blick' auf das 'Problem' zurück - das sich dann vielleicht schon ganz 'erledigt' hat, oder zumindest weiter 'erschliessbar' geworden ist.

Diese 'Sehdynamik', durch die der Blick in immer feinere Details geführt und das Sehen dabei immer mehr Richtung 'Zentrales Sehen' ausgerichtet wird, kommt ins 'Stocken', wenn man beim 'Problem' - und damit der bis dahin 'erreichten' Schärfestufe' - stehen bleibt.
Diese Dynamik erfordert stattdessen ein 'momentanes Stehenlassen, Akzeptieren' der Unschärfe, wo sie sich (noch) nicht 'freiwillig' erschliesst und 'einfach' dem 'natürlichen' Weg der Augenbewegung immer weiter in die Schärfe folgen.

Diese Art des Sehens - sich den natürlichen, richtigen 'Weg' Schritt für Schritt bewusst machen und im Detail praktisch nachvollziehen - ist eine Möglichkeit, bewusst wieder zum richtigen Sehen zurückzufinden, den man auch dann gehen kann, wenn man nicht so entspannt ist, dass automatisch/unbewusst der Sehvorgang quasi 'von allein' richtig abläuft.

Und dafür finde ich eigentlich die Sehtafel ein sehr gutes 'Instrument' - wenn man sie 'richtig' einsetzt; also nicht, um ein 'Problembewusstsein' zu 'kultivieren', sondern als 'Feedback-Sehobjekt'.
Dh wenn man 'ganz entspannt' dem nachfolgt, was man - zunehmend' - an Details erkennen kann (und nicht mit dem 'Ehrgeiz', möglichst schnell möglichst weit herunter alles lesen zu können).
Mit Feedback meine ich, dass ich an den klaren Linien sofort sehen kann, ob ich 'richtig' 'unterwegs' bin. 'Richtig dann, wenn die Buchstaben immer klarer werden und sich schliesslich tiefschwarz und eindeutig abgegrenzt vom weissen Hintergrund abheben. Die 'Lesbarkeit' der Buchstaben ist erst einmal zweitrangig und kommt mit der Klarheit von ganz allein.
Wenn ich - auf falsche Weise - möglichst schnell richtig entziffern will, treten durch Anstrengung 'Fehlbilder' auf - bspw werden die Buchstaben grau auf hellgrauem Hintergrund - und, je weiter ich nach unten komme, um so mehr wird das 'Entziffern' zum 'Erraten' - was auch zu einem gewissen 'Erfolgserlebnis' führt, das Sehen an sich aber nicht verbessert. Das Frustrierende bleibt aber bei dieser 'falschen Methode', dass sich daraus kein 'Weg' zum 'alltagstauglichen' Sehen übertragen lässt, man schwankt zwischen guter Sicht beim - angestrengten - Üben und schlechter Sicht, wenn sich die Augen 'dazwischen' wieder erholen....
Das 'richtige' Üben dagegen ist ein 'Einüben' des 'richtigen' Sehens, so dass es auch ausserhalb der 'Übungen' immer mehr zur 'antrainierten' Gewohnheit wird.
Gruss
Marina
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Beitragvon moobe » 21.05.2012 14:09

Hi,

toller Beitrag, den ich sehr gelungen werde. Ich weiß, dass ich sowas nicht schreiben soll, aber man darf sich nichts vormachen: Ich bin mir sicher, dass dieses zentrale Sehen erst mit normaler Sicht erreicht wird.

Klingt erstmal ganz logisch und nicht schwer, aber man denke mal genauer: Ich werde mir noch so viele (wahrscheinlch sinnlose) Gedanken über meine Augen machen, obwohl das Geheimnis eben darin liegt, NICHT genauer hinzuschauen. Wie ist es mit den Ohren? Genau dasselbe! Wenn jemand käme und mich fragte, wie ich denn so gut höre: Ich wüsste die Antwort nicht und würde der Person wahrscheinlich nur empfehlen, einfach mal die Augen zu schließen und genauer hinzuhören (beim AT: Palmieren). Und da ich nicht glaube, dass meine Muskeln (Ziliarmuskel) jederzeit 200% Sehleistung erbringen könnten, weiß ich, dass ich noch lange Zeit (auch wenn ich ohne Sehhilfe Autofahren werde) fehlsichtig sein werde. Und um die Sache mit der Hüllakkomodation verstehen zu können, müsste ich mich wohl viel besser auskennen als ich es jetzt tue: Ich weiß, dass dieses System bei fast allen Tieren Gang und Gebe ist, aber "intelligente" Lebensformen haben eben diese Linse und können diese nicht verschieben (laut den Augenärzten). Und weil ich, wie man merkt, die Anatomie des Auges noch nicht durchschaut habe (was anscheinend so gut wie kein Mensch dieser Welt hat), werde ich wohl immer weiter üben müssen und immer mehr Zeit investieren, bis ich eines Tages, wenn ich deinen Beitrag lesen sollte und komplett geheilt sein sollte, nochmal lesen werde und mich wundern werde, warum ich nicht gleich auf dich gehört habe und dass das das einzige "Geheimnis" ist, das es gibt ;)



LG moobe
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Beitragvon Nicole » 21.05.2012 14:27

Aniram hat geschrieben:Aber das Grund'problem', finde ich, hat er gut gesehen: Dadurch, dass dass man das Sehen erst zu einem 'Problem' macht, das irgendwie 'bewältigt' werden muss, wird es bestimmt nicht 'unproblematischer' ...
Anstatt einfach zu 'sehen', was 'da' ist, macht man aus dem natürlichen Vorgang eine Art 'Sehtest' (deshalb wohl auch seine Abneigung gegen Sehtafeln); man konfrontiert sich bewusst mit dem 'Problem' und versucht, es zu lösen


Würde ich morgen aufwachen mit wieder ganz normalem Sehvermögen, würde ich mir noch 2-3 Tage Gedanken darüber machen und dann nicht mehr.

Darüber, wie ich gehe, mache ich mir auch nur Gedanken, wenn etwas wehtut. Ist der Schmerz/Muskelkater, was auch immer, wieder weg, achte ich da gar nicht mehr drauf.

Aber jemand, der fehlsichtig ist und sein Sehvermögen verbessern will, achtet nun mal verstärkt darauf.
Meine Augen suchen sich nicht von alleine den schärfsten Punkt, sondern ich muss das noch bewusst steuern. :roll:
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Beitragvon Aniram » 21.05.2012 17:58

Nicole hat geschrieben:Meine Augen suchen sich nicht von alleine den schärfsten Punkt, sondern ich muss das noch bewusst steuern. Rolling Eyes[


Genau - aber 'der schärfste Punkt' ist ja auch nicht das 'Problem (das ist die 'Unschärfe'), sondern bereits die Lösung, bzw der erste Schritt des Lösungswegs - und dann Schritt für Schritt (schärfster Punkt für schärfster Punkt) immer weiter....
Wenn man dagegen 'problemorientiert' sich auf die Unschärfe konzentriert, bleibt man 'darin stecken' , bzw kommt mit Anstrengung ein gewisses Stück weit, wenn die überanstrengten Augen dann die nötige Erholung 'einfordern', wirds noch unschärfer (jedenfalls bei mir).

Moobe hat geschrieben:aber man darf sich nichts vormachen: Ich bin mir sicher, dass dieses zentrale Sehen erst mit normaler Sicht erreicht wird.


Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass man das zentrale Sehen nie vollständig erreicht, sondern sich ihm nur immer weiter annähern kann. Ich meine mich zu erinnern, bei Bates gelesen zu haben, dass man mit dem zentralen Sehen 'theoretisch' unendlich weit sehen kann, dass es praktisch keine Grenze für die 'absolute Sehschärfe' gibt.
Bates berichtet einmal von einem Patienten, der seine Sehschärfe so weit gesteigert hat, dass er aus 6 m Zeitungsdruck lesen konnte - und das soll kein Einzelfall sein.

Und weil ich, wie man merkt, die Anatomie des Auges noch nicht durchschaut habe (was anscheinend so gut wie kein Mensch dieser Welt hat), werde ich wohl immer weiter üben müssen und immer mehr Zeit investieren,


'Theoretisches' Wissen ist gut und hilfreich, aber keine unbedingte Voraussetzung, um Sehen (wieder) zu erlernen (Säuglinge machen das sehr erfolgreich ganz 'ohne').
Wenn man sich 'Schritt für Schritt' am Vorbild des 'normalen' Auges orientiert, kann es eigentlich immer nur ein bisschen weiter in die richtige Richtung gehen.

Das erinnert mich daran, wie (vor sehr langer Zeit) unser Physiklehrer uns demonstriert hat, welche 'Leistung' ein Radfahrer vollbringt - indem er uns ausrechnen liess, bis zu welchem Winkel sich der Radler in einer bestimmten Kurve bei einer bestimmten Geschwindigkeit neigen muss.
Wenn der Radler das jedesmal ausrechnen müsste, läge er schon längst auf der Nase, bevor er zu Ende gerechnet hat.
Aber das theoretische Wissen darüber war hilfreich für mich, als ich als unerfahrene Motorrad-Mitfahrerin zuerst in jeder Kurve - statt die Neigung des Fahrers mitzumachen - mich (vor Schreck) in die entgegengesetzte Richtung gelehnt habe. Weil ich - anders als der Fahrer - kein Gefühl für den Neigungswinkel bei der Geschwindigkeit und dem Gewicht der Maschine hatte und es mir daher so vorkam, als lägen wir gleich auf der Strasse.
Dieses 'Gefühl' erwirbt man sich aber nicht 'theoretisch', durch 'Ausrechnen' vor Fahrtantritt, sondern indem man zuerst vorsichtig und langsam fährt, ständig bereit, 'den Kurs' bzw die Neigung zu korrigieren und anzupassen.
Wie auch ein Kind beim Laufenlernen Schrittchen für Schrittchen immer besser das Gleichgewicht halten kann und immer mehr Sicherheit und Schnelligkeit in seinen Bewegungen erlangt; es geht nicht erst los, wenn es 'theoretisch' für einen Marathonlauf gerüstet ist.

und mich wundern werde, warum ich nicht gleich auf dich gehört habe und dass das das einzige "Geheimnis" ist, das es gibt Wink


Also wenn es ein Geheimnis gibt, denke ich, ist es das: einfach loslaufen, immer dem folgen, was man erkennen kann und dabei (wieder) richtig sehen lernen.
Und zwar von jedem 'Schärfelevel' aus, wie es eben momentan ist, einfach ein Stückchen weiter - so weit es eben momentan möglich ist, ohne Erfolgsdruck und Perfektionsdrang, Schritt für Schritt das richtige Sehen einüben, bis man irgendwann das 'falsche' ganz 'verlernt' hat.
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Beitragvon Diana2408 » 23.11.2012 13:32

Wenn man wirklich schlecht sieht, würde hier nur eine OP helfen, sorry. Klar, kostet das was, aber danach ist man wie neugeboren. Das ist ein unglaubliches Gefühl, habe ich mal gehört. Natürlich kann man auch mit einer Brille oder Kontaktlinsen auch gut sehen, aber es ist doch nicht das selber. Einmal lieber investieren und dann das ganze Leben keine probleme mehr mit den Augen. So hat auch ein guter Freund aus USA von mir gemacht: er hat sich operieren lassen und jetzt ist er überglücklich. Und soviel kostet das auch nicht. Ich glaube so zw. 3 und 5.ooo. Es würde für mich persönlich sich lohnen. lg
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Beitragvon Nicole » 23.11.2012 15:07

Diana, du kannst dir deine Augen lasern lassen - wir hier im Forum suchen nach einer anderen Lösung.
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Beitragvon chris1 » 25.11.2012 20:53

Unlängst habe ich eine Dokumentation über schiefgelaufene Laser-Operationen gesehen - da vergeht es einem.

Natürlich ist es angenehm, ohne Brille scharf zu sehen.

Aber in einer der zahlreichen Gratis-Zeitungen, die bei uns ins Haus flattern, war jetzt ein Interview mit dem hiesigen Laser-Spezialisten. Ein Foto von ihm war auch drinnen: ein netter Mann MIT BRILLE! Sie haben ihn auch gefragt, warum er denn eine Brille trägt. Er hat gemeint, seine Frau und seine Tochter sind eh erfolgreich gelasert. Aber er kann sich leider nicht lasern lassen, das tut ihm eh sehr leid. Aber wenn er Katarakt-Operationen durchführt, da bräuchte er jetzt schon eine Lesebrille, und die könnte ihm die OP-Schwester nicht steril aufsetzen....

Der Mann ist tatsächlich Augenarzt. Hat scheinbar noch nichts davon gehört, dass man sich notfalls eine Gleitsichtbrille mit Nullglas oben machen lassen kann, wenn man wirklich das Lasern so unbedingt möchte.
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Beitragvon Nicole » 25.11.2012 21:08

chris1 hat geschrieben:Aber wenn er Katarakt-Operationen durchführt, da bräuchte er jetzt schon eine Lesebrille, und die könnte ihm die OP-Schwester nicht steril aufsetzen....


Aha......deshalb sieht man ja auch nie Ärzte im OP, die mit Brille operieren. :lol:

Solche Laser-Prospekte, wo der Operateur eine Brille trägt, bekomme ich auch ab und zu ins Haus.
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Beitragvon Aniram » 25.11.2012 23:45

Wenn man so etwas:
http://www.forum.netzhaut-selbsthilfe.d ... p?id=23812
liest, überlegt man es sich doch mindestens 2x, ob man sich ohne Not im Auge herumschnippeln lässt...

Apropos Feinarbeit von Ärzten mit Brille:
Mein Zahnarzt hat auch eine Brille und ich habe mich schon mehr als einmal gefragt, ob er wirklich alles gut genug erkennen kann, denn er ist in einem Alter, in dem er vermutlich für die Nähe eine andere Stärke braucht - also wohl eine Gleitsichtbrille trägt.
dann wird mir immer ein bisschen mulmig...
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Beitragvon chris1 » 26.11.2012 07:11

Hallo Marina,

wegen des Zahnarztes mach dir mal keine Sorgen (zumindest nicht deswegen, dass er zuwenig sieht!) So eine Nahbrille ist doch ein reines Vergrößerungsglas. Und dann strahlen die ja mit total viel Licht auf die Zähnchen. Ich borg mir manchmal die alten Brillen meines Mannes aus für irgendwelche Feinarbeiten. Ich hoffe mal, was den "alten" Zahnärzten an natürlicher guter Sicht fehlt, machen sie mit Erfahrung wieder wett.

Chris
(die sich möglicherweise doch auch lasern lassen muss wegen des Nachstars - aber da wird heute der Augenarzt was dazu sagen)
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Beitragvon Aniram » 26.11.2012 10:28

chris1 hat geschrieben: So eine Nahbrille ist doch ein reines Vergrößerungsglas.


Hallo Chris
Meine Befürchtung bezog sich eher darauf, dass man immer wieder von Leuten hört, die mit Gleitsichbrillen Probleme haben (aber ich weiss ja nicht einmal mit Sicherheit, dass er wirklich eine trägt).
Bisher kann ich jedoch nur Postives über seine Arbeit sagen.

Ich wünsche Dir alles Gute für den Termin heute.
Das Nachstar-Lasern ist normalerweise ein Routineeingriff und problemlos; mein Vater hat das auch schon hinter sich gebracht.
Gruss
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Beitragvon chris1 » 26.11.2012 19:55

Hallo Marina,

danke.
Noch ist es zu früh zum Lasern, ich hab noch immer 100 Prozent Sehkraft, sagt der Augenarzt. In einem Jahr soll ich wiederkommen, außer es blendet mich vorher zu sehr (irgendwie hat es schon wieder mit den Lichtern zu tun). Ich kann ja mehr links schauen wenn ich rechts schlechter seh.

Aber der Augenarzt lasert jeden Donnerstag, da brauch ich nicht zu befürchten, dass ich ein halbes Jahr lang halbblind herumlaufen muss.

Sonst kann man nichts machen gegen den Nachstar, meint er.

Vielleicht fang ich wieder mit der Energieübung von Leo Angart an, die schadet sicher nie.

Lg
Chris
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