2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 23.10.2018 13:22

Liebe AugentrainerInnen

Es sind seit meinem letzten Beitrag ungefähr 2 Jahre vergangen. Ich bin immer drangeblieben. Habe aber viel über den Haufen geworfen, weil ich Neuem gefolgt bin. Grundlegend haben sich viele Dinge verändert (Fragen dazu beantworte ich gerne.) Nun möchte ich euch etwas zeigen, denn ich weiss genau wie es ist: Manchmal braucht man einfach einen Fakt. Auf Papier. Schwarz auf Weiss. Leider sind sie meistens nicht möglich. Endlich: Hier kriegt ihr einen. Ich war gestern im Sehtest und poste hier ein Bild davon. Das Resultat haut mich um.
Ich frage mich, habe ich die Lösung endlich gefunden und muss versuchen, das Sehen so zu stabilisieren? Oder ist es nur noch eine Frage der Zeit und es geschieht automatisch, weil ich jetzt statt Übungen zu erledigen, 24/7 dabei bin? Aber weil meine Dioptrien so stark sind, das einfach so lange dauert?

Der Sehtest lief übrigens folgendermassen ab:
Ich erklärte dem Optometristen:
-dass meine Sehleistung begann, enorm zu schwanken und ich ihn fragen wollte, ober er weiss warum (aus Zeitgründen habe ich nicht enorm ausgeholt)
-dass ich wenn möglich immer ohne Brille unterwegs bin, besonders draussen, wenn es die Situation erlaubt (natürlich nicht beim Autofahren etc.)
-dass ich zu Hause mittlerweile ein paar verschiedene Brillen besitze, wenn ich eine trage, dann momentan meistens dpt -3.5 li und re, aber es variiert auch oft, je nach Schwankung der Sehleistung
-dass ich draussen oftmals Nummernschilder in weiter Entfernung lesen kann
-dass dann auch oft die Schwankung wieder kommt und ich es nicht mehr lesen kann
-dass ich ihn fragen wollte, ob er weiss, was hier vor sich geht

Darauf hin machten wir den Computer-Sehtest:
Resultat re: dpt -6.75, cyl -2.00
Resultat li: dpt - 6.5, cyl -0.75
Wie ihr euch denken könnt, war ich am Boden zerstört und brachte den Sehtest ziemlich unmotiviert hinter mich. Da kam es jedoch zur Wendung: Ich bemerkte wieder die Schwankungen und teilte ihm das mit. Er setzte Glas um Glas ein und passte die Gläser meinen Schwankungen an. Manchmal mussten wir eine Pause machen, weil mir schwindlig wurde davon. Irgendwann stabilisierte sich das Ganze. Am Ende des Tests sah er mich perplex an und meinte: "Nunja ich habe mittlerweile schon 1000e von Sehtests durchgeführt, aber sowas habe ich noch nie erlebt. Der Computer spuckt mir solche Werte aus. Aber jetzt haben Sie re: dpt -1.5 und cyl -2.00 und damit einen Visus von 0.8
und li: dpt -0.5 und keinen cyl und damit einen Visus von 0.4
Eigentlich ist das rein theoretisch gar nicht möglich.
Gehen Sie am Besten zum Augenarzt, wenn Sie mehr wissen wollen. Ich kann Ihnen kein Rezept ausstellen und leider auch nicht helfen."

Langsam frage ich mich, ob ich auf die Werte überhaupt noch etwas geben soll. Auch frage ich mich, ob der Computer vielleicht gute Werte ausspucken würde, wenn er gerade während einer Schwankung messen würde. Und ob ich überhaupt noch zum Augenarzt gehen soll, denn damit hat der ganze Quatsch mit dem Brillentragen vor über 15 Jahren ja angefangen....

Was meint ihr alle dazu?
Liebe Grüsse
Tschädeli
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2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon supamario » 23.10.2018 18:16

Hoi Tschädeli

Ich denke, die Sehtestests sind auch rein subjektiv. Also kein objektiver Beweis, ob sich etwas verbessert hat oder nicht. Du hast doch einen Test gemacht, wo du sagen musstest, ob du bestimmte Zeilen mit diesen Gläsern lesen kannst oder? Das ist ja auch nur subjektiv. Also mein Motto ist, ich glaube einfach meistens dass, was ich glauben will, wenn mehrere Meinungen vorherrschen. Wenn also eine Studie sagt, Augentraining hilf und eine andere sagt, es hilft nicht, glaube ich an die, dass es hilft. Klingt vielleicht primitiv, aber ich denke, es motiviert sehr und es gibt auch psychologische Aspekte dass man es eher schafft, da sich ja die Psyche auch auf den Körper auswirkt. Also wenn ich dich wäre, würde ich einfach denken: Ich sehe (im wahrsten Sinne) mit meinen eigenen Augen, dass ich schärfer sehe als früher, also müssen die Testergebnisse inkorrekt sein. Also würde ich nicht voll auf die Sehtests gehen.

Gruss
supamariolchen
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supamario
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 23.10.2018 19:51

supamario hat geschrieben:Hoi Tschädeli

Ich denke, die Sehtestests sind auch rein subjektiv. Also kein objektiver Beweis, ob sich etwas verbessert hat oder nicht. Du hast doch einen Test gemacht, wo du sagen musstest, ob du bestimmte Zeilen mit diesen Gläsern lesen kannst oder? Das ist ja auch nur subjektiv. Also mein Motto ist, ich glaube einfach meistens dass, was ich glauben will, wenn mehrere Meinungen vorherrschen. Wenn also eine Studie sagt, Augentraining hilf und eine andere sagt, es hilft nicht, glaube ich an die, dass es hilft. Klingt vielleicht primitiv, aber ich denke, es motiviert sehr und es gibt auch psychologische Aspekte dass man es eher schafft, da sich ja die Psyche auch auf den Körper auswirkt. Also wenn ich dich wäre, würde ich einfach denken: Ich sehe (im wahrsten Sinne) mit meinen eigenen Augen, dass ich schärfer sehe als früher, also müssen die Testergebnisse inkorrekt sein. Also würde ich nicht voll auf die Sehtests gehen.

Gruss
supamariolchen




Zu deinem Motto: die einen mögens primitiv finden, andere nicht. Ich finde es cool. Ist ja egal.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstehe. Inkorrekt kann ja das Testergebnis vom Visus nicht sein. Ich kann ja die Buchstaben nicht erfinden, die ich dort ablese. Ausser du meinst, dass der Computer falsche Werte ausgespuckt hat. Aber auch daran glaube ich nicht wirklich. Denn in meinen Erlebnissen mit den ComputerTests von früher habe ich immer ungefähr die folgende Erfahrung gemacht: Computer gibt Resultat aus, Sehtest mit der Tafel ist nicht ganz derselbe Wert, eher ein bisschen tiefer. Und wenn man es genau nimmt, war es gestern gleich, nur, dass die Tafel-Werte extrem viel tiefer waren, als der Computer vorgab.

Nein, was ich glaube: Ich habe endlich selbst einen Beweis gefunden, dass es möglich ist. Ich glaube eher, dass ich das Glück hatte, den Sehtest genau während den enormen Schwankungen (früher, vor 2 Jahren, waren es nur Blitze) aufzunehmen und diese dabei endlich zu kontrollieren. Bei der "negativen, schlechten" Schwankung, testete just der Computer und während der "positiven Schwankung" fand der Test statt mit dem Ablesen. Ich glaube, dass ich das Glück hatte, endlich die "positive Schwankung" solange beibehalten zu können, dass ich damit einen ganzen Sehtest mit der Tafel beim Optometristen machen konnte. Meiner Meinung nach bedeutet es, dass ich am eigenen Leib diese enormen Dinge erfahren habe, welche von Angart und allen andern immer behauptet werden, dass sie möglich sind. Mit einem Unterschied: Ich habe dafür einen Beweis auf Papier. Und genau das fehlt mir immer an den Büchern die alle Sehtrainer wie Angart und Co schreiben und diese Tatsache macht mich manchmal echt total wütend: Nirgends wird mal nur ein Zipfel eines Beweises inform eines Sehtests auf Papier gedruckt. Oder hast du oder all die andern, die hier lesen jemals ein vorher nachher Test von Angart, Norbekov, Zhdanov oder irgendeinem andern Autoren gesehen? Ein Foto mit Rezept von früher und wie er dasteht mit dem Sehtest von heute mit 1.0 Visus? Ich nicht. Der Einzige der ein Foto von seinem Führerausweis in sein Buch gedruckt hat, und Vergleichsfotos vom Schielen und nicht mehr Schielen ist Meir Schneider. Genau das brauchte ich damals, dass ich mich überhaupt auf dieses Thema einlassen konnte und wollte. Und genau das ist es, was den Leuten meiner Meinung nach am meisten fehlt. Und ich bin einfach nur froh, weil ich nun sogar noch von mir selbst einen Beweis auf Papier habe. Verstehst du, wenn man dauernd das Gefühl hat es blitzt und man sieht klar, ah nein doch nicht, ah doch jetzt wieder und wenn das immer länger andauert mit dem klaren Sehen und dann doch nicht, ah doch irgendwie schon, ach nein wieder wegg, dann hat man manchmal das Gefühl (in den verzweifelten Phasen), dass man sich das nur einbildet oder sogar irgendwie spinnt. Mir jedenfalls ging es manchmal so in den schlechten Phasen, in denen ich nur aufgeben wollte. Aber nun habe ich ein Papier, das ich immer wieder hervornehmen kann in den schlechten Zeiten und auf dem ich sehen kann: "Nein, es ist KEINE Einbildung! Es war sogar jemand dabei, vom Fach und ziemlich am Ende mit seinem Latein."

Liebe Grüsse
Tschädeli
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2 Jahre später, Schwarz auf Weiss: Okt 16 und Okt 18

Beitragvon Tschädeli » 23.10.2018 22:14

Hey ich habe das Testergebnis vom Okt 16 endlich gefunden und poste nun beide nochmals zum Vergleich.
Schade dass es immer noch nicht konstant ist.

Aber hey dafür sind es enorme Werte! Dazu Momente, die schon so lange andauern und keine kurzen Blitze mehr sind. Und: ich habs auf Papier! :huepf:
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 05.05.2019 20:29

Guten Abend an alle!

Ich habe eine Frage an euch. Im Februar war ich nun bei einer Augenärztin, um das Ganze endlich mal noch von einer "Dr. med." bestätigen zu lassen, für alle, die es brauchen ;) Das Testergebnis hänge ich unten an. Es hat sich sogar im Refraktometer endlich auch etwas verbessert. Die Ärztin meinte jedoch, dass derart schwankende Augen doch sehr ungewöhnlich seien. Eigentlich bemerke sie dies immer nur bei Kindern. Ich sehe dies als gutes Zeichen, da meine Augen nun irgendwie wieder so unbeeinflusst sehen, wie Kinderaugen. Auch sonst weist der Untersuch ein gutes Resultat auf: Netzhaut und alles Mögliche hat sie angeschaut und es ist alles in Ordnung.
Sie meinte, um ein genaues Brillenrezept auszustellen, müsse sie mir meine Augen, genau gesagt die Pupillen, mit Tropfen lähmen, damit sie ein genaues Resultat erhält. Mir stockte der Atem, da ich ironischerweise nun wieder in die genau gleiche Situation gelaufen bin, wie vor 19 Jahren.
Ich hab mich bis heute noch nicht entschieden, ob ich diese Tropfen nehmen soll, deshalb meine Frage: Würdet ihr das tun?
Ich bin mir echt nicht mehr sicher. Mit diesen Tropfen hat doch damals vor 19 Jahren irgendwie alles angefangen. Ausserdem schauen Menschen mit gesunden Augen schliesslich auch nicht mit gelähmten Pupillen in die Weltgeschichte... Und wer weiss, ob wirklich alles erforscht ist, zu diesen Dingern. Es kann ja auch sein, dass meine Augen nach der Anwendung wieder starrer werden, als sie jetzt sind.
Das Problem ist jedoch, dass ich irgendwie eine unterkorrigierte Variante brauche, um meine Augen weiterhin zu trainieren, aber ohne Rezept weiss ich nicht, welche ich nehmen soll. Oder würdet ihr einfach so weiter machen und irgendwelche Korrekturen nehmen, die mich gerade gut dünken? Ich weiss es echt nicht. Bin irgendwie verunsichert...
Und noch etwas: Was denkt ihr zum Refraktometer? Kann man wirklich noch auf ein Refraktometer gehen? Also langsam glaube ich wirklich, dass ein Refraktometer überhaupt nichts aussagt, wenn man meinen Test anschaut. Zumindest bei mir...

Hier noch der Test:
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon sven » 22.05.2019 10:51

HI Tschädeli,
das handgeschriebene kann ich oben nicht entziffern.
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 22.05.2019 20:45

Hi Sven

Das Handgeschriebene sind die Werte vom Refraktometer:

r: Sph -6.25 Cyl -1.25 Ax 180

l: Sph -5.75 Cyl -0.75 Ax 164



Lg Tschädeli
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon sven » 23.05.2019 11:07

Die Frage ist natürlich, welches Visus tested da Refraktormeter ?
Bei den anderen Werten steht ver Visus bei 0.8
Das heisst Visus 1 oder 1.25 bräuchte mehr.
Nochwas im Refraktometer geht die Adaption auch immer extrem schnell. Vielleicht braucht es bei Dir einfach noch ein wenig mehr Zeit ?
Schoene Gruesse

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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 23.05.2019 12:13

sven hat geschrieben:Die Frage ist natürlich, welches Visus tested da Refraktormeter ?
Bei den anderen Werten steht ver Visus bei 0.8
Das heisst Visus 1 oder 1.25 bräuchte mehr.
Nochwas im Refraktometer geht die Adaption auch immer extrem schnell. Vielleicht braucht es bei Dir einfach noch ein wenig mehr Zeit ?


Lieber Sven

Was testet deiner Meinung nach das Refraktometer?
Meinst du damit, dass bei mir das Refraktometer immer diesen Wert behalten wird und mein Visus trotzdem auf 1 steigen kann?

Und was meinst du mit „bräuchte mehr“? Mehr wovon?
Lg Mirjam
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon sven » 28.05.2019 12:13

Liebe Mirjam,

>Was testet deiner Meinung nach das Refraktometer?
Ich bin mir nicht sicher.
Ich weiss nur wenn man von einer Dioptrinzahl spricht, gehört dazu auch immer der Visus den man erreicht, zB auf deinem Zettel 0.8 = 80%
Der Visus enspricht auf der Sehtafel einer bestimmten Reihe aus einem bestimmten Abstand.
Wenn ich zB bis zum Visus 0.4 lesen kann mit einer bestimmten Korrektur werden die Korrektur Werte kleiner sein (also schwächer).
Die Frage, die ich mir gestellt habe ist die Werte, die das Refraktometer ermittelt, welchem Visus entsprechen die ?
Das könnte schonmal einen unterschied erklären.
Unterschied 2 könnte von der Geschwindigkeit kommen. Wenn das Refraktometer sehr schnell miss könnten die Werte auch größer sein, wenn dein Auge noch nicht so schnell ist und ein bisschen braucht.

LG
Sven
Schoene Gruesse

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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 28.05.2019 13:36

sven hat geschrieben:Liebe Mirjam,

>Was testet deiner Meinung nach das Refraktometer?
Ich bin mir nicht sicher.
Ich weiss nur wenn man von einer Dioptrinzahl spricht, gehört dazu auch immer der Visus den man erreicht, zB auf deinem Zettel 0.8 = 80%
Der Visus enspricht auf der Sehtafel einer bestimmten Reihe aus einem bestimmten Abstand.
Wenn ich zB bis zum Visus 0.4 lesen kann mit einer bestimmten Korrektur werden die Korrektur Werte kleiner sein (also schwächer).
Die Frage, die ich mir gestellt habe ist die Werte, die das Refraktometer ermittelt, welchem Visus entsprechen die ?
Das könnte schonmal einen unterschied erklären.
Unterschied 2 könnte von der Geschwindigkeit kommen. Wenn das Refraktometer sehr schnell miss könnten die Werte auch größer sein, wenn dein Auge noch nicht so schnell ist und ein bisschen braucht.

LG
Sven


Lieber Sven

Danke für deine Antwort. Die hat mir sehr geholfen. Es stimmt nämlich, dass ich beim Refraktometer immer denke, hätte ich doch etwas mehr Zeit. Merkwürdigerweise bin ich nie drauf gekommen, warum. Obwohl es eigentlich total logisch ist.
Sind denn die Werte im Refrakto nicht immer im Verhältnis zu 100% Visus eingestellt? Ich weiss es nicht.

Nun eigentlich ist mir das momentan egal, solange sich eine Besserung tut... Die tut sich auch. Zum Teil aber immer noch sehr schwankend. Aber: Ich kann draussen BEI SONNENLICHT nun vollständig auf meine Brille verzichten. Ich kann sogar die Zeit an der Bahnhofsuhr aus ca.10 Metern Entfernung lesen, sehe sogar auf welchem Minutenstrich sich der Minutenzeiger befindet. Das finde ich echt toll! Auch im ÖV finde ich mich ohne Brille zurecht, wenn ich genügend Zeit habe und warten kann, bis meine Augen die Anzeigetafeln richtig fokussieren können. Womit wir wieder beim Refraktometer und der Zeit wären. Manchmal braucht es nur ein kleiner Input von Aussen, danke dafür :)
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon sven » 11.06.2019 18:07

Liebe Mirjam,

vielen Dank für deine Antwort. Ich freue mich, daß Dir ich Dir helfen konnte.
Wenn Das Refraktometer 100% Visus testen würde (was ich nicht weiss), wäre es schon mal ein Unterschied zu deiner Sehtafelmessung von oben, da dort Visus 0.8 = 80% steht, also weniger.
Die Stärke sollte also bei der Sehtafelmessung auch geringer sein.

Hier ist noch ein Link den mir Google ausgespuckt hat:
http://www.gesundheits-lexikon.com/Auge ... trie-.html

Ich verstehe aus dem Text das die Methode sehr grob ist. Sie bildet ein Objekt auf der Netzhaut scharf ab und geht davon aus das wenn Sie Sie scharf sehen kann, kann der Patient Sie auch scharf sehen.
Sie testet also gar keinen Visus, sondern nur auf welche Brechkraft dein Auge zum Zeitpunkt der Messung eingestellt ist.

Liebe Grüße
Sven
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

Beitragvon Tschädeli » 16.06.2019 19:43

Lieber Sven
Danke für deine ausführliche Antwort. Der Link ist super, vielen Dank. Ich glaube, ich versteh jetzt was du meinst mit dem Unterschied. Das leuchtet ein.
Liebe Grüsse
Tschädeli
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Re: 2 Jahre später, Schwarz auf Weiss

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