Psychologische Hypothesen über Fehlsichtigkeit

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Beitragvon Sina » 31.12.2012 13:53

Aniram hat geschrieben: Dh im 'Sehdefekt' äussert sich derselbe 'Informationsverabeitungsdefekt' wie bei der geistig-seelischen Verarbeitung von Eindrücken, Erlebnissen und Problemen.


Das leuchtet mir ein.

Aniram hat geschrieben: 'Zentrales' Sehen als 'dominante' Wahrnehmung der Schärfe im 'ausgewählten Zentrum' wobei alles andere nicht ausgeblendet wird, sondern 'untergeordnet' als Hintergrund ( = nicht im gleichen Mass augenblicklich im direkten Fokus der Aufmerksamkeit) wahrgenommen wird..


Ein interessanter Aspekt.

Aniram hat geschrieben: Dieses Problem des 'Prioritäten-Setzens' in der Wahrnehmung - das, was jetzt nicht unmittelbar 'dran' ist einfach in seiner 'unbewältigten Form', in 'Unschärfe' stehen zu lassen und mich davon unbeeinträchtigt ganz auf das direkte Erleben des Augenblicks zu konzentrieren


Hallo Marina,

das finde ich spannend. Könnte das bedeuten, je mehr dir das Zentrale Sehen vertraut und sicher wird, umso mehr wirkt das dann auf deine Konzentrationsfähigkeit zurück?

Dass also durch zunehmende Sicherheit im Zentralen Sehen eine Rückwirkung auf das Informationsverarbeitungssystem möglich wäre, indem es sich entspannen könnte, weil es sich zunehmend nur einer Aufgabe zurzeit widmen müsste?

Gruß
Sina
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Beitragvon Aniram » 31.12.2012 15:25

Sina hat geschrieben:das finde ich spannend. Könnte das bedeuten, je mehr dir das Zentrale Sehen vertraut und sicher wird, umso mehr wirkt das dann auf deine Konzentrationsfähigkeit zurück?

Dass also durch zunehmende Sicherheit im Zentralen Sehen eine Rückwirkung auf das Informationsverarbeitungssystem möglich wäre, indem es sich entspannen könnte, weil es sich zunehmend nur einer Aufgabe zurzeit widmen müsste?


Bei Bates zumindest ist perfektes Gedächtnis und perfektes Sehen miteinander gekoppelt, ebenso auch die Fähigkeit, sich ein perfektes Bild des Sehobjekts vorzustellen.
Wenn in Deiner Vorstelllung ein perfektes Bild des Sehobjekts vorhanden ist, können die Augen es gar nicht unscharf wahrnehmen.

Im Buch von E. Lierman/Bates gibt es auch nette Geschichten, wie bspw eine Schülerin perfekt sehen konnte, wenn sie sich auf gestellte Rechenaufgaben konzentrierte oder ein Mann die Sehtafel nur dann vollständig lesen konnte, wenn er dabei gleichzeitig laut 'America' sang (dem Armen ist das nicht so gut bekommen, denn als er auf diese Weise bei der Musterung für die Armee sein gutes Sehvermögen demonstrieren wollte, hat man ihn kurzerhand für verrückt erklärt und in eine Nervenheilansalt eingewiesen...).
http://www.iblindness.org/books/stories ... he-clinic/

(die letzte Geschichte:
he asked in a loud voice: "Do you mind if I sing 'America* while I am reading the card?"

I answered: "No, but perhaps the other patients might object Just wait a moment and I will ask the doctor."

Dr. Bates said that if singing was his way of relaxing, by all means let him sing. That was all that was necessary. He sang every word without a mistake, and after each verge he would stop long enough to read the card. After the first verse he read two more lines, 10/30. When he finished the hymn, he also finished reading the whole card without a mistake. He blinked his eyes as he moved his body from side to side, and I noticed a great change in the expression of his face. I directed him to sing "America" when he practiced reading the test card at home, every day. He left us In a very happy mood and promised to practice as he was told.

We did not hear from him until a year later when we received a letter from him, written from Bellevue Hospital, but mailed by a friend outside. In his letter he stated that he was all right, although he was confined. He also explained why he was sent there. It seems that when he applied at a recruiting station for enlistment, they found his vision imperfect. When he insisted that if they would only let him sing "America" his vision would at once become normal, the officers of the recruiting station considered this statement so absurd that they believed he must be crazy. He was at once sent to the insane ward of Bellevue, where he was promptly admitted. While there, he wrote a play of three acts, all about the doctors, the nurses, and patients. It was well written, and after he had persuaded some of the doctors to read it, they recommended his discharge.

He called to see us and I found hia vision normal, 10/10. His mental strain was relieved and did not return except temporarily, when he became excited and talked rapidly.


http://www.iblindness.org/books/lierman/ch4.html )
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Beitragvon Aniram » 01.01.2013 18:04

Noch eine Anmerkung zu Davids Blog-Eintrag:

Nachdem ich diese Ratschläge ein wenig ausprobiert habe, komme ich zu dem Fazit, dass es hilfreich ist, bewusst erst einmal darauf zu achten, bevor man die Aufmerksamkeit auf ein kleines Detail richtet:

Just take a few seconds to stop tensing the muscles around your eyes or face as you can and then let them be.


Und auch zwischendurch immer mal wieder drauf zu achten;

Keep checking to make sure you’re keeping your eyes relaxed and mostly unaffected by your visualization except to move along with your attention.


Allerdings kann das auch leicht dazu führen, dass man dadurch zu viel des Guten tut und die Augenmuskeln nicht nur entspannt, sondern sie quasi 'lahmlegt'.
Die Entspannung soll ja dazu führen, dass die Augenmuskeln leicht und flexibel in jedem Augenblich genau den erforderlichen Spannungszustand annehmen können.
Wenn man nun zu einseitig immer wieder bewusst auf Entspannung achtet, kann man sich so auch selbst behindern.
Irgendwie bleibt es doch immer eine Gratwanderung zwischen bewusster Einflussnahme und gezieltem Unterlassen bzw Zulassen...
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Beitragvon Susa » 01.01.2013 18:40

Hallo zusammen!
Erst einmal allen ein gutes Neues Jahr mit hoffentlich viel Klarsicht, Durchblick und was wir Noch-Maulwurfsartigen für unsere Sehkraft sonst noch brauchen können. :-)


>Wenn man nun zu einseitig immer wieder bewusst auf Entspannung achtet, kann man sich so auch selbst behindern.<

Ich weiß es nicht ...? Entspannung ist aus meiner unmaßgeblichen Sicht und Erfahrung mit Cantienica schon der Zustand, in dem und aus dem heraus der Muskel jederzeit "anspringen" und optimal das tun kann, was er soll. Entspannung im Sinne von Schlaffheit ist eigentlich keine Entspannung, sondern meist steckt eine Verspannung von Muskeln dahinter. Sie sind durch falschen Gebrauch z. B. verkürzt, dadurch "eingesperrt" und damit "lahmgelegt", was wie Schlaffheit/Schwäche wirken kann. Und andere Muskeln übernehmen dann ihre Arbeit.

Wie auch immer es sei, denke ich, dass es sinnvoll ist, immer mal wieder diesem feinen Muskelgeschehen in und um die Augen (und überhaupt im ganzen Kopf) nachzulauschen. Nur so kann man ja auf Dauer auch ein Gefühl für die unterschiedlichen Daseinszustände der Muskeln bekommen. Dann lernt man unterscheiden, was Entspannung ist und was nicht.
Aus meiner Körperarbeit kann ich zwei Sachen sagen:

a) Verspannungen an Muskeln und Muskelgruppen, die nicht gerade zu den großen, von außen leicht tastbaren Muskeln des Körpers gehören, spürt man in der Regel gar nicht, solange sie nicht dazu führen, dass Nerven geklemmt werden und Gelenke aufeinander scheuern. Zu diesen Muskeln gehört die gesamte Tiefenmuskulatur des Körpers und - so denke ich persönlich jedenfalls - die Augenmuskeln und viele Kopfmuskeln.

b) Kann man einen Muskel von "unentspannt" in "entspannt" überführen, so ist das mit einem unmissverständlichen Wohlgefühl verbunden. Man weiß dann, dass es "richtig" ist.

Beides, das Erspüren der Verspannung und das gezielte Auflösen, ist für Durchschnittsmenschen, zu denen ich mich zählen würde, eine Übungssache. Am Anfang spürt man gar nix oder wenig, ist sich auch unsicher. Es ist aber machbar, funktioniert mit der Zeit immer besser und zuverlässiger.

Wir machen im Cantienica-Training immer wieder auch Kopfmuskelsachen, vor allem mit den Augen. Da gab es neulich die folgende Übung:

1. entspannt auf dem Rücken liegen ("cantienische" Ausrichtung des Körpers natürlich idealerweise vorausgesetzt).
2. Augenlider schließen und die Augäpfel erspüren und wahrnehmen.
3. Die Innenwinkel der Augen Richtung Nasenwurzel zueinander"denken" - als wäre da so ein Goldfädchen, das sie miteinander verbindet.
4. Die Außenwinkel der Augen mit einem ähnlichen Goldfädchen um den Hinterkopf herum zueinander"denken".

Die beiden Augenwinkel jedes Auges sollen also sozusagen tendenziell voneinander weg. Wenn ihr ein angenehmes leichtes Zuggefühl spürt, ist es richtig. Wenn ihr nix spürt, ist es auch nicht schlimm, einfach alles nur vorstellen ... Das aktiviert die Muskeln auch schon.

5. Jetzt die Augäpfel in der Vorstellung Richtung Atlas bringen, also ins Kopfinnere hinein. Der Atlas ist der oberste Wirbelsäulenknochen, der die Schädelbasis trägt. Er hat zwei solche Mulden, man kann sich gut vorstellen, die Augäpfel darin "abzulegen". Damit das klappt, stellt euch vor, von diesen Mulden aus kämen zwei Hände und würden zart jeden Augapfel oben, unten, links und rechts mit den Fingerspitzen anfassen und Richtung Atlas ziehen. Dort legt ihr sie in die Mulden und lasst sie sich entspannen.

Dieses Ziehen kann man auch abwechselnd an beiden Augen durchführen, dann fühlt es sich an, als würden die Augen vor und zurück"wippen". Das tun sie natürlich nicht wirklich, aber damit bekommt man ein Gespür für die Augenmuskeln und ihre unterschiedlichen Spannungszustände.

Eine Steigerung dieser Übung ist, mit dem linken Auge (entspannt im Atlas "liegend" durch das rechte Ohr zu "schauen" und mit dem rechten Auge durch das linke Ohr, abwechselnd. Ihr könnt die Augen wirklich dorthin drehen, ist aber kein Muss. Ausprobieren, was euch besser gefällt. :-) Wenn es sich krampfig anfühlt: Aufhören und den entspannten "Liegezustand" der Augen neu aufbauen.

Viel Spaß!
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Psychische Konflikte und Sehen

Beitragvon Elke » 05.01.2013 00:57

Hallo liebe Sina,

das Thema "Zusammenhang zwischen dem Sehen und seelischen Konflikten " habe ich bereits vor Jahren auch hier im Forum angesprochen.
Du hast eine sehr schöne Zusammenfassung gemacht , aber leider sind die allgemeine Ausführungen nicht sehr hilfreich , um konkret das Thema anzugehen.
Es muss einen Weg geben , DEN seelischen Konflikt /Traumata zu entdecken -der die Fehlsichtigkeit bei einer bestimmten Person ausgelöst hat.

Es gibt unzählige Möglichkeiten solche Konflikte aufzulösen , aber
keine einzige Methode präzise und konkret so einen Konflikt zu entdecken.

Ich bin mir zu 100% sicher , dass die Ursache der Fehlsichtigkeit psychisch bedingt ist.
Ich habe jahrelang verschiedene Methoden studiert und erprobt -leider ohne Erfolg. Vor Kurzem habe ich mit einem Psychologiestudium angefangen und hoffe dadurch mehr Erkenntnisse zu gewinnen.

Ach ja, zu Thema "Wäre es so gewesen , wären alle kurzsichtig gewesen , weil jeder irgendwelche Konflikte /Traumata mit sich herumträgt ..."

Meine Antwort ist: Die Seele wählt bei jedem ein anderes Symptom um
ihre Nöte auszudrücken. Bei dem Einem sind es die Augen , bei dem Anderen der Darm oder das Herz....

Es sind auf jeden Fall spannende Geschichten , die sich hinter den Krankheiten /Symptomen verstecken :-).


Liebe Grüße, Elke
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Beitragvon Aniram » 05.01.2013 14:04

Hallo Elke

Es muss einen Weg geben , DEN seelischen Konflikt /Traumata zu entdecken -der die Fehlsichtigkeit bei einer bestimmten Person ausgelöst hat.


Ich denke, eine Hauptschwierigkeit besteht darin, dass, DER Knackpunkt sehr individuell ist und deshalb auch Lösungen nicht einfach vom einen auf den anderen Menschen übertragbar sind.
Das Ganze wird zusätzlich dadurch erschwert, dass man die zugrundeliegenden Konflikte oder Traumata nicht einfach so offenlegen kann, wenn so massive 'Schutzmechanismen' wie Fehlsichtigkeit einmal ausgebildet sind. Man kann das nicht so offen an sich heranlassen, vor dem man 'die Augen verschliessen muss', weil man es nicht bewältigen kann.

Davids Lösung, 'Augen und Geist' bewusst auseinander zu halten ( wie ich es hier: http://www.augen-training.com/psycholog ... html#17984 ) beschrieben habe, funktioniert vermutlich auch nur dann, wenn das zugrundeliegende psychische Problem bereits (wenigstes weitgehend) gelöst ist, die Fehlsichtigkeit aber noch weiter besteht - durch jahrelanges Sehhilfe-Tragen.
Man kann sich aber nach und nach auf beiden Ebenen herantasten; beides gleichzeitig 'im Blick' halten und Fortschritte auf der einen Ebene für die jeweils andere 'fruchtbar' machen.

Bei mir habe ich bspw eine grosse Übereinstimmung darin gefunden, wie ich die Welt mit den 'geistigen' und körperlichen Augen wahrnehme.
Und die Arbeit an meiner Sehkraft-Verbesserung hat mir schon ziemlich viel an Selbsterkenntnis gebracht und umgekehrt auch.

Der Ansatz bei den 'körperlichen' Augen ist am ehesten übertragbar, weil diese negativen Auswirkungen bei uns allen ziemlich gleich ausgefallen sind, auch wenn verschiedenartigste seelischen Ursachen zugrunde liegen.
So hat mich bspw der erwähnte Abschnitt aus Davids Blog dazu geführt, zu 'erspüren' , dass es da 'Stellen' in meinen Augenmuskeln gibt, an denen ich die Bewegung 'zurückhalte' und 'bremse' - was augenblicklich zu immer stärker werdenden Verspannungen führt, die sich sichelförmig über den halben Augapfel ziehen.
Ist dieser 'Bremspunkt' erst einmal ausgemacht, kann ich gezielt daran arbeiten und versuchen, 'loszulassen' - und ich merke, wie sich die Spannungen lösen und die dadurch bedingten Beeinträchtigungen der Sicht (Verzerrungen, Unschärfe) verschwinden.
Gruss
Marina
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Re: Psychische Konflikte und Sehen

Beitragvon Sina » 05.01.2013 19:27

Elke hat geschrieben: das Thema "Zusammenhang zwischen dem Sehen und seelischen Konflikten " habe ich bereits vor Jahren auch hier im Forum angesprochen.


Liebe Elke, :D

Das finde ich interessant: sag mir doch mal, wo du das angesprochen hast.
Viele Grüße

Sina :D
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Re: Psychische Konflikte und Sehen

Beitragvon Sina » 05.01.2013 20:19

Elke hat geschrieben: Es muss einen Weg geben , DEN seelischen Konflikt /Traumata zu entdecken -der die Fehlsichtigkeit bei einer bestimmten Person ausgelöst hat.

Es gibt unzählige Möglichkeiten solche Konflikte aufzulösen , aber
keine einzige Methode präzise und konkret so einen Konflikt zu entdecken.


Hallo Elke, :D

Ich glaube, dass es DEN Weg nicht gibt, sondern wie beim Neulernen des klaren Sehens, lauter kleine Klick-klick-klicks.

Bei mir ist es so, dass sich die Weitsichtigkeit über rund 10 Jahre ausgebildet und verfestigt hat. Eine Reihe unterschiedlicher katastrophaler Schicksalsschläge wirkte sich zunehmend traumatisierend auf mich aus. Schließlich war eine Weitsichtigkeit (u. a. psychosomatische Symptome: Hüfte, Nebenhöhlen, Zehverkrümmung) entstanden.

Entsprechen ist es ein längerer Weg, mich aus diesen problematischen Konflikten und Gefühlen, und den Konflikten, die vorher schon da waren, und den Boden für diese Traumatisierungen gelegt haben, rauszuarbeiten.

Ich sehe es auch als zweigleisigen Prozess:

a) Durch bewusstes Lernen des Zentralen Sehens heute, lerne ich viel darüber, wie die ursprüngliche Auge-Gehirn-Zusammenarbeit wieder neu ermöglicht werden kann.

Denn früher war mir ja nicht bewusst, was Auge und Gehirn tun, damit ich glasklar sehen kann.

b) Parallel dazu arbeite ich psychisch an den Konflikten, die sich dabei wieder zeigen und lerne die Konflikte und die dazugehörigen Emotionen zu verstehen und zulassen, die zu den traumatisierenden Zeitpunkten nicht verkraftbar waren.

Dazu kommt:

c) wenn ich Glück, bzw. alles verstanden habe, wird sich auch mein Körper wieder in einen gesunden Zustand zurückverwandeln. Dabei helfe ich mit Norbekov-Methode.

So ist es ein interessanter Bewusstwerdungs-Prozess, den ich durchlaufe, indem ich mich daran traue, meine Fehlsichtigkeit wieder aufzulösen.

Und in dem ich die Kommunikation mit meinem Körper vertiefen kann und wir Hand in Hand an meinem Heilwerden arbeiten können

Liebe Grüße

Sina :D
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Re: Psychische Konflikte und Sehen

Beitragvon sven » 05.01.2013 23:49

Elke hat geschrieben:Hallo liebe Sina,

das Thema "Zusammenhang zwischen dem Sehen und seelischen Konflikten " habe ich bereits vor Jahren auch hier im Forum angesprochen.
Du hast eine sehr schöne Zusammenfassung gemacht , aber leider sind die allgemeine Ausführungen nicht sehr hilfreich , um konkret das Thema anzugehen.
Es muss einen Weg geben , DEN seelischen Konflikt /Traumata zu entdecken -der die Fehlsichtigkeit bei einer bestimmten Person ausgelöst hat.

Es gibt unzählige Möglichkeiten solche Konflikte aufzulösen , aber
keine einzige Methode präzise und konkret so einen Konflikt zu entdecken.

Ich bin mir zu 100% sicher , dass die Ursache der Fehlsichtigkeit psychisch bedingt ist.
Ich habe jahrelang verschiedene Methoden studiert und erprobt -leider ohne Erfolg. Vor Kurzem habe ich mit einem Psychologiestudium angefangen und hoffe dadurch mehr Erkenntnisse zu gewinnen.

Ach ja, zu Thema "Wäre es so gewesen , wären alle kurzsichtig gewesen , weil jeder irgendwelche Konflikte /Traumata mit sich herumträgt ..."

Meine Antwort ist: Die Seele wählt bei jedem ein anderes Symptom um
ihre Nöte auszudrücken. Bei dem Einem sind es die Augen , bei dem Anderen der Darm oder das Herz....

Es sind auf jeden Fall spannende Geschichten , die sich hinter den Krankheiten /Symptomen verstecken :-).


Liebe Grüße, Elke


Hallo Elke,

schön was von Dir zu hören. Ich hätte nicht gedacht, daß ich das mal sagen würde aber ich denke ich stimme zu 100% mit Dir überein.

Ich sage immer der Körper folgt dem Geist.
Nicht die Augen müssen lernen, sondern man selbst, dann folgt der Körper dem natürlich nach.

LG

Sven
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Beitragvon Elke » 06.01.2013 00:29

Hallo Marina,

> Ich denke, eine Hauptschwierigkeit besteht darin, dass, DER Knackpunkt sehr individuell ist und deshalb auch Lösungen nicht einfach vom einen auf den anderen Menschen übertragbar sind. <

ja, ich denke genau so .


LG, Elke
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Beitragvon Elke » 06.01.2013 00:32

Hallo lieber Sven,

ja es freut mich auch sehr , dass wir der gleichen Meinung sind !


Liebe Grüße, Elke
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Beitragvon Flo » 06.01.2013 00:41

(momentan entfernt /Flo)

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Gefühle integrieren

Beitragvon Sina » 06.01.2013 10:08

Hallo Flo, :)

ich kann leider nicht so ein schönes Schaubild in meinen Beitrag setzen, weil ich noch nicht so weit in diese Kunst vorgedrungen bin.

Ich möchte aber dein Schaubild i. d. S. erweitern als


Körper --- Geist --- Gefühle --- Körper --- usw.


Denn grade in den traumatisierten und damit blockierten Gefühlen sitzt die Lösung, die dann auch wieder erlaubt, dass die Augen zu ihrer Klarsicht zurücklkehren können.

Wie auch immer wir wieder Kontakt zu diesen Gefühlen finden können.


Und die Lösung kann über alle 3 Türen in Gang gesetzt werden, und wirkt von dort aus dann auf die anderen beiden zurück..

Insoweit stimme ich dir zu, dass es ein sich fortlaufend anstoßender Kreislauf ist.

Liebe Grüße

Sina :)
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Beitragvon chris1 » 06.01.2013 11:03

Da möcht ich mich sehr gerne anschließen.

Egal wie man es angeht, über den Körper, den Geist oder die Gefühle - die anderen werden mit angestupst. Wenn man es zulässt. Wenn man die andern beiden festhält (ich glaub, das ist am ehesten, wenn man es über den Körper angeht, mit verbissener Bewegung beispielsweise), geht es glaub ich erst recht in die Hose. Aber das ist nur eine Theorie von mir (bin leider eine, die am meisten auf den Geist ausgerichtet ist. Aber ich übe gerade, mich den andern beiden Komponenten zu widmen).

Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon chris1 » 09.01.2013 22:50

Um mich einmal vom Augenauf-Augenzu - immer noch ein Kreis alleine :( zu erholen, schreib ich wieder mal etwas über die psychologischen Hintergründe.

Bei mir sind ja meine Augenprobleme in frühester Kindheit, wenn nicht in der Schwangerschaft entstanden.

Also ich nun vor einem Jahr das Visualtraining gemacht habe, fragten mich einige Leute, warum ich das so verbissen angehe (fanden die halt jedenfalls). Einer der wenigen, der mich damals verstand, war mein Mann. Der meinte, er könne das verstehen, dass ich so versessen darauf bin, das räumliche Sehen zu erlernen.

Eine Freundin fragte direkt: Warum machst du dir soviel Druck? Und erst jetzt, nach einem Jahr, erkenne ich den Sinn dieser Frage. Nachdem ich mit meinem Visualtraining wieder in diese Zeit zurückgehe, wo ich das eigentlich hätte lernen sollen, nehme ich auch den Druck wieder wahr, den ich damals hatte. Den ich damals in meinen Augen spürte (ich hatte erhöhten Augendruck).

Vielleicht hatte ich den erhöhten Augendruck ja nur deswegen, weil ich, bis ich zum Arzt vordrang, schon zwei Stunden in seinem Wartezimmer gesessen hatte mit anderen Kindern, bei denen die meisten ein Auge abgeklebt hatten (ich kann mich noch gut erinnern, wie arm die alle ausschauten) und deren genervten Müttern. Es war wohl nicht mein eigener Druck, ich glaube fast, dass ich den von meiner Mutter übernommen habe, die wahrlich besseres zu tun gehabt hätte als mit mir in diesem Wartezimmer zu sitzen. Damals waren die Ärzte noch Götter in Weiß...

Was ich jetzt tun werde (in dieser Hinsicht): vielleicht den Druck nochmals herzuholen versuchen (ich kann mich in diese Situation recht gut hineinversetzen) und hineinzuatmen in diese Situation und zu entspannen...

Chris
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