Sakkaden und Blickfolgebewegungen

Alternative Methoden, Naturheilkundliches, usw.

Beitragvon moobe » 17.04.2012 19:14

Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich schreib mal auf, wie ich es machen würde (und sogar auch mal hier irgendwo im Forum geschildert habe).
Also, ich würd so vorgehen:

Ich würde irgendeinen Baum o.ä. in der Nähe suchen, das ich scharf sehe. Es reicht, wenn das auch nur ein kleiner Schriftzug oder ein kleiner Fleck ist. Dann wechsle ich mit dem Fokus immer (natürlich durch dynamische Blickpunktverschiebungen) zwischen Optima und Pessima hin und her. Das Verhältnis ist ca. 1:7(Pessima:Optima), was heißt: 7 Blickpunktverschiebungen bei dem, was man als Optimum empfindet, und 1 kleine, kurze Blickpunktverschiebung kurz dahin, was man nicht gut sieht (Pessimum, hier die Laterne).

WENN plötzlich alles wieder unscharf werden sollte(passiert am Anfang), einfach Augen für 3-4 Sekunden schließen und dann aufs Optimum gucken ->Man sieht wieder scharf^^

Dann weitermachen. Sobald man von der Laterne IRGENDWAS (mit grßer Wahrscheinlichkeit irgendwo im "Glas") nur kurz scharf sehen sollte, dann immer öfter die Blickpunktverschiebungen auf diese Stelle, bis diese kleine scharfe Stelle einen Tick größer wird.

So, nun kommt etwas, das ich nicht erklären kann: Ab jetzt mache ich nicht mehr diese großen, sondern "kleinere " Blickpunktverschiebungen: Ich fokussiere zuerst dort, wo es scharf ist (evtl 20cm?) tiefer rein - stell dir das wie bei ner Digitalkamera vor mit dem Fokus. Ich schaue auf viel kleinere Sachen und mache "Miniblickpunktverschiebungen" innerhalb meiner Optimumstelle bis letztendlich ganz plötzlich alles scharf wird, also die ganze Laterne.


PUH! Sorry für die umständliche Schilderung, aber ich HASSE es einfach, wenn ich manchmal im Internet Dinge lese, die dann immer "zu" einfach und nicht ausführlich genug beschrieben werden und bei denen man sich dann immer fragt "das kann man jetzt aber auf 2 Arten machen, oder"?

Ich weiß, es ist schwer zu verstehen, wahrscheinlich noch nicht mal richtig, aber ich mache es momentan (glaub ich zumindest) so und es fühlt sich richtig an :D

Achso, ich wollte noch anmerken, dass wenn ich die Blickpunktverschiebungen DANACH nicht beibehalte, das alles SOFORT wieder einen Tick unscharf wird.


Ich habs ziemlich ausführlich geschrieben, aber in der Praxis dauert das 2 bis MAXIMAL 5 Sekunden.



LG Moobe^^
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Beitragvon Flo » 17.04.2012 19:17

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Beitragvon Flo » 17.04.2012 19:29

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Beitragvon Flo » 17.04.2012 19:41

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Beitragvon moobe » 17.04.2012 19:46

Eigentlich meinte ich den JETZT Zustand, also während des Praktikums, hab also doch nicht gelogen^^

Aber in der Schulzeit, wenn ich lernen muss und es darum geht, alle Zeit, die ich dann noch übrig habe, zum Schlafen zu benutzen, kann ich es mir "nicht leisten", alle paar Sekunden in die ferne zu gucken, ich kann so nicht konzentriert arbeiten. Und wie man dynamische Blickpunktverschiebungen in der Nähe macht, tja, davon bin ich noch weit entfernt, bis ich gelernt habe, wie die gehn... Schade eigentlich, denn die sind für einen Schüler eigentlich am wichtgsten. Ich könnte ja mal meinen Bruder fragen, aber irgendwie komm ich mir dabei doof vor.

"Sag mal Bruder, wie liest du eigentlich ein Buch?" :o

Flo hat geschrieben:[Zitat vorübergehend entfernt. (3) /Flo]


Mir ist aufgefallen, dass ich viel mehr auf die Natur (vor allem Grünes, also z.B. Bäume oder Büsche) achte und sie mir viel genauer anschaue. Außerdem schaue ich den Menschen viel öfter ins Gesicht (vor allem auf die Augen). Das empfinde ich sogar als Optimum und mit meiner schon beschriebenen Art, Dinge scharf zu machen, werden die Gesichter von Menschen dann immer sehr scharf!
Und wie gesagt, höre ich auf, auf die Gesichter zu schauen, wird alles unscharf :o Es fällt den Läuten aber nie so auf, dass ich sie ständig ansehe, da ich halt nicht auf sie starre, sondern sie halt zentral im Blick habe (das ist sogar ne Erfahrung von heute). Durch die Blickpunktverschiebungen merken sie es also nicht meine ich damit, obwohl ich die Menschen heute ununterbrochen angeschaut habe^^

Flo hat geschrieben:[Zitat vorübergehend entfernt. (3) /Flo]


Gestochen scharfe Bilder (V>0,9) habe ich gefühlsmäßig nur bei sehr gutem Licht(=draußen), da ich, wenn ich halt scharf sehe, oft auch durch meine oben beschriebene Methode auch versuche, Schriftzüge scharf werden zu lassen. Das ist z.B. bei Autos so: Da sehe ich sie scharf(=keine Doppelbilder/verschwommene Bilder etc..), aber wenn ich dann nen kurzen Blick aufs Autoschild werfe, sehe ich, dass das nicht scharf ist, und wechsle dann immer zwischen irgendwas Grünem und dem Autoschild hin und her. Bei Autoschildern klappt es fast immer, bei Straßenschilder (also da, wo die Namen der Straßen stehen) viel seltener und bei großen Schriften muss ich aufpassen, die Blickpunktverschiebungen klein zu halten (auch wenn sich etwas Anderes anbeitet^^), da sich manchmal dann auch Doppelbilder einschleichen können :D

Flo hat geschrieben:[Zitat vorübergehend entfernt. (3) /Flo]


Das kann gut möglich sein :o Das mache ich wohl fast immer...


LG Moobe
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Beitragvon moobe » 17.04.2012 19:51

Hmm, okay. Aber wie gesagt, bin richtig dabei, das zu perfektionieren, und das ist wie so eine sich ausbreitende [mir fällt kein Wort ein], das sich von der Mitte des Blickfeldes ausbreitet nach außen und das innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde und alles wird scharf^^

Aber stimmt, jetzt wo ich drüber nachdenke: Das ist ja rein was Optisches, das heißt ich kanns echt etwas ruhiger angehen. Aber das, was Aniram schreibt, würde bei mir (wie schonmal gesagt), nach 100 Jahren nicht zu Erfolgen führen >.> Das echt doof -.-
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Beitragvon Flo » 17.04.2012 19:58

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Beitragvon Aniram » 17.04.2012 21:01

Danke für die Daumen, Flo :oops:

Flo hat geschrieben: Denn bei mir hat es so eben auf Dauer nicht funktioniert – sondern immer nur für eine kurze Zeit


Genau das ist mein Problem; ich bekomme ein (manchmal sogar sehr) scharfes Bild immer nur für eine kurze Zeit. Diese schärferen Phasen werden zwar häufiger, aber zwischendurch wird es wieder unscharf.
Die Doppelbilder machen mir aber noch mehr zu schaffen als die Unschärfe; die kann ich noch weniger dauerhaft verschwinden lassen (beim Fernsehen habe ich oft ein glasklares Bild mit einem weniger deutlichem Doppelbild - das ich ganz gut ignorieren kann -, aber die kleine Schrift ist dann nur aus einem ganz bestimmten Blickwinkel lesbar).
Bisher habe ich noch kein besseres Rezept gefunden, aber ich arbeite dran :wink: .
Gruss
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Beitragvon Nicole » 17.04.2012 21:39

Laternenmast

Ich kann nur sagen, wie ich es mache:

Zuerst möglichst kleine Blicksprünge: mit 1 beschriftet
Wenn das nicht hilft, größere Blicksprünge: mit 2 beschriftet

Bei mir klappt aber schon die erste Variante, wie ich gerade heute Abend wieder auf einer Sitzung feststellen konnte.

Variante 3 habe ich in rot eingezeichnet, halte ich aber nicht wirklich für sinnvoll, weil die Abstände für zu weit auseinander halte .............
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Beitragvon Flo » 17.04.2012 22:15

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Beitragvon Flo » 17.04.2012 23:07

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Beitragvon dodo » 18.04.2012 07:45

Mir ist aufgefallen, dass ich viel mehr auf die Natur (vor allem Grünes, also z.B. Bäume oder Büsche) achte und sie mir viel genauer anschaue. Außerdem schaue ich den Menschen viel öfter ins Gesicht (vor allem auf die Augen). Das empfinde ich sogar als Optimum und mit meiner schon beschriebenen Art, Dinge scharf zu machen, werden die Gesichter von Menschen dann immer sehr scharf!


Interessant, was du schreibst, moobe. Mein Sohn hat mir erzählt, dass er sehr oft die Augen von Gesprächspartnern scharf sieht. Das findet er fantastisch und er meinte: "das recht mir fast schon... "
Dieser Tiefstapler!! - *grins*

Vielleicht macht die Erläuterung an einem Beispiel deutlicher, worum es geht: Nehmen wir einmal das Laternenmast-Problem, also die Unfähigkeit, Laternenmasten (wie es sie überall gibt) mühelos jederzeit komplett scharf zu sehen. Etwa solche, wie diesen hier – Höhe normalerweise ungefähr 5 bis 7 Meter:


Bates hat doch auch betont, wie wichtig das Interesse am zu sehenden Objekt ist. Demnach ist es völlig logisch, dass man Gesichter/Augen eher scharf sieht als triste Laternenmasten. Da fehlt vielleicht einfach der echte Wille!

Grüße von
dodo
:D

.
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Beitragvon Aniram » 18.04.2012 08:08

Guten Morgen
Eine Überprüfung am realen Sehobjekt hat ergeben, dass ich - beim 'Hoch- und Runterfahren' am Masten - doch mehr nach links und rechts abweiche als gedacht; quasi um den Masten gegen die Umgebung abzugrenzen, ihn 'heraus zu lösen'.
Hattest du das gemeint, Flo?
Gruss
Marina
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Beitragvon sven » 18.04.2012 11:47

@dodo: Für mich sind Gesichter sehr schwer. Ich sehe den Leuten nicht gern ins Gesicht. Von wegen logisch.
Schoene Gruesse

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Beitragvon sven » 18.04.2012 13:29

Bei mir sieht es so in der Art aus:
Dateianhänge
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laternenmast5dbem.png (108.81 KiB) 870-mal betrachtet
Schoene Gruesse

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