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 | Sehschwäche und Sterbefall |  |
Verfasst am: Fr 21. März 2008 11:12 |
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| Buschra |
| Junior Mitglied |

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Hallo Zusammen,
hier habe ich lange nicht mehr geschrieben. Die letzten Monate habe ich mein Augentraining sehr vernachlässigt, weil mein Vater schwer krank war und ich deswegen viel zu tun hatte.
Wegen meinem Lymphödem habe ich, wenn ich abends Zeit hatte, mich mit Entstauungsgymnastik beschäftigt, denn meine Sehschwäche ist ja nicht so ausgeprägt wie das Ödem, da habe ich Prioritäten setzen müssen wegen Zeitmangel.
Nun ist mein Vater vor zwei Wochen gestorben. Seit dem bin ich deutlich kurzsichtiger geworden.
Hat jemand hier schon ähnliches erlebt? geht das nach ein paar Monaten wenn die Trauer halbwegs verarbeitet ist wieder weg, oder ist es eher warscheinlich, das sich der Zustand der Augen so manifestiert?
Liebe Grüße
Buschra |
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_________________ Nur heute... sei nicht ärgerlich. ....sorge dich nicht. ...sei dankbar. ...arbeite hart. ...sei nett zu deinen Mitmenschen. (Übersetzung nach Mikao Usui) |
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Verfasst am: Fr 21. März 2008 12:38 |
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| Nicole |
| Administrator |

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Liebe Buschra,
tut mir leid, dass dein Vater so schwer krank war und nun gestorben ist.
Kaplan hat viele Fälle in seinen Büchern beschrieben, wo nach gravierenden Ereignissen die Sehkraft nachließ.
Der Tod (und auch schon eine schwere Krankheit) eines nahen Angehörigen können meiner Meinung nach schon etwas "auslösen", was die Sehkraft mindert.
Ich kann dir ein Buch empfehlen von der Sterbeforscherin Kübler-Ross:
Über den Tod und das Leben danach.
10. Auflage. Silberschnur Verlag, Güllesheim 2002, ISBN 3923781024
(Vielleicht gibt es inzwischen auch eine neuere Auflage)
Sie beschreibt darin eine Szene, wo eine verstorbene Frau bei ihr im Büro erscheint, um ihr noch etwas wichtiges mitzuteilen.
lg
Nicole |
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Verfasst am: Fr 21. März 2008 22:26 |
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| Buschra |
| Junior Mitglied |

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Hallo Nicole,
Danke für die schnelle liebe Antwort.
Das ist eine gute Idee mit dem Buch. Bisher habe ich Bücher mit dem Thema Tod gar nicht so sehr beachtet, weil ich so nahe damit noch noch nicht konfroniert wurde. Da werde ich mal nach dem Buch schauen und im Buchladen schauen was es darüber noch gibt.
Und vielleicht komme ich ja wieder dahin meine Entstauungsgymnastik mit Augenübungen zu vermischen. Eine Zeitlang habe ich das hinbekommen.... naja darüber nachdenken und hier schreiben ist ja schonmal ein Schritt in die richtige Richtung....
Alles Gute
Buschra |
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Verfasst am: Sa 03. Mai 2008 12:08 |
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| johnny |
| Junior Mitglied |

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Hallo Buschra,
hab mich vor kurzem auch mit dem Thema "Tod in der Familie" auseinandersetzen müssen und hab mich ca. 2-3 Wochen nach dem Tod meines Onkels ein Buch zur traditionellen chinesischen Medizin besorgt.
Die wesentlichen Erkenntnisse daraus waren:
Trauer schlägt sich organisch auf die Leber und Lunge nieder.
Mein Homöopathe (der nach trad.chin.Medizin behandelt) sagte mir das die "alten Chinesen" eine Verbindung zwischen Augen und Leber festgestellt haben. Das wäre meine (noch ziemlich oberflächliche) Erklärung für die nachlassende Sehschwäche.
Als Gegenbeweis könnte man vielleicht andere Einträge in diesem Forum sehen, nach denen viele schon von einer Seh-schärfen-Verbesserung berichtet haben, wenn sie Freude empfinden.
In dem Buch wird dazu geraten, Trauer vor allem durch Bewegung und Singen zu verarbeiten. Darüberhinaus Alkohol und Rauch(ige Räume) stark zu meiden. Meine Erfahrungen und Eindrücke in Zusammenhang mit dem Tod meines Onkels bestätigen die Aussagen der "alten Chinesen"
Ich wünsche Dir viel Kraft um mit Diesem schweren Verlust klar zu kommen!! |
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Verfasst am: Di 06. Mai 2008 12:05 |
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| SonneDesSuedens |
| Junior Mitglied |

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Hallo Buschra,
erstmal herzliches Beileid.
Eine Trauer zu verarbeiten kann sich von Mensch zu Mensch sehr schieden auswirken. Jeder verarbeitet das ja von seinem Typ her unterschiedlich.
Ich kann dir empfehlen es doch mal mit einer Selbsthilfe-Gruppe für Trauernde zu probieren oder wie Nicole schon angedeutet hat, sich näher mit dem Tod zu beschäftigen.
Prinzipiell merk ich auch immer, wenn ich psychisch belastet bin, dass sich dies irgendwo im Körper auswirkt. |
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