''Stereoskopische Visuskomparation (und ggf. -optimierung)''

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''Stereoskopische Visuskomparation (und ggf. -optimierung)''

Beitragvon Flo » 17.01.2014 18:48

Hallo. Bild

"Wie kann man möglichst exakt, möglichst mühelos und möglichst ohne in den natürlichen ('normalen') Sehablauf einzugreifen, bestimmen bzw. wahrnehmen bzw. vergleichen bzw. positiv beeinflussen, wie scharf gerade das eine Auge sieht und wie scharf gerade das andere?"

Zu diesem Zwecke positioniere man sich so, dass sich in ausreichend großem (aber nicht zu großem) Abstand vor einem selbst ein ausreichend breites (aber nicht zu breites) senkrecht stehendes Blickhindernis vor dem Anblick einer im Hintergrund befindlichen ausreichend gleichmäßigen und ausreichend detaillierten Sehszenerie befindet. Das kann zum Beispiel die vertikale Mittelstrebe eines Fensterrahmens mit mehreren einzelnen Fensterelementen sein oder auch ein Laternenmast, ein mitgeführter Notizblock, ein Handy, einfach nur eine Hand oder etwas Vergleichbares. Hier ein Beispiel:

Bild
...............(Klick für Vollgröße)

Nun betrachtet man mit beiden Augen die Sehszenerie im Hintergrund. Das Bild stellt sich aufgrund der Überlagerung der Seheindrücke beider Augen dann im Gesamtüberblick ungefähr so dar:

Bild
...............(Klick für Vollgröße)

Das für obige Fragestellung Interessante an diesem Seheindruck ist nun das Folgende: Der transparent "überschattete" Bereich A des wahrgenommenen Seheindruckes der im Hintergrund befindlichen Sehszenerie wird ausschließlich vom linken Auge bereitgestellt und Bereich B ausschließlich vom rechten. Man kann auf diese Weise also ganz bequem, mühelos und "so lange man will" (ermüdungsfrei) die Sehschärfe beider Augen einzeln wahrnehmen, sie vergleichen... und die jeweiligen Schwankungen bzw. Veränderungen der Sehkraft der beiden Augen "live" mitverfolgen und sie gegebenenfalls mittels zweckmäßiger Sehpraxis auch "gezielt" und "einzeln" positiv beeinflussen. Man darf sich nur nicht von dem Sichthindernis im Gesichtsfeld-Vordergrund (übermäßig) ablenken bzw. irritieren lassen.

Der entscheidende Vorteil dieser Methode gegenüber anderen liegt darin, dass man bei Verwendung keines der beiden Augen schließen oder abdecken muss. Das heißt, man erlangt so ganz mühelos Zugang zu einer sehr einfachen und dennoch sehr genauen Vergleichsmethode, die letztlich sogar noch präziseres bzw. "sehalltagsähnlicheres" Feedback erlaubt, als sie "einäugiges Sehen" liefern könnte; einfach weil bei dieser Methode die Seheindrücke beider Augen gleichzeitig bereitstellt werden und beide Augen weiterhin vollständig und aktiv am Sehprozess beteiligt bleiben.

Gruß, Bild
Flo
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