süsserZahn trainiert die Augen

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

süsserZahn trainiert die Augen

Beitragvon süsserZahn » 15.02.2011 16:35

Hallo,
habe auch hierher gefunden.
Lese zur Zeit Leo Angart und Janet Goodrich und bin felsenfest entschlossen das Thema Augentraining nun einmal gezielt anzugehen.

Aktuelle Werte -5,75 beidseitig, Zylinder rechts -1,00/ Achse 25, links -2,25, Achse 152
Alter: 31, Brille schon seit dem Kleinkindalter, ständige Verschlechterung die letzten Jahre durch Bildschirmarbeit
Das linke Auge dreht nach links ab, dominant ist das rechte Auge, habe manchmal das Gefühl, dass links "ausgeschaltet" ist.

Mal sehen, ob sich meine Werte generell bessern lassen ...

Gruß an alle vom süssen Zahn
Zuletzt geändert von süsserZahn am 20.07.2011 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon süsserZahn » 25.02.2011 08:40

ich schreibe hier mal weiter.

Das war mein letztes Ergebnis im Oktober 2010:
Sphäre (sph) rechts: -6,00
Sphäre (sph) links: :-5,50
Zylinder (cyl) rechts: :-1,25
Zylinder (cyl) links: :-2,75
Achse (A°) rechts: :25°
Achse (A°) links: :150°

Diese Brille empfinde ich nicht als angenehm. Der Optiker (su) meinte das Glas wäre evtl. nicht richtig eingepasst / eingeschliffen.

Gestern war ich nun beim Optiker - trotz allem Graus.
Ich hab von Anfang an mit offenen Karten gespielt: Dass ich Sehtraining mache und dass ich keine Kundin werde, weil mir die Gläser beim Optiker schier unbezahlbar sind.
Der Optiker war zwar offenbar kein Freund des Sehtrainings. Auf die Frage, was ich mir davon erhoffe hab ich geantwortet, dass ich hoffe, dass sich meine Augen nicht weiter verschlechtern. Da hat er genickt. Passt also noch in sein Weltbild. Aber er ist scheinbar nicht davon überzeugt, dass sich etwas bessern könnte. Aber nichts desto trotz unterstützt er mich dabei.

Nun der Schock:
Meine Werte haben sich seit Oktober verschlechtert:
R -6,5, Zyl.: -1,5 Achse 165
L -6,0 Zyl: -3,0 Achse 28

Was mich dabei ganz besonders erschreckt hat, ist der veränderte Zylinder. Seit ungefähr zwei Wochen trainiere ich mässig mit dem tibetischen Rad.
Mein Zylinder ist seit mind. 5 Jahren gleich geblieben und nun innerhalb eines halben Jahres diese Verschlechterung?
Die Achsen haben sich komplett verschoben.
Ist das nun insg. ein eher gutes Zeichen im Sinne von tibetisches Rad wirkt?

Wir haben dann mit der Eumelbrille getestet, wie weit ich runtergehen kann.
Wenn ich die Zylinder komplett rausnehme sehe ich schlechter, klar! Ist aber nicht so krass, dass ich sagen würde geht gar nicht.
Dann haben wir jeweils 1 Dioptrie weggenommen. Nun, ich denke den Text hier den ich schreibe könnte ich nicht mehr gut sehen. Bei 0,5 Dioptiren weniger wäre das wohl noch gegangen.

Einen Test in freier Natur hab ich mit der Brille nicht gemacht. Aber ich lauf mit meinen Werten auch komplett ohne alles spazieren, dann werd ich mit einer derart abgeschwächten Brille daheim und beim spazieren gehen auch zurecht kommen. Supermarkt müsste auch noch gehen.

Jetzt ist nur meine Frage ... wenn ich eine ganze Dioptrie rausnehme, werd ich so Texte wie den hier nicht 100pro lesen können. Sollte ich dafür nochmal die Brille ausleihen (vll. macht er das?)

:-( gefrustet und ratlos bin

Kann ich was "kaputt machen", wenn ich gleich um eine Dioptrie abschwäche? Oder lieber erst eine halbe nehmen?

Positiv am Besuch beim Optiker war, dass er bereit ist mich weiter zu betreuen und dass er auch den Einbau der Gläser übernimmt. Er meint bei Zylinder und bei meinen Werten wäre das wichtig und würde online nicht so einfach gehen.

Mich irritiert an der ganzen Sache sehr, dass die Werte vom Optiker so stark von meinem Empfinden abweichen. Die Brille, die ich jetzt trage hat wie gesagt li u re -5,75 + die jeweiligen Zylinder. Ich sehe rechts nicht scharf. Links könnte es vll. etwas besser sein, aber insg. finde ich die Brille ok.

Noch eine Frage:
Ist ein Optiker der Funktionaloptometrie macht für mich auch geeignet, oder sollte ich mir lieber jemand aus dem Sehforum aussuchen?
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Beitragvon süsserZahn » 29.04.2011 13:39

ich halt mal mich selbst und euch auf dem laufenden

die letzte Messung beim Augenarzt ergab ja neue und erfreuliche Werte.
Der Astigmatismus ist seit Oktober unverändert, ein Keratokonus liegt nicht vor.
Die neuen Werte:
R -5,75/-1,25/25°
L -5,25/-2,75 150°
Also weniger als bei der letzten Messung im Oktober.
Das mag natürlich daran liegen, dass ich im Okt nach der Arbeit (PC) beim Arzt war und diesmal hatte ich an dem Tag frei.

Inzwischen stelle ich sehr häufig fest, dass ich trotz meines verschwommenen Sehens sehr gerne die Brille weg lasse. Gerade draussen. Oder wenn ich in der Wohnung bin und nichts spezielles zu tun habe.
Es stört mich nicht mehr, nicht scharf zu sehen. Ich empfinde das inzw. auch zunehmend als angenehm und schön.

Ich arbeite derzeit in erster Linie mit dem Goodrich-Buch. Und empfinde die Übungen tatsächlich als Spielerei. Es macht mir Spaß.
Täglich schaffe ich es noch nicht. In erster Linie in der Mittagspause. Aber am Wochenende, vergess ich es meistens.

Die nächsten Tage werde ich meine unterkorrigierte Brille bestellen. Freue mich schon auf neue Erfahrungen.
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Beitragvon Nicole » 29.04.2011 14:52

Hi,

ich kann deinen Frust gut verstehen.
Subjektiv und objektiv klaffen manchmal auseinander.

süsserZahn hat geschrieben:Noch eine Frage:
Ist ein Optiker der Funktionaloptometrie macht für mich auch geeignet, oder sollte ich mir lieber jemand aus dem Sehforum aussuchen?


Klar ist der für dich auch geeignet.
Es ist ein ganz normaler Optiker, der jedoch noch Zusatzausbildungen absolviert hat.
Einer, der meist auch eher versteht, dass man Sehen verbessern kann. :wink:

Wieso sind mir deine Beiträge vom Februar durch die Lappen gegangen? :?:

Ist ja schön, dass beim Augenarzt nun doch wieder etwas weniger rausgekommen ist. :D

lieben Gruß
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Beitragvon süsserZahn » 02.05.2011 08:46

Hi Nicole,

gefrustet bin ich inzw. natürlich nicht mehr :D Wenns auch nur ne klitzekleine Verbesserung ist, so ist es doch immerhin eine VERBESSERUNG.
Das hatte ich die letzten Jahre ja so gar nicht.

Danke noch für Deine Info zum Optiker. Ich werde es jetzt einfach riskieren und auf eigene Faust starten.
Die online-Brillen sind preiswert genug, dass man sich das trauen kann.
Ich werde also heute noch bestellen. *freufreu*

Hab auch noch eine alte Brille dabei, die ich gerade kurz am PC teste um mir mit der Stärke die ich bestellen werde Klarheit zu verschaffen.
(Werte: R -5,00/-1,00/25, L -5,75/-2,25/152)
=> Rechts lese ich am Bildschirm ohne jede Einschränkung. Dafür reicht es vollkommen aus. Ab 2 Meter wird es unscharf.
Links ist überkorrigiert, das merk ich sofort. Aber ich merke auch, dass ich beim beidäugigen Sehen recht scharf sehe, links also "ein" ist.

Bzgl. Astigmatismus bin ich auch in mich gegangen.
Ich werde am rechten Auge den Zylinder komplett rauslassen. Am linken Auge bin ich unschlüssig. Wahrscheinlich werde ich wohl doch erst mal nur um die Hälfte reduzieren. Ich denke so sehe ich besser und vermeide, dass mein Gehirn das linke Auge wieder deaktiviert, weil es zu schlecht sieht. Oder ich lasse den Zylinder komplett raus und reduziere die Sphäre nicht. Ähnlich wie jetzt bei den Linsen.
Bzgl. der Sphäre überlege ich links auch noch. Wenn ich links durchs rechte Glas der o.g. alten Brille auf den Bildschirm schaue, sehe ich fast scharf. Ist halt immer schwer zu sagen, wenn man das Glas nicht richtig vorm Auge hat. ich habs eben recht schräg ans Auge gehalten, dann passt das Bild perfekt. Schwer abzuschätzen, wie das dann mit der richtigen Brille aussehen wird.
Ich geh da noch in mich ...
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Beitragvon süsserZahn » 02.05.2011 09:19

gut, wenn man sich alles aufhebt.
Der Optiker, der zunächst sogar noch schlechtere Werte für mich ermittelt hat (L-6,0, R-6,5), hat mir ein Kärtchen mitgegeben.
=> links -5,0 ohne Zylinder ergibt demnach einen Visus von 0,8
also passt das doch perfekt :D, ich werde somit auch links keinen Zylinder mehr einschleifen lassen
=> rechts -5,5 ohne Zylinder macht einen Visus von 1,0
ich werde es wagen und rechts auch auf 5,0 runtergehen

Huch, ist das spannend :roll: [/b]
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Beitragvon süsserZahn » 11.05.2011 07:30

ich hab sie, ich hab sie :dance:

Die Schrift am Bildschirm kann ich mit beiden Augen lesen. Rechts besser.
In die Ferne wird es erwartungsgemäss unscharf. Aber Radfahren funktioniert einwandfrei und ich meine auch, dass es jetzt nach 1h schon etwas schärfer geworden ist.
Zu Anfangs muss ich noch darauf achten, dass ich mich nicht verkrampfe, also das was ich sehe einfach so akzeptiere.

Meine Augen arbeiten zusammen - ich sehe das "Tor" jederzeit sofort.
Will jetzt als nächstes mit der Perlenschnurübung anfangen.
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Beitragvon Aniram » 11.05.2011 13:38

süsserZahn hat geschrieben: Aber Radfahren funktioniert einwandfrei und ich meine auch, dass es jetzt nach 1h schon etwas schärfer geworden ist.
Zu Anfangs muss ich noch darauf achten, dass ich mich nicht verkrampfe, also das was ich sehe einfach so akzeptiere.


'Die Unschärfe bewusst zulassen', dazu muss ich mich auch immer wieder ermahnen, wenn ich keine oder meine unterkorrigierte Brille trage ( meine ist allerdings sehr unterkorrigiert: -2/-5 statt der verschriebenen -4,5, Asti-1,5 /-8 ).
Aber, wenn ich versuche, die Unschärfe zuzulassen und bewusst nicht dagegen anzugehen, dann wird paradoxerweise die Sicht wesentlich schärfer statt unschärfer; gleichzeitig spüre ich, wie sich die Augenmuskeln entspannen - dieser Entspannung bewusst noch weiter nachzugeben, tut sehr gut und entspannt gleichzeitig den ganzen Körper (wahrscheinlich war deshalb bei der letzten Kontrolluntersuchung nach der Op mein Augendruck so extrem niedrig - 10 statt wie sonst 15/16 -; ich hatte gerade diese 'Entspannungsmethode' entdeckt und ausgiebig angewandt).
Wenn du dann merkst, dass sich die Augen gut entspannt haben, versuche, an einzelnen, kleinen Punkten 'in die Tiefe zu gehen; das bringt sehr viel, besonders beim Radfahren, da hast Du ganz viele verschiedene Entfernungsbereiche zum 'anvisieren'.
Noch ein Tip zum Radfahren: Ich habe meine Brille (zum Radfahren nehm ich die etwas stärkere: -3,5/-6) ganz vorn auf die Nasensptze gesetzt, mit Brillenkette gesichert, und über den Rand geguckt - ein herrliches Gefühl. Inzwischen fühle ich mich auf kleinen Strässchen durch die weiten Felder so sicher, dass meine Brille nur noch griffbereit um den Hals hängt. Ich setze sie nur auf, wenn ich zB an eine gefährliche Kreuzung komme oder in das 'Gewusel' des Stadtverkehrs eintauche.
Jetzt geniesse ich meine tägliche Radrunde noch viel mehr.
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Beitragvon süsserZahn » 11.05.2011 14:27

Ja, Aniram ich glaub das ist echt die Lösung.
ich empfinde auch das was ich ohne Brille sehe heute als "ausreichend" fürs Spazieren gehen. In der Wohnung, zumindest wenn ich etwas zu tun habe, noch nicht. Früher hätte ich die Brille nicht für 5 Minuten abgesetzt, weil ich "ohne doch blind bin".
Inzwischen ist es sogar so, dass ich die Unschärfe zu geniessen beginne. Allerdings nur, solange ich "sinnlos" unterwegs bin. Auf dem Weg zur Post, zum Bäcker etc. Nicht aber, wenn ich dann den Laden betrete, da greife ich zur Brille.

Beim Radfahren habe ich letzte Woche schon an Dich gedacht. Und die Brille kurz auf die Stirn geschoben. Du hast das hier schon mal geschrieben, dass du Radfahren ohne Brille geniesst.
Auf Nebenwegen reicht es vollkommen. Evtl. Hindernisse würde ich trotzdem noch rechtzeitig sehen. Wo mehr los ist und vll. auch sehr schnelle Reaktionen nötig wären, setz ich sie lieber auf.

Deine Entspannungsmethode versuche ich auch mal.

Und ich bin schon am überlegen mir für meine andere Brille daheim noch stärker unterkorrigierte Gläser zu besorgen. Dass ich quasi eine vollkorrigierte Brille fürs Auto fahren, eine leichter unterkorrigierte für die Arbeit und noch eine stark unterkorrigierte für die Freizeit habe.
Ich stell mir das zwar gerade etwas kompliziert vor mit drei Brillen, aber warum nicht.
Werd mir das noch überlegen.

Einen ganzen Tag ganz ohne Brille würde nicht gehen. Mit einer stark unterkorrigierten Brille - vielleicht nur noch 4,00 oder sogar weniger auf beiden Seiten - schon eher.

Was mich überrascht: Der Astigmatismus links beeinträchtigt mich bei weitem nicht so stark, wie ich dachte.
Wenn ich das jetzt schreibe und das rechte Auge zukneife, ist es zwar unscharf und ich merke somit, dass das rechte Auge im Gesamtbild wieder dominiert, aber ich sehe links nicht so unscharf, dass es gar nicht gehen würde.
Also werde ich mich die nächsten Woche wohl vermehrt meinem Astigmatismus zuwenden: tibetisches Rad oder Herzrad.
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Beitragvon süsserZahn » 06.06.2011 08:34

ich hab mich nun weiter vorgewagt.
Das letzte (lange) Wochenende hatte ich meine Brille kaum auf. Verbesserungen der Sehleistung merke ich von daher noch keine, aber ich habe mir wesentlich weiter unterkorrigierte Gläser bestellt, nämlich mit -3,00.
Wenn ich Urlaub habe, werde ich versuchen ausschliesslich diese Brille oder auch gar keine Sehhilfe zu tragen. Mal sehen, wie ich damit zurecht komme.
Ich halt mir die Scheiben grad vor die Nase => Die Schrift hier, wäre nur noch sehr schlecht zu erkennen. Aber wenn ich das Bild etwas größer stelle, könnte es gehen.

Als Übungen mache ich momentan
- tibetisches Rad
- 3 Punkte Übung
- Sonnen
- Palmieren
- liegende acht (wie lange soll man das eigentlich machen, als Übungseinheit?)
- sehr, sehr selten Posaunen

Ich bin eher nachlässig, was die Übungen angeht. Am Wochenende vergesse ich meistens komplett die Übungen zu machen. Das tibetische Rad schaffe ich auch nicht jeden Tag 3x. Letzte Woche seh ich gerade, war ich in der Beziehung seeeehr faul. Habs insg. nur 6x geschafft. :oops:
Aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es überhaupt was bringt. Ganz so einfach, wie Angart schreibt ist es wohl doch nicht, den Astigmatismus wegzutrainieren.
Bzw. - WORAN würde ich denn merken, dass sich was tut?
Der Astigmatismus-Spiegel erscheint mir nämlich komplett unverändert.
Und zwar unabhängig davon, ob ich an einem Tag mehr oder weniger trainiert habe. :?:

Die Übung mit der Sehtafel hab ich noch nicht so ganz kapiert. Hatte auch zu wenig Zeit mich damit auseinander zu setzen.

Was mir auffällt: ab und an beginnt es auch ohne Brille klar zu werden. Es "blitzt" auf. Ich weiß nicht, ob ich mir das einbilde und die Ursache dafür eher in Richtung Blinzeln oder Tränenfilm zu suchen ist.
Aber, wenn ich ähnlich wie bei der 3-Punkte-Übung einen Punkt (z. B. Auto Kennzeichen) über mehrere Augenblicke ansehe, ohne zu blinzeln, kann ich etwas erkennen und das Kennzeichen lesen. Auch wenn ich ohne Brille nicht mal ansatzweise ein Schriftbild sehe. Das hat mich beeindruckt.

Ganz krass merke ich beim Spazierengehen inzw. Doppelbilder. Aber auch da sehe ich teilw. schärfer wenn ich ohne blinzeln z. B. Strassenschilder betrachte - nur sehe ich halt doppelt.

Ist das überhaupt empfehlenswert, wenn ich aus der 3-Punke-Übung auf diese Art quasi eine 1-Punkt-Übung mache? :?:
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Beitragvon Nicole » 06.06.2011 11:22

süsserZahn hat geschrieben:Ganz so einfach, wie Angart schreibt ist es wohl doch nicht, den Astigmatismus wegzutrainieren.


DAS habe ich auch gleich zu Beginn gemerkt. :(

süsserZahn hat geschrieben:Aber, wenn ich ähnlich wie bei der 3-Punkte-Übung einen Punkt (z. B. Auto Kennzeichen) über mehrere Augenblicke ansehe, ohne zu blinzeln, kann ich etwas erkennen und das Kennzeichen lesen. Auch wenn ich ohne Brille nicht mal ansatzweise ein Schriftbild sehe. Das hat mich beeindruckt.

Ist das überhaupt empfehlenswert, wenn ich aus der 3-Punke-Übung auf diese Art quasi eine 1-Punkt-Übung mache? :?:


Warum nicht?
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Beitragvon süsserZahn » 06.06.2011 14:31

so ein Asti ist doof, was?
allerdings denke ich mir, dass ja schon viel gewonnen ist, wenn ich erst mal meine Sphäre runterbringe.
Aber der Asti blockiert ein wenig. Gerade eben hatte ich nämlich den Eindruck, das mit leichtem anvisieren (Sehtafel auf 3m) die 20/30 bzw. 20/25 Zeile mit der unterkorrigierten Brille _erkennbar_ wird. Richtig lesbar wird es vermutlich alleine schon wg. dem Zylinder nicht.
Aber ich habe das Gefühl, dass die Buchstaben auftauchen. Einzelne eindeutige Buchstaben sind sogar erkennbar. In der Mitte konnte ich "K Z Y" lesen, wobei das Y falsch war - ist nämlich ein V.
20/25 sind die Buchstaben irgendwie "da" aber noch nicht "voll aufgetaucht". Schwierig zu beschreiben.
Ich vermute halt, dass der Asti durch die Doppelbilder in den Rändern eine Unschärfe bewirkt. Empfinde ich in der Zeile darüber (20/40) sogar noch störender.

bzgl. der 3-Punkte / 1-Punkt-Sache bin ich mir noch nicht sicher, ob das nicht letztlich doch wieder "starren" ist.
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Beitragvon süsserZahn » 09.06.2011 07:46

Die Brille mit -3,00 ist im Alltag sehr hilfreich. Ich sehe zwar logischerweise unscharf, aber ich frage mich, wieso ich es früher, als ich noch -3,00 hatte nicht ohne Brille ausgehalten habe.
Ich merke einen deutlichen Unterscheid zu ganz ohne Brille und empfinde das als sehr viel angenehmer. Gerade daheim in der Wohnung und in der Dämmerung.

Wobei gerade die Dämmerung mein Problem ist. Wenn es etwas finsterer wird, würde ich gerne zur stärkeren Brille greifen.
Wie gehts euch dabei?

Bildschirmarbeit ist mit der -3,00 Brille schwieriger.
Aber irgendwie war es ja auch so geplant. Ich muß die Darstellung schon etwas vergrößern um nicht automatisch die Augen zu kneifen und vorm PC halbwegs gerade zu sitzen.
Aber ich kann Schriftstücke / Kalender / Bücher vor mir lesen, ohne sie bis auf 30/20 cm ans Auge heranzubringen. Das ist schon mal eine Erleichterung.

Kurzum: ich geniesse die Brille sehr. Sie erleichtert mir den Alltag. Beim Spazierengehen werde ich aber weiterhin auf Sehhilfen verzichten.
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Beitragvon moobe » 11.06.2011 11:16

süsserZahn hat geschrieben:Die Brille mit -3,00 ist im Alltag sehr hilfreich. Ich sehe zwar logischerweise unscharf, aber ich frage mich, wieso ich es früher, als ich noch -3,00 hatte nicht ohne Brille ausgehalten habe.
Ich merke einen deutlichen Unterscheid zu ganz ohne Brille und empfinde das als sehr viel angenehmer. Gerade daheim in der Wohnung und in der Dämmerung.

Wobei gerade die Dämmerung mein Problem ist. Wenn es etwas finsterer wird, würde ich gerne zur stärkeren Brille greifen.
Wie gehts euch dabei?

Bildschirmarbeit ist mit der -3,00 Brille schwieriger.
Aber irgendwie war es ja auch so geplant. Ich muß die Darstellung schon etwas vergrößern um nicht automatisch die Augen zu kneifen und vorm PC halbwegs gerade zu sitzen.
Aber ich kann Schriftstücke / Kalender / Bücher vor mir lesen, ohne sie bis auf 30/20 cm ans Auge heranzubringen. Das ist schon mal eine Erleichterung.

Kurzum: ich geniesse die Brille sehr. Sie erleichtert mir den Alltag. Beim Spazierengehen werde ich aber weiterhin auf Sehhilfen verzichten.


Hey Süßer Zahn,

bei mir siehts ähnlich wie bei dir aus :D Und das, was du geschrieben hast, genau darüber denke ich auch öfters nach. Vor allem deine Frage "Was war denn früher? Da konnte ich doch mit den Werten nie etwas sehen...!"

Und jetzt durch Training wieder diese Werte und ich sehe so viel... Kmisch, oder?^^



LG moobe
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Beitragvon süsserZahn » 14.06.2011 09:31

Hi Moobe,
leider habe ich diese Werte noch nicht erreicht.
Ich versuche so viel wie möglich ohne Brille zurecht zu kommen. Leider geht das nur in der Freizeit. Dafür aber zunehmend leichter. Sogar daheim in meinen 4 Wänden, wo ich es anfangs immer stressig empfand. Für die Arbeit und wenn ich zwischendurch mal meine eine Sehhilfe zu brauchen ohne wirklich perfekt zu sehen, versuche ich mich an die -3,00 Brille zu gewöhnen. Bei -5,00 und -5,75 + beidseitigen Zylinder ist das natürlich sehr unterkorrigiert.
Aber es gab Zeiten, da hatte ich mal -3 und sogar darunter. Und ich hätte damals nie und nimmer ohne Brille sein wollen/können.
Da ging das gar nicht. Ich hab sogar ständig Kontaktlinsen getragen.
Seltsam. Heute würde ich bei -3 weitestgehend ohne Brille zurecht kommen. Radfahren sofern es noch hell ist,ist gar kein Problem. Im Alltag geht es auch. Einzig am PC ist es noch sehr anstrengend. Und im Supermarkt geht es zwar, aber das Überangebot an Eindrücken, macht es nicht einfach. Zumindest nicht,wenn man in fremden Supermärkten unterwegs ist.

Vermutlich geht das heute, weil ich das will. Weil wir das wollen. Weil wir unsere Sehschwäche nicht mehr als gegeben und unwiederbringlich akzeptieren.

:arrow: Ich habe heute zum ersten Mal mit der Schnurübung begonnen. Mir ist aufgefallen, dass ich mein schlechteres Auge wohl zu sehr vernachlässige. 5 Minuten geht. Aber das ganze 10x in den Tag zu integrieren ist nicht einfach.

Das ist übrigens auch ein interessanter Aspekt. Mein linkes Auge war seit eh und je das schwächere Auge. Hat auch hohen Zylinder. Zeitweise war das Auge wohl auch "aus".
Ob es "ein" ist, überprüfe ich heute hin und wieder mit dem Tor. Meistens erscheint das sofort.
Ich habe eine bestimmt 6 Jahre alte Brille zu Hause, bei der links -5,75 eingebaut sind. rechts irgendwas um die -3,00. Nun hat sich über die Jahre mein rechtes Auge stark verschlechtert. Das linke sogar an -Werten überholt. Das linke Auge hingegen ist gleich geblieben, hat sich sogar noch verbessert.

Für mich ist also absolut logisch, dass sich Augen entsprechend ihrer täglichen Belastung / ihres Einsatzes verändern.
Man hat mir immer erzählt, dass das linke Auge eben nicht richtig arbeitet, nicht mitmacht und das immer so bleiben wird, weil das auch an der Hornhautverkrümmung liegt. Heute muß ich aufpassen, dass mein rechtes Auge noch mitkommt.
In der letzten Zeit mag es auch so gewesen sein, dass das linke Auge ausgeschaltet war. Erst seit das rechte mit den -Werten "aufholt"/sich verschlechtert, schaltet sich das linke wieder dazu. WEil der Unterschied nicht mehr so hoch ist? Warum auch immer.
Jedenfalls hat die Dauerbelastung des rechten Auges mit Brille + Bildschirmarbeit die Verschlechterung bewirkt. Davon bin ich überzeugt.

Und wenn die Veränderung in die eine Richtung geht, dann geht das 100pro auch in die andere Richtung => hin zur Verbesserung.
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