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BeitragVerfasst: 15.10.2007 10:27
von peddy
sven hat geschrieben:Sorry... war doppelte Verneinung.

Nicht starren == nicht (nicht fixieren).

da starren == (nicht fixieren) ist

War total schlecht ausgedrueckt.

Wer == schreibt muß auch eine Programmiersprache können :wink:

BeitragVerfasst: 15.10.2007 10:36
von Gisander
sven hat geschrieben:Danke fuer die Antwort und schoen dass du da bist.


Danke, Sven. Einen Toast meinerseits auf die Forumsbetreiber von Augen-Training.com!

sven hat geschrieben:Ich habe es vor allem gemerkt, das es wichtig ist nicht zu starren


Ja, die olle Starrerei. Das tückische dabei ist, so lang man's tut merkt man's nicht. Seien es die nach innen gerichteten Tagträume und Grübeleien oder das isolierte Anstarren von Objekten in der Aussenwelt. Beides engt die Wahrnehmung offensichtlich ein. Lassen wir also jetzt :wink:

Grüsse von
Gisander

BeitragVerfasst: 15.10.2007 11:55
von sven
Mittlerweile merk ich es. Ich mache es sehr sehr haeufig.

Allerdings bin ich nicht der Forumsbetreiber sondern der Claudio.

BeitragVerfasst: 15.10.2007 13:11
von Torsten
Hallo Wahala!

Hast du deine Rasterbrille schon lange und wie lange trägst du sie denn am Tag? Hab mal gelesen, dass wenn man sie zu oft oder zu lange trägt, sich das Gesichtsfeld einängt. Ich wäre schon mal neugierig auf eine Rasterbrille, trau mich aber deshalb nicht so recht ran.
Würde mich freuen wenn du ein bisschen von deiner Erfahrung mitteilen könntest.

Viele Grüße
Torsten

BeitragVerfasst: 16.10.2007 08:33
von Wahala
Torsten hat geschrieben:Hallo Wahala!
Hast du deine Rasterbrille schon lange und wie lange trägst du sie denn am Tag? Hab mal gelesen, dass wenn man sie zu oft oder zu lange trägt, sich das Gesichtsfeld einängt. Ich wäre schon mal neugierig auf eine Rasterbrille, trau mich aber deshalb nicht so recht ran.
Würde mich freuen wenn du ein bisschen von deiner Erfahrung mitteilen könntest.
Viele Grüße
Torsten



Hi Torsten,

als ich mit dem Augentraining angefangen habe, hatte ich eine Rasterbrille, dessen Löcher pyramidenförmig waren.

Auf dem Seminar von Peter Grunwald habe ich seine entwickelte Lochbrille über eine Woche lang probiert und sie mir dann am Ende des Seminars gekauft. Muss sagen, durch diese Lochbrille sehe ich viel besser und habe sie deshalb auch öfters auf. Peter Grunwald hat lange rumprobiert, bis er raushatte, in welchem Winkel, Abstand und Grösse er die Löcher in die Brille stanzen soll..

Ich kann dir nur empfehlen, eine Lochbrille zu kaufen, aber ich würde jetzt immer wieder eine Lochbrille mit runden Löchern kaufen...

Am Anfang soll man die Lochbrille nicht so lange aufhaben und sich dann langsam steigern. Mittlerweile habe ich sie sehr lange auf bzw. auch immer mal wieder kurz zwischendurch, wenn ich was lesen möchte und die Brille nicht aufsetzen möchte. Manchmal auch schon mal 2-3 Stunden am Stück, wenn ich einen Film anschaue. Aber nicht regelmässig so lange, es kommt immer darauf an, wie mein Tagesablauf aussieht.

Mittlerweile trage ich sie auch in der Stadt, ist mir egal, wenn die Leute schauen.. 8)

Wie meinst du das, dass die Lochbrille das Gesichtsfeld einengt ? Also mir ist schon aufgefallen, dass es bei der Lochbrille, wenn man sie aufhat, sowas wie einen toten Winkel gibt..sprich, wenn jemand nah auf der linken oder rechten Seite steht, laufe ich der Person manchmal schon auf die Füsse, wenn sie nicht schnell genug weg sind...:wink:

Aber man soll damit ja auch nicht Autofahren, sonst hätte man ja dann zwei tote Winkel... :mrgreen:

Mit der Dauer des Tragens mache ich es nach meinem Gefühl. Manchmal stresst mich die Brille und dann setze ich sie sofort ab..manchmal fühle ich mich pudelwohl mit der Brille und dann lasse ich sie auch stundenlang auf der Nase.

Einfach mal ausprobieren ! Vielleicht findest du ja in der Nähe einen Laden, wo du so eine Brille mal aufsetzen kannst und durchschauen kannst. Die sind ja nicht gerade billig. Für meine habe ich 45 Euro bezahlt....:shock:....

Aber es gibt sicherlich auch viel günstiger, wenn man ein wenig googelt..


Viele Grüsse,

Wahala

BeitragVerfasst: 16.10.2007 09:30
von peddy
Wie meinst du das, dass die Lochbrille das Gesichtsfeld einengt ?

Wenn man so will engt dich eine normale Brille auch ein, oder wie oft schaust bei deiner Brille am Reand vorbei. Zu 90% sieht man doch ziemlich mittig durch.

Als ich vor drei Jahren meine Kontaktlinsen nicht mehr so vertrug musste ich das erste mal seit vielen Jahren eine Brille beim Autofahren tragen. Am Anfang habe ich mich total unsicher beim Schulterblick gefühlt, weil ich immer an der Brille vorbei geschielt habe so wie ich es halt auch mit den Linsen gemacht habe. Bei starkem Verkehr musste ich höllisch aufpassen das ich keinen Unfall baue und ich hab mich gefragt wie das die anderen Brillenträger machen. Jetzt habe ich mich aber daran gewöhnt und habe keine Probleme mehr damit.

45 € ist natürlich nicht gerade billig, aber du bekommst auch schon Modelle für 1/4 des Preises. Vermutlich ist das Gestell dann aber nicht so schick. Ist halt die Frage wo man sie trägt. Für daheim spielt Optik sicher keine Rolle und Brille sollte einfach nur gut passen.

BeitragVerfasst: 16.10.2007 11:31
von Torsten
Hallo Wahala und Peddy,

danke erstmal für eure Informationen! Das kling ja alles interessant.
Die Einengung des Gesichtsfeldes meinte ich nicht während des Tragens sondern auch danach. Wenn man seine normale Brille trägt nimmt man doch Bewegungen neben sich war, auch wenn man geradeaus sieht.
Ich hatte mal gelesen das die Rasterbrille sich darauf negativ auswirken würde und das Gesichtsfeld dauerhaft einengt. Leider weiß ich nicht mehr wo ich das gelesen habe. Ihr scheint aber solche Erfahrung nicht gemacht zu haben, oder?

Viele Grüße :D
Torsten

BeitragVerfasst: 16.10.2007 12:20
von sven
Torsten hat geschrieben:Hallo Wahala und Peddy,

danke erstmal für eure Informationen! Das kling ja alles interessant.
Die Einengung des Gesichtsfeldes meinte ich nicht während des Tragens sondern auch danach. Wenn man seine normale Brille trägt nimmt man doch Bewegungen neben sich war, auch wenn man geradeaus sieht.
Ich hatte mal gelesen das die Rasterbrille sich darauf negativ auswirken würde und das Gesichtsfeld dauerhaft einengt. Leider weiß ich nicht mehr wo ich das gelesen habe. Ihr scheint aber solche Erfahrung nicht gemacht zu haben, oder?

Viele Grüße :D
Torsten


Die Einengung des Gesichtsfeldes ist quasi die Loesung fuer die Kurzsichtigkeit. Das Weitwinkelsehen macht alles verschwommen.

LG

Sven

BeitragVerfasst: 16.10.2007 12:54
von peddy
Hallo Sven,

ich glaube er meint was anderes. Wenn du gerade aus siehst und dich auf einen kleinen Punkt konzentrierst, dann nimmst du immernoch Bewegung am Rand deines gesichtsfeldes wahr.

Das hat die Evolution so vorgesehen, damit der Steinzeitjäger sich noch wehren kann, wenn ihn der Säbelzahntiger von der Seite anspringt.

BeitragVerfasst: 16.10.2007 16:21
von Torsten
Wenn du gerade aus siehst und dich auf einen kleinen Punkt konzentrierst, dann nimmst du immernoch Bewegung am Rand deines gesichtsfeldes wahr.

Das hat die Evolution so vorgesehen, damit der Steinzeitjäger sich noch wehren kann, wenn ihn der Säbelzahntiger von der Seite anspringt.


Hi Peddy,

genau das meinte ich. :D

Viele Grüße
Torsten

BeitragVerfasst: 17.10.2007 08:00
von Wahala
Torsten hat geschrieben: Ihr scheint aber solche Erfahrung nicht gemacht zu haben, oder?


Moin Torsten,

bis jetzt habe ich da nichts festgestellt, aber eine Garantie kann ich dir nicht geben. Hab das auch noch nicht gehört oder gelesen.

Viele Grüsse,
Wahala

BeitragVerfasst: 17.10.2007 08:51
von Gisander
Hallo Sven,

sven hat geschrieben: Das Weitwinkelsehen macht alles verschwommen.


Meine Erfahrung ist, dass aber schon beides zusammen geht: Fokus im Panoramablick. Es war für mich auch ein Aha-Erlebnis. Versuch's mal. Auf Weitwinkel gehen und entspannt fokussieren. Angenehmes Gefühl - entspannte Schultern als Beigabe. Die Balance aufrecht zu erhalten, also weder ins reine Panorama (alles verschwommen) oder ins Fokussieren (Panorama ausgeblendet) zu verfallen, ist nicht ganz leicht, lässt sich aber kultivieren.

Bei solchen "Konzentrationsübungen" ist immer die Gefahr der Anspannung - ich will etwas tun. Eine Aktivität löst zwangsläufig Gegenkräfte aus, schon bin wieder im bipolaren Spannungsfeld. Deswegen raten ja auch viele, man soll gar nicht erst versuchen sich zu entspannen, es gelingt eh nicht, die Spannung verlagert sich höchstens. Ich kann mir der Spannung bewusst werden - und reinatmen, dann löst sie sich vielleicht auf. Das einzige "Tun" besteht dann in der Aufmerksamkeit. Komme gerade aus meiner Meditation - man merkt's, gell :wink:

Liebe Grüsse
Gisander

BeitragVerfasst: 17.10.2007 09:23
von sven
Gisander hat geschrieben:Meine Erfahrung ist, dass aber schon beides zusammen geht: Fokus im Panoramablick.


An sich ist es biologisch nicht moeglich, da nur in dem scharfen Fleck genug Rezeptoren fuer klares Sehen vorhanden sind und es ist physikalisch nicht moeglich, da das Auge rund ist und eine grade Flaeche auf eine Runde Flaeche nicht scharf abgebildet werden kann.

Wenn man die Aufmerksamkeit auf einen groesseren Fleck richtet muss es automatisch unschaerfer werden. Bei den Kurzsichtigen ist das schwerer zu beobachen, weil die Muskeln es nicht hinbekommen es bei der Aufmerksamkeit auf einen kleinen Fleck scharf zu bekommen, d.h. es wird nur deswegen nicht unschaerfer weil es gar nicht scharf wird.

Dieses nennt William Bates "central fixation" und es ist der Schluessel zu dem ganzen.
http://www.iblindness.org/books/bates/ch11.html

BeitragVerfasst: 17.10.2007 09:37
von Gisander
sven hat geschrieben:An sich ist es biologisch nicht moeglich [...]


Versuche mal diesen Text mit Panoramablick zu lesen. Geht nicht?

BeitragVerfasst: 17.10.2007 09:47
von sven
Ich mache das an sich die ganze Zeit, alles auf einmal schauen wollen. Dabei wird es auf jeden Fall unschaerfer.

Ich versuche dieses Starren nun immer abzustellen und meine Sicht verbessert sich. Das ist eigentlich das einzige was ich mache, d.h. Panorama Blick durch zentrale Fixation ersetzen, dadurch verbessern sich meine Augen.