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Besuch beim Augenarzt

BeitragVerfasst: 22.01.2013 18:04
von Reggy
Hallo an alle,


im Dezember 2012 war ich beim Augenarzt.
Wollte einen Sehtest machen lassen, ich habe aber nur einen "Schnelltest" bekommen. Resultat: L: 100% Sehstärke / R: 50 % Sehstärke. Hat mich natürlich gefreut, obwohl ich es schon wußte da dies auch meine Übungen (Norbekov seit 05/12) bestätigen
Ich habe nach eine richtigen Sehtest vergebens gefragt, so wie ich ihn von damals kannte aus der Sehschule.

Jetzt war ich heute morgen bei einem anderen Augenarzt.
Leider habe ich ihm meine alte Werte aus meinen Brillenpass gegeben:

R:+3,25 -3.25 1°
L: +2,25 -0,50 176°

Ich wollte auch diesmal einen richtigen Sehtest haben, er hat aber gleich die alten Werte eingestellt und mich auf die Zeile gucken lassen.
Er hat dann immer nur hin und her gedreht und meinte ne da hat sich nicht viel getan, sie können die Brille weiter tragen. Ich muss dazu sagen jedesmal wenn er die starken Gläser rausgenommen hat ich viel besser sehen konnte.
Ich habe ihm auch gesagt, dass ich ja erst im Dez. 2012 beim Augenarzt war und dieser meinte ja das ich links ohne Brille 100 % hätte und rechts halt 50 %. Hat ihn aber nicht gestört.
Nach 5 Minunten war die Sache "gegessen".

Für mich ist das Kapitel Augenarzt erstmal geschlossen, nächstes mal gehe ich wieder zu Fielmann.
ich konnt beide eh nicht richtig erstnehmen, da sie beide Brillenträger waren ;-)

BeitragVerfasst: 22.01.2013 18:11
von Nicole
Was wieder einmal bestätigt, dass man zu einem Augenarzt/Optiker gehen sollte, der die Vorwerte nicht kennt.

Dann am besten sagen, dass man irgendwie seit einiger Zeit nicht mehr so gut sieht.
Eine Brille hat man natürlich vorher noch nie gehabt. :lol:

(Was nur bei geringen Stärken geht - bei höheren Werten ist das unglaubwürdig. Da kann man aber die letzte Brille verloren haben und braucht dringend einen Ersatz.)

BeitragVerfasst: 22.01.2013 20:29
von Lichtgestalt
Hallo Reggy, hallo Nicole :)

Ja, es ist schon abenteuerlich, was einem beim Augenarzt/Optiker so alles widerfahren kann.

Ich denke, deine Strategie, Nicole, ist eine gute...ich bin ja ähnlich vorgegangen, wobei ich nun tatsächlich meine Brille verloren habe, leider!

Das hat mich aber auch nicht davor bewahrt, zunächst auf deutlich zu starke Werte getestet zu werden. Meine Optikerin hatte sich vieeeeeel zu lange - mir war schon fast übel und ich bekam Kopfweh - mit den überhöhten Werten, die das Refraktometer ausgespukt hatte, abgemüht. Eine viertel Dptr rauf und runter, rauf und runter...und es wurde und wurde einfach nicht klarer, das eine war so schlimm wie das andere, und es dauerte gefühlte fünf bis zehn Minuten, bis es endlich bei mir klick machte und ich sie fragte, in welchem Dioptrienbereich sie denn überhaupt testen würde. Oh, oh, wir waren weit über eine Dioptrie zu stark, so dass ich sie bat, bei den Werten meiner verlorenen Brille anzusetzen, die ich noch wusste. Diese Refraktometer sind in meinen Augen unberechenbar! Was macht denn ein Kind in so einer Situation, wenn ich als Erwachsene schon Schweissausbrüche und Kopfweh bekam aufgrund dieser Tortur im falschen Dioptrienbereich?!

lieben Gruss,
Licht

BeitragVerfasst: 22.01.2013 20:35
von Nicole
Hallo Licht

Lichtgestalt hat geschrieben:Diese Refraktometer sind in meinen Augen unberechenbar!


Deshalb verweiger ich es inzwischen, dort durch zu sehen und begründe das mit einer Gerätemyopie.

lg

BeitragVerfasst: 22.01.2013 21:42
von Aniram
Es kommt aber auch auf die Person an, die den anschliessenden Sehtest mit Gläsern durchführt.
Bei meiner Untersuchung vor 1 Jahr war das eine Studentin der Uniklinik. sie hat bei meinem besseren Auge den gemessenen Wert reduziert, nachdem ich alles problemlos lesen konnte.
Beim operierten, schwächeren Auge habe ich aufgrund eines Flüssigkeitsrests in Makulanähe verzerrt gesehen und deshalb keine volle Schärfe erreicht. Der Refraktometer hatte hier zwar eine Verbesserung um 1 Dioptrie zur letzten Untersuchung angezeigt; ich konnte aber nur die 50%Zeile fehlerfrei lesen. Die Studentin hat mir dann so lange stärkere Linsen vorgehängt, bis ich - bei ganzen 3 Dioptrien mehr - auf 80% kam (mit einem Fernglas hätte ich vielleicht sogar noch 100% gesehen...8) :lol:)

Obwohl ich das Ganze eigentlich ziemlich absurd gefunden habe, hat es mich doch auch erschreckt und deprimiert, wie schlecht mein Auge geworden sein sollte. Deshalb habe ich bei der letzten Untersuchung im Dezember überhaupt nicht nach dem Ergebnis gefragt und man hat mir es mir auch nicht mitgeteilt, weil dort allgemein bekannt ist, dass ich die verschriebene Brille sowieso nicht trage.(und ich finde es sehr fair, dass man noch nie versucht hat, mich dazu zu überreden; aus den Blicken kann ich allerdings entnehmen, dass man mich für etwas 'exzentrisch' hält...:roll:)
Trotzdem habe ich ein paar positive Details registriert, zB dass mein Astigmatismus (von -1,5) wohl vollständig verschwunden ist, das schwächere Auge sich dem besseren wohl ziemlich weit angenähert hat und sich die Kurzsichtigkeit insgesamt wohl verringert hat. Das ist ein sehr gutes Gefühl, genauer muss ich es eigentlich gar nicht wissen...:wink:

BeitragVerfasst: 23.01.2013 12:46
von Brigitka
Nicole hat geschrieben:Deshalb verweiger ich es inzwischen, dort durch zu sehen und begründe das mit einer Gerätemyopie.


Hallo Nicole, was ist denn eine Gerätemyopie? Oder war das ironisch gemeint?

Ich halte ja von den Dingern auch nicht viel, würde aber gerne mal wissen, wie die überhaupt funktionieren.

Viele Grüße,
Brigitka

BeitragVerfasst: 23.01.2013 12:55
von Reggy
Hallo an alle ;-),

was ich auch sehr merkwürdig fand das der Augenarzt von gestern mir nur eine Zeile am Gerät "vorgeführt" hat.
Der würe mir tatsächlich eine viel zu starke Brille verschreiben, obwohl im Dezember 2012 beim anderen Augenarzt eine deutliche verbesserung zu sehen war. Dem hatte ich auch nicht meine alten Werte genannt. Hammer!

:shock:

Also Achtung geht lieber zum Optiker.