Welche Übungen, welches Buch?

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Welche Übungen, welches Buch?

Beitragvon Ceres » 23.01.2008 20:35

Hallo,
endlich habe ich ein Augentraining Forum gefunden..so kann man sich doch über seine Probleme austauschen und weiterkommen...mit anderen Leuten geht das ja nicht, weil sie einen gleich als einen Verrückten oder Märchenerzähler abstempeln.
Noch kurz zu meiner Vorgeschichte: Also ich stieß eines Tages auf Augentraining mit dem Buch "Ohne Brille bis ins hohe Alter", das ich leider verloren habe. Eigentlich war ich überzeugt, und hab auch einige Übungen gemacht, bloß bin ich eben ein vergesslicher und ungeduldiger Typ, so dass es immer weniger wurde und nach 2 Wochen schließlich garnichts mehr. Da ich damals nur 0,5 und 0,75 hatte war mir das auch nicht so wichtig. Vor ca. einem Jahr hat sich dann meine Sehstärke plötzlich wieder verschlechtert, ich ignorierte das allerdings zuerst, da ich es nicht wahrhaben wollte, bis ich schließlich im Oktober zum Augenarzt ging und er hat eine Dioptrienzahl von -1 und Astigmatismus auf einem Auge festgestellt. Das hat mich doch etwas genervt, so dass ich wieder zum Augentraining greifen wollte und mir das Buch "Vergiss deine Brille" bestellte, jedoch ist das Buch überhaupt nicht mein Fall, da er zu geringer Kurzsichtigkeit bis 2 Dioptrien vielleicht zwei Übungen beschreibt (Sehtafel ersten letzten Buchstabe und Schwungübungen, die ich schlecht erklärt finde). Außerdem schwärmt er dauernd davon wie schnell man wieder so toll sieht und man ist schnell enttäuscht wenn das bei einem nicht so schnell auftritt. Ich habe mir auch Lisette Scholls etwas älteres Buch ausgeliehen, allerdings ist das auch so viel Text und die Übungen sind nicht auf den Punkt gebracht. Dies alles führte dazu, dass ich nicht wirklich weiterkam und heute schließlich eine Dioptrienzahl von -1,5 festgestellt wurde. Das verleihte mir wieder einen inneren Schock, da ich es mir nicht vorstellen kann mit Brille herumzulaufen, ich wollte nie eine Brille und weigerte mich damals auch brutal als ich die 0,5 bekam (damals war ich noch ein Kind, ich hab fast geweint, weil mich dieses Gestell auf der Nase einfach nur traurig machte). Und da ich weiß und glaube, dass ich daran etwas ändern kann, auch wenn es bisher nicht geklappt hat, muss ich jetzt etwas tun und bin froh dieses Forum gefunden zu haben.
Ich bräuchte einige Übungen mit denen ich mir klar strukturiert einen Übungsplan erstellen könnte (ohne festen Plan funktioniert bei mir nix, ich vergesse es oder schiebe andere Dinge vor usw.), den ich auch jeden Tag durchziehe. Könnt ihr mir vielleicht ein paar Übungen sagen, dei wirklich funkionieren?
Oder ein Buch, das aber nicht zuviel drumrumlabert sondern auf den Punkt kommt, wo die Übungen gut beschrieben sind und klar strukturiert?
Ich habe an David de Angelis "Ohne Brille seh ich besser" gedacht, allerdings gibt es ja dazu auch viele negative Meinungen. Vielleicht wäre Ostermeier-Sitkowski eine Alternative?

Vielen vielen Dank für eure Hilfe
PS: oujeh ich hab wieder viel geschrieben ich hoff ich erschlag niemanden;)

Beste Grüße
Johannes
Ceres
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Beitragvon Keakea » 23.01.2008 20:46

Hallo !

Ich finde das Buch von Ostermeier-Sitkowski sehr gut. Sie arbeitet in dem Buch mit Symbolen, auf der Rückseite des Deckblatt findest du eine Legende, so wenn du einmal nicht mehr sicher bist welche Übung du machen möchtest oder wie sie geht, kannst du dir diese mittels Legende schnell in Erinnerung rufen. Auch die Infos zum Sehvorgang finde ich einleuchtend beschrieben. Oder z.B. die meisten Menschen mit guten Augen auf die Welt kommen usw. Was auch als Kritik zum heutigen Lebensstil betrachtet werden kann.

Viel Spass beim lesen.
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Beitragvon peddy » 24.01.2008 09:11

Das Buch gibt es so weit ich weiß nicht mehr neu. Es gibt dafür aber eine Neuauflage aus dem Jahr 2005. Ich hatte es mir auch mal geholt und so wie du schreibst ist das glaube ich genau das Richtige. Kurz erklärte Übungen ohne viel drum herum.
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon Keakea » 24.01.2008 11:34

Meine Ausgabe scheint noch älter zu sein, von 1998. Da gibt es noch den Punkt: Ergänzende Atemübungen und Körpertherapien. Aber wir reden vom selben Buch. (meine Bibel ;) )
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Beitragvon Ceres » 24.01.2008 13:03

Vielen Dank für eure schnellen und kompetenten Antworten.
Dann werde ich mir mal Ostermeier-Sitkowski holen. David de Angelis ist keine vergleichbare Alternative oder?
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Beitragvon Seh-Teufel » 24.01.2008 18:07

Was spricht denn dagegen alle Übungen aus leos buch zu machen?

Die einteilung ist meiner meinung nach abselut willkürlich und ist meiner ansicht nach etwas fern ab der realtität - bzw. ich selbst hatte soviel wie du jetzt und hab auch einfach alle Übungen gemacht.
Ich muss allerdings bestätigen das es einfach demotivierend ist von Leo zu lesen dass alles unter 2 dpt nach einem Monat wieder verschwunden wär wenn man selbst schon seit 4 Monaten dran ist :roll:

Übungen die Ich dir empfehle sind: Extremakkomodation, nochmals Extremakkkomodation und Fernpunktlesen ( Bei deiner Stärke womöglich nur mit einer +1 Lesebrillle möglich)
Außerdem häufiger Pausen bei Naharbeit machen und wenn dann keine Brille tragen oder vielleicht sogar mit einer Lesebrille dem Auge vorgaukeln die Naharbeit wäre weiter weg als sie eigentlich ist
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Beitragvon Keakea » 24.01.2008 19:28

mit einer Lesebrille dem Auge vorgaukeln die Naharbeit wäre weiter weg als sie eigentlich ist


Hast du damit schon Erfolge erzielt? Ist das keine Belastung fürs Auge?
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Beitragvon Nicole » 24.01.2008 19:31

Seh-Teufel hat geschrieben:Fernpunktlesen ( Bei deiner Stärke womöglich nur mit einer +1 Lesebrillle möglich)


Bei -1,5 dpt liegt der entfernteste Punkt, der noch scharf gesehen werden kann bei 67cm.
Zum Lesen im Buch/Studienunterlagen würde ich da schon eine Brille mit +2,5 bis +3 Dioptrien empfehlen.

Am PC ist +1 in Ordnung.

lg
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Beitragvon Ceres » 24.01.2008 21:49

Hallo,
Also verstehe ich das richtig ich soll beim Lernen Lesen, Schreiben usw. eine Lesebrille von +1 oder mehr tragen?
Am Pc wird das wohl nicht gehen, weil ich jetzt wenn ich mich entspannt in den Stuhl lehne, die Buchstaben grad noch so lesen kann, mit +1 müsste ich ja meine Nase an den Monitor rücken, was wohl auch ziemlich absurd wäre oder?

Grüße
Ceres
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Beitragvon Nicole » 24.01.2008 21:55

Hallo Ceres,

wenn du es jetzt ohne Sehhilfe gerade eben noch am PC erkennen kannst, ist es gut so.

Ich sitze ohne Sehhilfe weiter weg vom PC und mir hilft dann eine Brille mit +1, damit ich leicht im Unscharfen sehen kann - muss dann natürlich etwas dichter dran, als ohne Sehhilfe.

Eine Lesebrille mit +1 macht dich um eine Dioptrie kurzsichtiger.
Dann wärst du bei -2,5 dpt und kannst noch bis 40cm scharf sehen. Etwas weiter weg wird es dann leicht unscharf, und so sollte es auch sein: leicht unscharf.

lg
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Beitragvon Ceres » 24.01.2008 22:00

Hallo Nicole,
aber zum lesen sollte ich die +1 Brille nicht benutzen oder?
Danke!
Ceres
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Beitragvon Nicole » 25.01.2008 06:32

Hallo Ceres,

zum Lesen bräuchtest du mehr plus. Weil du das Buch ja dichter an den Augen hast, als den PC.

lg
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Beitragvon Seh-Teufel » 25.01.2008 17:52

Warum sollte die Brille meine Augen belasten?

natürlich wenn man sich im Plusbereich überkorrigiert wird man die ganze Zeit immer kurz näher zum bildschirm wippen um beser zu sehen.

Bzw. Ich würde die Brille an deiner Stelle nur dann verwenden wenn du ohne Brille am PC bei halbwegs Normaler sitzhaltung kein Fernpunktlesen mehr machen kannst.

Bzw. ein großteil des Augentrainings zielt ja darauf ab deine Sehgewohnheiten zu ändern:
Also weniger Naharbeit zu machen.
Bei stärkeren Kurzsichtigkeiten kann das Sitzen am PC zwar schon "fern" genug sein aber gerade bei schwächern Kurzsichtigkeiten ist es sehr hilfreich diesen Trick zu benutzen.
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Beitragvon Ceres » 26.01.2008 20:35

Also ich hab mir jetzt Ostermeier-Sitkowskis Augentraining von 1998 ausgeliehen: klar struktuiert, kompakt und gut beschrieben ist es allemal. Allerdings sind die Übungen sehr phantasiefordernd, da es mir aber an Phantasie mangelt wird es wohl schwer :oops:
Das sind ja auch alles eher Entspannungs und Vorstellungsübungen..wirken diese denn wirklich? Diese Übung bei der man mit dem Pinsel Gegenstände ummalt, oder sich eine weiße Wand vorstellt und dann Wellen und Zacken malt, ich weiß nicht das klingt irgendwie so esoterik mäßig? Gibt es damit positive Erfahrungen?

LG
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Beitragvon emt » 26.01.2008 20:42

hallo ceres,

hab schon öfter gelesen, dass es angeblich kurzsichtigen besonders schwerfällt zu phantasieren bzw. visualisieren. viele autorInnen von augentrainingsbüchern legen genau dort den schwerpunkt der übungen, etwa janet goodrich .. mir fällt es auch nicht so leicht, aber auch im spitzensport gibt es viele, die abläufe vorab visualisieren und damit sehr erfolgreich sind.

lg e.
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