Wirklich kein Fake? [augenauf]

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Beitragvon Susa » 28.08.2012 17:27

Hallo zusammen,

>Wie gesagt, ich finde die Übung super. Man muss sie nur so machen, wie Flo sie machen würde. <

Im Prinzip muss man alles Seherische einfach so machen, "wie Flo es machen würde". :-)

Nee, ganz im Ernst: Wenn der Betreiber von Eorama damit Erfolg hatte, dann liegt das aus meiner Sicht schlicht daran, dass er es instinktiv richtig gemacht hat - er hat Bates-Prinzipien verfolgt. Seine Augen haben über diesen Weg zufällig zum anatomisch richtigen Sehen (wieder)gefunden. Einmal davon ausgegangen, Bates hat alles richtig erkannt und beschrieben, kann man vermutlich Rom auf mehreren Wegen erreichen.

Das ist so wie bei meinem Cantienica-Training. Du kannst auch mit Yoga, Pilates usw. zum Ziel kommen, das Sekelett optimal aus- und aufzurichten und die Muskeln daran richtig miteinander zu vernetzen. Sogar mit hundsnormaler Alltagsbewegung kannst du das. Ein Beispiel davon geben alle Menschen, die sich naturgegeben viel bewegen, Massai etwa. Die machen ja auch kein Pilates, Zumba-Fitness usw. ;-)

Aber, jetzt kommts, und hier ist die Parallele zu Eorama und der "Gefahr, wieder zu starren": Alle diese Bewegungsmethoden können nicht schlüssig erklären, WARUM es so funktioniert und anders nicht. Sie leiten ungenauer und ohne das exakte Wissen um die logisch-anatomischen Hintergründe an, was zur Folge hat, dass du es auch falschmachen kannst (also Starren, aufs Sehen übertragen). Bei Cantienica wirst du, ums auf das Sehen zu übertragen, immer wieder nur dazu angeleitet, zentral zu sehen und zu sakkadieren. Alles läuft nur darauf hinaus. Es ist sozusagen die Grundgrammatik der Bewegung.

So ist es auch beim Sehen: Hältst du dich daran, zentral zu sehen und bewusst-unbewusst zu sakkadieren (und zwar aus Gründen, die Bates sehr wohl erläutern konnte), dann kannst du mit jeder Trainingsmethode zum Richtigseher werden. Bates hat die Grundgrammatik des anatomisch-korrekten Sehens verfasst.

Uns Übenden und Noch-nicht-perfekt-Sehenden ist nur mit einer Methode gedient, die uns a) das Warum dessen erklärt, was wir tun sollen und b) uns möglichst genau und reproduzierbar/nachvollziehbar anleitet, wie wir es tun sollen. Und zwar so, dass nichts auf Kosten von etwas anderem geht, dass es in sich keine Widersprüche gibt.

Viele Grüße
Susa
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Beitragvon Nicole » 28.08.2012 17:34

Dazu fällt mir Werner ein:

Werner hat geschrieben:und habe von einem Tag auf den anderen weitestgehend auf die Brille verzichtet. Meine Ausgangswerte waren damals seit Jahren stabil -3/-2.5 und Astigmatismus -2/-2. Die Brille setzte ich fast ausschliesslich zum Autofahren auf, also damals eher selten. Ich trainierte vor allem nah - fern Spruenge ("Extremakkomodation" in Dinos Buch) und Bewegungsuebungen ("Schweifuebungen" und Augenrollen) . Nach knapp 6 Monaten ist dann meine Brille zu Bruch und ich bin zum Augenartzt.

Da staunten dann sowohl der als auch ich, als bei der Messung -1.25 und -0.75 herauskamen. Asti leider immer noch um -1,75.


Ich mache die Extremakkomodation auch gerne - vor allem, da ich merke, wie der Nahpunkt weiter weg will. :roll:

Dazu habe ich auch gerade ein Bild hochgeladen:

[http://] edit: Link entfernt, weil mir die Domain nicht mehr gehört und nun voller Werbung ist.

Ob man nun zwischen zwei oder drei Punken wechselt, finde ich egal. :wink:
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Beitragvon Aniram » 28.08.2012 17:46

Hallo
Die 3-Punkte-Übung habe ich anfangs auch gemacht und fand sie ganz gut zur 'Einstimmung'.
Nur das 'Nicht-Blinzeln-dürfen' hat mich gestört; und nachdem ich festgestellt habe, dass es (zumindest bei mir) keinen Unterschied macht, ob ich blinzle oder nicht, habe ich aufgehört, krampfhaft das Blinzeln zu unterdrücken.
Gruss
Marina
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Beitragvon Hannes » 29.08.2012 11:11

moobe hat geschrieben:Wie gesagt, ich finde die Übung super. Man muss sie nur so machen, wie Flo sie machen würde.


Hat Flo sich zur Praxis der 3-Punkt-Übung irgendwo geäußert?
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Beitragvon Flo » 30.08.2012 20:57

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Beitragvon Flo » 23.09.2012 14:46

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Beitragvon augenauf » 24.09.2012 09:01

Hallo Flo,

schön, dass Du dir für mich Zeit nimmst! Hast wohl vor, jeden hier im Forum zu heilen :D

Also:

Eine Beschreibung, wie der Sternenhimmel nach längerer Beobachtung erscheint folgt noch, da ich bisher immer gleich mit Brille oder dann gleich durchs Teleskop beobachtet habe.

Was die Größenklassen angeht würde ich schätzen, dass ich unter einem 5.5m Himmel noch ca. 4.5m Sterne erkennen kann. Ist jetz aber wirklich nur eine grobe Schätzung.

Nun zur Sternabbildung:
Heute Morgen konnte ich einen kurzen Blick auf Sirius werfen. Er wirkte nicht verschwommen, sondern eher wie der klassische Strohstern, denn man an den Weihnachtsbaum hängt, also mit vielen Strahlen. Wenn ich genauer hinsehe wirkt er etwas in die Breite gezogen bzw. doppelt (Astigmatismus!). Ich hab dann nochmal getrennt mit dem linken und rechten Auge beobachtet. Im Attachment ist das Ergebnis stark vereinfacht zu sehen, wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob ich die überlagerte Darstellung mit beiden Augen richtig hinbekommen habe!

LG
Franz
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Beitragvon Flo » 24.09.2012 17:10

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Beitragvon augenauf » 24.09.2012 17:42

Hallo Flo,

das war heute früh ja auch nur ein paarminütiger Blick zu Sirius mit nicht dunkeladaptierten Augen an einem bereits in der Dämmerung befindlichen Himmel. Ich glaube kaum, dass Sirius da ein Problem bereitet, was eine zu hohe Helligkeit angeht. Und auch wenn es der hellste Fixstern ist, ist er immer doch punktförmig und sollte somit schon aufschlussreiche Ergebnisse liefern... aber egal, sobald es wieder schön klar wird, werde ich natürlich genauer berichten.

Bevor ich was übersehe: Wie genau meinst Du das mit "auf welche Weise" ich den Sternenhimmel betrachte. Vielleicht hast Du ja ein Beispiel für mich?

Nochmals zu meinem Bild: Ich sehe mit jedem Auge getrennt den Stern doppelt, einen kräftigen Stern mit kurzen Strahlen und einen dunkleren mit langen Strahlen. Mit beiden Augen überlagert sich das ganze. Nachdem mein linkes auge etwas schwächer ist, und aufgrund der Mehrfachbilder habe ich oft das Gefühl, dass ich die Bilder der beiden Augen nicht zur Deckung bringe...

LG
Franz

PS: ... und Danke fürs Analysieren :D
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Beitragvon Flo » 25.09.2012 00:02

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Beitragvon augenauf » 03.10.2012 08:49

Hi Flo,

ich habe gestern Nacht einwenig die Sterne beobachtet, da ich eh auf dem Balkon war und mit dem Teleskop einen Blick auf Jupiter geworfen habe....

Die Bedingnungen waren nicht perfekt, da der Mond den Himmel sehr aufgehellt hat, aber ein bisschen kann ich trotzdem berichten.

Also, ich habe ca. 20 Minuten in dem "Schlamassel" herumgeblickt, hauptsächlich im Orion. Erst mal das ganze Sternbild erfasst, dann die Sterne im einzelnen. Bei den helleren Sternen, wie z.B. Rigel sehe ich immer nur ein Strahlenbündel, auch, wenn ich länger draufhalte. Bei den dunkleren, wie z.B. den Gürtelsternen blitzt nach einigen Sekunden aus der matschigen Abbildung ein Sternenpünktchen heraus, aber wirklich nur ansatzweise.

Was mir bei Sternen noch sehr Schwierigkeiten bereitet ist mein schwächeres linkes Auge. Ich habe oft das Gefühl ich würde schielen, wenn ich einen Stern direkt anblicke! Wohl weil das rechte Auge etwas deutlicher abbildet, und das Linke im Vergleich dazu nur einen verschwommenen Fleck liefert und somit die Information fehlt, ob ich mit dem Linken genau dort hinblicke wie mit dem Rechten!

LG
Franz
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Beitragvon Aniram » 03.10.2012 09:16

Hallo Franz

Was mir bei Sternen noch sehr Schwierigkeiten bereitet ist mein schwächeres linkes Auge.


Ich habe auch das Problem, dass mein schwächeres Auge viel schneller ermüdet als das andere und mir manchmal am Ende des Tages ein so verschwommenes Bild liefert, dass auch das beidäugige Sehen davon beeinträchtigt wird.

Vielleicht hilft Dir ein kurzes Schläfchen vor der nächsten Sternenbeobachtung oder auch nur ausgedehntes Palmieren.
Bei mir bringt das viel.
Gruss
Marina
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Beitragvon Flo » 03.10.2012 12:07

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Beitragvon augenauf » 03.10.2012 14:07

"Wird auch noch einige Zeit so bleiben. (By the way: Hast Du eigentlich schon Erfahrung mit der Praxis des Nicht-Geblendet-Werdens bei grellem Sonnenlicht?)"

Ich benutze meine Sonnenbrille, welche ich mir erst vor ca. zwei Jahren für teures Geld machen habe lassen (damals war Augentraining noch ein Fremdwort für mich) gar nicht mehr, da mir bewusst wurde, wie wichtig ungefiltertes Tageslicht für die Augen ist. Ich habe auch keine Probleme mit der Sonne. Wenn, dann stört sie mich nur beim Autofahren, wenn sie tief steht und direkt ins Gesicht scheint.

Falls Du hierfür auch noch Tipps hast, kann das bestimmt nicht schaden ;-)

LG
Franz
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Beitragvon Flo » 03.10.2012 14:15

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