Zeitungsartikel zur Myopie

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Subversor_91 » 18.02.2015 18:09

Hallo,

nur zur Info: im Herbst letztes Jahres stand bei uns in der Stuttgarter Zeitung ein interessanter Artikel, der sich erstaunlich offen zum Thema Ursachen der Myopie äußerte (Er lag die ganze Zeit in meinem Zimmer, heute habe ich endlich Zeit gefunden, diesen Thread zu schreiben). So bekennt sich der Artikel eindeutig zu der Meinung, dass ein Schauen in die Ferne der Myopie vorbeugen könne (Titel des Artikels: "Wer viel liest., braucht früher eine Brille"). Allerdings sei der Schweregrad Mitte/ Ende 20 festgelegt, weil das Augenwachstum in diesem Alter abgeschlossen sei (Mir als 23-Jährigem macht dieser Abschnitt natürlich wenig Hoffnung). Daneben wird auch genetischen Faktoren eine große Bedeutung beigemessen (dieser Meinung bin ich auch: Anders könnte man m. E. die insbesondere starke Anisometrie oder das Leiden an Kurzichtigkeit von früher Kindheit an nicht erklären).

Apropos Anisometrie: Ein sehr guter Freund von mir hat im Oktober 2012 (Alter zu diesem Zeitpunkt: 20 Jahre) einen Funken eines tschechischen Böllers ins Auge bekommen (davor hatte er Visus 100%, also beste Augen). Seitdem musste er immer wieder an diesem Auge operiert werden. Die Netzhaut ist vor wenigen Monaten erneut abgegangen, und letztens konnte er wohl fast nur Umrisse auf dem verletzten Auge erkennen. Wie dem auch sei: Seitdem hat die Sehkraft seines gesunden Auges enorm abgenommen (ich vermute, er sieht wie eine Person mit ca 1,5 Dioptrien, er hat glaube ich irgendetwas mit 80 % Visus geredet). Durch Diese Tatsache zweifle ich selbst oft, ob es richtig ist, dass ich meine Ende 2013 verschriebene Brille (links -2,5, rechts -4,75; Hornhautverkrümmung: 0,75 u. 0,25) nicht aufsetze und stattdessen meine alte Brille (-2,25, - 3,25; fast selbige Hornhautverkrümmungswerte wie neue) aufsetze oder stattdessen gar keine Brille aufsetze. Nicht, dass ich mein besseres Auge überlaste. Nach dieser Theorie sollten die Augen gleich gut/schlecht sehen, also ich wohl eine Brille aufziehen, die rechts 1,25 verbessert, sodass ich auf beiden Augen bei -2,5 bin :D
Ich studiere Geisteswissenschaften, muss sehr viel lesen, von dahe rhab eich meine Hoffnung auf Verbesserung aufgehoben: Ich will bloß durch das AUfsetzen der alten Brille einem weiteren Fortschreiten der Myopie vorbeugen; aber ein wenig schlechter dürften meine Augen schon geworden sein, weit entferntere Sachen können Freudne früher lesen als ich (ich versuche mich damit zu beuhigen, dass 0,25 ja vom Visus her enorm viel ausmacht: Alles ab 4 Meter; es ging um eine Ihr, die in Luftlinie vllt 10 Meter entfernt war).

Liebe Grüße
Subversor_91
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Zeitungsartikel zur Myopie

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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Nana » 07.09.2015 09:03

Hallo,


in der WELT gibt es grade einen Artikel zum Thema: "Smartphone & Co lassen Kurzsichtigkeit explodieren"


Grüße
Nana
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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon lukita » 07.09.2015 11:00

Ja, es gibt so ein paar Thesen zur Entstehung von Kurzsichtigkeit, die gerne wiederholt werden.

Hier schaue ich mir diese Thesen an und schlage ein paar alternative Thesen vor:
thesen-zur-kurzsichtigkeit-t2196.html

Was genau mache ich denn, wenn ich auf das Smartphone schaue?
  • Macht es mir Spaß oder lasse ich mich stressen?
    Bei letzterem kann der Blick aufs Smartphone vielleicht zu einer Fehlsichtigkeit beitragen.
  • Wer bei bereits vorhandener Kurzsichtigkeit eine Brille trägt, sollte sie beim Blick in die Nähe absetzen oder zu einer schwächeren Brille greifen.
    Ansonsten kann die Kurzsichtigkeit auch zunehmen.
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

Mein Ziel: Ein Leben ganz ohne Brille
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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Nana » 22.09.2015 10:21

Hi,

danke für den interessanten Link :D
In letzter Zeit gibt es auffallend viele Artikel besonders zur Kurzsichtigkeit, oder bilde ich mir das nur ein?

In der WELT gibt es mal wieder einen, diesmal zu hohen Gewinnmargen bei Brillen :wink:

Grüße
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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Nicole » 22.09.2015 10:38

Nana hat geschrieben:In der WELT gibt es mal wieder einen, diesmal zu hohen Gewinnmargen bei Brillen :wink:


Ist schon heftig:
der Durchschnittspreis liegt mit 300 Euro recht hoch, und der Rohgewinn ist mit 80 Prozent sehr groß.


Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article14 ... -sind.html
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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Nana » 06.10.2015 08:26

Mal wieder ein WELT Artikel zur Kurzsichtigkeit.

Besonders interessant:
Um die Epidemie der Kurzsichtigkeit zu stoppen, diskutieren Experten den Einsatz von speziellen Kontaktlinsen. Die sogenannten orthokeratologischen Linsen, in der internationalen Fachliteratur meist "ortho-k" oder "OK" abgekürzt, werden nicht tagsüber getragen, sondern nachts.
Sie sind gasdurchlässige formstabile ("halbharte") Kontaktlinsen mit einer sogenannten "reversen" Geometrie. Die Linsen sitzen sehr fest auf dem Auge. Während des Schlafs drücken sie auf die Hornhaut des Auges, wodurch das Wachstum des Augapfels bei Kindern und Jugendlichen unterdrückt und ein Fortschreiten der Kurzsichtigkeit verhindern werden soll.


Ich kenne ja die Linsen, die die Hornhaut formen. Aber diese sollen zusätzlich das "Wachstum" des Auges verhindern?

Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article147224921/Diese-Kontaktlinse-soll-kurzsichtige-Kinder-heilen.html
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Re: Zeitungsartikel zur Myopie

Beitragvon Nicole » 06.10.2015 15:55

Nana hat geschrieben:Ich kenne ja die Linsen, die die Hornhaut formen. Aber diese sollen zusätzlich das "Wachstum" des Auges verhindern?


Das sollen normale formstabile Linsen auch nach einigen Studien (nach anderen gibt es keine Wirkung auf das Fortschreiten der Myopie).
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