Der PC-Bildschirm

Beschreibungen von Augentraining-Übungen, Bilder, usw.

Beitragvon 360er » 16.08.2012 09:30

Also ist es auch mit einem starken Brechungsfehler prinzipiell mit Flos Konzept möglich, aber bei einem starken Brechungsfehler muss man eben noch mehr 'dranbleiben', sich nicht entmutigen lassen, wenn man dann zwischendurch wieder sehr weit 'zurückfällt' - bei mir bedeutet 'sehr weit zurückfallen', dass ich gerade mal das grosse I oben auf der Sehtafel eindeutig erkennen kann, alles andere ist zu verschwommen....

@Aniram:
Danke für diesen Beitrag. Diese Erfahrung kann ich ja durchaus bestätigen. Das Problem ist, dass man während dieser Rückfälle arbeitet, Leuten begegnet oder sonstwas machen muss, wo man diese Rückfälle nicht brauchen kann. Und bei mir kam noch dazu, dass das linke Auge bei diesen Schwankungen immer mehr zurückfiel ..

Servus,
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Beitragvon Hannes » 16.08.2012 11:42

360er hat geschrieben:Danke für diesen Beitrag. Diese Erfahrung kann ich ja durchaus bestätigen. Das Problem ist, dass man während dieser Rückfälle arbeitet, Leuten begegnet oder sonstwas machen muss, wo man diese Rückfälle nicht brauchen kann.


Oh man, da sagst Du was ... :? Wenn man das dann ein paar Jahr(zehnt)e lang mitmacht, wird die Psyche auf Dauer ein wenig mischugge davon. Das ist so ähnlich wie Spazierengehen, wo man immer wieder mal ohne Vorwarnung einknickt und man so langfristig kein Vertrauen in die Füße gewinnen kann. Kein wirklich zufriedenstellender Zustand, auch wenn man auf Krücken verzichtet und so die Beine weiter anhält, zu funktionieren und nicht völlig lahm zu werden. :?

Da steht man dann da, nicht wirklich im Treibsand - aber eben auch nicht wirklich auf festem Boden ...
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Re: 86

Beitragvon TMN » 16.08.2012 11:43

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Re: 86

Beitragvon Aniram » 16.08.2012 12:16

TMN hat geschrieben:Falls du Fragen hast bzgl. Augentraining, frage lieber jetzt. Schon bald wird alles erledigt sein und dann werde ich mich sicher nicht mehr so genau daran erinnern können, wie man das eigentlich hinbekommen hat, sofern mich es dann überhaupt noch interessiert.


Flo hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Dein Engagement ist wirklich bewundernswert - ich meine, Du hast ja was Du brauchst (volle Sehschärfe)

Schon. Aber ich muss sagen, wenn noch ein paar von euch es auch
schaffen, wäre ich noch ein gewaltiges Stückchen glücklicher!! :D


Ich sehe hier einen gewaltigen Unterschied in der Perspektive:

TMN, Du stellst eine These auf, die auf Deinen jetzigen Erfahrungen - als 'Noch-Nicht-Geheilter' - basiert und von der Du annimmst, dass sie sich sehr bald als richtig erweisen wird (dann interessiert sie Dich aber wahrscheinlich schon nicht mehr, denn dann bist Du ja selbst am Ziel).

Flo ist schon längst am Ziel angekommen und möchte das weitergeben, was sich bei seinen vielen Versuchen als das erfolgreiche Konzept herauskristallisiert hat.

Du empfindest das als 'besserwisserisch' - mit recht; er weiss es aber auch besser, denn er hat selbst viel herumexperimentiert und kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, was ihn in eine Sackgasse geführt hat und was zum Erfolg beigetragen hat.

Du solltest dir vielleicht mal überlegen, ob Du nicht mehr davon hast, einen guten Rat aus fundierter Erfahrung anzunehmen anstatt über Begriffe zu streiten und evtl in einer solchen Diskussion 'Recht' zu haben...
Gruss
Marina
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Beitragvon Thorin » 16.08.2012 15:00

Hey, TMN, sind wir nicht alle hier, um von anderen, die schon weiter sind, dazuzulernen? Ich verstehe da etwas nicht ganz:

Du schreibst doch selbst, dass Du Deinen Sehfehler noch nicht hinter Dir gelassen hast. Aber statt zu versuchen, die Texte von Flo zu verstehen, so gut Du eben kannst (und im Zweifel nachzufragen), setzt Du Deine eigene Sichtweise dagegen und verlangst ziemlich kategorisch, dass Flo sich Deinen Termini und deren Inhalten anpassen soll.

Das ist doch ungefähr so, als wenn ein Mensch mit Gipsbein, der seit drei Jahren nicht mehr richtig laufen konnte, einem Tänzer sagen würde: Wenn Du noch Fragen zum Gehen hast, dann frag ruhig. Wenn ich nämlich erst gehen kann, dann weiß ich nicht mehr, wie ich es gemacht habe und es interessiert mich auch nicht mehr. :?: :?: :?:

Wie passt das denn zusammen?

So long,
Thorin
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Beitragvon Mrs.Robinson » 16.08.2012 15:27

Andere können Hilfe geben, unterstützen, Meinungen haben. Aber letztendlich muss jeder ganz individuell denken, entscheiden und handeln. Wenn unter 10 Leuten 8 das gleiche Wundermittel haben, impliziert das nicht, dass es auch den zwei anderen hilft.

Wichtig ist, dass wir alle hier

1) überlegt schreiben: Nicht so, als wären die eigenen Erfahrungen zweifelsfrei die "richtigen" (Wie wirken meine Beiträge objektiv gesehen auf andere?)

2) überlegt Texte verwerten: Nicht provozieren lassen; bewusst sein, dass andere helfen wollen

Es geht momentan zu viel um das WIE und nicht mehr genug um das WAS (-> das Wichtige). Lasst uns alle mal erwachsen sein und uns auf das Fokussieren, was wirklich zählt: Klar sehen!

Das ist doch das Ziel, das uns alle verbindet :D

Und damit wünsche ich allen einen schönen Feierabend (zumindest habe ich den gleich)! :schönes Wetter:


Grüße
Mrs.Robinson
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Beitragvon Flo » 16.08.2012 15:44

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Beitragvon Flo » 16.08.2012 16:15

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Beitragvon TMN » 17.08.2012 10:15

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Beitragvon Aniram » 17.08.2012 10:47

Frage an jeden, der sich angesprochen fühlt: Wie aufwendig ist das Erreichen der von Dir/euch jeweils erreichten optimalen Sehschärfe? (Also: Wie lange dauert es, wie viel geistige "Arbeit" erfordert es, wie optimal muss die Grundsituation sein, damit es "überhaupt passiert" und wie schnell (bzw. "wie leicht") findet der Relaps in den "gewohnten" deutlich unschärferen Sehzustand statt?


Es ist nicht so ganz einfach, das ganz genau festzumachen.
Deshalb fange ich einfach mal an; vielleicht kann der eine oder andere ja dann von da aus sagen: "Bei mir ist es auch so ähnlich oder aber in dem und dem Punkt völlig anders..."

Bei mir ist es sehr unterschiedlich und kommt in erster Linie darauf an, 'wie gut ich drauf bin'. Dann kann alles ziemlich schnell gehen, quasi 'von allein'und wie 'selbstverständlich', ohne dass ich mich gross darum bemühen muss.
ZB wenn ich mich für eine kurze Pause gemütlich mit einer Tasse Kaffee entspanne und mein Blick fällt auf die 3m entfernte Sehtafel, kann es sein, dass auf Anhieb mindestens bis Zeile 20/50 (manchmal auch 20/40) die Buchstaben nicht nur 'lesbar', sondern ganz klar abgegrenzt und tiefschwarz mir quasi 'direkt ins Auge fallen' - für die Zeilen darunter muss ich schon 'genauer hingucken' und die 20/20 Zeile kann ich nur am Anfang und Ende 'erahnen'.
Wenn nicht gleich alles ganz scharf ist, kann ich doch relativ leicht mit ein paar Blickpunktverschiebungen die Sicht immer weiter verbessern und mich dabei immer mehr entspannen.

Auch bei anderen 'Auszeiten', wie dem Radfahren und Fernsehen, in denen ich mich sehr gut aufs Sehen konzentrieren kann, gelingt es relativ gut - meist schon nach ein paar Minuten bis es einigermassen scharf ist, es kann aber auch mal wesentlich länger dauern oder auch (eher selten) überhaupt nicht klappen.
Ohne 'Störfaktoren' bleibt dann die Sicht relativ lange stabil (praktisch die ganze Fahrt über mit leichten Schwankungen), so dass ich manchmal denke:"wenn ich es jetzt nicht wüsste, dass ich keine Kontaktlinsen drin habe, würde ich es mir selbst nicht glauben".

Aber es reichen manchmal schon Kleinigkeiten, um mich 'aus der Bahn zu werfen', zB ein grosser Blicksprung und das anvisierte Sehobjekt erscheint erst mal zu unscharf. Dann wird mir quasi mein Brechungsfehler 'vor Augen geführt' und wenn ich mich dadurch verunsichern lasse - zB weil ich es nicht schnell genug scharf bekomme - und anfange, mich selbst unter ('Leistungs')Druck zu setzen, wird es immer schwieriger und der 'Absturz' kann sogar so weit gehen, dass es mir vorkommt, als habe ich mir selbst etwas vorgemacht, so ähnlich wie Hannes schreibt:

Dazu habe ich einfach "den Weg" noch nicht eindeutig gefunden, um eine Referenz zu haben. Obwohl ich (gerade an sonnigen Tagen) ziemlich gut sehe, aber es ist diese andere, "Pseudoschärfe" ... Wink


Ich denke, mein Hauptproblem ist (wie ich schon schrieb), dass die gute Sicht zu sehr auf 'Ausnahmesituationen' beschränkt ist.
In der übrigen Zeit ist oft 'der Kopf so voll' und gerade innerhalb der 4 Wände sehe ich alles gut genug, ohne mich weiter darum zu 'bemühen'. Ich finde es auch wesentlich schwieriger im (halb)nahen Bereich ein vollständiges, im Ganzen vollscharfes Bild zu bekommen, als bei weit entfernten Gegenständen. In der Nähe sind die Sehobjekte einfach 'zu gross' und erfordern viel mehr Aufwand....
Deshalb versuche ich nun, mich verstärkt um diesen Sehbereich zu kümmern, der doch einen sehr grossen Teil des Tages ausmacht - und der dann quasi (meinem Gefühl nach) den 'Normalzustand' darstellt.
Gruss
Marina
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Beitragvon TMN » 17.08.2012 11:51

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Beitragvon Hannes » 17.08.2012 14:07

TMN hat geschrieben:Meine von Aniram zitierte Stellungnahme erfolgte aufgrund einer Bitte von Flo an mich, sich noch einmal zu melden, wenn ich die volle Sehleistung habe. Da das recht sicher noch im August sein wird, weil ich mittlerweile auch exakt weiß, wie "es" funktioniert, habe ich darauf aufmerksam machen wollen, dass er, falls er Fragen für die eigene Erkenntnisbildung und Forschung haben sollte, sie möglichst umgehend stellen möge. Ich kann tatsächlich nicht für die Zukunft sprechen und weis daher auch nicht, ob ich noch eine zusammenfassende abschließende Stellungnahme mit dem Thema "Von der Schreibtisch-Kurzsichtigkeit zur Null" schreiben werde oder nicht. Dies sollte doch unser Forum-Papst Flo viel besser können.


Eigentlich schade ... sind es doch gerade die Erfahrungen von "Ausgeheilten", die ich für so unendlich wertvoll halte.

Zu behaupten "Ich bin geheilt - aber jetzt hab' ich auch keinen Bock zu schreiben, wie mir das gelungen ist." oder wenigstens versuchen zu formulieren, wann und warum der Groschen endlich gefallen ist (der ja so vielen Fehlsichtigen (und Medizinern) zu entgehen scheint), ist einfach nur ... schade. Aber natürlich legitim.

Aber wie dem auch sei, ich würde mich schon freuen, wenn Du wenigstens kurz im Forum Dich meldest mit einem letzten "Ich bin geheilt!" (Ob das dann wirklich stimmt, muss man Dir dann halt glauben ... oder nicht.)

Bei Flo empfinde ich das so, dass da kein Zweifek besteht, das merkt man schon an der Art, wie er schreibt, wie präziese er aussortieren kann zwischen "macht Sinn" und "ist sinnlos" (wo wir Fehlsichtigen meistens nur mutmaßen können) und die ganze Sachkenntnis, die er hier eingebracht hat. Ich finde, Flo hat hier mit seinen Beiträgen ganz schon "die Muskeln spielen lassen" (im guten Sinne, nicht Ego-mäßig).

Deswegen ist Flo sicher noch kein "Gott" oder Papst - und das weiß er auch selber. Aber er hat uns Fehlsichtigen sicher etwas voraus - allem voran die gute und (noch wichtiger) zuverlässige Sehkraft. (obwohl ja der Papst per Definition auch seinen Gläubigern etwas voraushaben sollte ... :twisted:)

Grüße soweit!

Hannes
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Beitragvon Flo » 17.08.2012 14:45

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Re: 95

Beitragvon Susa » 17.08.2012 15:14

Hallo zusammen,
oha, kaum liest man mal eine Woche hier nicht mit, geht die Post ab. :-) Höchst interessanter Thread, dessen Nachlese mich heute morgen zwar eine Weile gekostet hat, aber die hat sich gelohnt.

Flo:
>
Unter dem Strich: Anstrengung (in obigem Sinne!) ist aus meiner Sicht zwar selten ganz vermeidbar, aber immer kontraproduktiv... (intrinsisch motiviertes) Bemühen um eine (für einen selber (und vielleicht auch für andere)) objektiv und subjektiv (!) nicht-schlechte Sache (in diesem Falle die Vervollkommnung der eigenen Sehschärfe (oder auch dazu noch die anderer) ist ein "Fortschritts-Generator" wie kaum ein zweiter... <

Dem stimme ich zu.
Ich finde im Übrigen die Abklärung der Begrifflichkeiten (sich bemühen, sich anstrengen, behutsam, zögerlich sein usw.) schon wichtig. Mir ist das aus der Cantienica-Welt wohlbekannt, dort wird ständig um Begriffe gerungen, damit (im Körper, im Geist) auch wirklich das passiert, was passieren soll - und ich entdecke immer mehr Parallelen zwischen den Vermutungen und Erkenntnissen, die wir gemeinsam hier gewinnen und untereinander austauschen und dem, was ich von Cantienica kenne.
Das Oberprinzip beim Üben ist Leichtigkeit, Leichtigkeit, Leichtigkeit, Punkt. Und die erfahrenen Instruktoren nebst der Frau, die das Ganze überhaupt ersonnen hat, berichten immer wieder, wie schwer (sic!) wir Übenden uns mit der Leichtigkeit tun. Wenn man sie dann mal "entdeckt" hat, ist sie auch beliebig immer wieder abrufbar. Beim einen geht das - bumm - auf einen Schlag, er oder sie hat sofort die Erkenntnis, dass es nur so gehen kann. Die meisten anderen (zu denen auch ich gehöre) tasten sich da peu à peu ran - und ich schreibe jetzt extra nicht "mühsam", weil hier dasselbe gilt wie beim Augentraining: Zu viel Mühe (Effort) bringt nichts, häufig genug das Gegenteil dessen, was man möchte. Dementsprechend viele unnötige Schleifen mit Rückfällen dreht man dann, bis man letztlich zur Erkenntnis kommt: Weniger ist immer mehr, noch weniger ist noch mehr - Leichtigkeit ist alles.

Statt Flos "behutsam" könnte man vielleicht auch noch aufmerksam (sich selbst und der Umwelt gegenüber) sagen. Wobei ich das "behut" in behutsam schon auch wichtig finde.

Für dieses ständige Wechselspiel zwischen Sehen (Auge) und Sehen (Geist) werfe ich mal noch einen Begriff aus der Cantienica-Welt in die Runde: "durchlässig werden". Dort bezieht sich das darauf, dass die gesamte Muskulatur so perfekt entspannt wird, dass ein Bewegungsimpuls, der z. B. an der Ferse (durch ein sanftes In-den-Boden-Stupsen z. B.) gegeben wird, "am anderen Ende", also beispielsweise am Sitzbeinhöcker, also dem unteren Ende der Beckenschaufel als Bewegung ankommt, die durch die ganzen feinen Muskeln weitergeleitet wird. Je durchlässiger man ist, also je mehr Leichtigkeit, Entspanntheit man zulässt, desto mehr Eigenregie können die Muskeln bei der Übergabe des Bewegungsimpulses übernehmen, desto genauer ist die Bewegung, desto perfekter die Kraftübertragung. Die Bewegung wird ergonomisch, so, wie sie von der Natur gewollt wird.

Im Zusammenhang mit den Augen wäre Durchlässigkeit für mich zum einen dieses "durch die Augen" statt "mit den Augen" schauen sowie zum anderen die ständige Interaktion zwischen organischem Sehsystem und geistiger Repräsentation desselben. Diese muss man, so meine Einschätzung, mit der Zeit immer feiner und filigraner werden lassen. Ziel ist eine weitgehende Autonomie dieses "Doppelsystems" bei der Einschätzung, was in der aktuellen Sehsituation jeweils erforderlich ist und dann Ausführung der entsprechenden "Aktionen", damit es geschieht.

Fazit: Ich finde diesen Streit um des Kaisers Bart über behutsam, zögerlich usw. schon wichtig!

Viele Grüße
Susa
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Beitragvon Flo » 17.08.2012 16:26

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