Neu hier und (noch) erfolglos

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Neu hier und (noch) erfolglos

Beitragvon Brillenwolf » 14.03.2009 16:40

Hallo,

der Brillenwolf stellt sich vor.

Ich bin im Internet auf das Thema Augentraining gestoßen und finde die Argumente dafür logisch.

Ich bin mit -1,5 leicht kurzsichtig und habe mir das Buch von Leo Angert geholt. Dort sind ja auch einige Übungen drin und es steht dort immer: "Mach dies so und so und du wirst die Sehtafel gleich schärfer sehen" - ist bei mir leider nicht so.

Seit einem Monat laufe ich komplett ohne Brille rum, lese kaum, sitze wenig am PC und mache (nicht sehr ehrgeizig) Augenübungen. Leider wird es nicht besser.

Aber man sollte nicht alles schwarz malen. Ich hatte auch schon Erfolgserlebnisse: Wenn ich länger (ca. 3 Min.) auf die Sehtafel schaue- (fast schon starre- mit wenig Blinzeln, was ja eigentlich genau das Falsche ist), wird das Bild ganz plötzlich deutlich schärfer und ich kann 2 Zeilen weiter unten erkennen. Leider hält dies immer nur Sekunden.

Könnt ihr mir Übungen nennen, die euch bei geringer Kurzsichtigkeit deutlich geholfen haben. Ich brauche eine Sehstärke von 30 % auf BEIDEN Augen, um eine Ausbildung in meinem Traumjob zu bekommen. Schätze, zur Zeit bin ich bei 20 % Sehleistung. Wenn man nur mit einem Auge guckt, ist es auch gleich viel schwieriger.

Hoffe, ihr könnt mir helfen.

Euer Brillenwolf - oder besser Brillenwölfin
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Beitragvon superolli12345 » 15.03.2009 11:42

"Aber man sollte nicht alles schwarz malen. Ich hatte auch schon Erfolgserlebnisse: Wenn ich länger (ca. 3 Min.) auf die Sehtafel schaue- (fast schon starre- mit wenig Blinzeln, was ja eigentlich genau das Falsche ist), wird das Bild ganz plötzlich deutlich schärfer und ich kann 2 Zeilen weiter unten erkennen. Leider hält dies immer nur Sekunden. "


Hallo,

Ich habe auch vor kurzem mit Augentraining angefangen und es ist genau so...
mittlerweile bleibt es fast 30 sek. :)

ich denke man sollte einfach viel in die ferne gucken damit sich die augen wieder anpassen.
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Beitragvon Martin/T. » 15.03.2009 14:32

superolli hat geschrieben:ich denke man sollte einfach viel in die ferne gucken damit sich die augen wieder anpassen.


Ihr seid beide noch jung, nehme ich an. Dann könnte das tatsächlich auseichen. So war es bei mir als ich achtzehn war. Ich hatte kaum mehr gemacht als bewusst viel in die Ferne zu sehen und es keinesfalls zu akzeptieren, dass bei mir "der Augapfel" in einem "natürlichen Wachstumsprozess" sei.

Nach drei/vier Monaten war eine runde Dioptrie weg und mein rechtes Auge so gut wie normal.
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Beitragvon superolli12345 » 15.03.2009 15:34

Martin/T. hat geschrieben:
superolli hat geschrieben:ich denke man sollte einfach viel in die ferne gucken damit sich die augen wieder anpassen.


Ihr seid beide noch jung, nehme ich an. Dann könnte das tatsächlich auseichen. So war es bei mir als ich achtzehn war. Ich hatte kaum mehr gemacht als bewusst viel in die Ferne zu sehen und es keinesfalls zu akzeptieren, dass bei mir "der Augapfel" in einem "natürlichen Wachstumsprozess" sei.

Nach drei/vier Monaten war eine runde Dioptrie weg und mein rechtes Auge so gut wie normal.


Also ich bin 16..
Tritt diese Symptom nur bei junegn Menschen auf oder wieso hast du das angenommen?
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Beitragvon Martin/T. » 15.03.2009 19:10

superolli12345 hat geschrieben:Also ich bin 16..
Tritt diese Symptom nur bei junegn Menschen auf oder wieso hast du das angenommen?


Symptom? Du meinst die schnelle Heilung.

Ich denke halt, dass das Auge mit 16, 18, 20 tatsächlich noch nicht (immer) völlig ausgewachsen ist. Wenn die Schulmediziner das sagen, dann heißt das immer übesetzt, "macht euch auf noch mehr Kurzsichtigkeit gefasst", denn es ist ja auch sooooo normal, dass ein Auge immer weiter aus seiner Funktion heraus wächst,. Aber in Wahrheit wächst ein Organ natürlich MIT seinem Gebrauch und MIT den es umgebenden Muskeln.

Und zumindest wenn ihr nun das Glück haben solltet, noch nicht von Kindesbeinen an schlecht zu sehen, denke ich, habt ihr gute Chancen, einfach durh die Schwerpunktsetzung eures Augengebrauchs im Alltag diesem Wachstum die Richtung zu geben.

Da ist einfach mehr Bewegung drin als bei uns Erwachsenen. Und einen fahrenden Wagen kannst du lenken, einen stehenden musst du "wuchten".

Wie gesagt, MEINE Erfahrung ging in der Richtung.

:wink:

---------------------------------------------

..., womit ich natürlich nicht gesagt, dass es nicht besser wäre, möglichst sicher zu gehen und zusätzlich zu üben. Ganz im Gegenteil.
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Beitragvon Brillenwolf » 15.03.2009 19:26

Hallo,
danke für die Antworten.

Ich bin leider nicht mehr 18, sondern schon 26. Die erste Brille bekam ich aber erst mit 19, so dass die Hoffnung auf schnelle Erfolge wohl nicht so klein sein dürfte.
Meine Sehkraft hat sich wohl schon mit 13 verschlechtert- da habe ich auch irre viel gelesen. Aber erst als ich zur Uni kam, habe ich mir eine Brille geholt. In den Vorlesungen konnte ich sonst einfach nichts mehr sehen. Stärke -0,75. Diese Brille trug ich aber nur in der Vorlesung und nahm sie dazwischen immer ab.
Nach der Uni bei der Arbeit musste ich viel am PC sitzen- dort habe ich mir angewöhnt die Brille immer zu tragen- auch beim Sport. Ein Jahr später brauchte ich dann eine neue Brille mit -1,5.

Diese Geschichte zeigt wohl, dass es nicht nur ein normal fortschreitendes Augapfelwachstum ist.

Trotzdem warte ich noch auf Übungen, die euch besonders geholfen haben, denn einfach nur warten will ich nicht. Schon gar nicht mit schon 26 :lol:
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Beitragvon Martin/T. » 15.03.2009 20:15

Brillenwolf hat geschrieben:Nach der Uni bei der Arbeit musste ich viel am PC sitzen- dort habe ich mir angewöhnt die Brille immer zu tragen- auch beim Sport. Ein Jahr später brauchte ich dann eine neue Brille mit -1,5.

Diese Geschichte zeigt wohl, dass es nicht nur ein normal fortschreitendes Augapfelwachstum ist.

Trotzdem warte ich noch auf Übungen, die euch besonders geholfen haben, denn einfach nur warten will ich nicht. Schon gar nicht mit schon 26 :lol:


Nein, auf keinen Fall. So hab ich's auch ehrlich nicht gemeint. Ich bin übrigens noch mal 10 Jahre älter, knapp 36, aber mit meinen Augen hab ich's alles in allem doch gut getroffen. Nach der Geschichte mit 18 ist links -0.5 bis -0.75 übrig geblieben und die hab ich heute noch (bzw. hatte ich letzten Herbst). Inzwischen hab ich diesem Rest einen Krieg erklärt, den ich gewinnen werde. :!:

Was Du schreibst bringt wohl die meisten hier zum Nicken. Mitte 20 noch mal merklich zugelegt; die Schulmedizin legt sich's zurecht, wie sie's grad braucht.

:evil:

Erst mal das Wichtigste beim Gebrauch dieses Forums: Lass Dich nicht irritieren; es gibt hier so viele Meinungen wie Teilnehmer. So groß ist die Gemeinde nicht, und jeder ist hier Pionier.

Ich für mein Teil habe ganz gute Erfolge mit einer einzigen "Übung", die in keinem Buch steht. Sie macht 90 % meiner "Therapieanstrengungen" aus; der Rest wie Spaziergänge mit bewusstem Sehen ist mehr Kontrolle, Erfrischung und Begleitung:

Fernpunktlesen am Computerbildschirm. Und dabei jede Menge schwer Aussprechbares mit meinem Auge (ich trainiere einäugig) experimentieren und manipulieren.

PC-Arbeit verbinden die meisten spontan mit Belastung für die Augen. Und das ist es wohl auch, wenn man dabei viel tun muss. Ich hatte aber diesen Winter recht günstige Gelegenheit, viel Mußestunden mit reinem Lesen im Internet einzulegen, und ich denke, dabei hat das Bildschirmsehen eine komplett andere, augenneutrale und dann zum Training geeignete Qualität. Man kann sich ganz auf den Sehvorgang konzentrieren so oft zur Seite gucken, wie man mag.

Wenn Dich's nicht stört, vielen sehr subjektiven Erlebnisberichten nachzuspüren, lies meine Erfahrungsberichte unter "Kurzsichtigkeit ist eine Einstellung", aber spring vielleicht nach den ersten Beiträgen gleich auf die letzte Seite. Ich hatte nämlich erst vor kurzem ein richtiges Aha-Erlebnis, wie das mit der aktiven Entspannung (eigentlich ein Widerspruch in sich) und mit der "Einstellungsarbeit" funktioniert.

Ich habe viel über meine Augen in diesen (13) Wochen herausgefunden, und wüßte nicht, wie ich es ohne PC (plus Lesebrille) überhaupt hätte anpacken sollen. Entspannungs- und Bewegungsübungen können eine gute Ergänzung sein, aber das Wichtigste ist, die Einstellung zum Sehen und damit zusammenhängend die Sehgewohnheiten zu ändern.

Denn ohne "geistige Verrenkung" beim Sehen ist KEIN Augengebrauch (auch viel Lesen, sogar bei schlechten Licht) prinzipiell schädlich. So sagt Bates, der Pionier der echten Augenheilkunde.

:):

Ach ja, eins hätt ich fast vergessen: Willkommen hier unter Gleichgesinnten! (alles Wölfe ihrer Brillen)
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Beitragvon Martin/T. » 17.03.2009 18:21

Hallo Wölfin,

kommst Du weiter?

Was ich auch noch nicht ganz verstanden habe: Wie bist Du eigentlich auf die Idee Augentraining überhaupt gekommen? Du schreibst, Du fändest "die Argumente logisch"; Du weißt schon, dass das keine Grundlage ist, um an der Sache dranzubleiben. :?:

P.S.: Dass die anderen dir keine Übungen empfehlen wollen, finde ich schade. Ich für mein Teil kann aber nicht in Bresche springen, weil ich gar keine "Übungen" mache (höchstens mal sporadisch palmieren oder Lockerungsbewegungen, da gibt's aber nix zu beschreiben - oder viel Trinken, damit man Tränen hatt etc.)

Ich bin von diesem ganzen Konzept nicht überzeugt, und zu Leo Angart denke ich wahrscheinlich ziemlich ähnlich wie du selbst.

:roll:

Ich wünsche Dir viel Durchblick. :)
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Beitragvon maddin » 23.03.2009 17:14

superolli12345 hat geschrieben:
Martin/T. hat geschrieben:
superolli hat geschrieben:ich denke man sollte einfach viel in die ferne gucken damit sich die augen wieder anpassen.


Ihr seid beide noch jung, nehme ich an. Dann könnte das tatsächlich auseichen. So war es bei mir als ich achtzehn war. Ich hatte kaum mehr gemacht als bewusst viel in die Ferne zu sehen und es keinesfalls zu akzeptieren, dass bei mir "der Augapfel" in einem "natürlichen Wachstumsprozess" sei.

Nach drei/vier Monaten war eine runde Dioptrie weg und mein rechtes Auge so gut wie normal.


Also ich bin 16..
Tritt diese Symptom nur bei junegn Menschen auf oder wieso hast du das angenommen?


ich hab auch leichte kurzsichtigkeit...
soll man einfach so in die ferne sehen?
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Beitragvon Martin/T. » 24.03.2009 12:26

maddin hat geschrieben:ich hab auch leichte kurzsichtigkeit...
soll man einfach so in die ferne sehen?


Ich würde Handstand dabei machen; dann purzeln die Dioptrien. :lol:

Nein, ehrlich: Ich behaupte auch für Jugendliche NICHT, dass mit reinen Augengebrauchstipps irgendeinen vorhersehbaren oder gar sicheren Einfluss auf die weitere Entwicklung von Kurzsichtigkeit nehmen kann.

Ich sage nur, dass es bei mir geklappt hat, und ich vermute, dass es auch bei vielen anderen klappt, wenn der feste Wille besteht, sich mit dieser Beschränkung nicht einzurichten.

Was Dir wirklich hilft, musst Du immer selber herausfinden. Jeder ist hier Pionier. Das kann man bedauern; aber Erfolg haben die, die das als Ansporn nehmen können.

:wink:
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Beitragvon maddin » 24.03.2009 20:37

Martin/T. hat geschrieben:
maddin hat geschrieben:ich hab auch leichte kurzsichtigkeit...
soll man einfach so in die ferne sehen?


Ich würde Handstand dabei machen; dann purzeln die Dioptrien. :lol:

Nein, ehrlich: Ich behaupte auch für Jugendliche NICHT, dass mit reinen Augengebrauchstipps irgendeinen vorhersehbaren oder gar sicheren Einfluss auf die weitere Entwicklung von Kurzsichtigkeit nehmen kann.

Ich sage nur, dass es bei mir geklappt hat, und ich vermute, dass es auch bei vielen anderen klappt, wenn der feste Wille besteht, sich mit dieser Beschränkung nicht einzurichten.

Was Dir wirklich hilft, musst Du immer selber herausfinden. Jeder ist hier Pionier. Das kann man bedauern; aber Erfolg haben die, die das als Ansporn nehmen können.

:wink:


wie lange sollte man ca so in die ferne sehen ( halbe stunde?)?
ich sitz sehr viel am pc und fernsehen tu ich auch nicht soviel xD
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Beitragvon Brillenwolf » 26.03.2009 11:34

Hallo,

die Wölfin meldet sich zurück. Und nun gleich mit einer Erfolgsmeldung!

Also: Gestern sehr viel bei der Arbeit gelesen. Danach habe ich zu hause meine Sehtafel sehr unscharf gesehen. Allerdings war das Tageslicht auch sehr schlecht (bewölkt, abends und meine Sehtafel ist 4 m vom Fenster weg). Ich bin dann erst einmal meinen Hobbys nachgegangen.
Abends habe ich dann meine Zimmerbeleuchtung eingeschaltet und sah die Sehtafel schon schärfer. Also noch einmal kurz geübt. Erst mit dem rechten Auge: Nach einiger Zeit würde es schärfer, wie immer, verschwand aber auch schnell wieder. Also das linke Auge: VON ANFANG AN GUTE SICHT, DIE SICH SOGAR VERBESSERTE, UND DAS BESTE: ES BLIEB DABEI. Mit rechts habe ich es dann noch einmal versucht, aber es klappte leider nicht.
Heute morgen war natürlich alles wieder weg. Habe aber gleich wieder geübt. Erstaunliches Ergebnis: diesmal war es das rechte Auge, dass klar sah :roll:

Nun ja- das lässt hoffen.

Übrigens, wenn ich "klar sehen" schreibe, dann meine ich: Mein Ausgangswert sind verschwommene 30 %, die ich auf der Sehtafel erkenne. Klar sehen sind 90-100 % die ich fast schon erkenne (Also kann ich die 70-80 % Zeile entziffern und die 30 % -Zeile ist ganz klar). Die Sehtafel ist allerdings für 3 m und nicht für objektive 6 m konzipiert. Trotzdem kann ich jedem empfehlen mit so einer Tafel zu üben: Einfach länger verschieden drauf gucken und damit spielen und sehen was passiert. Man kriegt dort nämlich sofort ein Feedback ob es klappt und wie man sich verbessert.

Ist euch das eigentlich auch einmal aufgefallen: Wenn ich mit nur einem Auge übe, wird die Umgebung langsam dunkler. Auch die Farben werden matter. Das sieht man, wenn man das abgedeckte Auge dann gucken lässt- alles ist fröhlicher und heller.
Fazit: Ausgeruhte Augen sehen besser Farben! Gut zu wissen für Farbsehstörungen (da hätte ich übrigens auch eine Geschichte zu erzählen, aber das ein anderes Mal)

Mein Ansporn ist übrigens: Für meinen Traumberuf brauche ich 30 % auf beiden Augen ohne Sehhilfe. Das ist ein Ansporn denke ich.

Mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt ohne Brille rum zu laufen. Ist bei -1,5 auch gut machbar. Außerdem sind die Leute dann netter, weil man jeden von weitem schon anlächelt, weil man ihn mit einem Bekannten verwechselt :lol:

Viele Grüße
Eure Brillenwölfin
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Beitragvon sven » 26.03.2009 13:32

Brillenwolf hat geschrieben:Fazit: Ausgeruhte Augen sehen besser Farben! Gut zu wissen für Farbsehstörungen (da hätte ich übrigens auch eine Geschichte zu erzählen, aber das ein anderes Mal)


Ich seh deswegen oft in die Sonne und benutze keine Sonnenbrille.

Es wird dadurch kurzfristig schlechter und gibt blinde Flecken, ich gehe aber davon aus, das das Auge dann mehr Energie fuer Farbsehen aufbaut.
Schoene Gruesse

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Beitragvon maddin » 26.03.2009 15:31

sven hat geschrieben:
Brillenwolf hat geschrieben:Fazit: Ausgeruhte Augen sehen besser Farben! Gut zu wissen für Farbsehstörungen (da hätte ich übrigens auch eine Geschichte zu erzählen, aber das ein anderes Mal)


Ich seh deswegen oft in die Sonne und benutze keine Sonnenbrille.

Es wird dadurch kurzfristig schlechter und gibt blinde Flecken, ich gehe aber davon aus, das das Auge dann mehr Energie fuer Farbsehen aufbaut.


schadet das nicht dem auge wenn man direkt hineinsieht?
manche können es garnicht.. mir machts persöhnlich auch nichts aus bis auf das ich dann niesen muss manchmal...
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Beitragvon Martin/T. » 26.03.2009 18:57

Hallo "Wölfin",

Gratulation zu deinen ersten Erfolgen. :)

3, 6m oder Unendlich, das macht praktisch erst dann einen Unterschied, wenn du auf die letzten Vierteldioptrien gehst. Aber jetzt kämpfst du ja erst mal gegen die kürzliche Verschlechterung, wie ich die Sache sehe. Brille ab und sich dabei gut fühlen, das ist schon mal die habe Miete. Liebe zur Sehtafel, oder überhaupt zu scharfen Strukturen, die man sich in Ruhe angucken kann, das nächste Viertel.

Deine Beobachtung mit den Farben kann ich eigentlich nicht bestätigen. Unter der Bedingung, dass ich richtige Einstellung erreiche, sehe ich beidäugig, rechts oder links farblich eigentlich dasselbe.

Mir ist aber aufgefallen, dass so dieser letzte Schliff in den Farben das deutlichste Signal gibt, ob man nur fast oder schon ganz auf der richtigen Einstellung gelandet ist. Wenn du zeitweise schon an die 100% ran kommst, dann hast du wohl gute Momente in der Nähe der korrekten Refraktion, und bei den Unregelmäßigkeiten, die da noch übrig bleiben, dürfte sowohl die Hinzunahme eines zweiten Auges als auch die bessere Kondition eines "ausgeruhten" Auges den Unterschied machen, der dem Gehirn ein scharfes (Synthese-)Bild und damit kräftige Farben offeriert.

So erklär ich mir die Sache. :wink:
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