Frage zu Angarts Übungen für leichte Kurzsichtigkeit

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Frage zu Angarts Übungen für leichte Kurzsichtigkeit

Beitragvon alf12 » 02.07.2012 18:20

Hallo,

ich trainiere seit ca. 2 Wochen täglich ca. 8 mal für 3-5Minuten meine Augen mit den Übungen von Angart zur leichten Kurzsichtigkeit (ich hab -1 auf beiden). Je nach tagesform und lichtverhältnissen in meinem Zimmer konnte ich auch schon leichte Fortschritte erkennen, jedoch beunruhigt mich eine Sache ziemlich: Wenn ich seine Übunungen mache, soll man ja öfters die Augen schließen, z.B. bei der einfachen Schwinübung nach Bates um sich wieder zu "zentrieren" (so nannte er das glaub ich). Wenn ich die Augen dann öffne, habe ich auch den erwünschten Effekt, dass alles viel klarer und schärfer ist. Sobald ich aber einmal blinzle, seh ich wieder genauso schlecht wie vor der Übung... Mach ich was falsch oder ist das normal?
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Beitragvon 360er » 02.07.2012 20:50

Dazu fällt mir ein Zitat von ihm ein: "vision tends to go up and down like the stock market - die Sehleistung geht rauf und runter wie die Börsenkurse"

Mir geht das auch bei vielen Übungen so. Ich würde sagen, solange insgesamt die Tendenz besser wird, einfach geschehen lassen und nicht verkrampfen.

Schöne Grüße2
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Beitragvon alf12 » 03.07.2012 09:13

Danke! Dann werde ich jetzt mal fleißig weiter trainieren und hoffen, dass ich irgendwann wieder komplett ohne Brille auskomme :D
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Beitragvon moobe » 03.07.2012 16:41

Hi,

hatte momentan auch ne Zeit, zu der ich dieses Gefühl hatte. Aber habe keine Angst und sei dir bewusst, dass du deine Übungen nicht aus mechanischen Gründen machst ;)

Ich habe in den letztesn Tagen ein Buch mit fast 500 Seiten gelesen, auch mitten in der Nacht (1 Uhr?). Heute bin ich aufgestanden, habe weitergelesen, bin ruasgegangen und habe meine Erfolge zum ersten Mal seit Wochen wieder richtig gespürt :D


Ich habe nämlich schon seit 3 Wochen angefangen, intensiver zu üben und Bates ernster zu nehmen. Immer dieses kurzzeitige besserwerden bis zum Blinzeln hat mich genervt, ich habs hier auch ins Forum geschrieben und mich auch sehr geärgert. Habe aber trotzdem weitergemacht und bin froh darüber - es geht wieder steil aufwärts bei mir, und das trotz Buchlesens (was Angart ja nicht so förderlich für die Augen sieht..).


Bleib also dran und versuch auch mal, es ein wenig mehr zu genießen, statt Angst zu haben. Das ist grad das einzige, das ich dir empfehlen kann :D


LG Moobe
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Beitragvon alf12 » 04.07.2012 10:05

Danke! Gut zu wissen, dass es nicht nur mir so ergeht... Eine leichte Tendenz ist ja schon zu erkennen, teilweise gehen schon einige Buchstaben der 20/50 Zeile auf der Snellentafel aus 3m...

Dass diese Art von Übung keinen mechanischen Hintergrund haben kann, habe ich mir schon gedacht. Aber was ist genau der Grund für diese Übunungen? Ich dachte bis jetzt immer, dass wäre zur Visualisierung, also dass man das imaginere Bild im Kopf auf die realen Gegebenheiten anpasst, da Angart irgendwo in seinem Buch schreibt, dass Kurzsichtige sich alles zu klein vorstellen (obwohl ich mir alles zu groß Vorstelle^^) und bei den Übungen für leichte Kurzsichtigkeit soll man sich ja bei geschlossenen Augen häufig die entsprechenden Buchstaben vorstellen...
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Beitragvon Darem » 04.07.2012 16:53

alf12 hat geschrieben: Ich dachte bis jetzt immer, dass wäre zur Visualisierung, also dass man das imaginere Bild im Kopf auf die realen Gegebenheiten anpasst, da Angart irgendwo in seinem Buch schreibt, dass Kurzsichtige sich alles zu klein vorstellen (obwohl ich mir alles zu groß Vorstelle^^) und bei den Übungen für leichte Kurzsichtigkeit soll man sich ja bei geschlossenen Augen häufig die entsprechenden Buchstaben vorstellen...


Vielleicht ist das genau unter Problem, mir geht es genauso: ich stelle mir auch immer alles größer vor und wenn ich an dem Ort bin (auch wenn es ein alltäglicher Ort ist), dann ist es doch viel kleiner. Vielleicht sehen wir es kleiner und in unserer Erinnerung ist es zu groß und wir verbinden dies eben falsch (falsche Wahrnehmung) - kann natürlich auch vollkommener Schwachsinn sein, was ich hier erzähl.
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Beitragvon CarinaS » 14.07.2012 15:18

Hallo zusammen, also wenn ich mir diesen Thread so lese, dann erkenne ich sehr schnell meine eigenen ERfahrungen wieder.

Auch ich habe anfangs zum Teil nach 1-2 Mal Blinzeln bemerkt, dass die Leistung wieder zurückging, doch mit der Zeit (ich glaube nach ca 6-8 Wochen) merkte ich dass auch das besser wurde. Ich denke da brauchen die Augen einfach eine Weile bis auch das ohne Einschränkung dann bemerkbar wird.

Lg
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Beitragvon moobe » 15.07.2012 10:03

Sinn der Schwingübung ist es, ein Gefühl für die Illusion zu bekommen, die beim emmetropen Auge auftritt.

Sinn dieser Übungen für leichte Kurzsichtige ist es, das gute Gedächtnis zu trainieren. Denn wer bereits halbwegs gut sehen kann, wird viele Dinge inzwischen auch zentral gesehen haben und kann die Gedächtnisübungen viel leichter machen.

Für Bates war das aber meines Erachtens egal: Er rät lieber dazu, ganz ganz nahe an die Tafel zu gehen, sich diesen Buchstaben einprägen, einen Schritt zurückmachen und den Buchstaben wieder klar sehen. Merke: Ein Buchstabe kann nur gut im Gedächtnis behalten/vorgestellt werden, wenn die Augen vollkommen entspannt sind. Dies muss sich bewusst gemacht werden ;)




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Beitragvon Jessy » 06.08.2012 12:58

Hier habe ich noch ein paar Tipps gefunden, wie man das Gedächtnis in Schwung bringt. Vielleicht hilft es dir ja: http://www.docjones.de/krankheiten/geda ... stoerungen
Liebe Grüße!
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