Psychologische Hypothesen über Fehlsichtigkeit

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Beitragvon Aniram » 13.01.2013 12:59

Elke hat geschrieben:Mir geht es nicht um das "was alles hochkommt " aber um das "was
sich hinter der Fehlsichtigkeit verbirgt und hochkommt .


Hallo Elke
Genau darum geht es mir auch.
Und ich habe ganz direkte und unmittelbare Zusammenhänge gefunden und unmittelbare Auswirkungen auf meine Sehschärfe beobachtet.
Ich kann das zwar nicht in Dioptrien beziffern, aber in Zeilen an der Sehtafel - und da ist bei mir die gesamte Bandbreite drin. Dh wenn ich ganz entspannt und gut drauf bin, kann ich bis zur 20/20 Zeile alles lesen, bei starkem Stress oder negativen Emotionen kann es sein, dass alles ganz verschwimmt und kaum mehr als die 20/200 Zeile eindeutig lesbar ist.
In solchen Situationen habe ich oft das Gefühl, in der Unschärfe fest zu stecken und je mehr ich mich bemühe, sie zu überwinden, um so mehr erreiche ich nur das Gegenteil.

Die Aufarbeitung bestimmter hochgekommener Dinge hat mich dazu geführt, manches zu erkennen, was in solchen Situationen grundsätzlich schief läuft.
Und eine Umsetzung dieser 'Einsichten' ist dann auch direkt in einer Steigerung der Sehschärfe fassbar.

Ein Beispiel ist insbesondere das hier Geschriebene:
http://www.augen-training.com/psycholog ... html#17979

Seit mir das bewusst geworden ist, fällt es mir um einiges leichter, 'Entgleisungen' meiner Sehschärfe aufzufangen.
Und je mehr solcher 'Erkenntnis-Stückchen' sich zusammenfügen, um so weniger stehe ich dem Phänomen meiner schwankenden und instabilen Sehschärfe hilflos gegenüber, sondern merke, wie ich gezielt Einfluss nehmen kann.

Aber fast noch mehr bringt mir dieser Prozess auf der psychischen Ebene selbst.
Wie Chris schon schreibt:

Chris1 hat geschrieben:Und, ehrlich gesagt, ist DAS für mich wichtiger, als eine Dioptrien mehr oder weniger zu haben. Für die Fehlsichtigkeit der Augen gibt es ja Brillen. Bei der falschen Wahrnehmung im Herzen (falls ich das mal so pathetisch ausdrücken darf) wird die Sache schon mal sehr viel komplizierter.


Das habe ich mir auch oft gesagt: "Den Augen kann ich ja notfalls eine Brille aufsetzen, aber für die Seele gibt es keine Brillen..."
Gruss
Marina
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Beitragvon Elke » 13.01.2013 14:57

Hallo Marina,

< Ich fühle mich erst wieder richtig wohl und finde Entspannung, wenn ich <den Eindruck habe, "jetzt habe ich alles so weit im Griff, dass die Lage <einigermassen unter Kontrolle ist und ich vor unkalkulierbaren <Überraschungen sicher bin."



Warum zwingt dich dein Unterbewusstsein alles und SOFORT unter Kontrolle zu haben ? In dir (im UB ) läuft irgendein Programm ,
dass dich durch diese Kontrolle schützen will. Die Frage ist , warum ?
Was ist in deiner Kindheit geschehen ?

Was du machen kannst - prüfe mit einem kinesiologischen Muskeltest
ein paar Glaubenssätze und lösche sie dann.

z.B.
- Ich muss immer und alles kontrollieren.
- Es ist für mich lebensgefährlich die Kontrolle zu verlieren
usw.


Aber wenn darunter , was sehr wahrscheinlich ist , ein Traumata hängt ,
dann hilft das auch nicht.
Dann muss das Trauma aufgelöst werden. Und erstmals muss man wissen , was das wirklich ist ? :-)
Was du entdeckt hast ist nur das was "über Wasser" ist. 99% ist im Wasser sprich im Unterbewusstsein. :-)



Das habe ich mir auch oft gesagt: "Den Augen kann ich ja notfalls eine Brille aufsetzen, aber für die Seele gibt es keine Brillen..."



Die Seele macht ja auf ihre Probleme mit den Krankheiten und Symptomen aufmerksam.

Sie ist ja nicht bösartig, sie will nur dass wir uns mit unseren "Aufgaben"
auseinandersetzen. Und wenn wir die Hausaufgaben nicht machen und schulmedizinisch ein Symptom beseitigen , dann bringt sie das gleiche Symptom wieder oder vielleicht auch ein anderes - damit es nicht so langweilig ist. :-)



Liebe Grüße, Elke
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Beitragvon Aniram » 13.01.2013 16:00

Elke hat geschrieben:Warum zwingt dich dein Unterbewusstsein alles und SOFORT unter Kontrolle zu haben ? In dir (im UB ) läuft irgendein Programm ,
dass dich durch diese Kontrolle schützen will. Die Frage ist , warum ?
Was ist in deiner Kindheit geschehen ?


Hallo Elke
Ja, genau über diese Fragestellung bin ich vorgegangen - allerdings habe ich weniger nach einem Kindheitstrauma gesucht, sondern mich mit den in mir aufsteigenden Gefühlen befasst, wenn ich in einer akuten Stress-Situation 'den Boden unter den Füssen zu verlieren' scheine, weil so viele unlösbare Probleme gleichzeitig auf mich einstürmen.
Und dann versucht, dem auf den Grund zu gehen.

Dabei habe ich dann 'gelernt', dass es nicht nur die Alternativen gibt, Probleme sofort vollständig (oder zumindest bis auf ein 'unbedrohliches' Niveau herab) in den Griff zu bekommen oder sie komplett zu verdrängen.
Ich kann sie - nachdem mir erst einmal klar geworden ist, was da eigentlich in mir gerade 'abläuft' - viel leichter 'unbewältigt' im Hintergrund stehen lassen, ohne sie als 'unmittelbare Bedrohung' für meine 'innere Harmonie' wahrzunehmen.
Ich erlebe mich dann nicht mehr als zwangsweise 'reagierend' auf eine unangenehme Infragestellung, sondern als 'frei agierend' im souveränen Umgang mit einer (zu gegebener Zeit und so gut es mir eben möglich ist ) lösbaren Herausforderung.

Bei der Fehlsichtigkeit gibt es viele Parallelen.
Wenn ich - als Reaktion auf als 'bedrohlich' bzw 'mich in Frage stellend' empfundene Unschärfe - versuche, so viel wie möglich so scharf wie möglich zu sehen, bringe ich immer mehr Stress in den Sehvorgang und es gelingt mir immer weniger, ein kleines, ausgewähltes Detail im Fokus der Aufmerksamkeit 'vordergründig' wahrzunehmen und den 'Rest' einfach 'loszulassen' und in seiner Unschärfe als 'Peripherie' einfach so stehen zu lassen.
Wenn ich mir das erst einmal so bewusst gemacht habe - dass es ausreicht, die Schärfe nur von einem kleinen Punkt her zu erwarten und dass der Rest erst einmal einfach so stehen bleiben darf - kann ich das viel besser umsetzen.

Wenn ich ganz entspannt bin, mache ich vieles ganz automatisch richtig.
Und durch das Bewusstmachen, was in Stress-Situationen genau falsch läuft, habe ich einen konkreten Ansatzpunkt und kann dem gezielt entgegenwirken.
Und die dabei gewonnenen Erkenntnisse öffnen dann wiederum oft eine neue Perspektive auf der Ebene der Psyche.
Gruss
Marina
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Beitragvon Flo » 13.01.2013 16:23

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Beitragvon Elke » 13.01.2013 19:20

Hallo Flo,

Nehmen wir einmal an, die jeweils vorliegende Fehlsichtigkeit sei tatsächlich das Symptom eines zugrundeliegenden fundamentalen Einzelkonfliktes... so wie Du es tust, und wie man


Nein, es muss nicht ein Einzelkonflikt sein. Aber an der Wurzel -liegt ein Einzelkonflikt, da bin ich mir ganz sicher .Und aus dieser Wurzel -"wächst" dann ein Baum aus Konflikten...
Du kannst natürlich an den Ästen entlang gehen und ein Konflikt nach dem anderen auflösen .Ist ja auch legitim , nur kann es sein , dass es zu deiner Lebensaufgabe wird. Wenn der Konflikt in der Kindheit entstanden ist ( was
psychologisch gesehen sehr wahrscheinlich ist ) und du ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hast und die ganze Zeit , den Baum aus Konflikten super gepflegt hat-mit Tränen gegossen, mit Erinnerungen umhüllt,
neue Äste drangehängt .... Und jetzt versuch mal jeden Ast, jeden Knoten zu bearbeiten ...:-)

Wenn du ABER die Wurzel findest und sie eliminierst , dann ist jeder Baum tot :-)


Nur wie gesagt, das ist nur meine Sicht der Dinge .Jeder geht seinen eigenen Weg und viele Wege führen nach Rom ...
Vielleicht sehen wir uns ja da irgendwann ..:-)


Liebe Grüße, Elke
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Psychologische Selbstheilung

Beitragvon Sina » 27.02.2013 10:58

merukando schrieb: Siehe:

http://www.augen-training.com/palmieren ... html#18549


30 min oder länger palmieren + Affirmationen in Gedanken sagen + das Gesagte auch fühlen, im Herzen, im Auge, überall = das Kitzeln kann sich schon nach 5 min einstellen und tritt sehr viel häufiger und intensiver auf, unglaublich tolles Frischegefühl in den Augen

Um das Gesagte fühlen zu können, muss man sich selbst bedingungslos lieben und allen aufgestauten Hass aus dem Körper entlassen.

Ich habe nach Louise Hay eine Liste mit Leuten erstellt, die mir in der Vergangenheit oder Gegenwart seelische Schmerzen zugefügt haben. Ich denke dann ganz intensiv an diese Person, sage ihren Namen oder denke an ihren Namen und lass den Hass in mir hochsteigen, soviel ich gerade aushalten kann. Dann schlage ich auf mein Bett ein, mit aller Kraft, und lass alle Aggressionen raus. Oder ich bin im Schwimmbad, denke an den Namen der Person und schwimme dann ganz schnell los. Alternativ kann man auch im Auto schreien oder in ein Kissen schreien.

Das hat mir unsaglich geholfen. Nachdem ich das mit ein paar Personen (nicht wenige!!, inklusive mir selbst, solte man nicht vergessen ) gemacht hatte, konnte ich anfangen mich selbst zu lieben und auch mehr Gefühl in die Affirmationen stecken.

Erst da konnte sich die Wirkung der Affirmationen so richtig entfalten und nach wiederum ein paar Wochen habe ich herausgefunden, dass die Wirkung der Affirmationen durch das Palmieren (oder eben andersrum ) noch verstärkt wird.

Seitdem gehts aufwärts, und zwar nicht nur bei den Augen sondern im ganzen Körper. Meine Allergien (Hausstaubmilben, Heuschnupfen, Nahrungsmittel) haben sich sehr stark verbessert. Ich habe kaum noch oder wenn dann nur schwache allergische Symptome. Ich habe herausgefunden, dass ich meine/n Hass/Groll/Verbitterung im Hals gespeichert hatte, ich habe sehr viel in meiner Kindheit einfach heruntergeschluckt und dadurch hat sich im Laufe der Jahre ein zäher, penetranter Schleim in meinem Hals gebildet und ich hatte außerdem den Reflex entwickelt, in schwierigen Situationen zu schlucken. Dank meines auspowerns am Bett oder im Schwimmbad bin ich den Schleim nun fast losgeworden, er kommt hin und wieder noch, aber in abgeschwächter Form.

Nach Louise Hay speichert jeder Mensch seinen Hass woanders, man muss in sich reinfühlen und an das Hassobjekt Nr. 1 im Leben denken, woimmer dann ein ungutes Gefühl im Körper entsteht, ist der Speicherort des Hasses.




Hallo merukando,


ich habe deinen Beitrag mal zu meinen Psychologischen Hypothesen gestellt, weil ich das ein wundervolles Beispiel dafür finde, wie man die alten, verschütteten, selbst-belastenden Gefühle von früher auflösen kann, und die eigenen Augen (Auge -Gehirn-Gefühle-Verbindungen) davon befreien.

Auch ich habe im Laufe meiner Arbeit an der Befreiung meiner Augen aus der Weitsichtigkeit entsprechende psychologische Arbeiten mit den Augen durchgeführt.

Ich habe dafür eine Kombination aus EMDR, Chacra-Heilung und Visualisierung positiver Heilungsbilder, die ich an die Stelle der negativen Kognitionen gesetzt habe, genutzt.

Es waren sehr tiefe Heilungsprozesse, die Traumatisierungen aus früher Kindheit, aus schweren schicksalshaften Traumatisierungen ab ca. 50 J. (seitdem die Weitsichtigkeit entstand), ebenso wie Re-Traumatisierungen aus Folter des Mittelalters enthielten. D. h. Dinge, die ich in diesem Leben nie erlebt habe. Die mir aber aus der Geschichte und dem kollektiven Unbewussten bekannt sind und dadurch traumatisierend auf mich gewirkt hatten und in den Auge-Gehirn-Gefühle-Verbindungen festgehalten waren. Sie alle habe ich aufgelöst.

Dadurch hat sich mein Chacra-System stabilisiert. Mich haut jetzt nichts mehr um. Wenn mich was nervt, so kann ich mir das in Ruhe angucken, sehen, was das mit meinem Leben und früheren Verletzungen zu tun hat, mir ein Heilungsbild visualisieren und entspanne mich mit einem Lächeln. Ggfs. kann ich dann mit der betreffenden Person sprechen, die beteiligt ist. Oft reicht aber schon mein visualisiertes Heilungsbild, um wieder in meiner heiteren Stimmung zu sein.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg und Spaß
wünscht

Sina :)
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Erkenntnisse durch meine Arbeit mit meinen Augen

Beitragvon Sina » 12.04.2013 13:25

Da ich nach einem ¾ Jahr üben grade mal beim Bilanzieren bin, will ich mir mal „vor Augen führen“, welche Erkenntnisse mir meine Arbeit mit meinen Augen bisher ermöglicht hat.

Ich habe sehr viel verstanden, was alles mit den Augen zu tun hat. Mir ist bewusst geworden, wie wesentlich sie eigentlich für mein gesamtes Leben sind. Ich habe eine Wahrnehmung und ein Gefühl dafür entwickelt, dass sie von Anfang an mit mir alles aufgenommen haben, was ich je in meinem Leben gesehen und erlebt habe.

Und durch die bildliche Vorstellung der Gedanken habe ich auch alles aufgenommen, was ich von anderen erfahren habe. So dass auch traumatische Erfahrungen anderer in meinem Augen-Gehirn-Gefühle Bewusstsein als Spannung vorhanden waren. Diese Spannungen konnte ich auflösen, und damit mein Chacrasystem stabilisieren. Siehe hier:

http://www.augen-training.com/psycholog ... html#18551

Dadurch kann ich mich schnell wieder in mein Gleichgewicht bringen, wenn mich etwas aufregt oder nervt.

Ein erstes großes Aha-Erlebnis durch das Zentrale Sehen war, dass ich lernte zu sehen, ohne zu werten. Einfach nur registrieren, was ich sehe, ohne es gut oder schlecht / wichtig oder unwichtig o. ä. finden zu müssen.

Ein großer Gewinn war ein Einblick in die Vielfalt, wie Menschen mit ihren Augen leben und die Welt aufnehmen. Wie unterschiedlich Menschen ihre Umgebung sehen/wahrnehmen. Wie unterschiedlich weit die persönliche klare Sicht gehen kann. Wahrscheinlich bin ich unbewusst davon ausgegangen, dass alle so ähnlich sehen/wahrnehmen wie ich. Und zu erfahren, wie unterschiedlich Menschen ihre Augen einsetzen, hat mir eine neue Welt aufgetan.

Mein Blick auf die Welt hat sich wesentlich verändert. Durch die Detailbeachtung habe ich eine ganz neue bewusste Wahrnehmung entwickelt. Ich kann mich mehr an der Schönheit freuen. Besonders spricht mich die Schönheit der Bäume an: die Vielfältigkeit ihrer Rindenstruktur, ihrer Verzweigungen, ihrer Blätterbewegungen im Wind usw.

Hier wird mir meine neue 3-D-Sicht besonders bewusst. Ich weiß gar nicht, wie ich vorher Perspektive gesehen habe, vermutlich so, wie auf einem Foto: ich weiß, dass es Perspektive ist, sehe es aber flächig.

Überhaupt sind auch Spaziergänge/Sehgänge für mich attraktiv geworden. Denen konnte ich vorher nichts abgewinnen. In den letzten für mich sehr schweren und traumatischen Jahren hatte ich einen „hängenden Glotzblick“, erworben, der mir die Welt sehr undifferenziert, grau und eintönig erscheinen ließ.

Spannend finde ich auch, kleine Kinder zu beobachten, mit welch wachen, neugierigen Blicken sie in die Welt schauen können und jedes kleine Detail genau mit ihren Blicken untersuchen.

Das Forum hat mir wesentlich geholfen, meiner Spur zu folgen. Ich bin dankbar, mit Menschen im Kontakt zu sein, die sich auch für ihre Augen und ihre Wahrnehmung interessieren, und andere daran teilnehmen lassen. Auch tut es mir gut, meine Erfahrungen auszudrücken, zu sehen, dass Menschen sich damit beschäftigen, und eine Resonanz zu bekommen

Es macht mich stolz und glücklich, etwas zu erreichen, was „normalerweise“ gar nicht für möglich gehalten wird. Und große Freude empfinde ich über meine neuen Gefühle in und mit meinen Augen und darüber, dass mir immer wieder neue Entdeckungen möglich sind, und ich immer wieder kleine Fortschritte erleben darf.

Alles Gute für heute von

Sina :D
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Beitragvon merukando » 12.04.2013 18:55

Liebe Sina,

deine Worte haben mich sehr berührt. Ich erkenne mich in vielem was du schreibst, wieder.

Ich wusste gar nicht, dass du früher auch kein räumliches Sehen hattest. Umso schöner ist es, dass du nun die Schönheit der Natur in ihrer ganzen Pracht sehen und genießen kannst :)

Und durch die bildliche Vorstellung der Gedanken habe ich auch alles aufgenommen, was ich von anderen erfahren habe. So dass auch traumatische Erfahrungen anderer in meinem Augen-Gehirn-Gefühle Bewusstsein als Spannung vorhanden waren.


Das ist sehr interessant und war mir noch gar nicht bewusst. Ich hab noch viel Arbeit vor mir :wink:

alles Liebe

merukando
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Beitragvon Sina » 14.04.2013 08:45

merukando hat geschrieben: Ich wusste gar nicht, dass du früher auch kein räumliches Sehen hattest. Umso schöner ist es, dass du nun die Schönheit der Natur in ihrer ganzen Pracht sehen und genießen kannst :)


Liebe merukando, :D

dein Beitrag hat mir gut getan.

Ich wusste das auch nicht, dass ich kein räumliches Sehen hatte. Vermutlich habe ich es für selbstverständlich gehalten, wie ich wahrgenommen habe.

Und erst durch die Entdeckung, dass das Sehen auch ganz anders sein kann, ist mir das bewusst geworden, dass 3-D-Sehen noch ganz was anderes ist.

Ich führe diesen Fortschritt voll auf das Zentrale Sehen Üben zurück, was ich seit Oktober trainiere.

Noch einen schönen Sonntag
wünscht Dir

Sina :D
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Beitragvon merukando » 14.04.2013 10:32

Liebe Sina,

dein Beitrag hat mir auch gut getan :D

ganz liebe Grüße

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Beitragvon lukita » 09.05.2013 12:40

Die Hypothesen kann ich gut nachvollziehen.
So sehe ich einen Zusammenhang zwischen meiner Familiengeschichte und meiner Kurzsichtigkeit.

In dem Buch "Systemische Augentherapie" von Marianne Wiendl wird u.a. empfohlen, einen Familien-Stammbaum zu erstellen. Das habe ich inzwischen getan und dabei ist mir bereits einiges klarer geworden.

Siehe auch: Brofman Foundation for the Advancement of Healing
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

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Beitragvon lukita » 09.07.2013 14:44

Kürzlich sagte meine Mutter mir, dass ich meine Brille doch erst beim Führerschein-Test bekommen hätte. Als ich antwortete, dass ich bereits mit Beginn der Pubertät kurzsichtig geworden sei, war sie ganz erstaunt. Sie konnte sich nicht daran erinnern. Und dabei hat sie bei uns in der Familie das beste Gedächtnis von allen.

Ich wundere mich sehr darüber, dass sie meine Brille scheinbar nicht registriert hat. Schließlich war das für mich damals ein sehr großes Thema!

Sie selbst hat nie eine Brille getragen und braucht nur gelegentlich beim Lesen eine Seh-Hilfe.
1986 Erste Brille R sph -1.50 cyl -0.00, L sph -1.50 cyl -0.00
2008-10 Brille R sph -4.75 cyl -1.00, L sph -5.00 cyl -0.00
2013-04 Beginn Sehtraining
Seit 2013-09 Es gibt Augenblicke mit Visus > 0.7 ohne Brille.

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Beitragvon Sina » 10.07.2013 09:35

Liebe lukita :D

das ist ein schönes Beispiel dafür, wie selektiv die Wahrnehmung ist.

Wir nehmen nur (mit dem Bewusstsein) wahr, was uns entweder interessiert, oder was wir für möglich halten. Mit der Erinnerung ist es ähnlich. Und was für den einen bahnbrechend wichtig ist, hat die andere gar nicht gespeichert.

ich wundere mich auch immer wieder über das, was ich behalte, und was nicht, was mir dann andere erzählen.

Spannendes Gebiet.

Liebe Grüße

Sina :D
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Seelenschreiben

Beitragvon lukita » 12.07.2013 10:50

Elke hat geschrieben:Und das ist ja auch das Problem, dass es absolut KEINE Methode gibt, mit der man zielsicher solche Konflikte entdecken kann.
Und es ist meistens so, wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen ...


Ich habe den Eindruck, dass ich mit dem Seelenschreiben nach Clemens Kuby einer sehr heißen Spur folge... Hier die Beschreibung der Basis-Variante:

Nimm Dir abends vor dem Einschlafen Zeit. Lege Dir einen Zettel und einen Stift zurecht. Entspanne Dich. Atme mehrmals (drei- bis viermal) tief ein und aus. Und frage dann Deine Seele, welche Szene mit der Krankheit verbunden sei. Versuche, so weit wie möglich zurück zu gehen. Lt. Kuby sei es auch möglich, dass Szenen auftauchen, die nicht in Deinem jetzigen Leben passiert sind. Schreibe alles auf, was vor Deinem inneren Auge erscheint. So detailiert wie möglich. Zensiere nichts. Die Konfrontation mit der Szene dürfte sehr starke Gefühle auslösen.

Versuche dann, die Szene umzuschreiben. Und zwar so, dass Du Dich gut damit fühlst und die Umschreibung auch glauben kannst. Wenn die alte Szene in Deinem System mit der neuen Szene erfolgreich überschrieben wurde, setzt die Heilung ein.

Weitere Details zur Methode finden sich in dem Buch "Mental Healing" von Clemens Kuby. Bei uns gibt's in der Stadtbibliothek auch Bücher von ihm, so dass man keinen Cent dafür ausgeben muss, um sich einmal mit der Methode vertraut zu machen. Wobei man sich nicht davon irritieren lassen darf, dass Clemens Kuby auch Dinge sagt und schreibt, die einem persönlich zu weit gehen. :-)

Bei mir waren es gleich zwei Szenen, mit denen ich seither arbeite. Sie sind sehr intensiv und meine Kurzsichtigkeit empfinde ich fast als eine logische Konsequenz.
Die Umschreibungen, die ich bisher ausprobiert habe, wirken noch nicht ausreichend. Ich fühle dabei einen ähnlichen Widerstand, wie bei Affirmationen, die noch nicht stimmig sind.

Ich bleibe dran!
Mal arbeite ich mit den Szenen, mal mache ich Augen-Übungen und mal genieße ich einfach nur das Leben. :-)
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Beitragvon Elke » 29.07.2013 18:11

Hallo Lukita,

auch mit dieser Methode habe ich gearbeitet und auch alle Bücher von Clements Kuby gelesen. Auch diese Methode hat nichts Brauchbares geliefert . Es nichts anderes, als ein Versuch das Unterbewußtsein anzuzapfen. :-) . Ausserdem ist Kuby nicht vom Fach und versucht nur über seine eigenen Erfahrungen irgendwelche Methoden zu erstellen.

Aber schön , wenn es Dir hilft !
Viel Erfolg noch !

LG, Elke
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