Neues Mitglied - kurzsichtig und weitsichtig und Addition

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Neues Mitglied - kurzsichtig und weitsichtig und Addition

Beitragvon snowwhite » 26.09.2012 10:03

Hallo an alle. Schöne Grüße von der Zugspitze, wo ich vor 4 Jahren "zugereist" bin. Bin 54, weiblich und habe den "Goetheblick" - Sprich Anisometropie. Bisher konnte ich damit gut leben, jetzt ist es in den Bereich gekommen, wo ich eine Sehkorrektur benötige.

Augenstärke:
Rechts: -1,75, Zylinder -0,5, Achse 175
Links: +0,25 , Zylinder -0,5, Achse 175, Addition +2,0

Sicca-Syndrom (schon 25 Jahre vorhanden - es sagt keinem etwas dazu) Vermutlich Allergie bedingt. (Gräser, Milben, Pilzsporen)
Ansatz vom grauen Star - trotz Sonnenbrille seit Ewigkeiten.

Ich arbeite viel am Computer zu Hause. Im Beruf war ich auch viel am Computer, ca. 13 Jahre.

Über dieses Forum möchte ich mich mit der Korrektur auseinander setzen.

Vor ca. 4 Jahren hat ein Arzt ohne nähere Erklärung mir eine Gleitsichtbrille verschrieben (L +0,5, R -1,5). Eine Katastrophe. Habe ich schnell in eine Fernbrille für das Fahren bei Nachts oder Schlechtwetter umbauen lassen.

Symptome: Hoher Lichtbedarf im Haus am Abend. Bei jedem Lichtverhältnis draußen eine andere Glasfarbe. Leichte Übelkeit beim Schifahren (nicht immer, meistens bei bedecktem Himmel). Streulicht beim Fahren. Fernsehen ohne Brille unscharf bzw. anstrengend. Wobei ich die Unschärfe eher als Grauschleier empfinde.

Die Ärztin wollte einen Brillenversuch machen (Gleitsicht). Ich leide jetzt schon unter Migränen und Kopfschmerzen und Übelkeit bei Kurvenstrecken. Da hat die Optikerin von der Gleitsichtbrille abgeraten.

Neueste Korrektur:
Kontaktlinse +2,0 rechts - also Fernsicht, links nichts
Lesebrille: -2,0 rechts, -0,75 links (oder ähnlich, die Optikerin ist in Urlaub)

Ich bin mit der Korrektur nicht zufrieden. Jetzt habe ich fixe Sehschärfen, wo früher alles nahtlos war. Jetzt in meinem Alter brauchen die Augen jedoch länger, um die Fokussierung hin zu bekommen. Kreislaufschwache Tage bleiben schwierig.

Ich habe das Gefühl, für alle Möglichkeiten so eine Sammlung an Brillen und Sonnenbrillen besitzen zu müssen.

Zum Pilzsammeln oder Fahren setze ich die Kontaktlinse ein. Ich nehme sie raus bei der Computerarbeit, da meine Sicht einfach besser ist und nahtloser.

Hat jemand für mich ein paar Tipps oder Empfehlungen? Wo fange ich an?

Danke im voraus.

Euer "Snowwhite"
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Beitragvon Thorin » 26.09.2012 12:28

Hallo Schneeweißchen, :wink:

Deine Schilderungen erinnern mich ein bißchen an Dr. Bates' eigenen Leidensweg. Bevor er sich mit Hilfe des zentralen Sehens selbst heilte, hatte er, wie er schreibt, für jede Entfernung eine andere Brille und immer mehrere davon am Hals hängen.

Nun, Bates hat sich geheilt, und Du schaffst das auch. :D
Versuch es für den Anfang mal mit Palmieren. Nicht jeder kann es, nicht jedem hilft es, aber wenn Du Deine Augen und Dein Gehirn mit Dunkelerholung entspannen kannst, dann hilft es auch Deinem Sehen.

Für die Fortsetzung empfehle ich eine Lektüre dieses Textes. Wahlweise schreib mal eine PN an den User Flo und lass Dir die deutsche Übersetzung geben.

Unter http://www.augen-training.com/ueber-das-erlernen-von-zentralem-sehen-t1524.html und http://www.augen-training.com/vorstellung-missverstaendnisse-sind-ne-ueble-sache-t1520.html und http://www.augen-training.com/sakkaden-und-blickfolgebewegungen-t1562.html gibt es noch mehr Stoff.

Gruß, Thorin
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Beitragvon chris1 » 28.09.2012 21:33

Hallo Snowhite,

also du bist mit einem Auge etwas kurzsichtig und mit dem anderen hast du bis jetzt normal gesehen, bist aber jetzt altersweitsichtig geworden. Schaust du mit jedem Auge einzeln? D. h., fehlt dir das räumliche Sehen?

Also, ich kenn mich mit Gleitsichtbrillen nicht aus, aber ich glaub, da hat man ja für jedes Auge zwei Werte: einen für die Nähe und einen für die Ferne. Wenn du den Goetheblick hast (wie ich halt glaube, wie er ist), könntest du ja mit dem weitsichtigen Auge Autofahren und mit dem kurzsichtigen lesen, bräuchtest also gar keine Brille. Oder schaust du mit dem falschen Auge - also mit dem kurzsichtigen in die Ferne und mit dem weitsichtigen liest du?

Auf jeden Fall würde ich eine andern Augenarzt aufsuchen - einen, der sich mit deinem Spezial-Fall auskennt. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dir einen privaten zu leisten - der nimmt sich wenigstens Zeit. Brauchst ja nicht zweimal im Jahr zum Privatarzt gehen - einmal in fünf Jahren und sonst tut es ein guter Kasenarzt auch.

Was ich dir noch empfehlen würde: deine Überschrift zu ändern in irgend etwas, was dein Spezial-Problem ausmacht. Bei normaler Vorstellung denk ich gleich an Kurzsichtigkeit und Astigmatismus - das haben die meisten hier.

Chris
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Beitragvon Nicole » 28.09.2012 22:08

Hallo Snowwhite,

herzlich willkommen hier.

Ich habe den Titel in etwas Aussagekräftigeres geändert, wenn es dir recht ist.

Da ich gerade auf der Arbeit sitze, schreibe ich dir morgen mehr zu deinem speziellem Problem.

lg
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Beitragvon snowwhite » 30.09.2012 07:09

Hallo Chris,

ich war bei einer Augenklinik mit einem sehr guten Ruf in GAP. Ich habe räumliches sehen. Ich kann sowohl in der Ferne wie auch Nähe fokussieren. Der Übergang ist langsam und anstrengend. Das linke Auge war immer minimal fernsichtig. Das rechte Auge ist zunehmend kurzsichtig geworden.

Nachts streut das Licht, insbesondere Fahrlichter anderer Autos, viel. Wahrscheinlich ist das größte Problem der Ansatz vom grauen Star.

Bei der Korrektur, habe ich festgestellt, dass ich noch am Computer besser ohne Korrektur arbeite (Kontaktlinse rechts plus Lesebrille). Der einziger Vorteile einer Kontaktlinse rechts ist fürs Pilzesammeln und lange Fahrten mit dem Auto. Das linke Auge ist leicht unfokussiert und eine Fernbrille (ohne zusätzliche Kontaktlinse) fürs Autofahren und Fernsehen ist eine Erleichterung.

Hier an der Zugspitze fährt man nun mal Schi (neue Schreibweise). An wolkenlose Tage habe ich kein Problem. Bei bedecktem Himmel wird mir leicht übel. Die Tiefenschärfe im Schnee macht mir Probleme - kein Wunder mit trüben Linsen.

Meinst du, es gibt Spezialisten für den "Goetheblick"?
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Beitragvon snowwhite » 30.09.2012 07:57

Ich habe folgendes im Netz gefunden:

Symptoms:

Headaches (Kopfschmerzen)
Difficulty reading (Leseschwierigkeiten)
Light sensitivity (Lichtempfindlichkeit)
Eye strain (Überanstrengung der Augen)
Dizziness (Schwindel)
Double vision (Diplopie)
Nausea (Übelkeit)
Fatigue (Müdigkeit)
Impaired depth perception (Beeinträchtigung der Tiefenschärfe)

Noch habe ich keine Diplopie oder Leseschwierigkeiten. Schwindel kommt vor aber selten. Die Information, die ich im Netz finde ist nicht besonders ermutigend. In den US Seiten wird oft von Lasik gesprochen. Das lehne ich ab.
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Beitragvon chris1 » 30.09.2012 13:50

Hallo snowwhite,

für alles gibt es Spezialisten :wink: . Ich hab früher, als ich noch Kontaktlinsen hatte, bei allen Optikern, an denen ich vorbekam, reingeschaut und hab ein Mittel gekauft. Bei der Gelegenheit kann man auch nebenbei Fragen stellen, z. B. nach solchen Spezialisten. Optiker wissen viel. Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich dort kaufen soll - die Augenvitamine kauf ich von der Apotheke.

Der Grauschlauer und vermutlich auch die Probleme mit Lichtern in der Nacht (ich hab die Lichter erst doppelt, dann dreifach gesehen - am Schluss dann sogar schon die Gänseblümchen...)

Wie langer ist dein letzter Augenarzt/Augenklink-Besuch her? Wieviel hast du Sehvermögen? Bei mir hat sich das Sehvermögen durch den Grauen Star innerhalb von 4 Monaten von 70 % auf 30 % verringert.. Also, d. h. der Graue Star kann schnell voranschreiten, vor allem, wenn man relativ "jung" davon betroffen ist.

Informationen im Netz sind oft nicht vollständig (find ich halt). Mein Sohn hatte eine Durchblutungsstörung im Fußgelenk - die Aussichten im Internet (jedenfalls im deutschsprachigen) waren haarsträubend. Heute ist er fast beschwerdenfrei und kann jeden Sport ausüben (außer welche, die stark auf die Gelenke gehen wie Squash). Bei meinem Augenproblem (alternierendes Sehen - ich habe abwechselnd mit dem rechten und dem linken Auge geschaut) war es das gleiche. Ich habe die Recherchen im Netz dann aufgegeben und hab einfach meinem Optiker/Visualtrainer geglaubt, dass man da etwas machen kann.

Wenn du den Grauen Star operieren lässt, kannst du dir ja dann auf beiden Seiten die gleiche Stärke "richten" lassen (d. h., das machen sie ja sowieso), dann hast du dieses Problem umschifft. Dann bleibt nur das Problem mit der Lesebrille - aber das haben ja die meisten ab einem gewissen Alter.

Ich könnte mir schon gut vorstellen, dass du mit einem Visualtraining lernen kannst, das beste aus deinen Augen zu machen.Aber ich glaub, du brauchst einen ganz besonders guten Visualtrainer.

Man kann sich ja bei einer Star-Operation absichtlich den "Goethe-Blick" machen lassen, indem man die Augen unterschiedlich operiert, dass man gar keine Brille mehr braucht. Also ein Auge auf die Ferne (gering weitsichtig) Und eins auf die Nähe (leicht kurzsichtig). Wenn einem nicht leid ist um das räumliche Sehen, das ist dann natürlich futsch. Ich hab das kurz überlegt (weil ich ja sowieso schon immer nur mit einem Auge geschaut hab), hab es aber verworfen, nachdem mich NIEMAND bei dieser Idee unterstützt hätte.

Wenn du räumliches Sehen hast, ist das toll. Versuch es dir solange wie möglich zu erhalten.

@Nicole: Ich bin auch sehr neugierig auf deine Informationen! Ich kenn mich ja nur mit meinen eigenen bescheidenen Erfahrungen aus. Nicht, dass ich hier einen Blödsinn verzapfe.

Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon Nicole » 30.09.2012 14:21

snowwhite hat geschrieben:Das linke Auge war immer minimal fernsichtig. Das rechte Auge ist zunehmend kurzsichtig geworden.

Nachts streut das Licht, insbesondere Fahrlichter anderer Autos, viel. Wahrscheinlich ist das größte Problem der Ansatz vom grauen Star.


Das sind ja völlig neue Infos. Vom beginnenden Grauen Star war vorher nicht die Rede.
(Ich arbeite gerade jede 2. Nacht und habe kaum Zeit, dazu hat sich gestern noch ein Katzenfindelkind hier dazugesellt.)
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Beitragvon snowwhite » 30.09.2012 16:34

Hallo Chris1,

komme gerade von der Untersuchung. Die vorletzte war vor ca. 4 Jahre. Da hat der "gute" Augenarzt zwar auch Unterschiede festgestellt, (+0,5, -1,5) die GS-Brille verschrieben und bot keine Aufklärung an. Der Optiker war auch nicht intelligenter. Daher habe ich das ganze nicht als dringlich angesehen.

Mit der neuen Korrektur bin ich ganz und gar nicht zufrieden. Daher ging ich auf Info-Suche und bin hier gelandet.

Ich halte ein Visual-Trainer für eine gute Idee. Warum schlägt eine Augenärztin sowas nicht vor? Magelnde Ergebnisse?
Gruß von Snowwhite
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Beitragvon chris1 » 30.09.2012 17:18

Warum die Augenärztin so etwas nicht vorschlägt? Wahrscheinlich, weil sie in ihrer Ausbildung drüber nichts Gescheites gelernt hat. Oder weil es von der Krankenkasse nicht bezahlt wird.

Oder Futterneid? Keine Ahnung. Es gibt ja auch viele Wege, bei Rückenschmerzen zu reagieren. Die meisten Ärzte, zumindest die älteren, schwören halt einfach auf Spritzen und belächeln Salben und Physiotherapie nur.

Aber das soll deren Problem sein. In diesem Fall geht es um DEINE Augen und da musst du dich wohl oder übel selber drum kümmern, was der beste Weg ist.

Ja, und natürlich haben die Kassenärzte keine Zeit. Ich war einmal bei einer Privatärztin und die hat mir Dinge erzählt, die ich vorher NICHT gewußt hab (ging um MEINE Augen!). Da war ich eine Dreiviertelstunde drinnen im Gegensatz zum Kassenarzt, der grad mal 5 Minuten Zeit hat für mich. Und eigentlich hat dieser einmalige Besuch bei der Privatärztin alles andere ins Rollen gebracht - erst wenn man genau weiß, was eigentlich los ist, kann man sich auf die Suche von Lösungen begeben.

@Nicole: War kein Vorwurf, ich weiß, dass jeder von uns (zumindest die Frauen, die nebenbei auch noch eine Familie und einen Beruf haben) genug anderes zu tun haben. Ich wollte mich nur vergewissern, dass du nicht vergessen hast oder gar glaubst, dass ich jetzt den Part total übernommen hab - ich weiß wahrscheinlich viel weniger als du (von dem, was mich selber betraf, einmal abgesehen).

Liebe Grüße
Chris
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Beitragvon Nicole » 30.09.2012 17:53

Hi Chris,

ich habe das nicht als Vorwurf aufgefasst.
Zum Grauen Star kannst du aus Erfahrung doch einiges sagen.

Visualtrainer findet man unter www.wvao.de
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Re: Neues Mitglied - kurzsichtig und weitsichtig und Additio

Beitragvon Nicole » 30.09.2012 17:56

snowwhite hat geschrieben:Ansatz vom grauen Star - trotz Sonnenbrille seit Ewigkeiten.


oops....wirklich völlig überlesen :oops:

Wenn ich Ansätze von Grauem Star hätte, würde ich viel Extremakkomodation machen und ab und zu mal einen Kopfstand oder zumindest öfters den Kopf nach unten hängen lassen.
Ich meine, Lisette Schooll schrieb das mit dem Kopfstand in einem ihrer Bücher zur besseren Durchblutung der Augen.
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Beitragvon chris1 » 30.09.2012 18:49

Na soviel kann ich nicht sagen zum Grauen Star, ich kann nur sagen, dass bei mir die Operationsergebnisse SUPER sind, ich viel besser sehe als je zuvor und die Sehverbesserung bis 1 Jahr nach der Operation vorangeschritten ist. Aber die Ergebnisse sind völlig verschieden - ich glaub am meisten begeistert sind wohl die Leute, die schon seit langen Jahren kurzsichtig waren.

Meine alterativen Ansätze haben vorher nicht viel gefruchtet, ich hab die Reflexionsfarbtechnik vom Leo Angart probiert (an die er selber nicht recht glaubt, hatte ich den Eindruck). Was ich außerdem noch probiert habe, war ein altes Hausmittel: über Nacht Schmalz von Feldhasen (wir haben es selber hergestellt, hatten das Hasenfett von einem Jäger, aber vielleicht gibt es das ja auch in der Apotheke) ins Auge geschmiert. Aber das musst du auf eigene Verantwortung probieren, ich übernehm da keine Verantwortung (zumal es bei mir auch nichts geholfen hat, aber bei der Mutter einer Bekannten vor 50 Jahren vielleicht, da hat es sogar der Arzt empfohlen).

Hochwertige Ernährung ist sicher nicht schlecht, wobei man einfach sich so ernähren sollte, wie man es selber für richtig hält. Leinöl ist sicher mal kein Fehler und es gibt ja auch Augenvitamine, ich nehm die teuren, sicher ist sicher.

Das mit der Durchblutung der Augen - ich hatte immer schon eine schlechte Kopf- und Körperhaltung, was sich sicher auf die Durchblutung des Kopfes und der Augen auswirkt.

Also, ansetzen kannst du überall - nimm am besten das, was dir am sympathischsten ist. Eine Freundin hat mir auch mal Cranio-Sacrale Therapie gemacht, aber bei mir war es wohl schon zu weit fortgeschritten.
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Beitragvon snowwhite » 01.10.2012 07:03

Das sind alles tolle Tipps und gute Ansätze. An Cranio-Sakral hätte ich z.B. nicht gedacht. Kopfstehen (!)- in meinem Alter, Größe und (leider) Gewicht. Ich habe schon immer Kreislaufprobleme gehabt - also war der Kopf schon immer schlecht durchblutet. Jetzt muss ich mir die Zeit nehmen, alles aus zu probieren. Danke an euch allen!

Ich melde mich, wie es mit den Übungen läuft.
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