Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung [Sina]

Hier ist Platz für alle kleinen und grossen Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Sehleistung. Ausserdem könnt ihr euch hier vorstellen.

Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung [Sina]

Beitragvon Sina » 08.09.2012 21:12

Hallo an alle hier im Forum, :D

ich lese schon ein paar Tage in eurem Forum und es ist genau das, was ich mir gewünscht hatte: Menschen, die Einsatz bringen, weil sie ein Motiv haben: wieder gut sehen können. Und die sich klar und nachvollziehbar darüber austauschen, wie sie dabei vorgehen.

Heute möchte ich mich vorstellen:
Ich bin 63 Jahre alt und doktere schon lange mit meinen Augen herum. Früher hatte ich sehr gute Augen (O-Ton Augenarzt), und die will ich wieder haben. Wann genau sich die Altersweitsichtigkeit eingeschlichen hat, kann ich nicht genau nachvollziehen. Ab 2006 liegen mir Werte vom Optiker vor.
Die letzten sind von Juni 2011:
re 2,75 -0,50 75
li 2,50 -0,25 75.
Wobei ich nicht weiß, was Achse 75 bedeutet. Würde mich interessieren, wenn das jemand weiß.

Ich erinnere mich, dass ich schon vor langer Zeit mit
"Ohne Brille bis ins hohe Alter" von Harry Benjamin
experimentierte, ohne groß durchschlagende Wirkung.
Ich habe auch eine Rasterbrille und 2 Jahre lang damit im Bett meine „Gutenachtgeschichten“ gelesen. Aber auch das reichte nicht wirklich weiter. Vielleicht dazu, dass die Augen nicht noch schlechter wurden. Jedenfalls nicht besser.

Nun habe ich wieder einen neuen Anstoß bekommen, durch Norbekovs Eselsbuch. Das hat nun endlich für mich eine durchschlagende Wirkung.
Jetzt habe ich ein Programm, mit dem ich wirklich spürbaren Erfolg habe. Seit Juni arbeite ich danach: nach und nach das ganze Programm. - 2 Mal duschen, beim kalt Wasser Trinken morgens meine inneren Elfen unter dem Regenbogen-Wasserfall genießen, tanzen und dann fliegen lassen. Morgens 15 Min. Gelenkeübungen/ Mundwinkel hinter die Ohren, Orden! 2x Augenübungen, 1x Akkommodation, 1 bis 2x Tabelle, durch die Augen atmen, Sonne 1,5 min, wenn sie da ist.

Ich bin jetzt in der 15. Woche Eseln. Allerdings fühlte ich mich sehr allein damit. Denn eine ganze Reihe Freunde fanden das Buch toll, haben es angeschafft und hatten auch Lust mitzumachen. Sie alle finden: das ist ein sehr gutes Buch! Aber irgendwie kommt niemand richtig in die Hufe.

Umso mehr freue ich mich, dass ich euch gefunden habe. Denn ich finde es sehr wichtig, mir doch die Ermutigung, Unterstützung und Bestärkung im Glauben holen zu können, dass es geht. Das hatte mir gefehlt.

So möchte ich euch von meinen Erfahrungen und Erfolgen berichten:

Bei mir ging es nicht so kurz, knapp und spektakulär wie Norbekov es darstellt.
Jetzt bin ich in der 15. Woche. Und ich bin jetzt auf dem Stand, dass ich im Alltag keine Brille mehr brauche. Ich kann wieder die kleinen Zahlen auf der Bustafel lesen, und das meiste, was bei Rewe auf die Nahrungsmittel aufgedruckt ist. Für die ganz kleine Schrift (die ich unverschämt finde), z. b. auf Joghurtbechern, habe ich eine Lupe dabei.
Wo ich noch eine Sehhilfe brauche, ist am Computer (1 bis 2 Stunden am Tag).
Eine Zeitlang habe ich das mit einer Rasterbrille gemacht. Aber vor 3 Wochen fühlte sich das eher verwirrend an, und ich habe mir eine Sehhilfe von Budnikowski gekauft, 1 Dioptrien. Damit kann ich entspannt am Computer arbeiten.
Ich hänge also ca. auf der restlichen 1 Dioptrien, von der ihr auch berichtet.
Übrigens bin ich ganz glücklich, dass ihr Optiker gefunden habt, die den Augenübungen positiv gegenüberstehen. Den Hamburger Optiker werde ich demnächst aufsuchen für eine aktuelle Messung.

Norbekovs Programm ist für mich eine Art Meditation geworden.
Anfangs dachte ich: ich mach das 6 Wochen, dann sehe ich gut und gehe zur Tagesordnung über. Aber die 6 Wochen gingen vorbei. Die Augen waren besser, aber nicht „gesund“ (wie Norbekov schreibt). Und irgendwann dachte ich: egal wie lange, ich mach es, bis die Augen gut sind.
Inzwischen bin ich auf dem Stand: dieses Programm wird wohl eine Dauerbegleitung bleiben. Ich habe die Gelenkeübungen und die Augenübungen lieb gewonnen. Ich erlebe sie wie eine Meditation: entdecke jeden Tag etwas Neues oder experimentiere damit oder habe eine neue Idee.

Durch die Gelenkeübungen sind mein Kopf und mein Hals frei geworden: nie wieder Spannungskopfschmerzen. Was für eine Erleichterung!
Die Augenübungen gehen jetzt schon ganz leicht und flüssig. Ich mache sie auch im Bus, z. B., hinter meiner verspiegelten Sonnenbrille. Am schwierigsten finde ich die letzte Übung: Augen Richtung Nase und dann Richtung Außenrand des Sehfeldes im Wechsel. Die kannte ich noch nicht und sie ist mir immer noch etwas ungewohnt.

Bei der Tabelle hatte ich erst mit halb geschlossenen Augen geübt, d. h. durch die Wimpern sehen/analog Rasterbrille. Damit kann ich auch die kleinste Zeile ganz klar lesen.
Das führte dazu, dass ich durch die Wimpern gut und klar lesen kann. Aber es strengt mich an, immer mit zusammengezogenen Augen zu lesen. Immerhin konnte ich damit nach und nach bis zu 40 Seiten im Café lesen, besonders bei Sonne. Immer nach einigen Absätzen unterbrach ich dann für Akkomodationsübungen. Dann sah ich erst mal kurz in der Ferne unscharf, bis meine Sicht in der Ferne wieder klar wurde. Dann las ich den nächsten Abschnitt in meinem Roman. Auf diese Weise komme ich in meinen Freizeitbüchern sehr langsam voran, kann sie nicht mehr so verschlingen.

Apropos lesen: Ich war immer eine Leseratte, kann 100te Seiten hintereinander weghauen. Mit der Brille ging das. Aber das kommt mir jetzt unnatürlich vor. Denn die Augen haben Muskeln. Und wenn ich es mit dem Laufen vergleiche: 100te km könnte ich nicht rennen. Da würden die Beine ermüden. Also ist da was anders.
Die Frage, die sich mir dazu stellt, kriege ich noch nicht ganz zu fassen: irgendwie wird doch dann mit der Brille das Auge aufgerissen, um sich endlos so viel einverleiben zu können…?

Zur besseren Übersicht nochmal meine Fragen:

1. Weiß jemand, was Achse 75 bedeutet?

2. Wie schafft es die Brille, dass das Auge unendlich lange kleine Buchstaben lesen kann, ohne (oder erst sehr spät) zu ermüden?

3. Warum reichen die auftrainierten Augenmuskeln nicht aus, um das Auge wieder voll beweglich zu machen. Sondern bleiben auf der restlichen 1 Dioptrie hängen?

4. Ich habe jetzt also angefangen, am Computer (1 bis 2 Std./Tag), wieder eine Sehhilfe 1 Dioptrie zu nehmen, weil sich die Rasterbrille nicht mehr gut anfühlte. - Aber Norbekov schreibt: man soll die Brille weglegen, damit das Auge nicht in die alte Struktur zurückfällt. Wenn ich mich aber mühsam von Abschnitt zu Abschnitt quäle, indem ich durch die Wimpern lese, finde ich das zu anstrengend. So kann ich nicht schriftlich arbeiten.

Da fühle ich mich in der Zwickmühle. Hat jemand eine Idee?


Herzliche Grüße an euch alle
Sina
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung [Sina]

von Google

Google

Kostenlos registrieren und Werbung ausblenden.
 

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

Beitragvon Nicole » 08.09.2012 21:51

Hallo Sina,

herzlich willkommen hier. :D

Sag, wie bist du auf das Forum gekommen?

Budni......du musst bei mir in der Nähe wohnen. :lol:
Verrate mir doch, welchen hamburger Optiker du meinst (lieber per privater Nachricht als im Forum).

Die Achse 75° bezieht sich auf deine geringe Hornhautverkrümmung. Das muss dich aber nicht weiter interessieren, welche Achslage das genau ist.

Interessant, dass auch du an der letzten (Plus-)Dioptrie hängenbleibst.
Warte noch mal eine Zeit ab, ob sich das nicht dann auch noch bessert.

Die Brille mit Pluswerten nimmt deinen Augen die Akkomodationsarbeit ab und vergrößert. Deshalb ist es weniger anstrengend.

Lieben Gruß
Nicole
Anfängerübungen

10 Tipps

sehimpulse.de

Von -2,5/-2,75 dpt auf keine Sehhilfe mehr im Alltag, manchmal noch eine gute Restdioptrie v.a. beim Autofahren
Benutzeravatar
Nicole
Administrator
Administrator
 
Beiträge: 2836
Registriert: 23.11.2006 17:50
Wohnort: bei Hamburg

Beitragvon Darem » 09.09.2012 13:18

Hallo und Willkommen Sina!

Ich finde es super, dass du durch Norbekovs eseln es geschafft hast, schon Erfolge vorzuweisen. Zur Zeit versuche ich ebenfalls sein Programm - aber nur die Sehtafel und Gelenkgymnastik; gelegentlich Sonnen. Bzw. verbinde sein Programm mit anderen Übungen, die ich für vielversprechend halte.
Hält man Norbekovs Augenübungsbuch allerdings für ein reines AT-Buch, was lediglich zur Verbeserung der Sehkraft beiträgt, so hat man m.E. nach noch nichts verstanden. Gerade das Ganzheitliche daran gefällt mir.


Mein Standpunkt zu deinen Fragen:

2) Schafft sie das? Vielleicht ist es eher die fehlende Sensibilität, die durch eine Brille noch abgeschwächter ist, weshalb man die Anstrengung in den Augen gar nicht mehr feststellt. Seitdem ich AT mache, werde ich immer feinfühliger für die Augen. Habe ich früher ein Buch gelesen (sofern ich das mal tat..), so ohne Unterlass und ohne Rücksicht auf die Augen. Heute verspüre ich manchmal schon nach einen Abschnitt den Blick zu heben und die Augen zu entspannen.

3) Meines Erachtens nach sind es nicht nur die Augenmuskeln. Allein durch starke Augenmuskeln wird man nicht besser sehen. In deinem Alter könnte die Linse ebenso einen Teil dazu beitragen, weshalb du schlecht siehst. Unterdrückte Emotionen und psychische Belastungen spielen sicher ebenso eine große Rolle - auch wenn da nicht jeder übereinstimmt.

4) In der Zwickmühle ist wohl fast jeder. Beim Fernsehen bspw. bevorzuge ich auch stets die Brille zu tragen. Letztendlich entscheidet doch das Wohlempfinden und wenn man stets sein Programm durchzieht, wird der kurze Zeitraum des Brillentragens kaum negativ auffallen.
Darem
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 148
Registriert: 23.06.2012 17:37

Beitragvon sven » 10.09.2012 07:12

Hallo Sina,

meine Lebenserfahrung ist es, das der Körper immer genau so ist, wie man ihn benutzt.

Das heißt, ich mache ein paar Übungen, er verändert sich und ich gehe danach wieder in das Leben von vorher zurück kann gar nicht funktionieren.

Mit den körperlichen Sachen mache ich es wie mit den Augen, ich versuche einfach im Alltag immer mehr Leistung aus mir rauszukitzeln.

Ich versuche nicht immer den einfachsten Weg zu gehen, z.B. Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto, Koffer tragen statt rollen usw.

Mit den Augen versuche ich sie auch immer mehr zur Lösung täglicher Probleme einzusetzen.

Ich habe z.B. gemerkt, das ich so schlau geworden bin das ich viele Sachen machen kann ohne wirklich hinzusehen. Schuhe zubinden z.B. oder bestimmte Aktionen am Computer mache ich schon blind.

Ich hab übrigens das gegenteilige Problem wie Du. Ich bin kurzsichtig. Ich kann Dir sagen, kleine Schrift ist kein Problem. Das schaffste

Viel Spass und viel Erfolg.
Schoene Gruesse

Sven
Benutzeravatar
sven
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 1421
Registriert: 27.01.2007 17:54
Wohnort: Hilden nahe bei Düsseldorf

Weiße Rasterbrille

Beitragvon Sina » 10.09.2012 08:18

Hallo Nicole,
danke für dein Willkommen. :D

Ich glaube, ich habe „Augenforum Norbekov“ eingegeben.
Ja, ich werde mein Augenprogramm auch weiter machen und sehen, wie es mit den Augen weiter geht.

Ich nehme jetzt doch wieder die Rasterbrille am Computer. Eure Threads darüber haben mir Mut gemacht. Übrigens habe ich mir eine weiße Rasterbrille angeschafft. Ich glaube, sie nimmt nicht ganz so viel Licht weg.

Liebe Grüße
Sina
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:29, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Selbstheilung mit Norbekov

Beitragvon Sina » 10.09.2012 08:38

Hallo Darem,

danke für dein Lob. :D

Ich nehme auch noch andere Elemente hinzu: derzeit Gelenkeübungen von Qigong, was mit Meridian Arbeit zu tun hat. Und es gefällt mir auch besonders, dass man jedes Zipperlein heilen kann durch hineinspüren und den Körper auf einer Ebene ansprechen, die er verstehen kann.

Es macht mich unabhängig von dem, was Ärzte mit mir machen. Und heilen muss mein Körper sowieso selbst. Ich habe grade eine längere Neuraltherapie hinter mir, die den letzten Rest der Nebenhöhlenproblematik doch nicht wegschaffen konnte.

Darum arbeite ich jetzt weiter mit meiner Körpereinfühlung: mir vorstellen, die Nebenhöhlen sind zarte Vorhänge, die im Wind wehen, damit sie abschwellen und den Schleim rauslassen, statt ihn zu lange festzuhalten, weil sie geschwollen sind.

Außerdem arbeite ich auch noch an meinem Zeh, der sich sehr verkrümmt hat. Dort allerdings zusätzlich mit Spiraldynamik und Selbstmassage.

Liebe Grü0e
Sina :D
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

Beitragvon Darem » 10.09.2012 18:36

Sina hat geschrieben:Hallo Darem,

danke für dein Lob. :D

Ich nehme auch noch andere Elemente hinzu: derzeit Gelenkeübungen von Qigong, was mit Meridian Arbeit zu tun hat. Und es gefällt mir auch besonders, dass man jedes Zipperlein heilen kann durch hineinspüren und den Körper auf einer Ebene ansprechen, die er verstehen kann.

Es macht mich unabhängig von dem, was Ärzte mit mir machen. Und heilen muss mein Körper sowieso selbst. Ich habe grade eine längere Neuraltherapie hinter mir, die den letzten Rest der Nebenhöhlenproblematik doch nicht wegschaffen konnte.

Darum arbeite ich jetzt weiter mit meiner Körpereinfühlung: mir vorstellen, die Nebenhöhlen sind zarte Vorhänge, die im Wind wehen, damit sie abschwellen und den Schleim rauslassen, statt ihn zu lange festzuhalten, weil sie geschwollen sind.

Außerdem arbeite ich auch noch an meinem Zeh, der sich sehr verkrümmt hat. Dort allerdings zusätzlich mit Spiraldynamik und Selbstmassage.

Liebe Grü0e
Sina :D


Das ist richtiges Augentraining mit dem Ziel zur ganzheitlichen Gesundung des Körper wie ich es mir vorstelle! :D Zwar arbeite ich etwas anders (bin ja auch männlich und wesentlich jünger bzw. habe teils andere Ziele), doch auch in solch einer ähnlichen Art.
Haben dir die Heilenden Visualierungsübungen (Begriff nach Lisette Scholl, der sich wunderbar auf Norbekov übertragen lässt) bereits geholfen? Ich habe mich schon mehrmals mit einer Narbe beschäftigt, die sich allerdings als hartnäckig erweist. Vielleicht liegt es auch an der fehlenden Vollkommenheit der Durchführung meiner Übungen. Das glückliche, zufriedene Gefühl hervorzurufen gelingt mir, doch kann ich währenddessen mich schwer auf das eigentliche Ziel konzentrieren: diese wunderbare Gefühl zur Heilung an eine Stelle meines Körpers schicken. Konzentrierst du dich bspw. darauf deinen verkrümmten Zeh dir nur gesund vorzustellen (also eine Ziel/Wunsch-vorstellung) oder auf die Entwicklung von krank zu gesund (das kranke Bild korrigieren und durch ein gesundes ersetzen).
Darem
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 148
Registriert: 23.06.2012 17:37

Kontakt zu den Augen

Beitragvon Sina » 10.09.2012 21:34

Hallo Sven,

Danke für deine Ermutigung! :D

Ja, ich kenne das: so vor mich hinträumen, dass ich gar nicht mitkriege, was ich grade gemacht habe.

Und je länger ich die Übungen mache, umso mehr Wahrnehmung bekomme ich für die Augen, wie sie sich anfühlen: hart, unbeweglich, angestrengt.

Und ich versuche, sie weich zu machen und in den Augenhöhlen hin und her kullern zu lassen, auch die Flüssigkeit innen hin und her fließen zu lassen, wenn ich palmiere.

Eben ein Gefühl für meine Augen zu bekommen.

Alles Gute
Sina
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:32, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Selbstheilungsmethoden

Beitragvon Sina » 11.09.2012 08:44

Darem hat geschrieben:
Das glückliche, zufriedene Gefühl hervorzurufen gelingt mir, doch kann ich währenddessen mich schwer auf das eigentliche Ziel konzentrieren: diese wunderbare Gefühl zur Heilung an eine Stelle meines Körpers schicken. Konzentrierst du dich bspw. darauf deinen verkrümmten Zeh dir nur gesund vorzustellen (also eine Ziel/Wunsch-vorstellung) oder auf die Entwicklung von krank zu gesund (das kranke Bild korrigieren und durch ein gesundes ersetzen).


Hallo Darem,
Was meinen verkrümmten Zeh betrifft, so gehe ich vielseitiger daran: ich habe bei Spiraldynamik (Krankengymnastik) gelernt, die vorderen Quergewölbe durch Übungen wieder zu stärken, so dass die Längsgewölbe der Füße sich wieder aufrichteten. Ich habe gelernt, die Füße zu massieren, so dass sie in sich immer beweglicher werden. Ich übe, den Zeh lang zu machen, wobei ich liebevolle Gefühle hineinschicke und ihn ermutige, sich lang zu machen. Ich massiere die Lymph-Ansammlungen, die ihn dicker machen dabei raus. Ich drehe und massiere das Gelenk, damit es sich wieder hintereinander legt, anstatt aufeinander. Und ich trainiere die großen Zehen in Kreisen und Achten, damit der Abstand zum 2. Zeh entspannter wird. Das gehört zu meinem Aufstehprogramm. So halb macht sich mein 2. Zeh schon öfter lang. Ich glaube aber, dass es noch eine Weile dauern kann, bis er so entspannt ist, wie der 2. Zeh am andern Fuß. :)

In den Nebenhöhlen versuche ich, dieses Kribbeln und warme Gefühl hervorzurufen, wie wenn das Blut besonders in dieser Stelle pulsiert und gar kein anderer Körperteil in der Wahrnehmung ist. Dann probiere ich verschiedenes aus, z. B.: eine Quelle fließt da durch und schwemmt die Reste weg, so dass die Schleimhäute ganz leicht und dünn und ausgespült werden.

Was deine Narbe betrifft: willst du das machen, was Norbekov beschreibt mit Hypnose? Hat das kosmetische Gründe, oder welche Motive hast du?
Bei der Narbe könnte ich mir als Visualisierung vorstellen: dass die Narbe wegkrümelt wie alter Putz an der Wand und darunter schöne glatte Haut nachwächst. Auch das braucht vermutlich längere Zeit, bis der Körper verstanden hat, was du vorhast. Norbekov beschreibt es ja ziemlich spektakulär. Vielleicht hat auch jeder seine eigene Zeit.
Oder vielleicht ist es wichtig, erst mal zu verstehen, was die Geschichte der Narbe dir über dich erzählen will, damit sie sich auflösen kann. :idea:

Gruß Sina
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:34, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Beitragvon sven » 11.09.2012 09:44

Kauf Dir Vibram FiveFingers.
Schoene Gruesse

Sven
Benutzeravatar
sven
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 1421
Registriert: 27.01.2007 17:54
Wohnort: Hilden nahe bei Düsseldorf

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

Beitragvon Darem » 11.09.2012 15:35

Sina hat geschrieben: Hallo Darem,
Was meinen verkrümmten Zeh betrifft, so gehe ich vielseitiger daran: ich habe bei Spiraldynamik (Krankengymnastik) gelernt, die vorderen Quergewölbe durch Übungen wieder zu stärken, so dass die Längsgewölbe der Füße sich wieder aufrichteten. Ich habe gelernt, die Füße zu massieren, so dass sie in sich immer beweglicher werden. Ich übe, den Zeh lang zu machen, wobei ich liebevolle Gefühle hineinschicke und ihn ermutige, sich lang zu machen. Ich massiere die Lymph-Ansammlungen, die ihn dicker machen dabei raus. Ich drehe und massiere das Gelenk, damit es sich wieder hintereinander legt, anstatt aufeinander. Und ich trainiere die großen Zehen in Kreisen und Achten, damit der Abstand zum 2. Zeh entspannter wird. Das gehört zu meinem Aufstehprogramm. So halb macht sich mein 2. Zeh schon öfter lang. Ich glaube aber, dass es noch eine Weile dauern kann, bis er so entspannt ist, wie der 2. Zeh am andern Fuß. :)

In den Nebenhöhlen versuche ich, dieses Kribbeln und warme Gefühl hervorzurufen, wie wenn das Blut besonders in dieser Stelle pulsiert und gar kein anderer Körperteil in der Wahrnehmung ist. Dann probiere ich verschiedenes aus, z. B.: eine Quelle fließt da durch und schwemmt die Reste weg, so dass die Schleimhäute ganz leicht und dünn und ausgespült werden.

Was deine Narbe betrifft: willst du das machen, was Norbekov beschreibt mit Hypnose? Hat das kosmetische Gründe, oder welche Motive hast du?
Bei der Narbe könnte ich mir als Visualisierung vorstellen: dass die Narbe wegkrümelt wie alter Putz an der Wand und darunter schöne glatte Haut nachwächst. Auch das braucht vermutlich längere Zeit, bis der Körper verstanden hat, was du vorhast. Norbekov beschreibt es ja ziemlich spektakulär. Vielleicht hat auch jeder seine eigene Zeit.
Oder vielleicht ist es wichtig, erst mal zu verstehen, was die Geschichte der Narbe dir über dich erzählen will, damit sie sich auflösen kann. :idea:

Gruß Sina



Interessant - zu der Narbe: sie ist ja nur ziemlich klein und ich verwende sie einfach als Testobjekt. Wenn ich sie wegbekomme sagt mir das: Wow, es funktioniert wirklich! Jetzt kann ich alles mögliche ausprobieren.. Als Hypnose kann man das vielleicht bezeichnen, ich versuche eben das Gefühl der "Oktave" zu erzeugen und auf die gewünschte Stelle zu lenken.
Darem
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 148
Registriert: 23.06.2012 17:37

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

Beitragvon Susa » 11.09.2012 17:44

Liebe Sina,

>So halb macht sich mein 2. Zeh schon öfter lang. Ich glaube aber, dass es noch eine Weile dauern kann, bis er so entspannt ist, wie der 2. Zeh am andern Fuß. :) <

Sag ihm, er soll vom anderen Fuß lernen, wenn das der bessere ist. Das wirkt oft Wunder.

Spiraldynamik - interessant. :-) Ich begradige meinen Körper mit der Cantienica-Methode, mehr dazu schreibe ich in diversen Threads, vor allem dem hier, evtl. magst du mal lesen:

http://www.augen-training.com/ist-bates ... t1598.html

Die Entwicklerin von Cantienica hat sogar mal versucht mit dem Entwickler der Spiraldynamik zusammenzuspannen, sie haben dann aber gemerkt, dass es doch irgendwelche Unterschiede im Ansatz und im Denken gibt. Beides ist sich schon recht ähnlich, beim ersten Hinsehen.

Für mich sind die Erkenntnisse von Bates quasi das Cantienica speziell für die Augen. Das Denken dahinter ist dasselbe, habe ich den Eindruck. Obwohl man Bates ja leider nicht mehr genauer dazu befragen kann - schade eigentlich. :-)

Dir viel Erfolg mit dem Krummzeh und den Steifaugen!

Viele Grüße
Susa
Susa
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 220
Registriert: 18.09.2007 11:41

Selbstheilung mit Bioenergetik

Beitragvon Sina » 13.09.2012 20:59

Susa hat geschrieben:
http://www.augen-training.com/ist-bates ... t1598.html
Sind diese tiefen Muskelschichten geweckt und gekräftigt, haben sie wieder ihren natürlichen Tonus und sind entsprechend daueraktiv. Und so können sie quasi bei jeder Bewegung die äußeren, großen, gut tastbaren Muskeln "mitziehen", sodass diese auch ihre Arbeit versehen können.

Die Tiefenmuskulatur sind also die Chefs, die Äußeren sind die Arbeiter fürs Grobe, sozusagen. Damit die Chefs Befehle geben können, müssen sich die Arbeiter erst mal entspannen. Tun sie dies nicht, so kann die Tiefenmuskulatur nicht richtig arbeiten. Sie ist dann sozusagen im Schraubstock der dicken Muskeln. Das ist immer der Fall, wenn es irgendwo am Körper knochenmäßig zwickt und zwackt. Das Ziel lautet daher immer: Knochen durch optimale Entspannung der äußeren Muskeln auseinanderbringen, die tiefen Muskeln kräftigen und wieder "zur Arbeit schicken".


Liebe Susa,
das ist ja hochinteressant, was du da schreibst.

Ich habe auch mit einer Bekannten über Hammerzehen gesprochen. Sie erzählte mir, sie habe mehrere gehabt. Und die habe sie ganz leicht entspannt bekommen mit Bioenergetik.

Das kannte ich schon: Da lässt man beim „erden‘“ im Stehen, Knie leicht angewinkelt, den Körper von den Hacken aus vibrieren. Man kann auch von den Hüften oder Schultern aus Anschwung geben. Der Körper vibriert dann in der unteren Muskelschicht in seinen eigenen Koordinationen alles durch, wenn man ihn lässt. So nach 5 bis 10 min ist er von selbst fertig.

So kann der Körper von innen her Verspannungen der äußeren Muskelschicht auflösen. Und das hat ihre Zehen gelöst, mit nur 6 mal, sagte sie. Das werde ich auch mal probieren.

Ich werde dann berichten, wie sich das bewährt.
Liebe Grüße
Sina
Zuletzt geändert von Sina am 11.01.2013 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Beitragvon Sina » 13.09.2012 21:05

sven hat geschrieben:Kauf Dir Vibram FiveFingers.


ich hab sie anprobiert, hatte aber nicht ganz das Gefühl, dass mir das gut tut. So fange ich erst mal mit Fingerstrümpfen an.
Benutzeravatar
Sina
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 152
Registriert: 29.08.2012 12:25
Wohnort: Hamburg

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

Beitragvon Susa » 14.09.2012 09:51

Hallo Sina,

>Der Körper vibriert dann in der unteren Muskelschicht in seinen eigenen Koordinationen alles durch, wenn man ihn lässt. So nach 5 bis 10 min ist er von selbst fertig.

So kann der Körper von innen her Verspannungen der äußeren Muskelschicht auflösen. <

Das klingt gut. Da du mich aus "meinem" Cantienica-Fred zitiert hast, ziehe ich mit meiner Antwort auf dein Posting hier jetzt wieder dahin um, weil das, was ich schreiben will, just dort reingehört.

Just follow me ... :-)

http://www.augen-training.com/ist-bates ... t1598.html

Viele Grüße
Susa
Susa
Profi Mitglied
Profi Mitglied
 
Beiträge: 220
Registriert: 18.09.2007 11:41

Re: Durch Eseln hab ich neuen Aufschwung

von Google

Google

Kostenlos registrieren und Werbung ausblenden.
 

Nächste

Zurück zu Erfolgsgeschichten und Vorstellungen

 


  • Ähnliche Beiträge
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron