Meine Erfahrung Zusammenfassung

Akkomodieren, Fusionieren, Lichtbaden, Lichtblitzen, Palmieren, Visualisieren u.a.

Meine Erfahrung Zusammenfassung

Beitragvon sven » 06.08.2007 08:57

Hallo zusammen,

ich habe mich mal durchgerungen alles was ich ueber die Augengeschichte an Erfahrungen gesammelt habe mal zusammenzuschreiben.

Warum und wie Augentraining ueberhaupt funktioniert:

1) Das Scharfstellen wird nicht wie immer von den Augenaerzten behauptet von der Linse gemacht, sondern hauptsaechlich von der externen Augenmuskulatur.
Das faellt einem selbst auch ganz leicht auf, wenn man eine neue Brille bekommt oder lange ohne Brille trainiert spuehrt man die Muskulatur ganz deutlich. Dieses wurde von Bates in Tierversuchen nachgewiesen.

2) Es gibt einen automatischen fokussier Mechanismus, den ich im weiteren Verlauf Autofokus nenne. Der ist auf einem so niedrigen bewusstseins Niveau angesiedelt, das man nichtmal sagen kann, dass er Unterbewusst ist, da sich unterbewusstes erlernen und auch verlernen laesst. Das heisst der laesst sich nicht verlernen und der muss auch nicht trainiert werden. Er funktioniert immer perfekt. Er kann allerdings immer nur soweit scharfstellen wie die Augenmuskeln trainiert sind. Ueber den Trainingszustand der Muskeln weiss der Autofokus nichts. Er dreht solange an allen Muskeln bis es scharf ist, wenn man ihn laesst.

3) Durch aktives scharf sehen wollen greift man in die Muskulatur ein und behindert den Autofokus.
Man kann austesten ob man den noch behindert und verkrampft ist indem man versucht durch Entspannung unschaerfer zu sehen. Wenn das nicht mehr geht, dann hat man den total losgelassen. Sonst muss man einfach loslassen, dann wird es kurz unschaerfer um dann vom Autofokus wieder scharf gedreht zu werden. Dieses Spiel macht man solange bis es durch loslassen nicht mehr unschaerfer wird. Dann ist man optimal entspannt.


4) Der Autofokus laesst sich durch die Aufmerksamkeit steuern.
Mit der Aufmerksamkeit sagt man dem Autofokus welchen Teil der Netzhaut er zur Scharfstellung verwenden soll. Je kleiner der Bereich ist auf den man seine Aufmerksamkeit richtet, desto schaerfer kann der Autofokus das Bild machen. Ich denke das haengt damit zusammen, dass das Auge eine Kugel ist. Man kann auf eine Kugel eine Grade Flaeche aber nicht gleichmaessig scharf Abbilden.

5) Der Autofokus steuert nicht nur den Zoom sondern auch die Richtung der Augen.
Wenn man total loslassen kann und die Augen nur noch mit der Aufmerksamkeit steuert, dann hat man weder Probleme mit Stereosehen noch mit Verspannungen und Schmerzen an den Augen, da die Augen sich dann immer so bewegen, wie sie es grade koennen.

5) Natuerliches sehen heisst, seine Aufmerksamkeit auf kleine Punkte zu richten und die Aufmerksamkeit dann wandern zu lassen.

6) Die Rueckmeldung ob sich etwas tut und ob man es richtig macht ist ein ziehen in der Augenmuskulatur. Das ziehen ist meiner Meinung nach nicht gefaehrlich. Am Anfang habe ich immer wieder versucht es zu vermeiden. Seidem ich es einfach laufen lasse mache ich deutliche Fortschritte.
Ich benutze das ziehen als Gradmesser ob ich meine Augen richtig benutze. Wenn es nicht zieht aber unscharf ist, dann weiss ich ich mache etwas falsch. Solange es zieht versuchen die Augenmuskeln in Bereiche vorzustossen in denen sie schwach sind und verbessern sich somit.

7) Der Autofokus kann besser arbeiten (das ziehen tritt schneller auf) wenn man harte Kontraste hat. Das heisst scharze Schrift auf weissem Grund oder weisse Schrift auf schwarzem Grund.
Wenn draussen die Sonne scheint haut der Richtig rein. Gut geht es auch beim Autofahren im Kino am PC usw. Man merk es am ziehen selber schnell wo die Augen viel arbeiten und wo sie nichts tun.

8) Wenn man an der Grenze arbeitet wo die Augenmuskeln noch koennen und man ist entspannt faengt das Bild meist an zu flimmern. Es kann auch sein das sich das Bild in sich bewegt oder das er immer abwechselnd rein und raus zoomt. Das sind positive Zeichen. Das heisst das Auge versucht sich besser zu machen.

9) Und der letzte Punkt. Man muss die Angst ablegen, dass sich die Augen irgendetwas schlimmes antun. Wenn es zieht zwickt und schmerzt dann ist das nur Prana/Qi/Energie, die man nicht zulassen will. Wenn man sich einfach entspannen kann und die Angst ablegt sind die Gefuehle zwar immer noch da, aber sie sind nicht mehr unangenehm. Die sind sogar positiv, da sie mir eine Rueckmeldung geben ob sich was tut, da die Schaerfeverbesserungen ja sehr langsam vor sich gehen und man da nicht die direkte Rueckmeldung hat. Also wenn es zieht/drueckt macht man es richtig.

Ich hoffe ich konnte euch mit dem Beitrag meine Erfahrungen naeher bringen. Bei mir wird es immer besser seid ich Punkt 9 beherzigt habe. Man muss im Kopf nicht das Bild haben: "Die Augen sind ermuedet und koennen nicht mehr" sonder man muss das Bild im Kopf haben: "Die Augenmuskulatur wurde an dieser Stelle noch nie benutzt und muss erstmal weichgeruettelt werden.", dann klappt es.

10) Wieviel man letzen endes unterkorrigiert ist eigentlich egal. Wichtig ist, das man seine Aufmerksamkeit auf kleine Details lenken kann, das ist bei zu starker Unterkorrektur schwer moeglich. Wenn es halt nicht mehr anfaengt zu ziehen und zu drueken an den Augen obwohl es unscharf ist, dann macht man etwas falsch.

11) Man muss keinerlei Uebungen machen sondern sich nur die richtigen Gewohnheiten aneignen also die Augen mit der Aufmerksamkeit steuern, die Aufmerksamkeit auf kleine Dinge lenken und viel Kontrast und Sonne und vor allem natuerlich Unterkorrektur, sonst gibt es ja keine Herausforderung.

12) Es ist wichtig, das man die Augen von der Sehstaerke als erstes gleichmacht, da man sonst zur Monovision neigt.

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Beitragvon peddy » 06.08.2007 09:40

Hallo Sven,

danke für die ausführliche Zusammenfassung. Ich habe es mit großem Interesse gelesen, obwohl du mir ja schon alles über Skype erzählt hast.
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon Robert » 06.08.2007 11:23

Hallo Sven,
sehr ausführlich und verständlich beschrieben, danke.
Das mit dem entspannen und loslassen ist übrigens auch bei mir (weitsichtig) das einzige, was mich zu Fortschritten bringt.

Grüße, Robert
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Beitragvon sven » 06.08.2007 13:56

Danke euch beiden fuer die positive Rueckmeldung, obwohl ich mich bei Weitsichtigkeit nicht so gut auskenne.

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Beitragvon Adlerauge » 06.08.2007 18:50

Nabend

wie is denn Punkt 3 zu verstehen?
Man kann ja wissentlich unscharf stellen,hältst du dann den unscharfen zustand oder stellst wissentlich unscharf und lässt denn scharf stellen?
Oder wie?

MfG
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Re: Meine Erfahrung Zusammenfassung

Beitragvon Maria » 06.08.2007 20:44

sven hat geschrieben:
11) Man muss keinerlei Uebungen machen sondern sich nur die richtigen Gewohnheiten aneignen also die Augen mit der Aufmerksamkeit steuern, die Aufmerksamkeit auf kleine Dinge lenken und viel Kontrast und Sonne und vor allem natuerlich Unterkorrektur, sonst gibt es ja keine Herausforderung.




Lieber Sven!


Trotz deiner sehr ausführlichen Beschreibungen habe ich es leider noch immer nicht ganz verstanden :oops:

Wie meinst du, dass man keine Übungen machen braucht, sondern seine Augen "mit der Aufmerksamkeit steuern und diese auf kleine Dinge lenken soll?" Wenn ich z.B.: versuche Unscharfes zu erkennen oder z.B.: den Rahmen des PCs mit den Augen zu umfahren passiert gar nichts.
So etwas wie das von dir beschriebene "Ziehen" kenne ich nicht bzw weiss ich nicht wirklich wie ich dazu komme??


Vielleicht kannst du mir da ja-mal wieder- weiterhelfen! :wink:


Lg,
Maria
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Beitragvon sven » 06.08.2007 22:33

Adlerauge hat geschrieben:Nabend

wie is denn Punkt 3 zu verstehen?
Man kann ja wissentlich unscharf stellen,hältst du dann den unscharfen zustand oder stellst wissentlich unscharf und lässt denn scharf stellen?
Oder wie?

MfG


Du stellst wissentlich unscharf um dich zu entspannen. Du wirst merken, das der Autofokus wieder scharf stellt wenn du deine Aufmerksamkeit auf etwas richtest, obwohl du immer noch entspannt bist. Du kannst nicht beliebig unscharf stellen. Der stellt immer wieder scharf. Musst du natuerlich im scharfen Bereich probieren.

Der Trick ist mit dem entspannten Sehen und der zentralen Fixation die Augen beim Sehen auf kleine Objekte und in die Ferne so weit es geht immer wieder anzustrengen (nur durch den Autofokus !!). Dadurch werden sie besser im in die Ferne sehen.

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Zuletzt geändert von sven am 06.08.2007 22:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meine Erfahrung Zusammenfassung

Beitragvon sven » 06.08.2007 22:42

Maria hat geschrieben:
sven hat geschrieben:
11) Man muss keinerlei Uebungen machen sondern sich nur die richtigen Gewohnheiten aneignen also die Augen mit der Aufmerksamkeit steuern, die Aufmerksamkeit auf kleine Dinge lenken und viel Kontrast und Sonne und vor allem natuerlich Unterkorrektur, sonst gibt es ja keine Herausforderung.




Lieber Sven!


Trotz deiner sehr ausführlichen Beschreibungen habe ich es leider noch immer nicht ganz verstanden :oops:

Wie meinst du, dass man keine Übungen machen braucht, sondern seine Augen "mit der Aufmerksamkeit steuern und diese auf kleine Dinge lenken soll?" Wenn ich z.B.: versuche Unscharfes zu erkennen oder z.B.: den Rahmen des PCs mit den Augen zu umfahren passiert gar nichts.
So etwas wie das von dir beschriebene "Ziehen" kenne ich nicht bzw weiss ich nicht wirklich wie ich dazu komme??


Vielleicht kannst du mir da ja-mal wieder- weiterhelfen! :wink:


Lg,
Maria


Vielleicht kommt dir das Gefuehl ja bekannter vor wenn ich im die schlechten Namen gebe: "Kopfschmerzen, Ermuedung, Druck"

Ich habe diese Namen extra nicht verwendet, da es Gefuehle sind und die Namen eine schlechte Interpretation der Gefuehle sind. Wenn man diesen Gefuehlen aber ausweicht kommt man nicht weiter. Damit man denen aber nicht ausweicht darf man sie ncht mehr negativ sehen.




Damit mit den Effekt der "zentralen Fixation" siehst musst du sehr aufmerksam sein denn deine Muskeln sind sehr schwach und der Effekt ist momentan noch sehr klein.

Ich habe es beim lesen der Sehtafeln gesehen. Geh mal Nah an die Sehtafel ran so dass du es scharf siehst. Dann experimentiere mal. Versuche deine Aufmerksamkeit auf die ganze Sehtafel zu richten. Fuehle wie sich das anfuehlt. Versuche nicht mal eine Ecke von einem Buchstaben zu schauen. Fuehle wie sich das anfuehlt und schau mal was passiert. Wird die Ecke noch schaerfer oder schwaerzer ?

An sich sollte es so sein, das wenn du dine Aufmerksamkeit auf einen kleinen Punkt richtest du es an dem Punkt etwas schaerfer siehst und drumherum ist es unschaerfer. Wenn man die Aufmerksamkeit auf einen kleinen Punkt richtet strengen sich die Augen an (von alleine !).

Probier mal ein wenig damit rum. Vielleihct kann dir der Peddy ein paar Tips geben. Der hat es auch verstanden. Es ist wirklich wichtig das genau zu verstehen und zu erfahren.

Schoene Gruesse

Sven

ps: Nochwas, du sollst nicht versuchen etwas unscharfes zu erkennen. Du sollst einfach nur sehen. Passiv. Das heisst entspann dich solange bis es nicht mehr unschaerfer wird. Dann richte deine Aufmerksamkeit auf Dinge. die du sehen kannst. Vor allem auf Details. Du wirst merken wie sich deine Augen anfangen anzustrengen. Wenn du nix merkst machst du es noch falsch. Probier einfach mal rum.
Hoher Kontrast ist von Vorteil also scharz weiss, oder draussen viel Sonne.
Schoene Gruesse

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Beitragvon peddy » 07.08.2007 11:15

Hallo Maria,

ich habe bei mir bemerkt, und vermutlich machen das alle kurzsichtigen, das ich alles auf einmal scharf sehen möchte. Wenn ich zum Beispiel etwas am PC lese möchte ich die ganze Zeile scharf sehen. Das kommt vermutlich auch daher das ich ungeduldig bin und den Text möglichst schnell lesen möchte. Das ermüdet aber auch sehr. Wenn ich alles scharf sehen möchte ist das so als wenn ich die beiden Augen etwas auseinander ziehe, nach dem Motto das linke Auge sieht den linken Teil des Satzes und das rechte Auge den rechten Teil.

Wenn ich jetzt los lasse und meine Aufmerksamkeit nur auf ein Wort richte merke ich das meine Brille sich etwas ein, zwei Millimeter nach vorne bewegt weil ich alle Muskel rund ums Auge bis zu den Ohren locker lasse und das eine Wort das ich ansehe wird schwärzer. Außerdem fühlt es sich ein wenig so an als würden die Augen nach innen schielen und nach einer Weile spüre ich ein ziehen im Bereich der Nasenwurzel.

Eigentlich ist es banal einfach. Man muß entspannen und darf dem Körper nicht ins Handwerk fuschen, dann macht er von alleine das richtige. Klingt einfach ist es aber leider nicht, aber ich arbeite dran :wink:
Liebe Grüße
Patrick
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Beitragvon sven » 07.08.2007 11:33

Peddy,

du hast es noch besser erklaert als ich, vielen Dank!
Aber das ist das Basisprinzip. Ohne das geht nix. Der Bates nennt das "central fixation" und der Tom Quakenbush hatte auch einen schoenen Ausdruck dafuer: "attention for detail"

Ich habe auch gemerkt das sich durch "attention for detail" das Bildergedaechnis sehr verbessert.

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Beitragvon sven » 07.08.2007 11:54

Robert hat geschrieben:Hallo Sven,
sehr ausführlich und verständlich beschrieben, danke.
Das mit dem entspannen und loslassen ist übrigens auch bei mir (weitsichtig) das einzige, was mich zu Fortschritten bringt.

Grüße, Robert


Wie das mit der Aufmerksamkeit bei Weitsichtigkeit ist weiss ich nicht. Ich vermute aber, dass es genau umgekehrt ist.

Das du bei Weitsichtigkeit die Aufmerksamkeit auf einen groesseren Fleck legen musst, da die absolute Schaerfe in der Naehe nicht so wichtig ist. Das weiss ich aber nicht genau da ich ja in der Naehe keine Probleme habe.

Danke fuer die Rueckmeldung,

Schoene Gruesse

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Beitragvon Robert » 07.08.2007 22:04

sven hat geschrieben:Wie das mit der Aufmerksamkeit bei Weitsichtigkeit ist weiss ich nicht. Ich vermute aber, dass es genau umgekehrt ist.

Das du bei Weitsichtigkeit die Aufmerksamkeit auf einen groesseren Fleck legen musst, da die absolute Schaerfe in der Naehe nicht so wichtig ist. Das weiss ich aber nicht genau da ich ja in der Naehe keine Probleme habe.

Danke fuer die Rueckmeldung,

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Hallo Sven, nein ich richte meine Aufmerksamkeit auch auf einen kleinen Punkt und nicht auf das ganze Bild, denn nur so funktioniert das bei mir. Wenn ich einen Satz lese, dann richte ich meine Aufmerksamkeit immer nur auf ein Wort, oder auf das ganze Nummernschild usw. Wenn ich richtig entspannt bin, also frei habe und viel Zeit, dann gelingt es mir schon mal, das ich den ganzen Satz klar sehe, ist aber noch kein Daurerzustand.
Übrigens kann ich in diesem Zusammenhang auch berichten, wenn ich müde bin, und aus dem Gähnen nicht mehr raus komme, kann ich sehr gut scharf stellen, was bedeutet, das die Augenmuskel aufgrund der Müdigkeit loslassen, und so der von dir beschriebene "Autofokus" leichte Arbeit hat. Das funktioniert auch sehr gut mit einem Auge, wenn ich das andere zu halte. Hast du das auch mal probiert?

Robert
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Beitragvon sven » 08.08.2007 08:31

Robert hat geschrieben:Übrigens kann ich in diesem Zusammenhang auch berichten, wenn ich müde bin, und aus dem Gähnen nicht mehr raus komme, kann ich sehr gut scharf stellen, was bedeutet, das die Augenmuskel aufgrund der Müdigkeit loslassen, und so der von dir beschriebene "Autofokus" leichte Arbeit hat. Das funktioniert auch sehr gut mit einem Auge, wenn ich das andere zu halte. Hast du das auch mal probiert?


Hab ich noch nicht probiert. Aber der Quakenbusch schreibt auch was ueber das Gaehnen bzw. Atmen.

Mir ist noch aufgefallen, das ich in der Zusammenfassung den wichtigsten Punkt vergessen habe.

13) Wenn ich mich total entspanne und es immer unschaerfer werden lasse fangen die Augen an zu schwingen das heisst sie zoomen staendig rein und raus. In diesem entspannten Zustand verbessern sie sich rasch. Man sieht aber nicht viel wegen der Schwingerei.

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Beitragvon johnny » 15.08.2007 14:41

Hallo Sven,

zum Punkt 12 Deiner interessanten Zusammenfassung habe ich eine Frage: wie soll ich beide Augen anpassen, wenn beide Stärken um ein ganzes Dioptrien voneinander abweichen? Bei mir sind es rechts -2,75 (-2,00) und links -3,75 (-1,75) - in der Klammer steht die Hornhautverkrümmung. Ich habe mir nämlich bereits ein Rezept für eine abgeschwächte Brille (beidseitig um 0,5) von meinem Augenarzt besorgt.
Soll ich auf die Abweichung der beiden Augen(stärken) keine Rücksicht nehmen oder lieber vorher noch etwas (?) anderes zur Anpassung zwischenschalten.

Danke schon mal für die Rückmeldung!

Viele Grüsse
johnny
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Beitragvon Maria » 15.08.2007 19:11

johnny hat geschrieben:Hallo Sven,

zum Punkt 12 Deiner interessanten Zusammenfassung habe ich eine Frage: wie soll ich beide Augen anpassen, wenn beide Stärken um ein ganzes Dioptrien voneinander abweichen? Bei mir sind es rechts -2,75 (-2,00) und links -3,75 (-1,75) - in der Klammer steht die Hornhautverkrümmung. Ich habe mir nämlich bereits ein Rezept für eine abgeschwächte Brille (beidseitig um 0,5) von meinem Augenarzt besorgt.
Soll ich auf die Abweichung der beiden Augen(stärken) keine Rücksicht nehmen oder lieber vorher noch etwas (?) anderes zur Anpassung zwischenschalten.

Danke schon mal für die Rückmeldung!

Viele Grüsse
johnny



Hi Johnny,


ich habe das gleiche Problem!
Wenn ich trainiere merke ich sofort, dass das schwächere Auge "abschaltet" und ich nur mehr das bessere Auge trainiere.
Trainiere ich einäugig das Schwächere und schaue dann wieder normal mit beiden Auge merke ich dass die "Augen nicht zusammenpassen", dann dauert es einige Augenblicke und danach schaltet das Schwächere wieder ab und ich sehe mit dem Stärkeren.


Ich komme leider auch nicht ganz dahinter wie ich sie angleichen kann....

Vielleicht kann ja jemand Erfahrener etwas dazu sagen!


Lg,
Maria
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